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Veröffentlicht am 15.01.2026

Freunde sind wichtig!

Erstes Aufklappen und Verstehen: Freundschaft – Was ist das?
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Freunde zu haben ist großartig und kann für besondere Momente und Rückhalt in schwierigen Zeiten sorgen. Wenn man aber noch keine Freunde hat, kann man anhand von einigen kleinen Punkten dafür sorgen, ...

Freunde zu haben ist großartig und kann für besondere Momente und Rückhalt in schwierigen Zeiten sorgen. Wenn man aber noch keine Freunde hat, kann man anhand von einigen kleinen Punkten dafür sorgen, dass neue Freundschaften entstehen können. Auch über die Pflege von Freundschaften wird ausführlich gesprochen.

Die Autorin Ashe de Sousa hat sich in diesem Kindersachbuch für Kinder ab vier Jahren sehr ausführlich und kindgerecht mit dem Thema Freundschaft auseinandergesetzt. Hinter den über 35 Klappen verstecken sich viele hilfreiche Antworten rund um dieses Gebiet. Zusammen mit den Illustrationen von Dan Taylor erfahren die Kinder so einiges und haben gleichzeitig unterhaltsame und interessante Lesestunden.

Meine Tochter und ich haben das Buch zuallererst gemeinsam gelesen und sind begeistert, wie einfühlsam, aber dennoch ehrlich und hilfreich über Freundschaft erzählt wird. Mittlerweile haben wir das Buch einige Male angesehen und einzelne Teile noch mehrfach gelesen und darüber gesprochen, denn Freunde und die meist positiven, aber manchmal eben auch negativen Erlebnisse sind emotional und bewegend.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Drei Schwestern und ein Schloss

Die Schloss-Schwestern: Sturmwindherz
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Die drei Schwestern Ebba, Levke und Marie haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen und treffen sich nun nur in ihrer Heimat wieder, weil ihr Großvater verstorben ist und nun die Testamentsvollstreckung ...

Die drei Schwestern Ebba, Levke und Marie haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen und treffen sich nun nur in ihrer Heimat wieder, weil ihr Großvater verstorben ist und nun die Testamentsvollstreckung stattfinden soll. Doch für alle drei Schwestern ist nicht nur das Erbe mit seinen einhergehenden Verpflichtungen herausfordernd, sondern auch die Rückkehr in die alte Heimat. Denn Ebba wollte ihren Ex-Freund Cord nie wiedersehen, nachdem er sie zutiefst verletzt hat gehen lassen. Auch Levke kämpft mit den Ereignissen der jüngsten Zeit und sie erhofft sich nun einen Neuanfang auf Schloss Süderholt. Für Marie ist die Rückkehr auch ein Ausflug in die Vergangenheit und das Trauma, das sie seither mit sich herumträgt. Doch obwohl sie sich so entfremdet haben, spüren sie eine Verbindung und treten gemeinsam das Erbe an.

Liv Helland hat diesen Reihenauftakt sehr spannend gestaltet. Durch viele Rückblicke in die Geschichte der drei Schwestern und der Familie erhalten die Leser*innen ein Gefühl für die Vergangenheit und bauen eine Verbindung zu den Protagonistinnen auf. Doch auch die Gegenwart ist emotional schwierig und herausfordernd, sodass die Hürden, die sie meistern müssen, sie wieder zusammenwachsen lassen.

Nie hätte ich gedacht, dass ich dieses Buch in nur knapp einem Tag beenden würde, doch die Handlung mit seinen packenden Ereignissen und aufwühlenden Momenten hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Da die Autorin zwischen den unterschiedlichen Perspektiven wechselt, rücken vorallem die drei Schwestern, aber auch andere Charaktere in den Vordergrund und sorgen für viele tiefe Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Personen. Leider ist der zweite Band noch nicht erschienen und ich muss mich noch etwas gedulden bis ich weiterlesen kann, aber Vorfreude ist bekanntlich ja die schönste Freude...

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Tupf will auch mal den Winter erleben

Tine & Tupf erleben ein Winterabenteuer
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Tine und Tupf sind beste Freunde. Aber während Tine immer noch topfit ist, wird Tupf langsam müde und wäre eigentlich bereit für seinen Winterschlaf. Allerdings möchte er in diesem Jahr endlich einmal ...

Tine und Tupf sind beste Freunde. Aber während Tine immer noch topfit ist, wird Tupf langsam müde und wäre eigentlich bereit für seinen Winterschlaf. Allerdings möchte er in diesem Jahr endlich einmal den Winter erleben. Also machen sich die Beiden an die Arbeit und nähen Tupf einen Wintermantel und basteln ihm kleine Schlittschuhe. Als sie nun ihre Wohnung im Baumstumpf verlassen, ist es schon wunderbar kalt und während sie einige Runden auf dem Eis drehen, fallen die ersten Schneeflocken. Jetzt geht das Abenteuer erst richtig los! Und es ist unglaublich, was den Freunden an nur einem Tag widerfährt! So viel, dass Tupf sich am nächsten Tag beruhigt in seinem Nussschalen-Bett zur Ruhe legt und den restlichen Winter verschläft.

Lisa Moroni hat diesen winterliche und abenteuerliche Bilderbuch geschrieben und illustriert. Da die Texte nicht allzu lange und in kindgerechter Sprache formuliert sind, lassen sie sich gut vorlesen und werden von Kindern sofort verstanden. Gemeinsam mit den farbenfrohen, detailreichen Illustrationen ist die Geschichte wirklich spannend.

Dieses Bilderbuch hat uns vom ersten Moment an sehr gut gefallen, denn Tine und Tupf sind die allerbesten Freunde, die immer zusammenhalten und sich so perfekt ergänzen. Von ihren Abenteuern im Schnee fühlen sich Kinder sofort angesprochen und haben große Lust, selbst im Schnee zu toben und solche interessanten und unvergesslichen Erlebnisse zu haben. Daher gefällt uns diese herzerwärmend schöne Geschichte sehr gut!

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Marie und die Kraft der Märchen

Das Schneeflockenmädchen
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Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925: Marie ist mit ihrem Pferd Rosi, ihrem Hund Jaro und ihrem ganz besonderen Pferdewagen unterwegs, um Kinder und Erwachsene mit ihren Märchen zu unterhalten. Zu diesem ...

Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925: Marie ist mit ihrem Pferd Rosi, ihrem Hund Jaro und ihrem ganz besonderen Pferdewagen unterwegs, um Kinder und Erwachsene mit ihren Märchen zu unterhalten. Zu diesem Zweck hat sie heute die historische Altstadt Rothenburgs ausgesucht, denn auf dem Weihnachtsmarkt erhofft sie sich viele Zuhörer. Dass direkt neben ihr der etwas arrogante Carl seinen Zuckerwatte-Stand aufgebaut hat, ist für Marie nur ein kleines Übel. Schließlich ist sie am nächsten Tag wieder an einem anderen Ort. Doch wie es scheint, wird sie Carl nicht los und begegnet ihm immer wieder bis eine Freundschaft entsteht und beide eine Anziehung verspüren, die da nicht sein sollte. Doch haben sie eine Chance oder stehen zu viele Geheimnisse zwischen ihnen?

Mara Andeck erzählt diese winterlich-weihnachtliche Geschichte in einem langsamen Tempo , aber dennoch kurzweiligen Art, sodass die Leser*innen beim Lesen das Gefühl bekommen, zu entspannen und sich ganz in der bezaubernden Winterlandschaft verlieren können. Da immer wieder Märchen eine tragende Rolle spielen und versteckte Botschaften an die Zuhörer vermitteln, wirkt der gesamte Roman auf eine ganz besondere Art märchenhaft.

Mein erster Anreiz dieses Buch lesen zu wollen war tatsächlich der Schauplatz, denn ich kenne Rothenburg ob der Tauber sehr gut, da es nicht sehr weit entfernt von mir liegt und auch die anderen Orte, an die Marie und Carl reisen, sind mir wohlbekannt und haben eine Wohlfühlatmosphäre verbreitet, die ich sehr genossen habe. Marie und Carl waren mir auf Anhieb sympathisch und ich wäre gerne noch viel länger mit ihnen durch Mittelfranken gereist, weshalb ich bezaubernd schöne Lesestunden mit den Beiden hatte und etwas enttäuscht war, dass ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt war.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Rikes ganz besonderes Weihnachtsgeheimnis

Das Geheimnis der Weihnachtskiste
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Rike kehrt kurz vor dem ersten Advent vollkommen überraschend in ihre Heimatstadt Husum zurück. Denn ihre Mutter hat in einem Nebensatz erwähnt, dass sie ja nun die alte Fischerkate räumen muss, wenn diese ...

Rike kehrt kurz vor dem ersten Advent vollkommen überraschend in ihre Heimatstadt Husum zurück. Denn ihre Mutter hat in einem Nebensatz erwähnt, dass sie ja nun die alte Fischerkate räumen muss, wenn diese bald verkauft werden soll und sie in eine kleinere Wohnung umzieht. Für Rike ist es unvorstellbar, dass es ihr uriges und liebgewonnenes Zuhause bald nicht mehr geben soll und hat Angst, dass ihre Mutter keinerlei Erinnerungsstücke an ihre Kindheit und ihren erst kürzlich verstorbenen Vater aufheben würde. So sorgt sie dafür, dass ihre Zwillinge in Hamburg bei ihrem Vater und dessen neuer Frau gut aufgehoben sind und macht sich auf den Weg nach Husum. Allerdings hält die Rückkehr in ihre alte Heimat weit mehr Überraschungen bereit, als sie jemals erwartet hätte, denn neben einem Aushilfsjob im Weihnachtshuus, einem Museum, in dem sich alles nur um Weihnachten und dessen Traditionen im Wandel der Zeit dreht, begegnet sie auch ihrem Jugendschwarm Jasper Jessen wieder. Anlass dafür war der sensationelle Fund der Weihnachtskiste, die Rike mit ihrem großartigen, geschichtsträchtigen und wirklich geheimnisvollen Inhalt vollkommen überrumpelt und in ihren Bann gezogen hat.

Lisa Ahland sorgt in ihrem weihnachtlichen Roman für eine realistische, vorweihnachtliche Stimmung. Denn in Rikes Leben ist längst nicht alles romantisch, besinnlich und wie aus dem Bilderbuch. So ist sie mit ihren beiden Kindern oft gestresst, fühlt sich von ihrer Mutter übergangen und ist mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden. Da kommt eine Auszeit in Husum gerade richtig, denn hier kann Rike nicht nur Zeit mit ihrer Mutter verbringen, sondern auch ihrer Liebe zu Weihnachten frönen und die Freundschaft mit ihrer besten Freundin wieder aufleben lassen.

Obwohl Weihnachten gerade vorüber ist, hatte ich noch große Lust auf diesen Weihnachtsroman. Und trotzdem er eine wunderbare weihnachtliche, besinnliche Stimmung verbreitet, hat es sich nicht seltsam angefühlt, in die Handlung abzutauchen. Denn das Geheimnis der Weihnachtskiste, das Rike (und mich) total fesselt und berührt, die kleine Liebesgeschichte und auch der großartige Erzählstil der Autorin haben mich gebannt immer weiterlesen lassen bis ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt war. Schade, dass das Weihnachtsmuseum in Husum viel zu weit entfernt ist, um mal schnell einen Ausflug dorthin zu unternehmen.

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