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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein persönlicher Fall für Geneviève Morel.

Die bittersüße Rache vom Montmartre
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Inhalt:
Commissaire Geneviève Morel ist auf dem Weg zu ihrer Familie nach Cannes, wo sich traditionell alle zu Weihnachten treffen. Bei ihrer Ankunft erfährt sie, dass ihr Bruder Frédéric ins Weihnachtsdorf ...

Inhalt:
Commissaire Geneviève Morel ist auf dem Weg zu ihrer Familie nach Cannes, wo sich traditionell alle zu Weihnachten treffen. Bei ihrer Ankunft erfährt sie, dass ihr Bruder Frédéric ins Weihnachtsdorf gefahren ist, um Geneviève zu treffen. Nur weiß diese nichts davon und beginnt ihren Bruder zu suchen. Der bleibt jedoch spurlos verschwunden. Dann meldet sich ein Entführer und jagt Geneviève quer durch Frankreich mit Aufgaben, die ihr ganzes Können unter Beweis stellen.......

Leseeindruck:
"Die bittersüße Rache vom Montmartre" ist der 4. Fall für Commissaire Geneviève Morel. Dieses Mal wird es sehr persönlich und Geneviève ist, bis auf den BRI Leiter Olivier Guyon, auf sich alleine gestellt. Zu groß ist ihre Angst, dass ihrem Bruder Frédéric durch die Einschaltung der Polizei etwas passieren könnte und vor allem, dass das Familiengeheimnis ans Tageslicht kommt. Der Schreibstil ist gewohnt locker mit viel französischem Flair. Durch das Familiengeheimnis, die Morels sind nämlich sehr erfolgreiche Kunstdiebe, kommt es immer wieder zu humorvollen Szenen. Ich habe den Krimi gerne gelesen. Trotzdem hat mir gegenüber den Vorgängern etwas gefehlt. Vielleicht lag es an Mamie, die sich anfangs mehr im Hintergrund gehalten hat. Vielleicht aber auch an den zahlreichen Beschreibungen von Wegstrecken. Was mir mit der Zeit zu viel wurde. Eine Aufgabe von Geneviève empfand ich fast schon als unglaubwürdig. Allerdings war die anschließende Verfolgungsjagd wieder ganz nach meinem Geschmack. Alles in allem ist Genevièves 4. Fall wieder ein gelungener Krimi.

Fazit:
Wer humorvolle Krimis mit viel französischem Flair mag, sollte unbedingt "Die bittersüße Rache vom Montmartre" lesen. Auch wenn es bereits der 4. Band ist, kann man ihn unabhängig von den Vorgängern lesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Spannender Fall, lebendige Figuren.

Wienerberg
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Inhalt:
Am Wasserspielplatz Favoriten in Wien entdeckt das 8-jährige Mädchen Mara ein Skelett. Dort war früher eine Hinrichtungsstätte. Doch das Skelett ist noch nicht so alt und erweist sich als Bruno ...

Inhalt:
Am Wasserspielplatz Favoriten in Wien entdeckt das 8-jährige Mädchen Mara ein Skelett. Dort war früher eine Hinrichtungsstätte. Doch das Skelett ist noch nicht so alt und erweist sich als Bruno Klemm, der 2006 vermisst gemeldet wurde, kurz nachdem seine Frau und Kind spurlos verschwunden sind. Die Ermittlungen von Bezirksinspektor Felix Grohsman, seinem Team und Psychologin Nicky Witt erweisen sich als schwierig und auch gefährlich. Jemand möchte nicht, dass sie in der Vergangenheit wühlen.....

Leseeindruck:
"Wienerberg" ist der 4. Band der Reihe mit Bezirksinspektor Felix Grohsman, seiner Kollegin Joe Kettler und Psychologin Nicky Witt. Man kann den Krimi unabhängig lesen, aber wer sich für die Entwicklung der Figuren interessiert, der sollte lieber von Anfang an beginnen. Den Fall empfand ich als spannend. Immer wieder gab es neue Erkenntnisse bei denen ich meine eigenen Schlussfolgerungen gezogen habe. Was nichts genutzt hat, denn am Ende durfte ich eine Überraschung erleben. Neben dem Fall passiert noch einiges drumherum. Manches hat mehr oder weniger mit dem Fall zu tun, manches dient zur Ablenkung und manches ist einfach nur Privatleben. Das hat mir gut gefallen, gleichzeitig habe ich aber auch ab und an den Faden verloren, wenn es um die Figuren ging. Denn davon gibt es zahlreiche und ich musste immer wieder überlegen wer denn wer war. Geholfen hat mir dabei das Personenregister am Anfang. Apropos Figuren. Die sind facettenreich, lebendig und gut ausgearbeitet. Man merkt auch, dass die Autorin viel recherchiert hat. So gibt es einiges an Informationen zu Wien. Aktuelles und Historisches.

Fazit:
"Wienerberg" ist spannend und unterhaltsam. Daneben bietet der Krimi viel Wissenswertes und punktet mit lebensechten Figuren. Streckenweise waren es mir ein paar Nebengeschichten zu viel. Die haben sich zwar richtig gut in den Fall eingegliedert, aber auch dafür gesorgt, dass ich bei den Figuren manchmal den Überblick verloren habe. Insgesamt gesehen hat mir der Krimi sehr gut gefallen und bekommt eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Cosy Krimi mit etwas Weihnachtsflair.

Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum
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Inhalt:
Familie Merkel kehrt früher aus ihrem Weihnachtsurlaub zurück, da sie es dort nicht mehr ausgehalten haben. In ihrem kleinen Häuschen in der Uckermark angekommen, finden sie die Leiche eines Weihnachtsmanns ...

Inhalt:
Familie Merkel kehrt früher aus ihrem Weihnachtsurlaub zurück, da sie es dort nicht mehr ausgehalten haben. In ihrem kleinen Häuschen in der Uckermark angekommen, finden sie die Leiche eines Weihnachtsmanns in ihrem Kamin. Da die örtliche Polizei, mal wieder, von einem Unfall ausgeht, lässt sich Angela natürlich nicht nehmen selbst zu ermitteln. Dabei trifft sie auf weitere Weihnachtsmänner und -frauen, die von dem Toten erpresst wurden. Alle haben jedoch ein Alibi und einer hält sich sogar für den echten Weihnachtsmann. Wenn das mal kein Fall für die Superspürnase von Angela ist....

Leseeindruck:
"Miss Merkel - Mord unterm Weihnachtsbaum" ist der erste Weihnachtskrimi der Reihe. Wie man es kennt, gibt es lustige Szenen und Dialoge und so manche Anspielung auf die Politik. Ich musste öfter lachen. Der Kriminalfall ist dann ziemlich schnell abgehandelt. Die Spannungskurve eher gering. Bei nur 190 Seiten geht das auch nicht anders. Interessant fand ich, dass ein "echter Weihnachtsmann" mitgespielt hat. Das hat dem ganzen einen leichten weihnachtlichen Touch gegeben.

Fazit:
"Miss Merkel - Mord unterm Weihnachtsbaum" ist ein weihnachtlicher Wohlfühlkrimi. Er baut weniger auf Spannung auf, sondern soll einfach nur unterhalten. Wer keinen tiefgründigen Krimi erwartet, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Ein weihnachtlicher Roadtrip der besonderen Art.

Eine wundersame Weihnachtsreise
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Inhalt:
Studentin Anna ist an Weihnachten eher ein Grinch. Deshalb verbringt sie die Feiertage nie bei ihrer Familie, sondern fliegt weit weg in Urlaub. Dieses Jahr ist sie jedoch knapp bei Kasse und weiß ...

Inhalt:
Studentin Anna ist an Weihnachten eher ein Grinch. Deshalb verbringt sie die Feiertage nie bei ihrer Familie, sondern fliegt weit weg in Urlaub. Dieses Jahr ist sie jedoch knapp bei Kasse und weiß noch nicht, ob sie sich das leisten kann. Da erreicht sie eine Mail ihres kleinen Bruders. Der bittet sie, doch an Weihnachten zu kommen. Anna sagt zu und so setzt sie sich in Leipzig in den Zug, um nach Berlin zu fahren. Blöd nur, dass sie ihr Ziel verschläft und in Binz landet. Da ein heftiges Schneetreiben es unmöglich macht, wieder zurück zu fahren, muss Anna wohl oder übel in Binz bleiben. Zufällig trifft sie auf einen Fahrer mit einem Schneeräumfahrzeug. Der nimmt sie ein Stück mit und plötzlich befindet sich Anna auf einen Roadtrip der besonderen Art, bei dem sie einige skurrile Gestalten trifft......

Leseeindruck:
"Eine wundersame Weihnachtsreise" ist ein eher leichter Roman. Er beginnt relativ harmlos. Anna hat eigentlich keine Lust auf Weihnachten, lässt sich von ihrem Bruder aber überreden, über die Feiertage nach Hause zu kommen. Schon im Zug trifft sie auf skurrile Gestalten und dem Lied "Last Christmas". Ab da wird es für Anna zum Abenteuer ihres Lebens. So einen Roadtrip hat sie noch nicht erlebt. Ich habe immer wieder ein Grinsen im Gesicht gehabt. Besonders gut hat mir die Begegnung mit drei älteren Damen an einer Raststätte gefallen. Auch diese waren gestrandet, haben aber das beste daraus gemacht und Anna aufgemuntert. Ein paar Szenen vorher und nachher fand ich zu konstruiert. So viel Pech hintereinander kann man einfach nicht haben. Aber schließlich hat das zur Geschichte gehört und der Roadtrip wäre sonst ja auch zu schnell vorbei gewesen. Am Schluss gibt es natürlich ein versöhnliches Ende und Anna hat eine wichtige Erkenntnis bekommen.

Fazit:
Wer es an Weihnachten nicht nur romantisch mag, ist mit "Eine wundersame Weihnachtsreise" gut beraten. Man trifft auf skurrile Leute, die aber auch eine Geschichte haben und Anna nachdenklich stimmen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Spannende Fortsetzung.

STARCK und die zweite Frau
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Inhalt:
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis versucht Ex-Staatsanwalt Andreas Starck noch immer herauszufinden, wer ihm sein Leben zerstört hat. Hilfreich zur Seite steht ihm die Kriminelle Vanessa, ...

Inhalt:
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis versucht Ex-Staatsanwalt Andreas Starck noch immer herauszufinden, wer ihm sein Leben zerstört hat. Hilfreich zur Seite steht ihm die Kriminelle Vanessa, eine Bekannte von Mithäftling Duncan, der Andreas während seiner Haftzeit den Rücken gestärkt hat. Doch kann man ihr wirklich trauen? Zufällig stößt Andreas auf den Investigativ- Journalisten Tom Finder. Dieser ist hinter einer Sache her, die sich mit Andreas Schicksal überschneidet und seine Vermutung bestätigt, dass hinter allem Onkel Pablo steckt, einer der mächtigsten Mafiabosse Europas. Jetzt heißt es nur noch herauszufinden wer dieser ominöse Mann ist. Je näher alle ihm kommen, um so gefährlicher wird es. Denn Onkel Pablo hat mehr Einfluss als sie sich vorstellen können.......

Leseeindruck:
"Starck und die zweite Frau" ist der zweite Band einer Thriller Trilogie. Die Geschichte aus dem Vorgänger wird nahtlos weiter erzählt. Da es ein Jahr gedauert hat bis die Fortsetzung erschienen ist, war es anfangs etwas schwerer für mich, wieder hineinzufinden und die Personen richtig zuzuordnen. Hilfreich waren kleine Erklärungen, die im Text mit eingeflossen sind. Die Suche nach Onkel Pablo und dessen Identität empfand ich als spannend. Genauso haben mir die Rückblicke in die Zeit von Andreas Gefängnisaufenthalt und die Gespräche mit Duncan gefallen. Nach ca. 3/4 des Thrillers war eigentlich klar, wer Onkel Pablo ist. Ab hier dachte ich, okay das war es jetzt wohl. Doch tatsächlich ging es danach richtig rund bzw. Schlag auf Schlag. Inklusive einer Überraschung und einer unvorhergesehenen Wendung. So muss ein Thriller sein. Weniger gut haben mir anfangs die vielen Erklärungen zur Kryptowährung und wie Bitcoins gehandelt werden gefallen. Zum besseren Verständnis war das zwar wichtig, aber so richtig durchgestiegen bin ich trotzdem nicht und hätte ich persönlich deshalb nicht unbedingt gebraucht.

Fazit:
Auch "Starck und die zweite Frau" hat mir spannende Unterhaltung beschert. Wobei ich mich ja gefragt habe, warum der Titel so heißt wie er eben heißt. Am Ende war ich schlauer und bin nicht unwissend zurück geblieben. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung, würde aber raten, möglichst alle Bände hintereinander wegzulesen.

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