Vom Wunsch, die Kontrolle über das eigene Leben zu erlangen
No Hard FeelingsPenny konnte mich als Protagonistin von Anfang an überzeugen. Denn ich habe mich oft in ihr wiedererkannt, in ihrem Wunsch, sich selbst mehr zu respektieren oder auch, ihre eigene Wahrnehmung nicht davon ...
Penny konnte mich als Protagonistin von Anfang an überzeugen. Denn ich habe mich oft in ihr wiedererkannt, in ihrem Wunsch, sich selbst mehr zu respektieren oder auch, ihre eigene Wahrnehmung nicht davon abhängig zu machen, wie andere sie sehen. In „No Hard Feelings“ geht es um Freundschaften, toxische Beziehungen, die Unzufriedenheit im Beruf und generell die Überforderung mit dem eigenen Leben. Ich denke, viele erkennen sich in dem ein oder anderen Szenario wieder. Die Autorin schafft es, dass die Lesenden eine Verbindung zu Penny aufbauen können und es ist zumindest mir des Öfteren so ergangen, dass ich Pennys Entscheidungen zwar rational nicht nachvollziehen konnte, aber trotzdem verstanden habe, wie schwierig es für sie ist, ihre eigenen Denkmuster zu durchbrechen.
Mir haben insbesondere die Gespräche mit der Therapeutin sehr gefallen, denn es wirkte wirklich so, als habe sich die Autorin Gedanken darüber gemacht, wie eine professionelle Psychologin auf Pennys Sorgen und Ängste reagieren würde. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kann man einiges aus „No Hard Feelings“ mitnehmen. Deshalb vergebe ich fünf Sterne!