Zwischen Vertrauen und Verrat – und mein Herz war eindeutig auf Ashers Seite
Red as Royal BloodIch wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich bei Red as Royal Blood erwartet – aber ich war schneller in der Geschichte drin, als ich gedacht hätte. Und noch schneller konnte ich das Buch nicht mehr ...
Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich bei Red as Royal Blood erwartet – aber ich war schneller in der Geschichte drin, als ich gedacht hätte. Und noch schneller konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ruby ist für mich keine typische Heldin. Sie ist ruhig, beobachtet viel und denkt mehr, als sie sagt. Gerade am Anfang wirkt sie fast wie jemand, der lieber im Hintergrund bleibt – bis plötzlich alles auf sie fällt. Der Moment, in dem der König stirbt und ausgerechnet sie zur Königin bestimmt wird, hat mich direkt gepackt.
Was mir besonders gefallen hat, war Rubys Art zu denken. Sie analysiert Situationen, hinterfragt Menschen und versucht immer einen Schritt voraus zu sein. Dadurch entsteht eine spannende Atmosphäre, in der man sich ständig fragt, wem man überhaupt trauen kann. Gleichzeitig ist sie unsicher und zweifelt an sich – und genau das macht sie so greifbar.
Die Dynamik mit den Prinzen fand ich richtig spannend. Vertrauen, Misstrauen und Anziehung gehen hier ständig ineinander über. Und ich gebe es zu: Mein Herz war beim Lesen ganz klar bei Asher. Diese Mischung aus Härte, Stolz und unterschwelliger Verletzlichkeit hat mich einfach mehr gepackt als alles andere.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel und kleinen Cliffhanger sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Tiefgründige Sprache sollte man hier allerdings nicht erwarten – dafür funktioniert das Tempo umso besser.
Ein paar Wendungen waren für mich vorhersehbar und manche Figuren leicht klischeehaft, aber das hat mein Leseerlebnis kaum gestört.
Fazit:
Eine fesselnde Mischung aus Intrigen, Emotionen und royalem Drama – mit Figuren, die mich trotz kleiner Schwächen wirklich mitgerissen haben.