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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

spannendes Familiendrama

Das Schweigen der Geliebten
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Ein Familiendrama nimmt ihren Lauf. Kurz zur Geschichte: Karolin lebt mir ihren beiden Kinder Elly und Matteo allein. Denn vor ein paar Monaten ist ihr noch Ehemann aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. ...

Ein Familiendrama nimmt ihren Lauf. Kurz zur Geschichte: Karolin lebt mir ihren beiden Kinder Elly und Matteo allein. Denn vor ein paar Monaten ist ihr noch Ehemann aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Psychische Unterstützung erhält sie von ihrer Freundin Nina, die sie seit ihrem Studium kennt. Diese drängt sich förmlich, endlich mit Rolf abzuschliessen, und endlich ihr eigenes Leben aufzubauen. Denn er wird nicht mehr zurückkommen, da er inzwischen eine jüngere Frau kennengelernt hat.

Karolin und Nina planen, ohne die Kinder zusammen ein paar Tage zu verreisen. Die beiden sollen mit ihrem Vater und dessen Geliebten Mischa die gleiche Zeit in einer Hütte Wanderurlaub verbringen.

Bis dahin dümpelte für meine Geschmack die Geschichte etwas dahin. Die ständig trauernde Karolin, der missmutige Sohn und die nicht verstehende Tochter Elly. Kaum sind Mischa und die Kinder angekommen, tauchen Karolin und Nina ebenfalls dort auf. Die Turbulenzen, Missverständnisse und Lügen unterstützen das Ganze.

Die Ereignisse werden jeweils von Karolin, Mischa und den Kindern erzählt. Dazwischen sorgen die Kapitel «im Keller» und «der Mann» für ein wahres Fragezeichen. Der einfache Schreibstil lässt ein rasches Lesen zu. Als dann auch noch eine Frau verschwindet, kommt es zu einem dramatischen Ende.

Das Drama entwickelt sich schlussendlich zu einem hässlichen Kriminalfall, der alle psychisch sehr stark belastet. Die einzelnen Protagonisten und deren Gefühlswelt sind sehr gut ausgearbeitet. Die Twiste sind gut gesetzt. Ich empfehle das Buch gerne als Urlaubslektüre, mit einem überraschenden Schluss, der mit gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Polizeiarbeit auf Sylt

Sylt-Legende
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Lene Cornelsen wird auf ihrer Heimat-Insel stark herausgefordert. Sie muss sich nicht nur gegen ihren Chef durchsetzen, nein auch der Fall entwickelt sich immer mehr zu einem Mysterium.

Die Protagonisten ...

Lene Cornelsen wird auf ihrer Heimat-Insel stark herausgefordert. Sie muss sich nicht nur gegen ihren Chef durchsetzen, nein auch der Fall entwickelt sich immer mehr zu einem Mysterium.

Die Protagonisten und deren Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Als Leser entwickelt man für die einen mehr Sympathie als zu anderen.
Er erzählt über einen Kriminalfall, der es in sich hat. Einerseits über die diffusen Machenschaften eines Immobilien-Imperiums, andererseits über eine Sylt-Legende, die sich über den Untergang der Hafenstadt Rungholt ereignet hat. Dieser Spagat ist ihm sehr gut gelungen. Die gut 200 Seiten waren im hui durchgelesen. Einfach spannend und unterhaltend.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

spannend und dramatisch

Die Frau in den Fluten
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Chloe Cooper, ein 40-jährige Frau, hat kein einfaches Leben. Sie lebt zusammen mit ihrer schwerkranken Mutter in einer Mietwohnung. In unmittelbarer Nachbarschaft ist kürzlich das Ehepaar Jemma und Adam ...

Chloe Cooper, ein 40-jährige Frau, hat kein einfaches Leben. Sie lebt zusammen mit ihrer schwerkranken Mutter in einer Mietwohnung. In unmittelbarer Nachbarschaft ist kürzlich das Ehepaar Jemma und Adam eingezogen. Er ein erfolgreicher Arzt, sie eine bekannte Influencerin. Chloe ist gleich von den beiden voll eingenommen. Mittels ihres Feldstechers beginnt sie, dieses intensiv zu beobachten.

Im dichten Morgennebel sieht Chloe vom Strand aus, wie eine Schwimmerin von einem Motorboot erfasst wird. Ist es Jemma? Chloe ist sich sicher, dass es kein tragischer Unfall war, sondern Mord. Doch je mehr sie sich in die Ereignisse verstrickt, desto gefährlicher wird es auch für sie. Denn Chloe ist nicht die Einzige, die beobachtet … (Übernommen aus dem Klappentext)

Schon von der ersten Seite an, hat sich ein unglaublicher Spannungsbogen aufgebaut. Der Schreibstil hat mich förmlich über die Seiten fliegen lassen. Der Schluss ist eher chaotisch mit all diesen Twists. Interessant fand ich die eingeschobenen «It’s Ciminal: Die Chloe-Cooper Story», der nochmals eine andere Version der Story erzählt.

Die Autorin ist eine Meisterin der Psychothriller, die Fantasie und True Crime förmlich zusammenfliessen lässt. Die massgeblichen Protagonisten die mehr erzählen könnten sind ausgeschaltet. Das Ermittler-Duo bringt viel Erfahrung mit, jedoch in diesem Fall fand ich dieses eher flach.

Ein gut lesbarer spannender Psycho-Thriller, mit ein paar Ungereimtheiten.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

dubiose Mordfälle

Manche Schuld vergeht nie
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Ali Dawson, arbeitet als Ermittlerin seit geraumer Zeit in einer geheimen Polizeiabteilung, die sich besonderen Cold-Fälle widmet. Drei weitere Personen, jeder für sich ein Spezialist unterstützen sie ...

Ali Dawson, arbeitet als Ermittlerin seit geraumer Zeit in einer geheimen Polizeiabteilung, die sich besonderen Cold-Fälle widmet. Drei weitere Personen, jeder für sich ein Spezialist unterstützen sie wann immer nötig.
Eines Tages wird Ali ins Büro des Justizministers Isaac Templeton gerufen. Er hat für sie eine besondere Herausforderung. Angeblich war sein UrUrgrossvater Cain nicht der unbescholtene Bürger, denn er hatte gewisse Vorlieben zum weiblichen Geschlecht. Zudem sammelte er Bilder von angehendem Künstler, die hauptsächlich Frauen porträtierten. Auch war er bekannt, dass er besondere Kuriositäten sammelte. Auch soll er nicht unschuldig am Tod einiger Models sein. Isaac beauftragt Ali sich vor allem um die Todesfälle zu kümmern.
Für die Klärung dieses Auftrags ist Ali bereit, sich auf eine Zeitreise ins viktorianische Zeitalter zu begeben. Darauf bereits sie sich akribisch vor. Was sie dort alles entdeckt, ist mehr als nur skurril und fragwürdig.
Sci-Fi und gegenwärtiges werden in diesem Kriminalfall wunderbar geschildert. Da ist einerseits Ali, eine liebenswürdige, aber taffe 50-jährige Ermittlerin. Sie freut sich regelrecht auf ihren besonderen Einsatz, der von der Physikerin Jones begleitet wird. Ihr Sohn Finn, der für den Justizminister arbeitet, darf von ihrer Mission jedoch nichts erfahren. Es dauert nicht lange, und schon läuft alles aus dem Ruder.
Spannend fand ich, wie sich die jeweiligen Figuren auf die Zeitreise vorbereiten und dann durch die «Pforte» schreiten, sei es in die Vergangenheit oder Gegenwart. Mit welchen Pannen die jeweiligen Protagonisten zu kämpfen hatten. Die Erzählung ist sehr akribisch und ausschweifend dargelegt. Für meinen Geschmack zu langatmig. Leider bleiben gegen den Schluss zu viele Fragen unbeantwortet. Da es sich jedoch um eine Reihe handelt, werden diese vielleicht im nächsten Buch erklärt.
Elly Griffiths ist sicherlich eine hervorragende Autorin, die einen starken Hang zu etwas Ausgefallenem zeigt. Das Cover wiederspiegelt den Inhalt dieses Kriminalfalles, vor allem mit den gewählten kalten Farben. «Manche Schuld vergeht nie” kann ich jedem empfehlen, der einen außergewöhnlichen und unterhaltsamen Kriminalroman lesen möchte, einnehmend, mitreißend, ab und zu hätte es nicht geschadet, weniger ausführlich.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

erneut spannend

Seemannsgrab für Norderney
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Inzwischen ist es bereits das 12. Buch mit Anwalt Jan de Fries.

Eher zufällig wird er hier in einen Mordfall hineingezogen. Im Hafenbecken von Norderney wird eine männliche Leiche aus herausgezogen. ...

Inzwischen ist es bereits das 12. Buch mit Anwalt Jan de Fries.

Eher zufällig wird er hier in einen Mordfall hineingezogen. Im Hafenbecken von Norderney wird eine männliche Leiche aus herausgezogen. Unklar war anfänglich, ob es sich hier um einen Unfall mit tödlichem Ausgang oder Mord handelt. Doro Oldenburg, Hauptkommissarin und ihr Team beginnen mit den ersten Untersuchungen und Ermittlungen. Bei dem Toten wird zudem eine Visitenkarte von Jan gefunden. Jetzt ist klar, Jans Neugier ist geweckt.

Schnell wird Jan in die weiteren Ermittlungen integriert. Fast gleichzeitig wird ein zweites Opfer auf der Insel Norderney entdeckt. Diese Spuren führen die beiden zu einem Filmset, das ein historisches Drama dreht. Zufällig wird Jan als Komparse in die Dreharbeiten hineingezogen. Seine Schnüffelei bringt in jedoch in eine sehr brenzlige Situation.

Dirk Trosts Krimis sind sehr leicht zu lesen. Wie schon aus seinen früheren Krimis bekannt, baut sich eine Spannung auf, die sich fast durch das ganze Buch aufrechthält. Ich habe alle «Jan de Fries» gelesen, bei diesem fehlte mir ab und zu der richtige Kick. Gewisse Passagen waren etwas zu langatmig.

Das Cover sowie der Titel wie schon gewohnt passend gewählt. Dirk Trost ist ein Garant für ein paar spannende Krimistunden. Ich freue mich heute schon auf seinen 13. Fall.

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