Coole Idee, schwieriger Schreibstil
The Blackgate InvitationRuby und Wren sind Schwestern und erhalten ein verführerisches Angebot: Einen Abend lang auf einer privaten Feier die Enkeltöchter von Mrs Blackgate spielen und dafür 4000 Dollar kassieren. Klingt zu gut ...
Ruby und Wren sind Schwestern und erhalten ein verführerisches Angebot: Einen Abend lang auf einer privaten Feier die Enkeltöchter von Mrs Blackgate spielen und dafür 4000 Dollar kassieren. Klingt zu gut um wahr zu sein? Ist es auch, denn der Haken wird schnell klar: Die Gastgeberin wird ermordet und sperrt sie auf dem Anwesen ein, wo sie nun Rätsel lösen müssen. Noch dazu sind alle anderen Gäste und Familienmitglieder Hexen...
Super interessante Idee, die Kombi aus Magie, Rätseln, Krimi und ein bisschen Romance hat mir echt gut gefallen. Auch die wechselnden Perspektiven zwischen Ruby und Auden waren gut gewählt, generell waren die Beziehungen der Charaktere untereinander ein Pluspunkt des Buches. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht komplett überzeugen, hier hätte ich mir noch etwas mehr Gefühle gewünscht.
Den Einstieg in die Geschichte empfand ich als doch etwas sehr verwirrend: Es gibt viele Charaktere/Familien auf einmal, dazu noch die magischen Elemente. Hier habe ich eine Weile gebraucht, bis ich dann doch mal durchgeblickt habe.
Erschwert wurde dies zusätzlich auch von dem Schreibstil, mit dem ich mich leider so gar nicht anfreunden konnte. Ich weiß nicht, ob es teilweise der Übersetzung geschuldet ist, aber ich fand viele Sätze und Beschreibungen einfach so unnötig kompliziert: Verschachtelungen, künstlich aufgebauschte Beschreibungen, unnatürlich wirkende Dialoge.
Ich musste manche Sätze mehrmals lesen, weil ich immer wieder ins Stocken geraten bin, auch weil gefühlt zwanghaft hochtrabende Formulierungen verwendet wurden. Der Schreibstil hat meinen Geschmack leider gar nicht getroffen und nicht zum Genre gepasst, wodurch es teilweise etwas zäh für mich wurde.