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Veröffentlicht am 20.01.2026

Emotional

Was wir im Stillen fühlten
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Rezension: Was wir im Stillen fühlten von Brittainy Cherry
Tropes: Haters to Lovers, Grumpy x Sunshine, Fake Dating, Small Town Romance

Yara – auch bekannt als Goldie – und Alex – alias Mr. Black – haben ...

Rezension: Was wir im Stillen fühlten von Brittainy Cherry
Tropes: Haters to Lovers, Grumpy x Sunshine, Fake Dating, Small Town Romance

Yara – auch bekannt als Goldie – und Alex – alias Mr. Black – haben sich nicht nur gegenseitig langsam aber sicher in mein Herz geschlichen, sondern mich auch vollkommen für ihre Geschichte eingenommen.

Alex ist ein Großstadtmensch durch und durch, der in der charmanten Kleinstadt Honey Creek landet, um dort ein Restaurant zu eröffnen. Yara hingegen ist eine warmherzige Hundeliebhaberin mit People-Pleaser-Vibes, die eine liebevoll geführte Hundetagesstätte leitet. Die beiden könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein – und genau das sorgt anfangs für jede Menge Reibung. Doch dann tritt Feliz in Alex’ Leben: ein Vierbeiner mit einer Menge Energie und wenig Gehorsam. Und so wendet sich Alex an Yara.

Was folgt, ist eine herzerwärmende Entwicklung, die zwischen bissigen Dialogen, zarten Momenten und einem überzeugenden Fake-Dating-Setup ihren Zauber entfaltet. Besonders gelungen fand ich, dass Brittainy Cherry den Punkt, an dem Yara und Alex merken, dass ihre Gefühle längst kein Spiel mehr sind, nicht unnötig hinauszögert. Statt Drama gibt es hier etwas Seltenes in Romance: klare Kommunikation. Danke dafür!

Der Schreibstil? Wie immer bei Brittainy Cherry: eindringlich, emotional, pointiert. Dieses Buch ist übersät mit Haftnotizen. Was wir im Stillen fühlten ist cozy, kitschig, voller Charme und einfach zum Verlieben. Ich kann den zweiten und dritten Band kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Herzerwärmend

Just for the Summer
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„Just for the Summer“ von Abby Jimenez ist für mich eine der schönsten Liebesgeschichten dieses Jahres! Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen – und konnte dann nicht mehr aufhören. Die Idee: Zwei Menschen ...


„Just for the Summer“ von Abby Jimenez ist für mich eine der schönsten Liebesgeschichten dieses Jahres! Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen – und konnte dann nicht mehr aufhören. Die Idee: Zwei Menschen mit dem gleichen „Liebesfluch“ – alle ihre Ex-Partner finden nach ihnen sofort ihre große Liebe – beschließen, sich gegenseitig zu daten, um den Bann zu brechen. Klingt verrückt? Ist es auch – aber auf die allerbeste Weise.

Emma und Justin sind so sympathisch und haben eine richtig schöne Mischung aus Humor, Herz und Tiefe. Ihre Dialoge sind witzig, die Anziehung zwischen ihnen knistert, und trotzdem bleibt viel Raum für ernste Themen wie Verlust, Kindheitstraumata und psychische Gesundheit – alles sehr feinfühlig erzählt.

Besonders schön fand ich auch die kleinen Verbindungen zu Jimenez’ anderen Büchern – wer „Part of Your World“ mochte, wird hier ein paar bekannte Gesichter wiedersehen.

Kurz gesagt: Eine herzerwärmende, lustige, emotionale Geschichte, die mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen gebracht hat. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Londoner Großstadtflair

Two steps away - London Hearts 2
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Die Reihe ist für mich bisher eine absolute Komfort-Reihe, die WG fühlt sich einfach wie Seelenfutter an. Umso größer ist meine Vorfreude auf die beiden noch kommenden Bände.

Eigentlich schien Pippas ...

Die Reihe ist für mich bisher eine absolute Komfort-Reihe, die WG fühlt sich einfach wie Seelenfutter an. Umso größer ist meine Vorfreude auf die beiden noch kommenden Bände.

Eigentlich schien Pippas Praktikumsplatz bei Pink Flow bereits sicher, doch ein Führungswechsel sorgt dafür, dass plötzlich drei PraktikantInnen um nur zwei feste Plätze konkurrieren müssen. Einer davon ist ausgerechnet Ben, Pippas ehemaliger bester Freund und der Junge, dem sie vor Jahren ihre Liebe gestanden hat, kurz bevor er ohne ein Wort in die USA gegangen ist. Als wäre das nicht genug, gehört auch Olivia, Pippas frühere beste Freundin, zu den Praktikanten. Die emotionale Ausgangslage könnte also kaum komplizierter sein.

Besonders gefallen hat mir das Setting: die Kombination aus Londoner Großstadtflair und der glamourösen Modewelt war atmosphärisch sehr gelungen. Auch die Rückkehr zur WG mit Pippa, Quinn, Neve und Gemma hat mir wieder viel Freude bereitet, ihre Dynamik ist einfach ein großes Plus der Reihe.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt. Die Geschichte ist jedoch von einem extremen Slow Burn geprägt. Bis zu den letzten drei Kapiteln passiert zwischen den Protagonisten praktisch nichts Romantisches, bevor sich dann alles sehr schnell überschlägt: Kuss, Intimität, Happy End. Dieser abrupte Umschwung wirkte auf mich etwas überrumpelt, da viele Konflikte sehr schnell und beinahe zu glatt aufgelöst wurden.

Pippa mochte ich als Protagonistin sehr gern. Sie trägt eine starke Fassade nach außen, und erst nach und nach versteht man ihre Vergangenheit und die Gründe für ihr Verhalten. Gerade ihre Geschichte und die Schicksalsschläge, die sie erlebt hat, haben mich sehr berührt. Auch die gemeinsamen Erlebnisse von Pippa und Ben in Bezug auf ihre Geschwister gingen mir emotional nahe.

Der Fokus des Buches liegt eindeutig auf Emotionen und der persönlichen Entwicklung der Figuren und weniger auf der romantischen Spannung zwischen Pippa und Ben. Das hat mir stellenweise sehr imponiert, gleichzeitig hätte ich mir jedoch gewünscht, öfter zu spüren, warum die beiden gut zusammenpassen, und nicht nur, warum sie sich aufgrund ihrer Vergangenheit ablehnen oder verletzen.

Insgesamt fand ich den ersten Band der Reihe in Bezug auf Storyline und Tension zwischen den Protagonisten stärker. Dennoch habe ich Pippa und Ben sehr ins Herz geschlossen und freue mich darauf, noch mehr Zeit in dieser WG und diesem Universum zu verbringen.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Wohlfühlromance

One Date to Gold
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Hunter ist DER neue Book Boyfriend

Während Amie bei den Olympischen Spielen als Snowboarderin antritt, begegnet sie Hunter, dem Captain des US-Eishockeyteams. Beide stehen unter enormem Druck: Amie will ...

Hunter ist DER neue Book Boyfriend

Während Amie bei den Olympischen Spielen als Snowboarderin antritt, begegnet sie Hunter, dem Captain des US-Eishockeyteams. Beide stehen unter enormem Druck: Amie will der Presse entkommen, Hunter möchte beweisen, dass er ein guter Teamkapitän ist. Die Lösung? Ein Deal. Sie gehen eine Fake-Dating-Vereinbarung ein mit einer klaren Deadline: das Ende der Olympischen Spiele. Doch aus gespielten Zärtlichkeiten werden schnell echte Gefühle.

Das winterliche Setting hat für mich perfekt in die Jahreszeit gepasst. Ich habe das Buch während Schneefalls gelesen, was die Atmosphäre für mich noch intensiver und gemütlicher gemacht hat. Besonders das Bergdorf in Italien, in dem die Geschichte spielt, war wunderschön beschrieben und hat dem Ganzen eine fast märchenhafte Kulisse verliehen.

Der Schreibstil war insgesamt angenehm zu lesen. Über einzelne Szenen bin ich zwar kurz gestolpert, doch das hat mein Leseerlebnis nicht nachhaltig beeinträchtigt. Die Geschichte ist romantisch, herzerwärmend und genau das Richtige für ein Wohlfühlbuch. Besonders gut gefallen hat mir, dass jeder Charakter eine eigene, teils sehr herzzerreißende Hintergrundgeschichte hat. Umso schöner war es zu sehen, wie Amie und Hunter gemeinsam einen Weg finden, aus ihren persönlichen Tiefpunkten herauszukommen.

Amie hat mir als Protagonistin sehr gefallen: Sie ist stark, ehrgeizig und unabhängig und geht Risiken für ihren Platz bei Olympia und den Einzug ins Finale ein. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass das Thema Leistungsdruck noch etwas intensiver beleuchtet wird, da hier viel emotionales Potenzial vorhanden war. Hunter hingegen ist eine wandelnde Green Flag und bringt absolutes Book-Boyfriend-Potenzial mit.

Insgesamt hat mir One Date To Gold sehr gut gefallen. Eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem winterlichen, romantischen Wohlfühlbuch mit Fake-Dating-Trope sind.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Morally grey

King of Envy
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Rezension zu „King Of Envy“

Ich habe schon einige Ana Huang Bücher gelesen, und ich bin jedes Mal aufs Neue darin verliebt, wie sie die Männer in ihren Büchern schreibt. Vuk, unser Protagonist, ist morally ...

Rezension zu „King Of Envy“

Ich habe schon einige Ana Huang Bücher gelesen, und ich bin jedes Mal aufs Neue darin verliebt, wie sie die Männer in ihren Büchern schreibt. Vuk, unser Protagonist, ist morally grey und ziemlich unhinged, was ich geliebt habe.

Die Story beginnt damit, dass Ayana (unsere Protagonistin und ein erfolgreiches Model) mit Jordan verlobt ist, Vuks bestem Freund. Dennoch bemerkt man von Beginn an, wie stark die Tension zwischen Vuk und Ayana ist. Während die Vorbereitungen für die Hochzeit laufen, kommen die beiden sich immer näher.

Der Schreibstil von Ana Huang ist wie immer sehr flüssig zu lesen und stellenweise wunderschön malerisch und metaphorisch. Mir hat vor allem Vuks Charakterentwicklung sehr gut gefallen. Wie er von dem kalten Mann, der Zeichensprache als eine Art Schutzmechanismus benutzt, zu einem (zumindest Ayana gegenüber) warmherzigen Mann wird, der sich ihr gegenüber allmählich verbal ausdrückt, war sehr schön mitzuverfolgen.

Ayana hat mir als Protagonistin unglaublich gut gefallen. Sie ist eine starke, unabhängige Frau, bei der ich nicht das Gefühl hatte, dass sie mit Vuk zusammenkommt, weil sie ihn braucht und abhängig von ihm ist, sondern weil sie ihn will.

Und nun noch zu Ayana und Jordan: Die Auflösung ihrer Verlobung hätte kaum tragischer sein können und doch wie sie es am Ende gelöst haben und miteinander kommuniziert haben, war tragisch schön.

Die letzten 70 Seiten waren mit extremer Spannung gefüllt, wodurch ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Die Plottwists waren für mich jetzt keine große Überraschung, aber das sollte auch gar nicht der zentrale Punkt des Buches sein. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich Shadow… like: was tat er auf einmal da im Lagerhaus? Wie… er hat Vuk und Ayana gerettet? Ich finde, man hätte die Storyline spannender auflösen können, gerade auch im Hinblick auf den Hinterhalt, den Roman und Vuk zusammen geplant haben.

Und noch ein Pluspunkt zum Schluss (mein Highlight an ihren Büchern): es wurden mehrere Charaktere aus dem Huang-Universum mit eingeflochten, was immer Spaß macht zu lesen.

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