Cover-Bild Das Spiel des Kaspar
Band 1 der Reihe "Casavega"
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 21.10.2025
  • ISBN: 9783695116942
Benjamin Leeway

Das Spiel des Kaspar

Dunkelheit. Intrige. Chaos. Enthüllung.
Ein Unternehmen an der Spitze. Ein Netzwerk aus Gegnern - und ein Spieler, der die Regeln neu schreibt.
Kaspar Rockwell ist Kreativdirektor bei Pheelix Gamevisions, einem der mächtigsten Tech-Unternehmen der Welt. Doch hinter der gläsernen Fassade aus Innovation und Erfolg verbirgt sich ein System aus Kontrolle, Täuschung und Loyalitätsprüfungen.
Kaspar kennt dieses Spiel - und er beherrscht es besser als jeder andere. Mit psychologischer Präzision, strategischem Kalkül und einer beunruhigenden Gabe zur Manipulation kämpft er sich Etage für Etage nach oben. Doch je höher er steigt, desto tiefer blickt er in den Abgrund einer Welt, in der Wahrheit nur eine Erzählung ist - und Vertrauen tödlich enden kann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

skrupellose Machtgier und Manipulation in Szene gesetzt

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Es fällt mir nicht leicht eine Rezension zum Buch schreiben. Nicht weil ich es schlecht fand. Nein, weil ich während des Lesens und auch jetzt noch, nachdem ich es ausgelesen habe, sprachlos bin. Anfangs ...

Es fällt mir nicht leicht eine Rezension zum Buch schreiben. Nicht weil ich es schlecht fand. Nein, weil ich während des Lesens und auch jetzt noch, nachdem ich es ausgelesen habe, sprachlos bin. Anfangs erinnerte mich der Führungsstil, das Ausstechen und das Filtern von Informationen, das bei Pheelix Gamevisions an der Tagesordnung steht, an meine eigenen Wahrnehmungen in meinem ehemaligen Arbeitsumfeld. Informationen werden gezielt platziert und nur der hat eine Chance aufzusteigen, der sich am besten verkaufen kann und gleichzeitig skrupellos über Leichen geht. Ich fand das sehr realistisch, wenn auch in Zügen übertrieben. Kaspar Rockwell beherrscht diese Spielregeln bestens. Mehr noch, er führt aktiv Regie, lenkt das Spiel. DICE, sein neuestes Computerspiel, das kurz vor der Vermarktung steht, bezeichnet er als Spiegel. Ein Spiegel, der den Menschen zeigen soll, wie weit sie bereit sind zu gehen, um zu gewinnen. Dabei ist er das beste Beispiel dafür. Er ist ein Meister der Rhetorik, stets lächelnd lässt er niemand hinter seine Maske blicken. Kaspar kam mir in seiner Außenwirkung unantastbar vor, was der Autor sehr gut mit den eingearbeiteten Sozial-Media-Beiträgen einfließen lässt. Kaspar agiert nach eigenen Regeln, der Autor spricht von einem narrativen Spiel. Ich fand es sehr spannend mitzuerleben, wie weit dieser Mann dabei geht. Die Wirklichkeit spiegelnd, sie zum Teil überspannend darstellen und Fiktion sind die Mischung dieses wendungsreichen Thrillers, der mir sehr große Spannung vermittelt und der sich 5 Lese-Sterne absolut verdient hat.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Temporeicher Thriller

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Das Spiel des Kaspar hat bei mir beim Lesen direkt ein Gefühl von dunkler, unterschwelliger Spannung ausgelöst. Je mehr man liest, desto weiter wird man in eine Welt voller Manipulation und Intrigen gezogen. ...

Das Spiel des Kaspar hat bei mir beim Lesen direkt ein Gefühl von dunkler, unterschwelliger Spannung ausgelöst. Je mehr man liest, desto weiter wird man in eine Welt voller Manipulation und Intrigen gezogen. Kaspar ist keine klassische Sympathiefigur, dennoch spürt man zu ihm ein gewisses Maß an Sympathie. Er ist strategisch und dabei sehr ruhig im Handeln. Ich wusste nie ob ich ihn als Hauptprotagonist vertrauen kann oder nicht. Diese Eigenschaften haben einen gewissen Reiz und Spannung in die Story gebracht.

Besonders interessant fand ich, wie das Buch zeigt, was hinter der glänzenden Fassade eines erfolgreichen Tech-Unternehmens stecken kann. Kontrolle, Loyalität und die Wahrheit werden durchgehend auf die Probe gestellt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel ziehen schnell weiter, es ist temporeich und dennoch durch kurze Kapitel sehr übersichtlich. Für mich war der Spannungsbogen durchgehend da, was vor allem auch an einigen Wendungen lag die ganz plötzlich kamen. Für mich auf jeden Fall ein starker Thriller mit düsterer Atmosphäre, interessanten Charakteren und vielen Wendungen.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Düster, faszinierend, manipulativ

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Kaspar Rockwell ist Kreativdirektor bei Pheelix Gamevisions, einem weltweit agierendem Tech-Unternehmen. Er ist aber noch sehr viel mehr. Ein Spieler ist er, ein Spiele-Entwickler sowieso und wer weiß, ...

Kaspar Rockwell ist Kreativdirektor bei Pheelix Gamevisions, einem weltweit agierendem Tech-Unternehmen. Er ist aber noch sehr viel mehr. Ein Spieler ist er, ein Spiele-Entwickler sowieso und wer weiß, was sich hinter seiner visionären Fassade noch verbergen mag.

Zunächst geht es darum, DICE auf den Weg zu bringen, seine engsten Mitspieler sind mit ihm am Start. Aber - hat er Mitspieler? Hat er Gegner? Wer sind sie? Sind es einzelne Personen oder hat er es mit Velocity Springplay, dem größten Konkurrenten von Pheelix Gamevisions, zu tun? Noch habe ich keinen Durchblick, auch – oder gerade weil neben diesem Spiel so einiges passiert, das ich erst sehr spät zuordnen kann.

Von Kaspar bin ich fasziniert, er scheint alle Fäden in der Hand zu halten, außerdem scheint er über genügend Vertrauen in sich und selbstredend in DICE zu verfügen, um dieses Spiel, bei dem es um dunkle Machenschaften und Intrigen zu gehen scheint, auf den Markt zu werfen.

Benjamin Leeway bringt seinen Lesern „Das Spiel des Kaspar“ in vier Akten näher. Dass es sich dabei um sehr viel mehr als ein einfach gestricktes Würfelspiel handelt, wird bald klar. Es hat lediglich einige Seiten gebraucht, bis ich „drin“ war und ich mich auf dieses Spiel eingelassen habe, dessen Spielregeln so geheim sind, dass sie einen speziellen Zugangscode für die Anleitung brauchen - zumindest macht Kaspar dies publik. Zahlt sich seine taktisch kluge, äußerst raffinierte Handlungsweise aus?

Dieser psychologische Thriller bietet ein Spiel der gefährlichen Art, der hinter die auf Hochglanz polierten Kulissen der Chefetagen blickt. Er geht weit, sehr weit, und nicht nur die Moral bleibt dabei auf der Strecke und - vertrauen sollte man tunlichst nur sich selbst. Dunkelheit, Intrige, Chaos, Enthüllung – ein wendungsreicher Wirtschaftsthriller, der mit starken Charakteren aufwartet, dessen Ende - das mir ausgesprochen gut gefällt - zu keiner Zeit vorhersehbar ist.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein wendungsreicher Wirtschaftsthriller

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Zuallererst: ich würde Kaspar nicht mögen, wenn er mir morgen begegnen würde, aber er wäre mit Sicherheit sehr faszinierend. Nicht nur, weil er als eben solches beschrieben wird, sondern weil das Buch ...

Zuallererst: ich würde Kaspar nicht mögen, wenn er mir morgen begegnen würde, aber er wäre mit Sicherheit sehr faszinierend. Nicht nur, weil er als eben solches beschrieben wird, sondern weil das Buch mit so vielen Wendungen, doppelten Spielen, Rückblenden und dubiosen Gesprächen aufwartet, dass man ein Gefühl davon bekommt, wie ein Zusammentreffen sein würde. Und Cleo, Danielle, Tom und viele andere Charaktere- allesamt sind gut und nachvollziehbar beschrieben, aber haben auch abgrundtief dunkle Seiten an sich, die einen schaudern lassen. Das ganze Buch ist durchzogen von Verrat, Macht und Geld und das auf einem hohen Niveau. Was es nicht immer ganz einfach macht, alles zu verstehen. DICE habe ich als Spiel selbst jetzt am Ende noch nicht verstanden, aber das tut auch nicht viel zur Sache, wenn man weiß, wofür die Buchstaben stehen. Hier haben wir also einen Wirtschaftsthriller der besonderen Art, der für mich stellenweise ein bisschen zu schnell war. Ich glaube, dass das der Grund ist, warum der Autor auch mit vielen überschriebenen Absätzen arbeitet. Viele Setting, die übrigens auch alle sehr schön und gut vorstellbar dargestellt wurden, waren fast schon mitten in der Handlung auch schon wieder zu Ende, was manchmal die (An-)Spannung wieder rausnahm. Am Ende wurde es nochmal sehr irritierend, weil die ganze Geschichte quasi nochmal verdreht wurde, aber das fand ich total super und gut gemacht. Zwischenzeitlich hatte ich übrigens so Vibes wie beim Lesen von Bret Easton Ellis, der mit American Psycho einen wesentlich brutaleren, aber ebenso gerissenen Charakter erschaffen hat...sie könnten glatt verwandt sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob es bald eine Fortsetzung geben wird, der Subtitel lässt es ja vermuten.

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