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Veröffentlicht am 06.06.2018

Wieder ein gutes Buch

Call of Crows - Enthüllt
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Stieg Engstrom ist der grimmigste Wikinger, den die Welt je gesehen hat, und er hat ein Problem: Sein Klan steht kurz vor der Vernichtung – genauso ...

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Stieg Engstrom ist der grimmigste Wikinger, den die Welt je gesehen hat, und er hat ein Problem: Sein Klan steht kurz vor der Vernichtung – genauso wie der Rest der Menschheit – und die einzige Hilfe, auf die er bauen kann, ist ausgerechnet eine supernervige Crow. Zugegebenermaßen findet Stieg alle Leute irgendwie nervig, aber diese Frau kann er kaum aushalten. Wenn die Lage nicht so ernst wäre, würde er ihr glatt das unverschämte Grinsen aus dem Gesicht küssen … Erin Amsel liebt ihr Leben als Crow. Warum auch nicht, wo doch die anderen Klans (vor allem die Wikinger) so lächerlich arrogant und humorlos sind? Für dieses Leben wird sie kämpfen! Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, dass ihr dabei Stieg zur Seite steht. Immerhin ist der wunderbar einfach auf die Palme zu bringen – und zudem irgendwie süß.
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

»Steh auf. Sofort.«
Harvold war schlagartig wach, als er die Worte seiner Mutter hörte.


Das Cover von diesem Teil gefällt mir von allen am besten. Es sieht einfach nur toll aus mit diesen blauen Tönen und das Model passt auch gut zu Erin, wie ich finde. Man sieht auch wieder die Feder in Vordergrund, was die Verbindung zu Krähen herstellt. Allgemein strahlt das Cover etwas sehr düsteres aus.

Der Schreibstil der Autorin war wieder gut zu lesen, auch wenn es manchmal schwer ist, den Perspektivenwechsel zu folgen, da sich diese mit jedem Absatz ändern kann. Man findet in diesem Buch viele vulgäre Ausdrücke und Sexszenen, dessen sollte man sich bewusst sein, ansonsten geht es schnell und einfach zu lesen. Die Geschichte ist in der allwissenden Perspektive geschrieben.

Dieser Band beginnt dort, wo der zweite aufgehört hat. Die Clans suchen immer noch nach einem Weg um Gullveig aufzuhalten und stoßen dabei auch auf eine Möglichkeit. Diese beinhaltet aber Erin Amsel und eine waghalsige Mission.

So viel ich weiß ist dies der Abschluss der Reihe und darum habe ich mich auch auf die Auflösungen gefreut. Der zweite Band hat für mich ja etwas geschwächelt, dieser war dann wieder besser, obwohl er auch nicht an den ersten rankommt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da es schon länger her ist, dass ich die anderen Bände gelesen habe. Jede Geschichte hat allerdings eine andere Hauptperson, daher konnte ich mich schnell mit der neuen Situation zurechtfinden und brauchte nicht mehr alle Infos aus den vorherigen Bänden.

Erin Amsel ist eine wirklich toughe Frau, sie fürchtet sich vor nichts und erledigt alles schnell und schmerzlos. Manchmal kam sie mir schon etwas kalt vor ich war mich nicht sicher, ob sie überhaupt Gefühle hat. So cool sie auch ist, konnte ich mich mit ihr als Hauptperson einfach nicht anfreunden, ich habe irgendwas gegen sie. Aber zum Glück gibt es noch Stieg, er ist einfach nur knuffig. Auch wenn er oft wie der harte Wikinger wirkt, ist er eigentlich ziemlich einfühlsam und zeigt auch seine Gefühle. Außerdem hält er sich eine Ziege. Diese kommt in dem Buch recht oft vor und ich habe die Szenen geliebt, weil es eben eine Ziege ist, mit der sie Gassi gehen, über die sie streiten oder die sie beschützen.

Die Geschichte selbst entwickelt sich bis zur Hälfte eher langsam, es wird viel geredet und eher weniger gemacht, dieser Teil war darum auch manchmal etwas zäh. Natürlich bekommt man hier sehr viele Informationen und die Beziehung zwischen Stieg und Erin entwickelt sich auch, es werden Säulen für den großen Kampf errichtet und trotzdem konnte es mich manchmal nicht packen. Danach ging es aber richtig los, Erin macht sich auf den Weg, um das Schwerz von Nigghog zu holen und muss dafür durch einige der Welten reisen. Dies fand ich alles super spannend, da man die Auslegung der Autorin, wie sie die Völker und Welten sieht, dadurch besser kennen lernen konnte. Am liebsten mochte ich hier die Zwerge, weil sie einfach witzig waren. Am Leichenstrand begann dann der spannendste Teil, würde Erin das Schwert bekommen und es rechtzeitig zurück schaffen? In der gleichen Zeit bereiten sich die Clans auf den Kampf vor, hier las man dann hauptsächlich aus Keras Perspektive.

Zur Geschichte selber kann ich nicht mehr sagen, da der erste Teil uninteressant war und ich beim zweiten nicht spoilern möchte. Im letzten Drittel konnte mich das Buch dann aber vollends packen und ich war komplett bei den Figuren und der Geschichte. Das Ende war wenig überraschend, man konnte es schon erahnen, trotzdem bekam man noch einen tollen Kampf zu lesen und dazu eine witzige Szene einer Unbeteiligten Autofahrerin.

Neben der Hauptsstory gibt es aber auch hier wieder eine Liebesgeschichte, die gar nicht schnulzig ausfällt, ganz im Gegenteil. Man hat eher das Gefühl, als würden sich die beiden hassen und trotzdem irgendwie mögen. Ich fand die Entwicklung ziemlich gelungen und gut zu lesen, die Charaktere passen auf den ersten Blick gar nicht zusammen und doch funktioniert es irgendwie.

Fazit:

Ein gelungener Abschluss der Reihe, auch wenn es manchmal langatmige Stellen gab. Im großen und ganzen war es gut und die Charaktere haben sich wirklich von den in den anderen Büchern unterschieden. Ich vergebe dafür gute drei Sterne, da es einfach nicht an den ersten Teil heran kommt.

Veröffentlicht am 17.04.2026

Netter BL-Manga

Old-fashioned Cupcake 1
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Meinung:

Das Cover hat mich gleich angesprochen, zwei Jungs, die essen. Wie kann man da nicht neugierig werden?

Der Zeichenstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, da die Menschen sehr lang gezogen ...

Meinung:

Das Cover hat mich gleich angesprochen, zwei Jungs, die essen. Wie kann man da nicht neugierig werden?

Der Zeichenstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, da die Menschen sehr lang gezogen gezeichnet sind, aber mit der Zeit wurde es immer besser und ich habe mich daran gewöhnt. Abgesehen von den Menschen hat mir der Stil insgesamt gut gefallen.

Zu Beginn lernt man Nozue kennen, der eine Routine in seinem Leben hat. Es passiert nichts Aufregendes und er unternimmt auch nichts Neues, bis ihn sein Arbeitskollege Togawa zum Essen mitnimmt und sie dort einen Plan schmieden, wie sie diesem Trott entkommen können.

Der Einstieg ist mir so halbwegs leicht gefallen, denn ich konnte den Arbeitsalltag gut nachvollziehen. Man erfährt auch, wie Nozue seine Freizeit verbringt und dann kommt auch schon Togawa dazu.

Nozue fand ich gut gemacht als Charakter. Er ist schüchtern, hat gerne eine Routine, lässt sich aber auch auf neue Dinge ein. Man merkte ihm an, dass er öft nervös ist, wenn Togawa in der Nähe ist und er nicht weiß, wie er damit umgehen soll, denn eigentlich ist er ja Togawas Chef. Wie er immer mehr aufgetaut ist hat mir gut gefallen.

Togawa mochte ich dann nicht so gerne. Er bedrängt Nozue immer wieder und bringt ihn in unangenehme Situationen. Ich fand ihn wirklich sehr aufdringlich, besonders am Ende. Also ein Fan werde ich von ihm wohl nicht mehr.

Die beiden wollen sich wieder jung fühlen und so planen sie, dass sie ihr Leben wie junge Mädchen leben. Essen gehen, Fotos machen und sich nicht um andere kümmern. Die Umsetzung davon fand ich ein wenig befremdlich, denn es werden stereotypische junge Mädchen als Vorlage verwendet, die sich in der Realität aber gar nicht so verhalten. Wieso kann man sich nicht an jungen Burschen ein Vorbild nehmen? Sobald sie damit etwas aufgehört haben fand ich den Manga auch schon besser, aber besonders das erste Drittel war recht komisch.

Danach wird es immer mehr zu einer Liebesgeschichte, welche ich insgesamt gut fand. Man merkt gut, wie sich das Leben immer wieder dazwischen drängt, welche Sorgen die beiden allgemein haben und wie sie trotzdem etwas unternehmen. Ich mochte besonders die Szenen auf der Arbeit, wenn auch noch Kollegen dabei waren, auch als sie zusammen ausgegangen sind.

Gegen Ende ging mir aber alles zu schnell. Zuerst spürt man nur eine gewisse Anziehung und plötzlich ist da viel mehr. Da blieben für mich die Gefühle auf der Strecke und als Leser bekommt man die nicht gut mit. Das Ende fand ich dann ganz nett, aber es war nicht so spannend, dass ich unbedingt weiterlesen will.

Fazit:

Manche Dinge sind mir viel zu schnell passiert und einiges ging dafür sehr langsam voran. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden, fand es aber auch ein bisschen komisch, dass sie zu Beginn junge Mädchen imitiert haben. Insgesamt war es ein netter Manga, allerdings werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen und vergebe 3 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2026

Alles ging etwas zu schnell

Biest der Highlands
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dichte Nebelschwaden krochen um krumme Birken und legten sich auf Wurzeln nieder, die rebellisch aus dem Moos ragten.

Das Cover ist ein ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dichte Nebelschwaden krochen um krumme Birken und legten sich auf Wurzeln nieder, die rebellisch aus dem Moos ragten.

Das Cover ist ein Traum! Ich finde es so schön und es beinhaltet so viele Elemente aus dem Buch. Blumen, das Schloss, Loch Ness, das Biest und einen Kratzer vom Biest. Für mich passt es perfekt.

Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung. Es hat lange gedauert, bis ich mich an den Stil gewöhnt habe und bis zum Ende bin ich noch über gewisse Phrasen gestolpert. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Adrianna.

Zu Beginn lernt man Adrianna kennen, die unter einem Pseudonym für eine Zeitung schreibt. Ihre nächste Story dreht sich um den Tod von zwei Schafen, dafür muss sie nach Norden zu den Ländereien von Earl Stirling, auf diesen hat sich nämlich ein Biest an den Schafen vergriffen. Adrianna will die Wahrheit herausfinden und Earl Stirling ist dabei mehr als hilfreich.

Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich leicht gefallen. Man erfährt wieso Adrianna nach Norden muss, wie es ihr so ergeht im Leben und lernt auch schon ein bisschen was über Earl Stirling. Danach dauert es ein bisschen, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt, doch das fand ich in Ordnung als Einstieg.

Adrianna mochte ich gerne. Sie ist eine starke Frau und setzt sich für das ein, was sie will. Dass sie in dieser Männerbranche überhaupt schreiben darf fand ich toll und wie sie sich gegen die anderen Männer behauptet noch mehr. Ihre Schlagfertigkeit hat mir gefallen und später lernt man dann auch noch eine verletzliche Seite von ihr kennen. Sie hat viele Facetten und das macht sie zu einem tollen Charakter.

Earl Stirling, oder einfach Raymond, mochte ich vom ersten Moment an. Er ist im Prinzip ein großer Teddybär, denn er ist sanft, lieb und gut zu seinen Angestellten. Ich mochte ihn sofort und sein Umgang mit Adrianna hat nochmals bewiesen, dass er eine gute Seele ist. Er hat nur ein bisschen zu wenig Tiefe, denn alle seine Charakterzüge sind recht oberflächlich gehalten.

Die Geschichte hat viel Potential geboten, doch wurde dieses für mich nicht ganz ausgeschöpft. Dafür war das Buch einfach zu kurz. Das Geheimnis um das Biest ist eigentlich keines, zumindest nicht für den Leser und die Liebesgeschichte ging mir persönlich viel zu schnell. Diese beiden Punkte hätte mehr Raum in dem Buch gebraucht, 100-200 Seiten mehr hätten da nicht geschadet. Trotzdem hat mir die Idee auf anhieb gefallen und ich war gespannt, wie die Autorin das umsetzen würde.

Wie schon gesagt geht es um ein angebliches Biest, welches die Schafe zerfetzt hat. Adrianna recherchiert und befragt Leute dazu, bis sie schließlich bei Earl Stirling ankommt. Auf seinen Ländereien ist die Tat passiert und er gibt ihr auch Auskunft. Für mich gab es da kein großes Mysterium um das Biest, denn man wusste einfach, wie es kommen würde. Das fand ich etwas schade, denn die Autorin hätte sich etwas mehr Mühe geben können, auch mit der Auflösung. Es fühlte sich an, als wäre das Biest nur eine Nebenhandlung und als würde das eigentliche Augenmerk auf die Liebesgeschichter gerichtet sein, die ich aber nicht so sehr fühlte.

Was ich aber wirklich gut fand waren die Nebencharakter. Kitty, Mr. McRiley oder auch Ruby haben mir gut gefallen. Sie haben eine Frische in das Buch gebracht und waren allesamt liebenswert. Besonders Ruby habe ich schnell ins Herz geschlossen und ich habe mich immer gefreut, wenn sie oder ein anderer Nebencharakert aufgetaucht sind.

Die Liebesgeschichte war, wie schon gesagt, kein Highlight und nur in Ordnung für mich. Mir persönlich ging das zu schnell und besonders gegen Ende fühlte es sich sehr überstürzt an. Bei mir kam es nicht so an, als würden sie sich nun wirklich lieben, sondern eher so, als wäre Adrianna die erste Frau, die Earl Stirling seit langer Zeit ansieht und darum will er sie. Es wirkte nicht wie Liebe auf mich. Vielleicht liegt auch dies daran, dass das Buch so kurz ist.

Das Ende war dann schnell da. Ich habe mir noch eine große Enthüllung erwartet oder so etwas, aber das kam nicht. Es gab es wenig Drama um Adrianna und ihr Leben davor, aber in Sachen Biest hatte ich mir mehr erwartet. Es fühlte sich alles wie die einfache Lösung an und nicht wie ein gut durchdachtes Ende. Zwar gab es spannende Momente und auch ein paar sehr schöne Momente, aber alles in allem war das Ende zu flott abgehandelt.

Fazit:

Das Setting war sehr gut, die Idee war sehr gut, nur die Umsetzung war nicht ideal. Das Buch war zu kurz als dass sich die Charaktere komplett entfalten könnten und manches wirkte zu gehetzt, angefangen bei der Liebesgeschichte. Das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Von mir kriegt das Buch 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2026

Sehr viel Teenie-Drama

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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute ist Vollmond.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, allein schon wegen den Farben. Sieht man sich dann noch die ganzen kleinen Details ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute ist Vollmond.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, allein schon wegen den Farben. Sieht man sich dann noch die ganzen kleinen Details an, muss man sich einfach das Buch genauer ansehen.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, zuerst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber das hat sich schnell gelegt. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Vanessa, wodurch man ihre oftmals sehr wirren Gedanken aus erster Hand zu lesen bekommt.

Zu Beginn lernt man Vanessa kennen, die mit ihrer Freundin Celeste ihren 17. Geburtstag feiern will. Doch auf der Party werden sie von Wölfen angegriffen und Vanessa verwandelt sich in einen Werwolf. Nun muss sie an die Academy für Werwölfe, sich mit Intrigen und Werwolfetiquette auseinandersetzen. Dazu kommt noch Sinclair, der Werwolfprinz, der absolut tabu für sie ist.

Ganz ehrlich, hätte ich gewusst, dass die Protagonistin so jung ist, hätte ich das Buch nicht gelesen. Als am Anfang ihr Geburtstag erwähnt wurde und wie alt sie wird, hatte ich schon ein schlechtes Gefühl. Aber ich las mal weiter, weil vielleicht könnte mich das Buch ja doch noch überraschen.

Vanessa ist ein richtig nerviger Charakter. Sie will den Tod ihrer Freundin rächen, doch lässt sie sich immer wieder von Sin ablenken. Oder seinem Cousin Calix. Zwischendurch scheint sie Celeste auch vollkommen vergessen zu haben, oder dass sie ihr neues Dasein eigentlich hasst. Sie findet sich viel zu schnell mit ihrer Verwandlung ab und nimmt das einfach so hin, das fand ich schon sehr unrealistisch. Bis zum Ende wurde ich mit ihr nicht warm, besonders weil sie immer meinte, dass sie allein klarkommt, dann aber immer einen Beschützer braucht.

Sinclair, oder kurz Sin, ist der Kronprinz. Und ich mochte ihn nicht. Er behandelt Vanessa so wie es für ihn grad passt, entweder ist er nett und zuvorkommend, oder er irgnoriert sie komplett. Ich habe seine gesamte Art gehasst, wie er als Prinz herumstolziert, sich dann aber als armer Junge gibt, wenn es sein muss. Am Ende des Buches mochte ich ihn noch weniger.

Die erste Hälfte war zäh, wirklich zäh. Denn es liest sich wie eine Mischung aus Pretty little liars und Mean Girls. Vanessa bekommt Drohungen, ermittelt auf eigene Faust und wird dabei noch von den beliebten und geborenen Wölfen fertig gemacht. Es ist also im Prinzip ganz viel Teenie-Drama, bei dem ich nur die Augen verdrehen konnte. Das gab es alles so schon, die Neue will den Prinzen, der aber schon einer anderen versprochen ist und der dann dem armen neuen Mädchen hilft. Dafür wird sie von den anderen fertig gemacht und so weiter. Ich habe mich wirklich durchkämpfen müssen.

Ab der Hälfte ging es dann etwas bergauf und die Geschichte wurde sogar interessanter. Vanessa kommt dem Mörder von Celeste immer mehr auf die Spur und deckt dabei Geheimnisse des Hofes auf, die sie in Schwierigkeiten bringen können. Vieles davon hat man sich schon denken können und hat mich auch nicht wirklich überrascht, aber ein paar interessante Wendungen waren doch dabei. Diese Hälfte des Buches hat es für mich gerettet, denn davor fand ich es echt nicht gut.

Auch die Liebesgeschichte war sehr absurd, das Buch ist als Young Adult eingestuft und dann gibts fast einen Dreier, explizite Szenen und sehr viel Blut, was hier nicht hätte sein müssen. Aber zurück zur Liebesgeschichte, es ist klar, dass sie und Sin sich verlieben, doch dieses ewige hin und her hat schon genervt. Außerdem habe ich keinerlei Gefühle bei den beiden feststellen können, es wirkte eher wie eine Schwärmerei, oder weil sie eben etwas Verbotenes tun, aber nicht so als wären sie wirklich verliebt. Ich konnte diese Beziehung absolut nicht nachvollziehen.

Das Ende war dann plötzlich sehr actionreich. Zuerst passiert hunderte Seiten lang nichts und dann auf den letzten 50 kommt noch so viel daher. Das war für mich zu überladen. Ich war dann eigentlich froh, als ich endlich durch war.

Fazit:

Der Klappentext ist sehr irreführend. Es liest sich, als wäre Vanessa schon über 20, dabei ist sie gerade 17 geworden. Ihr Verhalten und auch das von Sin fand ich nur anstrengend und die Wendung am Ende war nur teilweise überraschend. Durch das ganze Teenie-Drama zu Beginn hat das Buch schnell seinen Reiz verloren, die zweite Hälfte war hingegen besser. Von mir kriegt es 3 Sterne, weiter werde ich die Reihe aber nicht verfolgen.

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  • Cover
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Veröffentlicht am 18.01.2026

Zwei Welten treffen aufeinander

Infinite Nights
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Berührung von etwas Kaltnassem an meinem Bein riss mich aus dem Schlaf.

Das Cover finde ich sehr schön, die Farben kommen richtig gut ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Berührung von etwas Kaltnassem an meinem Bein riss mich aus dem Schlaf.

Das Cover finde ich sehr schön, die Farben kommen richtig gut zur Geltung und mir gefällt es einfach sehr.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es sowohl Kapitel aus Camilas als auch aus Miguels Sicht gibt. Man merkte sofort in wessen Kopf man gerade ist, weil sie so unterschiedlich denken und agieren, das hat mir gut gefallen.

Zu Beginn lernt man Camila kennen, die von seinem Stalker bedroht wird. Ihr Vater stellt dann Miguel als Bodyguard ein, er soll sie bewachen und immer in ihrer Nähe bleiben. Die beiden sind nicht froh damit und zuerst gibt es einige Spannungen, bis sie sich anfreunden und das Kriegsbeil begraben.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen. Es startet direkt spannend, denn Camila wird gleich von ihrem Stalker in ihrem Schlafzimmer bedroht, das macht schon Lust aufs Weiterlesen. Danach lernt man die beiden Hauptfiguren ein wenig kennen und erfährt, wieso der Schutz notwendig ist und wieso Miguel dafür ausgewählt wurde.

Camila mocht ich ganz gerne, obwohl sie zuerst wie ein verwöhntes Mädchen wirkte, denn sie sah keine Bedrohung und wollte daher auch keinen Bodyguard. Man merkt ihr einfach an, dass sie auch guten Verhältnissen kommt und ein wenig blind für das Leben von anderen Menschen ist. Mit der Zeit hat der Umgang mit Miguel das aber besser gemacht und am Ende mochte ich sie sehr gerne.

Miguel ist Boxer und nicht froh über seinen neuen Job. Er macht es fürs Geld, doch er macht seine Arbeit auch gut und gewissenhaft. Seinen Einsatz für seine Familie fand ich bewundernswert und allgemein ist er ein richtiger Schatz. Ich mochte ihn sofort, obwohl er gegenüber Camila zuerst eher kalt und abweisend war. Mir hat besonders sein Umgang mit seiner Familie und seinen Schwestern gut gefallen, da sah man seine wahre Seite.

Das Buch war insgesamt sehr spannend aufgebaut. Man erfährt von dem Stalker direkt zu Beginn und dann zieht sich das natürlich durchs ganze Buch. Als Leser kann man miträtseln, wer dahinter steckt, ob man die Person vielleicht kennt oder ob da noch mehr im Busch ist. Ich muss sagen, dass ich mit der Auflösung am Ende gar nicht gerechnet habe. Das Thema Stalker war gut ausgearbeitet und ich habe wirklich jeden Nebencharakter kurz schief angeschaut, aber die Sache war dann doch anders als erwartet und viel größer. Es machte auch Sinn und wirkte für mich nicht an den Haaren herbeigezogen. Ein wirklich guter Twist, den man so nicht kommen sah, da hat mich das Buch wirklich begeistert.

Abgesehen davon fand ich es zwischendurch aber ein wenig zäh zu lesen. Mir ist auch nicht viel in Erinnerung geblieben und das sagt schon einiges aus. Gut gefallen haben mir jedoch die Kapitel von Miguel. Wenn er bei seiner Familie ist, oder boxt oder einfach auf Camila aufpasst, ich mochte seine Gedanken und ihn einfach so sehr. Bei ihren Kapiteln war das Gegenteil der Fall, die waren meist langweiliger zu lesen und erst gegen Ende wurden sie besser. Davor gibt es viel Meckerei, dass sie nicht allein raus darf und viel nachdenken über ihr Leben und ihre Familie. Das sind keine langweiligen Themen, nur für mich hat es sich ein wenig zäh gelesen.

Die Liebesgeschichte fand ich in Ordnung. Sie war kein Highlight und auch nicht unbedingt der Mittelpunkt des Buches, dafür hat sich am Ende zu viel um den Stalker und die Familie gedreht, aber sie hat sich gut in den Rest eingefügt. Die Liebe zwischen den beiden entwickelt sich langsam, man konnte regelrecht dabei zusehen, wie sie sich verlieben. Für mich hat das perfekt gepasst. Zuerst konnte ich sie mir zusammen gar nicht vorstellen, doch es passt und sie sind auch wirklich süß zusammen.

Neben dem Stalker werden noch andere Themen behandelt, wie Familienprobleme bei Camila oder Armut und illegale Aktivitäten bei Miguel. Diese Themen haben sich gut in den Rest des Buches eingefügt und wurden auch ausreichend behandelt. Für alles wurden Lösungsvorschläge gebracht oder einfach Tipps, es wurde aber auch gezeigt, dass man sich von sowas nicht runterziehen lassen sollte und man es immer wieder auf die Beine schaffen kann.

Das Setting in Barcelona, mit den verschiedenen Vierteln war wirklich gut. Ich war noch nicht selbst dort, konnte mir die Gebäude, die beschrieben wurden, aber gut vorstellen. Allen voran das Atelier von der Firma von Camilas Familie. Da wollte ich selbst gleich nach Barcelona.

Das Ende war dann sehr actionreich und es passierte wirklich viel. Einige Enthüllungen habe ich vorhergesehen, andere kamen auch überraschend. Es hat für mich gut gepasst und war auch nicht überladen. Die letzten 100 Seiten muss man einfach auf einmal lesen, anders geht das gar nicht.

Fazit:

Insgesamt fand ich das Buch gut und auch spannend, einzig mit Camila wurde ich lange nicht warm und zwischendurch hat es sich auch ein bisschen gezogen, finde ich. Das Setting und die Auflösung vom Stalker hingegen waren gelungen und haben mich überrascht. Von mir kriegt das Buch 3 Sterne.

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