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Veröffentlicht am 11.06.2020

Schönheit hat ihren Preis ...

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume (Sophia 2)
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Kennt ihr das, wenn man sehnsüchtig auf die Fortsetzung eines Romans wartet? Bei „Die Farben der Schönheit – Sophias Träume“ von Corina Bomann ging mir das so. Im zweiten Teil der Trilogie geht der Puderkrieg ...

Kennt ihr das, wenn man sehnsüchtig auf die Fortsetzung eines Romans wartet? Bei „Die Farben der Schönheit – Sophias Träume“ von Corina Bomann ging mir das so. Im zweiten Teil der Trilogie geht der Puderkrieg zwischen Elizabeth Arden und Helena Rubinstein spannend weiter. Das Cover ist hinreißend und ist meines Erachtens ein echter Eyecatcher. Und endlich erfahre ich, wie es meiner Romanheldin Sophia weiter ergeht. Im Vordergrund sieht man eine deutlich „reifere“ Sophia. Wieder mit einer aparten Hochsteckfrisur, in einem figurbetonten, sommerlich anmutigen blauen Kleid. Die Farbe symbolisiert für mich: Hoffnung und Träume und passt deshalb hervorragend zum Titel. Im Hintergrund sieht man im Dunst die Skyline der Stadt New York. Da ich dort schon war, finde ich das „nett“ dargestellt! Ein Schmuckrahmen in blau gibt dem Ganzen Halt und für den Leser sieht es so aus, als ob man durch ein Fenster blickt und von der Gegenwart in die Zukunft schaut. Der Klappentext liest sich dramatisch und spannend. Spoiler: ...nachdem sie in Paris ihren Sohn Louis verloren hatte, war sie verzweifelt.... Nein, wie schrecklich. Was mag da nur passiert sein? Ich öffne das Buch und finde im Innenteil zu meiner Freude ein neues Kosmetikrezept für ein „Festes Shampoo“! Das werde ich natürlich bei Gelegenheit testen, da ich ein Faible, für selbstgemachte Kosmetik habe.
Freudig und gespannt, beginne ich den dicken Wälzer zu lesen. In dreiundfünfzig Kapiteln, wird auf 573 Seiten die Spannungskurve stetig angezogen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und in der „Ich-Perspektive“. Die Szenen sind bildgewaltig und detailreich und könnten gut verfilmt werden, denn mein Kopfkino springt sofort an. Es wird von Corina Bomann so lebendig geschildert, das man als Leser das Gefühl hat, mitten drin zu stecken und die Personen tatsächlich zu kennen. Auf arte lief zudem neulich eine Biografie und ein Film zum Puderkrieg, was ich als sehr gelungene Nebenbereicherung empfunden habe, da man noch mehr zur Thematik erfahren konnte.
Die Charaktere sind gut beschrieben und ich freue mich den einen oder anderen alten Bekannten, wie zum Beispiel Freundin Henny oder Darren aus Teil eins, wieder zu entdecken. Besonders gut gefällt mir auch die feine Recherche der Autorin zu den damaligen „geschichtlichen“ Ereignissen, wie zum Beispiel zur Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus. Als Leser erfährt man ganz nebenbei wichtige Details zur damaligen Zeit um 1932. Eine gelungene Fortsetzung und weitere offene Fragen meinerseits, lassen mich nun jibbernd auf das Finale und Band 3 der Serie warten. Und noch verliere ich nicht den Glauben, dass am Ende alles gut wird!

Inhalt:
Ein großes Versprechen
New York, 1932. Sophia hatte nicht erwartet, je wieder glücklich zu sein. Nachdem sie in Paris ihr Kind verloren hatte, war sie verzweifelt. Doch in New York blüht sie auf: Ein Angebot von der charismatischen Elizabeth Arden bietet ihr eine unerwartete Chance. Unversehens gerät Sophia damit mitten in den „Puderkrieg“, der zwischen Elizabeth Arden und Helena Rubinstein tobt. Plötzlich stehen ihre Liebe, ihre Zukunft und ihr Glück auf dem Spiel.

Die Autorin:
Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und hat schon immer geschrieben. Mittlerweile ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Immer wieder begeistert sie ihre Leserinnen mit großen dramatischen Romanen und Heldinnen, die etwas Besonderes erreichen. Ihre Romane werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Sie wohnt in Berlin.

Weitere Bücher:
Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung, Band 1
Die Farben der Schönheit - Sophias Triumph, Band 3

Fazit: ***** Sterne. Der Roman “Die Farben der Schönheit - Sophias Träume“, Band 2 ist im Ullstein Paperback erschienen. Das Buch hat 573 Seiten!





















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Veröffentlicht am 10.02.2026

Geschmacksache …

Richtig gutes Essen
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„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase eine teils humorvolle und witzige Novelle, in einem ungewöhnlichen Format, dass sich leicht halten lässt. Der Schutzumschlag ist in rot-weiß gehalten, die Bebilderung ...

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase eine teils humorvolle und witzige Novelle, in einem ungewöhnlichen Format, dass sich leicht halten lässt. Der Schutzumschlag ist in rot-weiß gehalten, die Bebilderung ist in „Comic-Art“ und zeigt ein typisches japanisches Straßen- und Bar Flair. Alles wirkt sehr strukturiert und durchdacht. Der Einband darunter ist schlicht rot und wird von Essstäbchen geziert. Die wichtigsten Protagonisten sind Nitani, Oshio und Ashikawa. Diese sind von der Autorin detailreich und gut beschrieben. Die Bürogemeinschaft und deren Arbeitstage werden gekonnt aufs Korn genommen. Kicher, sympathisch sind sie mir aber alle drei nicht wirklich und das hat sich während der Lektüre auch nicht mehr geändert. By the way „Richtig gutes Essen“ beginnt in meinen Augen gleich mit einem krassen Widerspruch, denn Nitani könnte dreimal am Tag Instant-Ramen verputzen. Und, dass ist bestimmt auf Dauer nicht gesund oder hat etwas mit „Richtig gutem Essen“ zu tun, was meint ihr? Da ich Instantnudeln vorher nicht kannte, habe ich sie mir mittags auch mal zubereitet und danach das Büchlein noch intensiver gelesen, um diese „geheime Leidenschaft“ für diese Speise zu verstehen.

… Ich wünschte, ich könnte dreimal am Tag Instantnudeln essen und trotzdem alle Voraussetzungen für ein gesundes Leben erfüllen …

Der Kurzroman befasst sich mit vielen Metaphern und ist auch stellenweise etwas absurd. Einerseits wird die Auseinandersetzung mit dem „Da-Sein“ von Takase thematisiert und es geht viel um die “angepasste Gesellschaft“ und Normen, die erfüllt werden müssen, um anerkannt zu werden oder dazu zugehören. Als Leser beschäftigt man sich zum Beispiel mit der Frage: „Was sagen unsere Essgewohnheiten darüber aus, wer wir sind?“ Durchaus spannend, wenn man sich lesetechnisch darauf einlässt. Es ist ein wenig wie Sekt oder Selters, beides kribbelt, aber es hat eine unterschiedliche Wirkung. Bei Nitani rebelliert das Innere, aber äußerlich ist er angepasst.

… Als ich als Teenager meinen Studiengang gewählt habe, habe ich nicht dass genommen, was ich liebe, sondern das, was mein Leben leichter macht …

Mich erinnert Nitani ein wenig an einen Yuppie, der sich zu einem Bad-Girl hingezogen fühlt, wie hier zu seiner Trinkpartnerin und Arbeitskollegin Oshio. Aber eben nur „hinter dem Rücken“ und still und leise! Wie bei „richtig, gutem Essen“ wird das Buch noch mit etwas „Sex sells“ davor oder danach gewürzt, was mich eher gewundert hat, denn ich hätte vermutet, dass die Japaner eher prüder wären, aber vielleicht habe ich auch einfach nur zu wenig Kenntnis über diese Lebensweise. Abschließend wird die Frage, „warum wir im Leben falsch abbiegen“ abgeschlossen und das Ende hat mich daher nicht wirklich überrascht.

Fazit: **** „Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist im Dumont Verlag erschienen. Das Büchlein hat mit hilfreichem Glossar gut 159 Seiten, die einen als Leser gut unterhalten, nachdenklich machen und einmal über den Tellerrand schauen lassen.
Und ehe ich es vergesse, „Mochi“ sind mir etwas zu süssssssss!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ballnächte

Darlington
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Mein neuester Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ von Jeanine Krock hat ein wunderschönes Cover. Als Betrachter sieht man ein junges, hübsches Paar, die sich leicht umschlungen halten. Sie hat ...

Mein neuester Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ von Jeanine Krock hat ein wunderschönes Cover. Als Betrachter sieht man ein junges, hübsches Paar, die sich leicht umschlungen halten. Sie hat eine lockige, anmutende Hochsteckfrisur und ein reichlich verziertes rosa Ballkleid. Um den Hals trägt sie eine Perlenkette. Bei ihm sieht man nur die untere Gesichtspartie sowie ein hellblaues hochwertiges Hemd. Im Hintergrund ist ein weißer Pavillon angedeutet. Am linken Bildrand sind rosa Blumen zu sehen. Der Schriftzug Darlington: Eine zauberhafte Saison ist in lila Hochglanz aufgedruckt. Auffällig ist ebenfalls eine glitzernde Umrandung mit Tigerkopf. Der Buchdeckel wirkt auf mich dadurch sehr romantisch und malerisch.
Das Buch startet mit einem Zitat von Buddha:

Loslassen ist der Schlüssel zum Glück.

Lesetechnisch begebe ich mich ins Frühjahr 1811 nach London. Als Leser lernt man die Darlington-Geschwister Tamira, Caroline, Georgiana, Henrietta sowie Anna Amalia kennen. Eine weitere Hauptfigur ist der Duke of Asherton Julian Weston. Die Figuren sind allesamt fiktiv. Die Darlingtons sind aus Indien geflohen und sollen In London eine „gute Partie machen“ und heiraten. Die Der Plot ist bezaubernd und ungewöhnlich und ein geheimnisvoller Mix aus Regency und Fantasy. Er spielt an mehreren, verschiedenen Schauplätzen und Handlungsorten, u. a. auch in Griechenland. Die Figuren sind liebevoll erdacht und gut beschrieben. Sie wirken meist sympathisch und authentisch auf mich. Die Wortwahl und die Beschreibungen der Autorin zur Literatur, Musik und Mode sind der Thematik angepasst und gut lesbar. Zum besseren Verständnis hat sie sogar an ein hilfreiches und praktisches Glossar am Ende des Romans gedacht, was mir sehr gut gefällt. Die prickelnden Momente und die „sonderbaren Begegnungen“ sind mir allerdings etwas zu abgefahren.
Der romantische Liebesroman und die Regency-Welt

Mein liebstes Zitat (S.448):

Die Fantasie besitzt die Macht, Grenzen aufzulösen und das Gute aus allen Welten miteinander zu verschmelzen. Oder das Schlechte!, sagte er und flog aus dem geschlossenen Fenster.

Ich bin sehr gespannt, ob es nach dem „Happy End“, noch eine Fortsetzung gibt, denn ich würde zu gerne erfahren, was die anderen Schwestern, in ihren Ball-Nächten noch erleben!

Fazit: **** Der Regency Romance Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison von Jeanine Krock ist im dtv Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Epilog und Glossar 541 Seiten die mich gut in die damalige Zeit versetzt haben!

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Mörderisch ...

Eisnebel
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Mein neuester Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall besticht durch ein geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man einen vermeintlich abgegriffenen Einband mit einer schneebedeckten Berglandschaft. ...

Mein neuester Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall besticht durch ein geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man einen vermeintlich abgegriffenen Einband mit einer schneebedeckten Berglandschaft. Im Zentrum kann man mehrere von Tannen umsäumte, beleuchtete Gebäude erkennen. Hinter den Bergen ist der rotglühende Himmel eines Sonnenuntergangs zu sehen. Über dieser Landschaft prangt in Großschrift der in eisblau gehaltene Titel. Dieser ist auch haptisch fühlbar und im Glanzdruck. Aber am besten gefällt mir der sagenhafte Farbschnitt.
… Sie sind reich. Sie sind privilegiert. Und du bist nicht willkommen ...
Der Plot hat es in sich und hat auch einige Trigger, wie z.B. Blut, Tod, Sex oder Gewalt, die für Zartbesaitete für unruhige Nächte sorgen könnten. Der Spannungsbogen nimmt nach und nach Fahrt auf und sorgt mit einigen Wendungen auch für Überraschungseffekte. Der Schreibstil konnte mich nicht durchgehend überzeugen. Die Wortwahl und die Beschreibungen waren mir an manchen Stellen zu ordinär und platt. Und ich fand die Handlung jetzt auch nicht so krass, dass mir Gänsehaut beim Lesen kam oder das meine Schnappatmung einsetzte. Bei einem Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, erwarte ich da etwas mehr! Die wichtigsten Protagonisten sind Theodora, ihr Verlobter Connor, die Familie Dalton, Irina oder auch Mr. Vance, um nur einige zu nennen. Lesetechnisch begibt man sich in schneebedeckte Wälder, auf Berge und zu einem einsamen und abgelegenen Anwesen, dass „Idlewood“ genannt wird. Im luxuriösen Winterdomizil der Daltons, geht es dann ordentlich zur Sache, denn dort ist „die Neue“ nicht willkommen. Für Theo wird es nach und nach zur Zerreißprobe und ziemlich ungemütlich, da sie immer schärfere Drohnachrichten bekommt. Es gibt einige dunkle Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und die „Familie“ immer unsympathischer wirken lassen. Mich hat der Lesestoff etwas an das alte Brettspiel Cluedo erinnert und als Leser rätselt man auch beim Lesen mit, was da wohl passiert sein könnte und wer dahintersteckt. Zu viel möchte ich euch selbstverständlich nicht verraten, denn es soll ja spannend bleiben!
Fazit: **** Der Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall ist im Piper Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 430 Seiten, die für „lesende Hobbydetektive“ prima geeignet sein dürften.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Gänsehaut pur

Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit
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Sommerzeit ist Reisezeit und ich gönne mir „lesetechnisch“ jetzt einen Trip auf „Die Insel“ von Ulf Kvensler. Das broschierte Taschenbuch zieht mich auf den ersten Blick in den Bann. Nicht nur, dass es ...

Sommerzeit ist Reisezeit und ich gönne mir „lesetechnisch“ jetzt einen Trip auf „Die Insel“ von Ulf Kvensler. Das broschierte Taschenbuch zieht mich auf den ersten Blick in den Bann. Nicht nur, dass es einen giftgelben Farbschnitt besitzt (Herzklopf - wie schön ist das denn) und mit einem großartig gestalteten Cover (fast wie ein altes Gemälde) daherkommt, der mir vorab beim Betrachten eine leichte Gänsehaut verursacht, nein der Plot ist auch noch auf Gotland. Mein Schweden-Thriller verspricht also eine ganze Menge Krimi-Lese-Spaß. Begeistert fange ich an zu lesen. Das Buch gliedert sich in 66 Kapitel und 4 Teile, es spielt in der Gegenwart sowie in der Vergangenheit und an verschiedenen Orten. Und auch ich sehe in meinem Umfeld einige Menschen, die den neuen Thriller besitzen und auch zur selben Zeit lesen, wie ich. Als Protagonisten lernt man Altenpfleger Isak, seine Freundin Madde, Isaks Großvater Anders sowie Isaks Vater Fredrik kennen. Die Romanfiguren sind gut beschrieben, wirken aber allesamt irgendwie „merkwürdig“. In der Vergangenheit gab es eine Tragödie bei der Isaks Mutter und seine dreijährige Schwester Klara bei einem Brand ums Leben kamen. Das Setting ist durchaus spannend gemacht. Der mir vorher unbekannte Autor hat einen bildhaften Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. Die Wortwahl und Beschreibungen der Umgebung wirken authentisch. Die Schönheit Schwedens, die Abgründe der Protagonisten und die Psychospannung werden gut zum Leser transportiert. Allerdings unaufgeregt und langsam, was zur Mentalität der Schweden, für meinen Geschmack, passen würde. Ganz nebenbei erfährt man Einiges zum Thema „Manipulation & Kontrollverlust“. Allerdings möchte ich nicht zu viel verraten, wer hier wen beeinflusst, um sich Vorteile zu verschaffen. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so vor meinen Augen dahin. Die Story wird vom Ich-Erzähler Isak wiedergegeben, diesen plagen Angst, Panik und Alpträume, in denen er seine „halbverkohlte“ Schwester Klara sieht, die mit ihm spricht. Es gibt viele Geheimnisse und unerwartete Plot-Twists. So entstehen einige Überraschungsmomente für den Leser und es verändert auch immer irgendwie die Perspektive, die man vorher zur Thematik hatte. Mir geht es zumindest immer so. Nichts ist wie es scheint. Und das Ende birgt eine Überraschung, mit der man als Leser so nie im Leben gerechnet hätte.

Zitat:
… „Hätte ich damals gewusst,
was ich heute weiß,
wüsste ich es heute nicht“ …
(polnischer Lyriker Stanislaw Lerzy Lec)

Der Autor:
Ulf Kvensler, 1968 geboren, hat eine lange und erfolgreiche Karriere als Drehbuchautor, Regisseur und Showrunner hinter sich.

Weitere Bücher:
Der Ausflug

Fazit: ****Der Thriller „Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit“ Von Ulf Kvensler ist im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat mit Danksagung 396 Seiten, die mich nachdenklich, mit Gänsehaut und sprachlos zurückgelassen haben.


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