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Konfettiregen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2025

süße Geschichte

Never Trust Your Fake Husband
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Es schneit in Paris, als unsere Hauptperson erwacht, jedoch ohne irgendeine Erinnerung. Weder daran, wer sie ist, noch woher sie kommt oder warum sie mitten auf der Straße liegt. Schnell bemerkt sie, dass ...

Es schneit in Paris, als unsere Hauptperson erwacht, jedoch ohne irgendeine Erinnerung. Weder daran, wer sie ist, noch woher sie kommt oder warum sie mitten auf der Straße liegt. Schnell bemerkt sie, dass eine ganze menge Menschen hinter ihr her sind und nur einer auf ihrer Seite zu sein scheint und schnell beginnt eine rasante Verfolgungsjagd.

Der Lesende wird förmlich mit in die Geschichte gerissen und es gibt jede Menge Action und Humor. Der mir persönlich an einigen Stellen aber auch zu viel war und für mein Empfingen auch nicht immer ganz passend. Mich persönlich irritiert es immer etwas, wenn unterschiedliche Personen in einem Buch den exakt gleichen Humorstil haben. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Personen in der Geschichte waren recht steryotypisch. Die Hauptfigur war z.B. sehr naiv und süß und hat mich stellenweise mit ihrer Art etwas genervt.

Mein Fazit: Wer einen unterhaltsamen, humorvollen Roman sucht, Spionagegeschichten und den Fake-Dating-Trope mag, ist mit dieser Geschichte auf jeden Fall gut beraten.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2025

kurzweiliges Wohlfühlbuch zum abschalten

Always Been You - Herzklopfen in Blossomville
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In dem Buch "Always been you" lernen wir zunächst Grayson kennen. Er lebt in einer Kleinstadt mit seiner Golden Retriever Hündin Daisy wo er seiner Passion als Tierarzt und Eigentümer eines Animal Shelters ...

In dem Buch "Always been you" lernen wir zunächst Grayson kennen. Er lebt in einer Kleinstadt mit seiner Golden Retriever Hündin Daisy wo er seiner Passion als Tierarzt und Eigentümer eines Animal Shelters nachgeht. Bald darauf begegnen wir auch Olivia, einer Frau, die in ihrem Leben nur Platz für ihre Kariere hat und alles andere hinten anstellt. Aktuell ist sie auf dem besten Weg sich ihren Lebenstraum zu erfüllen und Partnerin in einer renommierten Kanzlei zu werden. Doch genau dann muss sie für eine Testamentsverlesung nach Blossomville, wo sie direkt auf ihren Exfreund Grayson trifft. Diese Begegnung geht an keinem der beiden spurlos vorbei und die beiden müssen nun ausloten, ob da noch etwas zwischen ihnen ist, was das bedeutet und Fragen aus ihrer Vergangenheit klären.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und hat mich schnell in die Geschichte hineingezogen. Auch die Dorfbewohner, mit ihren jeweiligen Eigenheiten lernt man schnell zu schätzen und es ist kein Wunder, dass man direkt mitfiebert und wissen will, wie es weitergeht. Nur Olivia war mir persönlich etwas unsympathisch, da sie oft egoistisch und rücksichtslos agiert. Die Handlung selbst war ziemlich vorhersehbar und wirkte teilweise auch etwas konstruiert, was mich persönlich in diesem Setting aber nicht weiter gestört hat.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es schnell durchgelesen. Wer eine leichte Wohlfühl-Romanze sucht um ein bisschen abzuschalten (und vielleicht zudem wie ich der Meinung ist, dass Hunde in einem Buch zusätzliche Bonuspunkte verleihen) ist hiermit sicherlich gut beraten.

  • Einzelne Kategorien
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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.04.2026

Ein Blick auf die Zukunft?

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Mir persönlich fiel der Einstieg in das Buch wahnsinnig schwer. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und es gibt zahlreiche Personen und Schauplätze. Marc Elsberg hat seinen ganz eigenen Schreibstil, an ...

Mir persönlich fiel der Einstieg in das Buch wahnsinnig schwer. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und es gibt zahlreiche Personen und Schauplätze. Marc Elsberg hat seinen ganz eigenen Schreibstil, an den man sich vielleicht erst etwas gewöhnen muss. Prinzipiell spielt Eden in der gleichen Welt wie sein Vorgänger Blackout, aber beide Bücher sind vollkommen unabhängig voneinander lesbar.

Nach einer Weile fiel es mir deutlich leichter, in die Handlung einzusteigen. Die Spannung steigt und Ereignisse, Personen und Handlungsorte vernetzen sich, sodass ein globales Bild entsteht. Allgemein wirkt die Geschichte recht plausibel, teilweise beängstigend nah an unserer politischen und gesellschaftlichen Realität.

Die Figuren bleiben mir jedoch zu oberflächlich: Sie wirken flach, haben wenig emotionale Tiefe und sind schwer greifbar, sodass sich keine echte Beziehung zu ihnen entwickelt. Die Figurenentwicklung empfinde ich teilweise als unrealistisch, was vermutlich daran liegt, dass die Charaktere zu wenig vertieft dargestellt werden. Auch die Idee einer kleinen Heldentruppe auf Weltrettungskurs wirkt auf mich idealistisch, aber kaum realistisch.

Den Schreibstil und im besonderen die Dialoge fand ich persönlich zu knapp gehalten und habe sie auch im Vergleich zu realen Gesprächen als sehr anders und ungewohnt empfunden.

Insgesamt ist das Buch inhaltlich spannend und emotional beunruhigend. Die Gesellschaft und Politik sind realistisch dargestellt. Elsberg Stil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann sich nach einer Weile gut hineinfinden.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Szenario reine Fiktion bleibt, denn so unrealistisch wirkt das alles leider nicht.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2026

Düstere Atmosphäre

In the Shadows we wait
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Der Titel und das Cover sind mir sofort ins Auge gefallen und auch die Grundidee hat mir gut gefallen. Gefreut habe ich mich auf eine düstere Vampirgeschichte mit rumänischem Schauplatz und alten Mythen. ...

Der Titel und das Cover sind mir sofort ins Auge gefallen und auch die Grundidee hat mir gut gefallen. Gefreut habe ich mich auf eine düstere Vampirgeschichte mit rumänischem Schauplatz und alten Mythen.

Xara hat das Gefühl, ihr Leben ist auf den Kopf gestellt. Nicht nur erfährt sie, dass sie adoptiert wurde, es scheint auch keine Hinweise auf ihre biologischen Eltern zu geben. Das einzige was sie findet ist der Hinweis auf ihren Geburtsort, gelegen in einem rumänischen Dorf. Gepaart mit beunruhigenden Albträumen beschließt sie, diesen Ort zu besuchen, in der Hoffnung, mehr über sich herauszufinden. Hier stößt sie recht schnell auf alte Legenden der Stadtgeschichte und sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob sie eine Reinkarnation einer dieser Figuren ist.

Der Autorin gelingt es, düstere Atmosphäre einzufangen, wodurch man sich gut ein Bild der einzelnen Handlungsorte machen kann. Auch ist der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen. Dabei wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Nach einem intensiven Einstieg hat die Handlung für mich stellenweise etwas an Spannung verloren und plätschert eher vor sich hin, während andere Übergänge etwas sprunghaft wirken.

Zu den einzelnen Charakteren bleiben bei mir viele Fragen offen. So fehlt mir häufig die Tiefe. Gefühlt verkörpert jede Figur vor allem einen Charakterzug, während andere wenig angesprochen werden. Xara zum Beispiel wirkt auf mich recht passiv in der Geschichte, mehr wie eine Spielfigur. Sie verhält sich seit ihrer Ankunft in Rumänien sehr naiv und lässt im weiteren Verlauf der Geschichte zentrale Entscheidungen über sich ergehen ohne großartig auf Abwehr zu gehen. Ich hätte mir hier eine etwas kritischere Betrachtung ihrer fehlenden Selbstschutzmechanismen gewünscht. So hätte vielleicht auch die Dreiecksbeziehung mit Dorian und Juraj etwas mehr Tiefe und Lebendigkeit bekommen. Stattdessen lässt sie sich insbesondere von Dorian ausnutzen und manipulieren, der in Xara die Reinkarnation von seiner Frau Ksaryna sieht und sich durch nichts von seinen Ansichten abbringen lässt. Sein Diener Juraj hingegen wirkt auf mich etwas greifbarer und menschlicher.

Dennoch habe ich einige schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht und wer auf der Suche nach einem atmosphärischen Vampir-Roman ist und darüber nicht zu viel nachdenkt, ist hier mit Sicherheit ganz gut beraten. Ich für meinen Teil hoffe, dass wir Xara im zweiten Band als stärkere und aktivere Figur kennenlernen können und offene Fragen beantwortet werden.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Was macht das Leben aus? Familie-Freundschaft-Liebe

Wenn unsere Welt kippt
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In dem Buch erleben wir die Geschichte der Geschwister Wynton, Miles und Dizzy. Diese drei sind auf ihre eigene Art einzigartig und außergewöhnlich. Jeder von ihnen hat mit seinen eigenen Problemen zu ...

In dem Buch erleben wir die Geschichte der Geschwister Wynton, Miles und Dizzy. Diese drei sind auf ihre eigene Art einzigartig und außergewöhnlich. Jeder von ihnen hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, doch jeder von ihnen scheint sich auch ein Stück weit zu verändern, nach der Begegnung eines Mädchens mit regenbogenfarbenen Haaren und Tattoos.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der vier Kinder erzählt, unterbrochen durch eingeschobene Briefe oder Geschichten.
Der Schreibstil ist dabei sehr poetisch und bildreich, was für mich sehr ungewohnt war. So ist mir persönlich auch der Einstieg sehr schwer gefallen und ich habe für die ersten etwa 200 Seiten außergewöhnlich lange gebraucht und war zwischendurch auch kurz davor das Buch abzubrechen. Mir ist es nicht gelungen, zu den einzelnen Charakteren einen emotionalen Bezug aufzubauen, aber ich konnte sie im Laufe der Geschichte besser kennen lernen und auch ein Stück weit verstehen. Die Message des Buches habe ich erst gegen Ende einordnen können. Ein Ende, dass mir einerseits zu kitschig und andererseits dann doch nicht kitschig genug war, weil ein paar Punkte für mich offen geblieben sind.

Was mir gut gefallen hat waren die side facts, die immer wieder in der Geschichte aufgetaucht sind, Beschreibungen von Insekten und außergewöhnlichen Wörtern mit ihrer Definition.

Die Geschichte mit ihren Charakteren hat auf jeden Fall Potential, dass sie leider in meinen Augen nicht ausgeschöpft hat. Vielleicht hätte es mir geholfen, mit einem anderen Mindset an die Geschichte zu gehen und mehr mit Fantasie und Kreativität zu lesen, als mit meinem Kopf und die Geschichte anders wahrzunehmen.

Mein Fazit: man muss sich etwas durchkämpfen, aber wenn man sich darauf einlassen kann und innovative literarische Sprache mag, ist es eine schöne bis vielleicht sogar großartige Geschichte und kann viele interessante Impuls liefern.