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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2026

Erneut hat mich eine Fortsetzung dieser Reihe gefesselt und begeistert

Kingdom of Lies
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Prisca kommt im Kerker zu sich - erneut scheint Sabium / Regner ihr einen Schritt voraus zu sein. Trotz der Folter, der sie ausgesetzt wird, schmiedet sie Pläne, wie sie entkommen und den bösartigen König ...

Prisca kommt im Kerker zu sich - erneut scheint Sabium / Regner ihr einen Schritt voraus zu sein. Trotz der Folter, der sie ausgesetzt wird, schmiedet sie Pläne, wie sie entkommen und den bösartigen König der Menschen aufhalten kann. Lorian hinterlässt derweil auf der Suche nach ihr eine blutige Spur auf dem Kontinent, denn ihm ist bewusst, dass Regner Prisca eigenhändig töten will, um seine Macht zu erhalten, ein Leben ohne sie kann sich der Fae-Prinz allerdings nicht mehr vorstellen. Es bleiben ihnen nur wenige Tage, um zu verhindern, dass der menschliche Tyrann durch die Zerstörung der Barriere Unmengen von Magie in sich vereint und damit praktisch unbesiegbar wird.

"Kingdom of Lies - Eine Krone so kalt und schwer" von Stacia Stark ist der dritte Band einer vierteiligen Fantasy-Reihe, der mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr los gelassen hat. Zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst die beiden Vorgänger gelesen zu haben, da die Handlung durch alle Teile hinweg fortlaufend erzählt wird. Die Protagonisten und auch viele Personen aus ihrem Umfeld waren mir schon lange ans Herz gewachsen, ich habe sie von Buch zu Buch besser kennengelernt. Inzwischen fühlen sie sich beinahe wie alte Freunde an, dadurch war ich emotional immer mitten im Geschehen involviert. Doch auch sämtliche andere Figuren habe ich als authentisch und lebensecht wahr genommen.

Der Schreibstil hat mich erneut überzeugen können, auch die Spannung hielt sich (bis auf ein paar wirklich winzige Längen im Mittelteil) auf einem für mich angenehmen Niveau. Durch die Wechsel der Erzählperspektiven hatte ich nicht nur einen guten Überblick, es gab auch immer wieder kleine Spannungsmomente, so dass ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen mochte. Wie erwartet, endete das fantasievolle Lesevergnügen auf einen heftigen Cliffhanger, so dass ich nun die Tage zähle, bis endlich der vierte und letzte Teil veröffentlicht wird. Insgesamt habe ich mich wieder wunderbar unterhalten gefühlt, so dass ich für diese Fortsetzung eine begeisterte Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Die Figuren sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen und auch der farbenfrohe Hintergrund und die spannende Handlung haben mich gefesselt und begeistert. Winzige spannungsärmere Stellen im Mittelteil haben das Lesevergnügen nicht wirklich geschmälert, diese mitreißende Lektüre empfehle ich gern weiter.

Veröffentlicht am 14.01.2026

Spannend und fantasievoll, für mich noch besser als der erste Band der Reihe

Kingdom of Lies
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Nachdem Prisca nun weiß, wer Lorian tatsächlich ist, würde sie ihn am Liebsten nie mehr wieder sehen. Doch mit der Befreiung der Hybriden ist ihr Ziel noch lange nicht erreicht, zunächst einmal müssen ...

Nachdem Prisca nun weiß, wer Lorian tatsächlich ist, würde sie ihn am Liebsten nie mehr wieder sehen. Doch mit der Befreiung der Hybriden ist ihr Ziel noch lange nicht erreicht, zunächst einmal müssen die ehemaligen Gefangenen ins Reich der Fae gebracht werden, denn nur dort sind sie vor Sabiums Rache sicher. Dort angekommen wird Prisca schnell klar, dass ihr Volk einen starken Thronerben benötigt, um den durchtriebenen König der Menschen zu besiegen und eine friedliche Zukunft aufzubauen. Ihr ist klar, dass sie das nur mit Unterstützung der Fae erreichen kann. ihre beste Chance besteht also darin, weiterhin mit Lorian zusammen zu arbeiten. Trotz aller Enttäuschung kann sie nicht abstreiten, dass sie sich immer noch zu dem düsteren Prinzen der Fae hingezogen fühlt.

"Kingdom of Lies - Ein Königreich so verflucht und verlassen" ist der zweite Band einer fesselnden Fantasy-Reihe, der mich schnell in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen hat. Prisca war mir bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen, bei Lorian dauerte es deutlich länger, ehe ich mit ihm warm werden konnte. In dieser Fortsetzung hatte ich den Eindruck, ihn wesentlich besser kennen zu lernen, es gab viele Kapitel aus seinem Blickwinkel, die dabei gezeigte intensive Zuneigung zu Prisca hat mich immer stärker für ihn eingenommen.

Alle anderen Figuren waren meiner Meinung nach ebenfalls umfassend und authentisch charakterisiert, so dass ich mich emotional stets an ihrer Seite befand. Noch immer schien mir die Entwicklungen zwischen den Protagonisten (besonders die Versöhnung nach der abgrundtiefen Enttäuschung zu Beginn) etwas plötzlich und in überraschend kurzer Zeit abgehandelt, das ist tatsächlich aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen möchte.

Den Schreibstil fand ich so eingängig, wie ich es bereits im Auftaktband erlebt habe, die Spannung hielt sich auf einem für mich sehr angenehmen Niveau. Hauptsächlich wird die Handlung aus den Perspektiven von Prisca und Lorian erzählt, zusätzlich gab es einige Abschnitte, welche die Sicht der Königin, Sabiums Ehefrau (die wiederum ganz eigene Ziele verfolgt) zeigten. Durch diese Wechsel gab es des Öfteren kleine Spannungsmomente, die mich dazu brachten, immer sofort weiter lesen zu wollen. Der Cliffhanger am Schluss war nicht ganz so klein, bei aller Begeisterung für das Buch wäre ich darüber recht unglücklich gewesen - wenn ich nicht Band 3 bereit auf den E-Reader geladen hätte. Insgesamt hatte ich einige wirklich wunderbare Lesestunden, so dass ich diese Fortsetzung gern weiter empfehle.

Fazit: Der zweite Band hat im Vergleich zum ersten eine deutliche Steigerung erfahren, endlich wurde auch Lorian für mich greifbarer. Für diese fesselnde Fortsetzung spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 08.01.2026

Solider Abschlussband der fantasievollen Dilogie

A Steeping of Blood. A Tempest of Tea 2
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Nach der blutigen Pressenacht sind auch Arthie Casimir und ihre Crew schwer angeschlagen, mehr noch als die erlittenen Verletzungen schmerzen die Geheimnisse, die sich zwischen ihnen offenbart haben. Doch ...

Nach der blutigen Pressenacht sind auch Arthie Casimir und ihre Crew schwer angeschlagen, mehr noch als die erlittenen Verletzungen schmerzen die Geheimnisse, die sich zwischen ihnen offenbart haben. Doch der bösartige Regent lässt weiterhin nach ihnen suchen, um diesen übermächtigen Feind besiegen zu können, muss die Casimir-Crew zusammen arbeiten und erneut einen beinahe undurchführbar erscheinenden Plan in die Tat umsetzen. Dafür sieht sich nicht nur Arthie gezwungen, den Geistern der Vergangenheit ins Auge zu blicken, auch Flick und Jin haben mit familiären Erinnerungen zu kämpfen.

"A Steeping of Blood. A Tempest of Tea 2" von Hafsah Faizal ist der Abschlussband einer fantasievoll geschriebenen Dilogie, zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst den ersten Teil gelesen zu haben. Obwohl für mich zwischen den beiden Büchern einige Zeit vergangen war, bin ich unerwartet schnell wieder in Arthies Welt versunken. Sie und ihre Crew waren mir bereits im Auftaktband ans Herz gewachsen und es hat mich gefreut, die Fortsetzung ihres Abenteuers mit zu erleben. Da ich den Eindruck hatte, sie alle schon gut zu kennen, fand ich die Figuren von Anfang an authentisch und emotional gut greifbar.

Den fesselnden Schreibstil der Autorin kenne ich mittlerweile aus einigen ihrer Bücher und auch bei diesem Roman wurde ich nicht enttäuscht, einmal angefangen mochte ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Die Kapitel sind abwechselnd aus den Perspektiven von Arthie, Jin und Flick erzählt, dadurch ergaben sich immer wieder kleine Cliffhanger und die Spannung hielt sich auf einem konsequent hohen Niveau. Doch obwohl die Handlung aus dem ersten Band schlüssig fort geführt wurde und ich ununterbrochen mit der Spindrift-Crew mit gefiebert habe, hat mir das gewisse letzte Quäntchen Faszination gefehlt, das aus einem guten Buch ein absolutes Lesehighlight macht. Insgesamt kann ich dennoch von einem soliden Abschluss sprechen, den ich gern weiter empfehle.

Fazit: Den zweiten Band fand ich in selbem Maße spannend, wie den Auftakt und dennoch fehlte mir emotional das letzte Fünkchen, das aus dem soliden Dilogieabschluss ein Jahreshighlight gemacht hätte - zugegeben, das ist Kritik auf sehr hohem Niveau, für den fantasievoll geschriebenen Roman spreche ich dennoch gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 05.01.2026

Faszinierende Neuerzählung von Angrbodas Geschichte

The Witch's Heart - Das Verhängnis
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Nachdem die Hexe Angrboda zum dritten mal verbrannt wurde, setzt sie sich in den unwirtlichen Eisenwald ab. Sie erinnert sich, dass ihr Name zuvor Gullveig lautete und dass die Verbrennung eine Strafe ...

Nachdem die Hexe Angrboda zum dritten mal verbrannt wurde, setzt sie sich in den unwirtlichen Eisenwald ab. Sie erinnert sich, dass ihr Name zuvor Gullveig lautete und dass die Verbrennung eine Strafe des Gottes Odin war, da sie sich weigerte, ihm die Zukunft vorherzusagen. Verletzt und allein trifft sie in den Tiefen des Waldes auf Loki, der Angrboda nicht nur ihr Herz zurück bringt, sondern sich auch kurzerhand zu ihrem Freund erklärt. Immer wieder sucht der unbeständige Loki, der unter den Göttern und Riesen als hinterlistiger Täuscher bekannt ist, die Nähe der Hexe, bis sich ihre Gefühle zu einer intensiven Liebe steigern. Im Lauf der Zeit entstehen daraus drei Kinder, Hel, die einmal die Unterwelt regieren wird, der Wolf Fenrir und die Schlange Jörmungandr. Durch ihre Magie weiß Angrboda, dass diesen Nachkommen eine große Rolle in der Prophezeiung von Ragnarök vorbestimmt ist, doch als liebende Mutter wird sie alles tun, um sich dem Schicksal entgegen zu stellen.

"The Witch's Heart - Das Verhängnis" von Genevieve Gornichec ist eine Neuerzählung der Geschichte der Hexe Angrboda, von der ich (mit meinen zugegebenermaßen eher rudimentären Kenntnissen der nordischen Mythologie) bisher noch absolut nichts gehört hatte. Vielleicht war das im Hinblick auf das Leseerlebnis nicht unbedingt ein Nachteil, denn ich konnte mich ohne irgendwelche Vorkenntnisse oder Erwartungen in die Handlung sinken lassen. Anfangs fand ich den eigenwilligen, unaufgeregten Schreibstil ein wenig sperrig, doch es dauerte gar nicht lange, bis ich mich daran gewöhnt hatte und Angrbodas Alltag fasziniert begleiten konnte. Wer sich in dieser Hinsicht unsicher ist, dem empfehle ich vorab eine Leseprobe, um zu sehen, ob man mit der Schreibweise und der fehlenden Unterteilung in Kapitel warm wird.

Wie es bei Mythologien häufig der Fall ist, habe ich die Figuren eher distanziert wahr genommen, durch Angrbodas lange sehr gleichmütig scheinendes Wesen wirkte sie auf mich emotional recht zweidimensional, auch dem undurchschaubaren Loki, der sich sporadisch bei ihr sehen ließ, konnte ich zunächst nicht wirklich nahe kommen. Und dennoch gelang es der Autorin, Momente seiner Verletzlichkeit einzufangen, wodurch er nicht nur die Hexe sondern auch mich für sich einnehmen konnte. Damit gewann auch Angrboda im meinen Augen an Tiefe, so dass ich ihre Gefühle ab dem zweiten Teil greifbarer fand. Insgesamt hat mich dieser Roman trotz des stellenweise beschaulichen Tempos durchgehend gefesselt, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Mit meinem recht knappen Wissen über die nordische Mythologie war Angrboda für mich eine ganz neue Figur, Übereinstimmungen und Abweichungen zur Originalgeschichte kann ich daher nicht beurteilen. Trotz der dauerhaft unaufgeregten Schreibweise hat mich das Leseerlebnis gefesselt und fasziniert, so dass ich dieses Buch gern weiter empfehle.

Veröffentlicht am 05.01.2026

Fesselnder Abschluss der spannenden Fantasy-Trilogie

Three Shattered Souls
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Nach dem die Attentäter zwei weitere Relikte des Drachenherrschers errungen haben, müssen sie der Wahrheit ins Auge blicken, dass nun die Herrscher sämtlicher Reiche Jagd auf sie machen. Noch immer gibt ...

Nach dem die Attentäter zwei weitere Relikte des Drachenherrschers errungen haben, müssen sie der Wahrheit ins Auge blicken, dass nun die Herrscher sämtlicher Reiche Jagd auf sie machen. Noch immer gibt es Geheimnisse zwischen ihnen, obwohl sie längst zu Freunden geworden sind, jetzt heißt es Verbündete suchen, die ihre ambitionierten Pläne unterstützen und ihnen dabei möglichst nicht in den Rücken fallen. Denn die Benutzung der Drachenrelikte fordert einen hohen Tribut vom jeweiligen Träger, weswegen sich die Klingen nicht allein auf diese Macht verlassen können, um den neuen yusanischen König zu bezwingen.

"Three Shattered Souls" von Mai Corland ist der spannende Abschlussband einer fantasievollen Trilogie. Zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst die beiden Vorgängerbücher gelesen zu haben, da die Handlung unmittelbar an das darin enthaltene Geschehen anknüpft. Bisher haben mich die Ereignisse um die zusammen gewürfelte Gruppe von Attentätern gefesselt und begeistert, das hat sich im Finale fort gesetzt. Dabei waren mir die Protagonisten schon länger ans Herz gewachsen, so dass ich emotional immer an ihrer Seite war und jeden ihrer Erfolge gefeiert, sowie jeden erlittenen Verlust betrauert habe. Für mich haben sich sämtliche Figuren authentisch und lebensecht angefühlt.

Auch der Schreibstil ließ in meinen Augen nichts zu wünschen übrig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und die Spannung hatte mich bis zum Schluss fest im Griff. Da die Geschichte erneut abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptdarsteller geschildert wird, gab es zwischendurch immer wieder kleine Cliffhanger, die mich umso gespannter weiter lesen ließen. Lediglich das Ende hat sich für mich nicht ganz rund angefühlt, obwohl im Prinzip alle offenen Fäden verknüpft wurden - hier kann ich den Finger nicht direkt auf den Punkt legen, ohne zu spoilern. Dennoch hatte ich insgesamt ein unterhaltsames Leseerlebnis, der dritte Band schließt die Reihe solide ab, so dass ich den Roman gern weiter empfehle.

Fazit: Genau so spannend wie die beiden Vorgängerbände, hat mich das Reihenfinale bis zur letzten Seite gefesselt. Für mich fühlte sich das Ende nicht ganz rund an, dennoch handelt es sich meiner Meinung nach um einen soliden Abschlussband, für den ich gern eine Leseempfehlung ausspreche.