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Veröffentlicht am 19.01.2026

Sehr vorhersehbar

Böse Mädchen sterben nicht
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In diesem Werk begleiten wir nacheinander drei Frauen, die sich plötzlich in einem ihnen angepassten Szenario wiederfinden. Somit ist das Buch in vier Teile unterteilt. Die ersten drei behandeln jeweils ...

In diesem Werk begleiten wir nacheinander drei Frauen, die sich plötzlich in einem ihnen angepassten Szenario wiederfinden. Somit ist das Buch in vier Teile unterteilt. Die ersten drei behandeln jeweils die Geschichte der jeweiligen Frau, der letzte Teil führt dann alles zusammen.
Celia findet sich ohne Erinnerungen an ihr bisheriges Leben in einer Umgebung wieder, die einem Cozy-Crime-Roman entspricht. Allie findet sich in mit Freunden in einer einsamen Hütte im Wald wieder, wo ein Mörder auf sie wartet. Und Maggie muss sich durch ein Labyrinth wie aus einem dystopischen Roman kämpfen, um ihre Tochter zu retten.
Der Roman hält jetzt nicht allzu viele Überraschungen parat. Er bietet gute Unterhaltung, aber mir war direkt klar, worum es hier im Wesentlichen geht. Bei jedem Kapitelanfang ist ein Chatverlauf zu lesen, der zusätzlich klar macht, was hier los ist.
Das Konzept der Geschichte gefällt mir gut, aber leider war alles eben ziemlich vorhersehbar. Die Charaktere waren mir aber trotz allem sympathisch und ich habe auch etwas mit ihnen mitgefiebert.
Alles in einem bietet dieser Roman eine recht gute Unterhaltung für zwischendurch, ist für mich aber das schwächste Buch aus der Feder Henrys, da bin ich einfach besseres gewohnt.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Interessanter Auftaktband

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Ich muss gestehen, da ich mit Engeln nicht viel anfangen kann, hab ich mich lange vor dieser Buchreihe gedrückt. Die Neuausgabe hat mich nun direkt zum Lesen verleitet.
Die Welt, welche die Autorin hier ...

Ich muss gestehen, da ich mit Engeln nicht viel anfangen kann, hab ich mich lange vor dieser Buchreihe gedrückt. Die Neuausgabe hat mich nun direkt zum Lesen verleitet.
Die Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat, ist sehr interessant und ich muss gestehen, dass es schon sehr einzigartig ist, Engel auf diese Weise in eine Geschichte einzubauen.
Dieser erste Band der Angelussaga hat mich recht gut unterhalten, auch wenn für mich nicht genug Spannung aufkam, die mich an den Seiten kleben ließ. Es war eher der wunderbare Schreibstil und Moons innere Kämpfe, die mich fasziniert haben.
Die Anwesenheit der Engel und ihre Bedeutung für die Menschheit fand ich sehr faszinierend. So hatte ich Engel noch nie in einem Buch und ich fand es spannend zu verfolgen, welche Engel nett sein könnten und welche grausam oder wen von ihnen man vielleicht trauen kann.
Dies war jedenfalls ein interessanter Auftakt und ich bin gespannt, was mich im nächsten Band erwarten wird.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Unterhaltsamer Zusatzband

Fluch der Aphrodite
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Die Götterfunke-Saga der Autorin hat mir damals sehr gut gefallen und so war ich natürlich gespannt auf Apolls Solo-Buch. Apoll hat mir schon immer als Charakter sehr gefallen und hier dürfen wir hoffen, ...

Die Götterfunke-Saga der Autorin hat mir damals sehr gut gefallen und so war ich natürlich gespannt auf Apolls Solo-Buch. Apoll hat mir schon immer als Charakter sehr gefallen und hier dürfen wir hoffen, dass er vielleicht doch noch sein Glück finden wird.

Das Buch startet fast direkt beim trojanischen Krieg, wo uns gezeigt wird, warum Aphrodite Apoll überhaupt verflucht hat, und schwenkt dann zurück in die heutige Zeit, in der Apoll und Aphrodite in die Menschenwelt kommen, um den Fluch zu lösen.

Die Götterfunke-Saga ist bei mir schon länger her, ab das ist nicht schlimm, denn ich hab trotzdem alles verstanden. An die Charaktere konnte ich mich immerhin noch erinnern und das reicht auch völlig. 😉

Die Geschichte selbst verläuft sehr ruhig und ist mehr eine Selbstfindung von Apoll. Ein wenig Spannung kommt nebenbei schon auf, denn es mischt jemand Unbekanntes mit, der auf Apoll nicht gut zu sprechen ist. Und natürlich sind die Hilfestellungen in Sachen Daten seiner Freunde sehr lustig.

Den Ausgang der Geschichte konnte ich mir ehrlich gesagt schon denken, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Wer Apoll schon in der anderen Saga mochte, kann hier beherzt zugreifen.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Unterhaltsame Lektüre

Death at Morning House
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Wegen einer explodierenden Duftkerze brennt Marlowe das Haus ihrer Nachbarn ab. Um Abstand dazu zu gewinnen, nimmt sie einen Ferienjob auf Ralston Island an, wo sie Touristen durch das dortige Morning ...

Wegen einer explodierenden Duftkerze brennt Marlowe das Haus ihrer Nachbarn ab. Um Abstand dazu zu gewinnen, nimmt sie einen Ferienjob auf Ralston Island an, wo sie Touristen durch das dortige Morning House führen soll. Die Familie, die dort einst lebte, soll verflucht gewesen sein und auch jetzt, wo Marlowe dort ankommt, scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen.
Marlowe war mir sofort sympathisch. Ich mochte ihre ehrliche Art, ihre Unbeholfenheit, ihre Art zu erzählen. Teilweise konnte ich mich mit ihr identifizieren, wenn man in manchen Situationen ähnlich wie sie fühlen würde. Ihr Erzählstil lockert vieles ungemein auf und bringt alles sehr authentisch rüber. Sie ist nicht der fast perfekte Super-Teenie, sondern ein Mensch wie du und ich.
Die Geschichte wird somit einerseits aus ihrer Perspektive geschildert, aber es gibt auch Kapitel, die uns in die Vergangenheit der Ralston-Familie blicken lassen und wir können miterleben, wie es zu den damaligen Tragödien kam.
Ich fand das Buch insgesamt sehr unterhaltsam, wobei mir vorrangig einfach Marlow sehr gut gefiel und nachrangig der aktuelle „Kriminalfall“. Auch die Geschichte der Ralstons fand ich sehr interessant, insbesondere die Tatsache, wie die Kinder eigentlich über ihre Art zu leben denken.
In Marlowes Zeitlinie kam für mich jetzt nicht die allzu große Spannung auf. Unterhalten wurde man gut, aber es gab jetzt nicht sooo viele seltsame Vorkommnisse. Es ist eher so, dass ein Ereignis sich zu etwas weit größerem entwickelt und am Ende dann in ein dramatisches Finale übergeht. Allerdings vermischen sich hier nicht Gegenwart und Vergangenheit, die Geschichte der Ralstons wird einfach nebenher erzählt. Und trotzdem erfahren die Protagonisten doch, was damals wirklich passiert ist, allerdings auf ganz andere unspektakuläre Weise, wie man denken würde.
Ansonsten fand ich es super, wie diese Geschichte ganz natürlich und nebenbei queer ist. Auch gibt es hier ein bisschen Herzschmerz und etwas Teenie-Drama. Wie könnte es auch anders sein, wenn mehrere junge Erwachsene zusammen auf einer Insel hocken. 😉
Im Großen und Ganzen ist dies ein sehr unterhaltsames Buch, dass mit einer sympathischen Hauptprotagonistin hervorsticht und schnell inhaliert ist.

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Veröffentlicht am 07.08.2024

Schwache Fortsetzung

Queen of Myth and Monsters
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Nun, da Isolde weiß, wer sie wirklich ist, versucht sie ihrer Vergangenheit mehr auf die Spur zu kommen und ihre Kräfte zu nutzen. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und Freunde beginnen zu Feinden zu ...

Nun, da Isolde weiß, wer sie wirklich ist, versucht sie ihrer Vergangenheit mehr auf die Spur zu kommen und ihre Kräfte zu nutzen. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und Freunde beginnen zu Feinden zu werden.
Die Handlung wir überwiegend aus Isoldes Perspektive erzählt, Adrian bekommt einige wenige Kapitel. Adrians Sichtweise war für mich jetzt nicht sehr lehrreich, denn irgendwie fand ich seine Kapitel eher unnötig, man hat einfach nichts Besonderes dadurch erfahren und ihn auch nicht besser kennengelernt.
Fast zu Beginn muss Isolde auch noch einen zusätzlichen Wandel mitmachen, der sie zusätzlich zu allem anderen beschäftigt.
Ich fand den zweiten Band jetzt nicht so spannend wie den ersten. So viel ist nicht passiert und manchmal trifft Isolde dumme Entscheidungen. Außerdem gab es viel zu viele Intimszenen. Dabei sind Isolde und Adrian sich nicht oft einig und schlafen auch gerne mal in getrennten Zimmern.
Seltsam fand ich, dass Isoldes Gegenspielerin hier nicht viel vorkam, dafür ging es eher um den Konflikt mit Isoldes Heimat und die Suche nach einer Lösung gegen den Blutnebel.
Ansonsten kommt noch ein wichtiges Detail Adrian betreffend ans Licht, was für Stoff in der Fortsetzung sorgen wird.

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