Für die einen das nette Mädchen von nebenan, was schön brav hinter dem vermeintlichen Gangboss Garcia hinterher läuft und für andere ist sie der skrupellose Mafiaboss der Crenshaw Six - das ist Lola Vasquez.
Melissa ...
Für die einen das nette Mädchen von nebenan, was schön brav hinter dem vermeintlichen Gangboss Garcia hinterher läuft und für andere ist sie der skrupellose Mafiaboss der Crenshaw Six - das ist Lola Vasquez.
Melissa Scrivner Love hat mit ihrem Buch Themen aufgegriffen, wie Kindesmisshandlung, Gewalt, Drogen, Rassismus und Korruption.
Das Setting des Thrillers bringt uns in das moderne L.A., South Central.
In den ärmeren Gegenden leben meistens Schwarze oder Latinos. In so einem Viertel ist Lola aufgewachsen mit ihrerer drogensüchtigen Mutter und ihren kleinen Bruder und hat sich den Platz als Chefin der Gang erkämpft.
Der Charakter der Protagonistin ist etwas zwiespältig.
Eine Frau mit starken Charakter, keine Frage, aber doch voller Verachtung jedem gegenüber, der nicht das gleiche oder ähnliches erlitten hat.
Sie besitzt Persönlichkeit. Ob jeder sie so mag oder nicht, darüber darf man sich gerne streiten, aber sie bleibt einem auf jeden Fall im Gedächtnis.
Beim Lesen entstand für mich eine Art Hassliebe. Zwar wollte man immer wissen wie es weitergeht, weil es mit fortschreitender Seitenanzahl immer spannender wurde, aber doch mangelte es mir manchmal an Sympathie für die Charaktere, deren Handlungen ich teilweise nicht nachvollziehen konnte.
Es ist auf jeden Fall eine Geschichte die ich so noch nicht gelesen habe und ich es dadurch auch aufregend fand, weil es für mich eine komplett neue Welt ist.
Leider gibt es von mir nur 3 Sterne.
Das Leben nach dem Tod hält vieles bereit. Eine ganz eigene Welt, ein Reich das auf Sünde und Verzweiflung aufgebaut ist. Zoé findet sich mitten in dieser Welt wieder, nachdem sie für ihre Straftaten ...
Das Leben nach dem Tod hält vieles bereit. Eine ganz eigene Welt, ein Reich das auf Sünde und Verzweiflung aufgebaut ist. Zoé findet sich mitten in dieser Welt wieder, nachdem sie für ihre Straftaten hingerichtet wurde.
Die Idee mit dem Leben nach dem Tod in Xanthia, der letzten Station vor den Toren zur Hölle, hat ihren ganz eigenen Reiz.
Was mich beeindruckt hat an der Geschichte, ist vor allem der Beginn. Man wird als Leser direkt in die Handlung hineinkatapultiert und Zoé's Leben war nun mal kein Zuckerschlecken. Der Kampf um das Überleben hat Zoé zu einer Prostituierten, Lügnerin, Diebin und Mörderin gemacht. Das düstere Setting, sowohl unter den Lebenden als auch den Toten wurde super beschrieben und man hat von Xanthia ein eigenes Bild erschaffen können.
Womit ich mich etwas schwer getan habe, ist der rote Faden der Handlung.
Zoé's Ziel ist klar definiert: Drei Reliquien im Tausch gegen ihr Leben. Um diese zu stehlen muss Zoe sich einigen Gefahren stellen und ich habe manchmal das Gefühl, dass niemanden klar ist, was Zoé da eigentlich tut und wie sie aus manchen Situationen überhaupt entwischen konnte.
Gerade diese spannenden, actionreichen Szenen sind zwar in ihrer Hinführung super beschrieben, aber werden dann ziemlich verwirrend ausgeführt, wodurch ich manche Szenen doppelt lesen musste, um die Sprünge besser nachzuvollziehen.
Auch hat mir in der Entwicklung der Beziehung die Tiefe gefehlt. Die meisten zwischenmenschlichen Interaktionen kamen mir zu überstürzt vor, sowohl die positiven als auch die negativen und ich hab sie irgendwann einfach nur noch hingenommen.
"Empire of Sins and Souls" war leider nicht der Pageturner, den ich mir erhofft habe. Potenzial nach oben ist definitiv vorhanden und ich hoffe das im nächsten Band der Verlauf der Geschichte aufgeräumter ist.
Trotz kleiner Schwierigkeiten hat mich gerade das offene Ende neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Ich vergebe leider nur 2,5 Sterne für den ersten Band.
Ava und Connor. Connor und Ava. Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch so viel miteinander verbindet. Traumatische Familienunglücke und die Angst der Zukunft prägen die Beziehung ...
Ava und Connor. Connor und Ava. Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch so viel miteinander verbindet. Traumatische Familienunglücke und die Angst der Zukunft prägen die Beziehung der beiden. Während Ava sich um ihre Schwerkraft Mutter, eine ehemalige Soldatin, kümmern muss, versucht Connor sich eine Zukunft als Basketball Profi aufzubauen.
Ein YA (Hör-)Buch, welches neben klassischer Highschool Romanze auch ernste Themen anspricht. Die Kapitel werden in unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, was auch durch unterschiedliche Sprecher beschrieben wird. Connor's Vertonung empfand ich als sehr angenehm, wohingegen mich Ava's Stimme oft zu Augenrollen verleitet hat. Die Betonung war mir zu ausgeprägt und auch oft etwas fehl platziert. Gepaart mit den abrupten Kapitelenden und Zeitsprüngen, wurde mir die Handlung stellenweise zu chaotisch. In einigen Situationen hat mich die Handlug der Protagonisten dann noch zusätzlich verwirrt, wo ich mir einfach einen strikten roten Faden gewünscht bzw. erwartet hätte. Die Chatverläufe waren in gesprochener Form sehr ermüdend. Vielleicht hätte es hier geholfe, wenn die jeweiligen Sprecher es dann vertont hätten.
"Be my first" war leider nicht das Hörerlebnis, was ich mir erhofft hatte. Es ist eine nette Geschichte und das Ende macht neugierig auf den weiteren Band. Ob ich diesen allerdings hören werde, steht noch in den Sternen. Möglicherweise eignet sich das Buch besser für mich.
2,5 von 5 Sternen gebe ich dem Buch leider nur
„Finding Back to us“ ist ein Liebesroman der Autorin Bianca Iosivoni, der von der zwanzig Jahren alten Callie handelt, die für den High-School Abschluss ihrer kleinen Schwester wieder in ihre Heimatstadt ...
„Finding Back to us“ ist ein Liebesroman der Autorin Bianca Iosivoni, der von der zwanzig Jahren alten Callie handelt, die für den High-School Abschluss ihrer kleinen Schwester wieder in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Holly, Callies kleine Schwester, wird anschließend ein ganzes Jahr durch die Weltgeschichte reisen. Aus diesem Grund entscheidet sich Callie ihrem Herz einen Ruck zu geben und noch einmal zurück zu kommen, an dem Ort, den sie durch einen tragischen Unfall meiden wollte. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist das Auftauchen von Keith. Keith, ihren Stiefbruder, den sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Das Wiedersehen der beiden ist geprägt von schwankenden Gefühlen zwischen Hass und Anziehung.
Nach der gesamten Onlinepräsenz des Buches hat mich die Neugierde einfach gepackt und ich habe die Chance ergriffen, um mich in die Geschichte von Keith und Callie zu stürzen.
Die Geschichte beinhaltet bereits ein schwieriges Thema. „Stiefgeschwister-Liebe“ ist keine leichte Angelegenheit, da man mit einem gewissen Feingefühl herangehen muss. Kombiniert wird diese mit einer tragischen Familiengeschichte, nämlich der Tod von Callies Vater, bei dem Keith verantwortlich gemacht wird. Der Konflikt selbst ist relativ gut geplant nur an der Umsetzung haben mich einige Dinge gestört. Und zwar, dass dieser Konflikt immer mehr in den Hintergrund geraten ist. Callie durchlebt ein einziges Gefühlschaos, wenn sie auf Keith tritt und versucht gegen die ständige Anziehung anzukämpfen. Immerhin ist er der Grund, warum sie ihren Vater verloren hat. Ihre Reaktionen scheinen dabei allerdings mehr auf die jeweilige Szene zugeschnitten zu sein. Das innerliche Straucheln bzw. die Zerrissenheit wegen ihrer Gefühle für Keith sind an vielen Stellen nicht so in die Tiefe gegangen, wie ich mir das gewünscht habe. Je nachdem was die Situation hergibt, wurde in Gedanken kurz der Unfall angerissen oder ihr Stiefbruder Keith, allerdings ohne Tiefe. Und auch der Wandel von Hass zu Liebe geht relativ rasant. In einem Moment ist er noch der verhasste Steifbruder, im nächsten ist alles adere Egal, außer ihrer Liebe. Diese Betrachtung durch eine rosarote Brille ist in anderen Konflikten vielleicht angemessen, aber gerade bei der Schwere der Konflikte hier, habe ich mir tatsächlich mehr gewünscht. Die Umsetzung der Handlungen verliert dadurch drastisch an Glaubhaftigkeit und wirkt insgesamt zu schwach.
Auch an den Protagonisten hat mich dadurch einiges gestört. Ganz vorne weg: Callie. Sieben Jahre ist der Unfall her und noch immer hegt sie dieselben Gefühle. Nicht falsch verstehen, so ein Schicksal steckt man nicht leicht weg. Aber sieben Jahre (!!!) ohne eine einzige ersichtliche Weiterentwicklung? Sie war 13 als der Unfall passierte und mit zwanzig Jahren ist für sie alles noch gleich wie damals?
Was man über Keith und Callie erfährt ist insgesamt sehr auf den Unfall zentriert. Callie ist der Musik verfallen gewesen und studiert jetzt Medizin für ihren verstorbenen Vater. Währenddessen war keith bei seinem leiblichen Vater und in der Army für ein paar Jahre. Mehr Tiefgang gibt es aus der Vergangenheit kaum, wodurch die Charaktere insgesamt etwas blass wirken. Die Nebencharaktere sind daher gut gelungen. Sie ergänzen die Handlungen und den Ablauf gut, man erfährt das nötigste von ihnen und sie bringen die Geschichte in dem richtigen Moment voran.
Bei der gesamten Geschichte fehlt mir insgesamt der nötige Tiefgang. Es sind gute Ideen, aber die Charaktere sind mir zu farblos und auch die Handlung fehlt die notwendige Tiefe, um Glaubwürdigkeit zu erzielen. Leider gibt es von mir nur 2,5 von 5 Sterne dafür.
Jeder der sich im Romance Genre wohlfühlt, stolpert früher oder später über die Autorin Brittany C. Cherry.
Die Queen of Romance hat sich bereits mit mehreren Buchtiteln in die Herzen der Leserschaft ...
Jeder der sich im Romance Genre wohlfühlt, stolpert früher oder später über die Autorin Brittany C. Cherry.
Die Queen of Romance hat sich bereits mit mehreren Buchtiteln in die Herzen der Leserschaft geschlichen, wenn man sich diverse Rezensionen zu ihren Büchern einmal anschaut.
Da ich bisher noch keines ihrer Bücher kannte, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an den Titel "Wie die Luft zum atmen" herangegangen, den alleine der Klappentext verspricht ja bereits einen großen Herzschmerz beim Lesen/Hören.
Elizabeth und Tristan lernen sich unter widrigen Umständen kennen, als sie seinen Hund druch einen Unfall anfährt. Beide Leben sind geprägt durch Verlust und Ängste und erst langsam kommen die beiden sich näher.
Ich weiß nicht was ich genau erwartet habe, aber es war auf alle Fälle nicht das. Der Einstieg in die Geschichte fällt einen sehr leicht und auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Was mich immer wieder aus dem Takt beim Lesen gebracht hatte, war tatsächlich diese unfassbar wirren/kindischen Handlungen. Tristan und Elisabeths Aufeinandertreffen war eine Ansammlung an konfusen Momenten, die ich oft am liebsten übersprungen hätte. Es war ein Hin und Her, mit viel Geschrei und unverständlichen Gefühlen, die ich gerade in der ersten Hälfte nicht nachvollziehen konnte.
Die meisten Figuren haben mich nicht abholen können. Die beste Freundin wird auf die übertriebene Weise als "Schl**" dargestellt, die Nachbarschaft bezeichnet einen Mann als Monster, weil er was getan hat? In einen Laden für Zauberartikel zu arbeiten?
Und gerade das Ende hätte für mich ein paar Kapitel extra benötigt, um diese Wendung glaubhafter darzustellen, da es mir so zu überzogen vorkam.
Im gesamten wurde ich mit der Geschichte nicht warm, so sehr ich es auch versucht habe. Es war leider nicht das Hörerlebnis, das ich mir erhofft habe, aber ich werde mich dennoch an ein weiteres Buch von der Autorin wagen. Ich vergebe leider nur 2 von 5 Sternen.