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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2026

Tolle Fortsetzung

Dark Desire
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Florence steckt jetzt so tief in der Welt von Alec und Davies drin, dass es kein Zurück mehr gibt. In diesem Band verschiebt sich der Fokus ein bisschen: War Band 1 noch das „Kennenlernen“ der Gefahr, ...

Florence steckt jetzt so tief in der Welt von Alec und Davies drin, dass es kein Zurück mehr gibt. In diesem Band verschiebt sich der Fokus ein bisschen: War Band 1 noch das „Kennenlernen“ der Gefahr, ist Band 2 das pure Verlangen, das alles andere vernebelt.

Was mich an Florence’ Weg hier besonders gepackt hat:

Das Dreiecksgespann: Die Dynamik zwischen Florence, Alec und Davies wird in diesem Teil so richtig kompliziert. Man merkt, dass Alec sie wie seinen Besitz betrachtet, aber Davies... bei ihm schwingt immer noch etwas anderes mit. Dieses Knistern zwischen den dreien ist fast schon körperlich spürbar.

Die Bedrohung: Es geht nicht mehr nur um kleine Gang-Streitigkeiten. Die Schatten aus Alecs Welt werden länger und die Gefahr für Florence’ Bruder Nike spitzt sich zu. Ich saß echt manchmal da und dachte: „Mädchen, renn!“, aber man versteht eben auch, warum sie bleibt.

Der Spice: J.S. Wonda hält sich hier absolut nicht zurück. Es ist heiß, es ist fordernd und es ist – typisch für die Reihe – sehr dominant.

Mein Fazit:

Ein typischer zweiter Band, der die Spannungsschraube ordentlich anzieht. Es ist emotionaler als der erste Teil, weil man merkt, dass Florence nicht mehr nur wegen der Schulden ihres Bruders dort ist, sondern weil sie ihr Herz (oder zumindest ihr Verlangen) längst an die „Dark Princes“ verloren hat.

4 von 5 Sternen (weil mir das Hin und Her manchmal fast zu viel Drama war, aber ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen).

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Kein Märchen... oder?

Dark Prince
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Also, dieses Buch ist definitiv kein liebliches Märchen, auch wenn der Titel „Prince“ enthält. Florence ist eine Protagonistin, die ich sofort mochte – sie schuftet sich im Bellagio den Arsch ab, um ihrem ...

Also, dieses Buch ist definitiv kein liebliches Märchen, auch wenn der Titel „Prince“ enthält. Florence ist eine Protagonistin, die ich sofort mochte – sie schuftet sich im Bellagio den Arsch ab, um ihrem kleinen Bruder Nike eine bessere Zukunft zu ermöglichen, und landet dann durch dessen Fehler direkt in der Höhle des Löwen. Oder besser gesagt: in den Armen von Alec, dem Dark Prince.

Was mich an Florence' Geschichte so gepackt hat:

Die harte Realität: J.S. Wonda beschreibt das Leben im Londoner Problemviertel so ungeschönt, dass man den Schmutz und die Hoffnungslosigkeit fast spüren kann. Das macht Florence’ Kampf so viel greifbarer.

Alec & Davies: Das ist das Spannende – es ist nicht nur ein Mann. Alec ist der eiskalte Anführer der Unterwelt, und sein loyaler Freund Davies ist mindestens genauso faszinierend (und gefährlich). Die Dynamik zwischen den dreien ist hochexplosiv und, ja, auch ziemlich spicy.

Der Zwiespalt: Florence weiß genau, dass Alec und Davies Gift für sie sind. Aber diese Mischung aus Gefahr, Macht und der Hoffnung, ihren Bruder zu retten, zieht sie (und mich beim Lesen) immer tiefer in den Strudel.

Mein Fazit:

Ein verdammt starker Auftakt. Es ist düster, gewalttätig und sehr intensiv. Florence ist keine naive Jungfrau, sondern eine Kämpferin, die Alec ordentlich Kontra gibt, was die Dialoge richtig unterhaltsam macht. Wer auf Dark Romance mit Mafia-Vibe und einer Prise "Royal-Geheimnis" steht, kommt hier voll auf seine Kosten.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Richtiger Psychotrip

DARK feary CASTLE
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Ich sag’s dir, dieser Band war für meine Nerven echt grenzwertig. Nachdem Madison in Mighty so stark war, wird sie hier mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert. Es ist dieses beklemmende Gefühl, dass man ...

Ich sag’s dir, dieser Band war für meine Nerven echt grenzwertig. Nachdem Madison in Mighty so stark war, wird sie hier mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert. Es ist dieses beklemmende Gefühl, dass man im Schloss nirgendwo mehr sicher ist – nicht einmal vor den eigenen Gefühlen.

Was mir besonders hängen geblieben ist:

Der Psychotrip: Der Titel spielt ja perfekt mit dem Wort „Fairy“ (Märchen), aber ein Märchen ist das hier definitiv nicht. Es ist eher ein Albtraum. Die psychologischen Spielchen der Lords erreichen ein neues Level an Grausamkeit, und man spürt Madisons Angst fast körperlich.

Die Wendungen: In diesem Band gab es Momente, da musste ich das Buch kurz weglegen, um durchzuatmen. Odesza wirft hier mit Enthüllungen um sich, die alles, was man bisher über die Insel zu wissen glaubte, komplett auf den Kopf stellen.

Die Zerbrechlichkeit: Wir sehen Madison hier von einer sehr verletzlichen Seite. Das hat mich als Leserin wieder total abgeholt, weil es sie menschlich macht, nachdem sie vorher so „mighty“ war.

Ehrliches Fazit:

Ein extrem düsterer Band, der den Fokus voll auf die psychologische Spannung legt. Es ist weniger Action, dafür viel mehr Nervenkitzel und Gänsehaut. Wer auf Dark Romance steht, die einen wirklich gruselt und emotional an die Wand drückt, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Die Masken zersplittern

DARK crystal CASTLE
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Nach dem emotionalen Brocken von Divine war ich gespannt, ob D.C. Odesza das Level halten kann. Und heilige Mutter, sie kann. In diesem Band hatte ich das Gefühl, dass die Masken der Lords nicht nur bröckeln, ...

Nach dem emotionalen Brocken von Divine war ich gespannt, ob D.C. Odesza das Level halten kann. Und heilige Mutter, sie kann. In diesem Band hatte ich das Gefühl, dass die Masken der Lords nicht nur bröckeln, sondern komplett zersplittern – eben wie Kristall.

Warum mich dieser Band so gepackt hat:

Die Zerbrechlichkeit: Der Titel spiegelt sich perfekt in der Story wider. Man sieht Seiten an den Männern (besonders diese Mischung aus Härte und plötzlicher Verletzlichkeit), die einen fast vergessen lassen, was für Monster sie eigentlich sein können.

Madison als Fels: Sie ist in diesem Teil so stark wie nie zuvor. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sie sich in diesem gefährlichen Geflecht behauptet, auch wenn der Boden unter ihr eigentlich aus dünnem Glas besteht.

Der "Oh mein Gott"-Faktor: Es gibt Momente, da hielt ich echt die Luft an, weil die Gefahr in diesem Band so subtil, aber allgegenwärtig war. Es ist weniger "lautes" Drama, sondern eher dieses kalte, scharfe Prickeln.

Ehrliches Fazit:

Ein extrem eleganter, aber messerscharfer Band. Er fühlt sich "kälter" an als die Vorgänger, aber genau das macht den Reiz aus. Die Spannung zwischen Madison und ihren Lords ist so hochspannend, dass man Angst hat, beim Umblättern etwas kaputt zu machen.

4 von 5 Sternen (weil mich das Ende wieder mal völlig fassungslos vor dem Buch sitzen ließ).

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Riskantes Spiel

DARK risky CASTLE
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Ehrlich gesagt, nach dem Finale von Band 5 brauchte ich erst mal eine Pause, aber Dark Risky Castle lässt einem gar keine Zeit zum Durchatmen. Der Titel ist Programm: Madison geht hier All-in, und das ...

Ehrlich gesagt, nach dem Finale von Band 5 brauchte ich erst mal eine Pause, aber Dark Risky Castle lässt einem gar keine Zeit zum Durchatmen. Der Titel ist Programm: Madison geht hier All-in, und das Risiko ist fast körperlich spürbar.

Was diesen Band für mich ausmacht:

Der Tapetenwechsel: Dass die Geschichte sich nun auch abseits des gewohnten Settings weiterentwickelt, bringt frischen Wind rein. Aber die düstere Aura der Lords verfolgt einen trotzdem überall hin.

Die neue Dynamik: Madison ist nicht mehr das „Opfer“ vom Anfang. Sie spielt ihre eigenen Karten, auch wenn man als Leserin manchmal schreien möchte: „Mädchen, pass auf!“ Das macht es aber so spannend – dieses riskante Spiel mit dem Feuer.

Die Anspannung: Die erotische Spannung ist gewohnt hoch, aber in diesem Band schwingt eine neue Art von Gefahr mit. Man merkt, dass die Fronten sich verhärten und die Vergangenheit der Lords Madison immer tiefer in einen Abgrund zieht.

Mein Fazit:

D.C. Odesza schafft es, dass man sich nie sicher fühlen kann. Es ist nervenaufreibend, heiß und macht sofort süchtig nach mehr. Wer dachte, es würde jetzt ruhiger werden, hat sich gewaltig geschnitten.

4 von 5 Sternen (einen halben Punkt Abzug, weil mein Herz dieses Tempo kaum mitmacht!).

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