Richtiger Psychotrip
Ich sag’s dir, dieser Band war für meine Nerven echt grenzwertig. Nachdem Madison in Mighty so stark war, wird sie hier mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert. Es ist dieses beklemmende Gefühl, dass man ...
Ich sag’s dir, dieser Band war für meine Nerven echt grenzwertig. Nachdem Madison in Mighty so stark war, wird sie hier mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert. Es ist dieses beklemmende Gefühl, dass man im Schloss nirgendwo mehr sicher ist – nicht einmal vor den eigenen Gefühlen.
Was mir besonders hängen geblieben ist:
Der Psychotrip: Der Titel spielt ja perfekt mit dem Wort „Fairy“ (Märchen), aber ein Märchen ist das hier definitiv nicht. Es ist eher ein Albtraum. Die psychologischen Spielchen der Lords erreichen ein neues Level an Grausamkeit, und man spürt Madisons Angst fast körperlich.
Die Wendungen: In diesem Band gab es Momente, da musste ich das Buch kurz weglegen, um durchzuatmen. Odesza wirft hier mit Enthüllungen um sich, die alles, was man bisher über die Insel zu wissen glaubte, komplett auf den Kopf stellen.
Die Zerbrechlichkeit: Wir sehen Madison hier von einer sehr verletzlichen Seite. Das hat mich als Leserin wieder total abgeholt, weil es sie menschlich macht, nachdem sie vorher so „mighty“ war.
Ehrliches Fazit:
Ein extrem düsterer Band, der den Fokus voll auf die psychologische Spannung legt. Es ist weniger Action, dafür viel mehr Nervenkitzel und Gänsehaut. Wer auf Dark Romance steht, die einen wirklich gruselt und emotional an die Wand drückt, ist hier genau richtig.