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Veröffentlicht am 02.08.2022

Habe mehr erwartet...

Boston Belles - Rake
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Titel: Rake
Autor: L. J. Shen
Reihe: Boston Belles #4/4
Verlag: LYX
Genre: Erotik|Liebe
Seiten: 520

Seine Zuneigung. Ausgerechnet ich musste mit dem einzigen Vollpfosten in Boston herummachen, der wie ...

Titel: Rake
Autor: L. J. Shen
Reihe: Boston Belles #4/4
Verlag: LYX
Genre: Erotik|Liebe
Seiten: 520

Seine Zuneigung. Ausgerechnet ich musste mit dem einzigen Vollpfosten in Boston herummachen, der wie ein Aussteiger aus einem Roman von Jane Austen aussah.
//S.252//


Klappentext:
Nichts schätzt Emmabelle Penrose mehr als ihre Unabhängigkeit. Die selbstbewusste Geschäftsfrau sucht daher Männer nur für eine Nacht. Bis sie sich auf einmal etwas noch mehr wünscht als ihre Freiheit - ein Baby. Der perfekte Vater ist schnell gefunden. Devon Whitehall ist ein britischer Adeliger, attraktiv, millionenschwer - und das Beste: Er hat eine ebenso große Abneigung gegen die Ehe wie sie. Es ist der ideale Deal: ein Kind zeugen, gemeinsames Sorgerecht, aber mehr nicht. Doch obwohl Emmabelle sich nie an einen Mann binden wollte, kommt sie nicht gegen die starken Gefühle an, die sie plötzlich für Devon empfindet ...

!!!SPOILERWARNUNG ZUM GESCHEHEN UND DEN FIGUREN!!!

Meine Meinung:
Als ich Boston Belles auf Social Media entdeckte und die Meinungen so krass auseinander gingen, war für mich klar, dass ich das auch mal testen musste. Hunter fand ich super, Villian ist mein Highlight, Monster fand ich überraschend und generell liebe ich das Derbe und das Intensive an dieser Reihe. Deswegen war ich sehr gespannt, wie mir das Finale rund um Belle und Devon gefallen würde.

Vorweg muss ich einräumen, dass ich vielleicht zu viel erwartet habe, aber die Vorgänger gefielen mir so gut und Belle und Devon fand ich da sehr interessant und als Paar reizten sich mich durchaus. Leider wurde das Potenzial ihrer Verbindung hier nicht wirklich genutzt und ich bin schon ein wenig enttäuscht, wie kitschig und überdramatisiert hier manches wirkte.

Es las sich wieder super flüssig, war derb und gleichzeitig auch tiefgründig und an sich passte der Mix auch ganz gut, aber es gab so viele langatmige Stellen, die ich nicht gebraucht habe und generell las es sich etwas chaotisch. Die Storyline bestand ja aus ihrer Schwangerschaft, aber die ganzen Handlungsstränge rundherum empfand ich teils als recht anstrengend.

Besonders Belles Vergangenheit passte für mich irgendwie nicht. Es ist schwer zu erklären, aber mir war es einfach zu viel des guten und ich persönlich hatte einfach das Gefühl, dass Shen im Finale nochmal alles am Drama reinpacken wollte, was ging. Es ist jetzt auch nicht so, dass mich die Sache mit ihrer Teenagerschwangerschaft und der verbotenen Liebe jetzt nervte, aber es passte für mich einfach nicht rein.

Da fand ich Devons Hintergrund zu seiner Kindheit und den Grausamkeiten, die ihm angetan wurden, stimmiger, weil ich auch so seinen Charakter irgendwie besser verstehen konnte. Ja, man lernt Belle auch durch ihre Vergangenheit besser kennen, aber es war einfach alles komisch. Viel zu viel Drama und es wirkte eben auch etwas unauthentisch, so, als müsste es ja extra dramatisch sein.

Dass es sehr viele explizite Szenen und Erotik gab, störte mich nicht, weil ich es eben von ihr gewohnt bin und eigentlich durch den Klappentext auch klar war, dass es von Anfang an eben viele solcher Szenen geben würde. Ich erwarte auch keine sofortige Chemie oder so, aber ich muss auch sagen, dass ich enttäuscht bin. Die Szenen fand ich eher langweilig und nicht wirklich sinnlich. Es herrschte einfach keinerlei Chemie zwischen den beiden und ich finde es etwas schräg, wie es zu ihrem Arrangement gekommen ist, auch wenn es okay war. Generell wäre etwas mehr Romantik dennoch ganz schön gewesen, weil mir hier einfach die Leidenschaft und das gewisse Extra fehlten.

Erst zum Ende hin, was mir einfach zu drüber war, spürte ich so langsam etwas die Chemie zwischen ihnen, aber ich finde sie als Paar eher schwach. Die Nebenhandlung, die dann auch zum Showdown führte, war langweilig und wirkte uninspiriert. Man, ich habe einfach mehr erwartet und fand die Auflösung hinter ihrem Stalker langweilig, auch wenn es durchaus passte, aber ich hatte ja ganz andere Personen im Verdacht, die in meinen Augen echt besser gepasst hätten. Nun gut...

Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass die Leser/Leserinnen fanden, dass es sich wie eine Kopie von Villain las und ich bin echt froh, dass ich nicht die einzige Person bin, die diesen Gedanken im Kopf hatte. Irgendwie wirkte es wie recycelt und auch der Krimianteil wirkte vorhersehbar und etwas klischeehaft, sowie überdramatisiert. Vor allem das Ende war nicht so meins.

Die Charaktere gefielen mir dieses Mal eher semi gut. Ja, es war durchaus spannend, Devon und Belle näher kennenzulernen, aber vor allem Belle fand ich komisch. Die Nebencharaktere rund um Aisling, Pers und Sailor fand ich ganz gut eingearbeitet und mir gefiel es, dass sie genauso wie vorher waren. Ihre Szenen gefielen mir ehrlich gesagt auch am besten.

Aber kommen wir zu Belle zurück. Was ist mit diesem Charakter passiert ? Ganz im Ernst, ich war nie der riesen Fan von ihr, aber ich mochte ihre taffe und selbstständige Art in den Vorgängern sehr. Hier hatte ich aber das Gefühl, eine ganz andere Person zu erleben und das eher im negativen Sinn.

Belle fand ich anstrengend. Sie war sehr zickig, teilte permanent aus und war sehr unleidlich. Durch ihr Schicksal konnte ich sie ein wenig besser verstehen, aber dennoch fand ich ihre Wandlung im Vergleich zu den Vorgängern nicht plausibel. Sie ist ein spezieller Charakter und wirkte auch schon vorher sehr taff, eigenständig und war immer leicht auf Krawall aus, aber hier war es zu viel des guten.

Ich konnte einige ihrer Gedankengänge und Handlungen durchaus verstehen, aber meistens verhielt sie sich einfach dumm und pochte zu sehr auf ihre Eigenständigkeit. Vor allem, wenn man dann auch noch schwanger ist, sollte man sich vielleicht auch von anderen Menschen helfen lassen, insbesondere, wenn es sehr gefährlich wird. Sie verhielt sich einfach nur bockig und mitunter sehr kindisch, was mich einfach nervte. Oft zeigten ihre Taten, wie unreif sie doch teils war, was ich schade fand.

Und Devon ist nicht unbedingt besser. An sich ist er ein sehr anständiger Kerl mit sehr guten Manieren, dessen Hintergrundgeschichte mir sehr nahe ging und die mich sehr wütend auf einige Nebencharaktere machte, aber manche seiner Handlungen fand ich nicht schön. Egal, wie seine Beziehung mit Belle auch aussah, aber mir gefiel es nicht, dass er permanent mit anderen Frauen ins Bett ging, obwohl er ja auch mit ihr schlief. Musste einfach nicht sein.

Und ich muss auch sagen, dass ich ihn etwas langweilig fand. Ja, es ist so seine Art, aber irgendwie konnte ich keine wirkliche Verbindung oder Sympathie für ihn aufbauen.

Der Schreibstil war typisch Shen, was mir manchmal sehr gut gefiel und manchmal war es einfach zu viel des Guten. Generell wirkte er dieses Mal zu kitschig, dramatisch und klischeehaft, was irgendwie schade war, weil ich ihn an sich sehr gerne mag.

Fazit:
Nicht das Finale, was ich mir gewünscht habe, aber es gab auch ein paar tolle Szenen und ich fand es schön, nochmal die ganze Truppe samt Familie dabei gehabt zu haben. Leider fehlte die wirklich Chemie zwischen Devon und Belle und mir sagten auch ihre Charaktere nicht so ganz zu. Es war gesamt okay, aber zu viel Drama, zu viel Kitsch und ohne das Besondere. Von mir gibt es:

3,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2026

Leseproben, mehr nicht

Meet Me Under the Mistletoe
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Adventskalender mal anders. Jeden Tag bis zum Heiligabend gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder generell um diese gewisse ...

Adventskalender mal anders. Jeden Tag bis zum Heiligabend gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder generell um diese gewisse Zeit im Dezember drehen. Und zum Silvester gibt es sogar einen Bonus.

Meine Meinung:
Selbst als Erwachsene liebe ich Adventskalender einfach. Auch als über 30-jährige brauche ich zumindest einen und bei all den vorweihnachtlichen Stress, den ich auf der Arbeit habe, versüßen sie mir ein wenig den Tag, egal in welcher Form. Ich liebe Überraschungen und so ein buchiger Kalender hörte sich sehr spannend an, da er auch die Möglichkeit bot, neue Autoren und Autorinnen für sich zu entdecken. Zeitgleich mit diesem habe ich noch einen weiteren von everlove gelesen und bei beiden fällt mein Urteil recht ähnlich aus. Die Idee dahinter finde ich sehr schön, aber die Umsetzung ließ ziemlich zu wünschen übrig. Zwar gab es Geschichten, die mir recht gut gefielen, aber die meisten ließen mich eher frustriert zurück. Sie wirkten abgehackt, zu gehetzt und das vorhandene Potenzial wurde kaum genutzt. Manche hätten sich als ein ganzes Buch bestimmt sehr gut entfalten können, so wirkten sie eher, als würde man sich zu enge Kleidung anziehen: es geht, passt aber nicht wirklich. Gerade bei den Geschichten von Antonia Wesseling, Zara Reed und Regina Meissner war dies so schade, weil die Ideen dahinter mir sehr zusagten.

Aber es gab auch welche, wo die vorhandenen Seiten nahezu perfekt genutzt wurden. Die Geschichten von Christina Kaspar, Alessia Gold und Isabell Linn begeisterten mich. Da wurde nicht nur das Thema Weihanchten schön umgesetzt, auch wirkten sie rund und machten Spaß. Die Chemie zwischen den Paaren stimmte und ich konnte mich richtig schön in dem Setting verlieren. Von diesen Autoren möchte ich gerne mehr lesen. Manche Türchen waren richtig niedlich und zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

Allerdings muss ich auch sagen, dass es Beiträge gab, die mir gar nicht gefielen, aber es war durchaus gut, weil ich manche Autoren, von denen ich mal Bücher lesen wollte, für mich eher streichen kann. Sarah Saxx mochte ich früher sehr gerne, aber mein Geschmack hat sich mit der Zeit einfach geändert und sie sagt mir nicht mehr wirklich zu. Das merkte ich erneut bei ihrem Beitrag, der wie nach Schema F wirkte und keinen Spaß machte. Die Geschichte von Anna Knopf hatte leider gar nichts mit dem Thema zu tun und die von Jennifer Wiley zog mich sogar ziemlich runter. Bei so einem Buch passte sie gar nicht rein, auch wenn ich die Idee ansich gut fand.

Fazit:
So oder so ließen sich die Geschichten meistens sehr flott lesen und ich hatte immer einen buchigen Snack für meine kurze Pause. Dennoch werde ich in Zukunft keine Bücher dieser Art mehr zulegen, da sie mir zu wenig bieten und eher wie eine Werbung wirkten. Natürlich kann man keine langen und ausgereiften Geschichten erwarten, aber durch ein anderes Buch habe ich gesehen, dass es durchaus richtig gut funktionieren kann, nur nicht auf diese Weise. Deswegen ist es das letzte Mal, dass ich so ein Buch gelesen habe und ich kann leider keine Empfehlung aussprechen. Von mir gibt es kanppe:

3 von 5 Sterne

Geschichten + jeweilige Bewertung:

1. Ada Baily - Snow, Steam and Molecules 2/5

2. Beril Kehribar - The darkest Winter 1/5

3. Lin Rina - Lebkuchenküsse 5/5

4. Antonia Wesseling - What the winter won´t say 2/5

5. Kristin Maciver - Once upon an Irish Winter 5/5

6. Liza Grimm - Mein Wintergeist 4/5

7. Steffi Kuhlmann - Catching Feelings 5/5

8. Jennifer Wiley - A second chapter with you 2/5

9. Noah Stoffers - Winterwald 3/5

10. Sarah Saxx - Weihnachtszauber unter dem Mistelzweig 1/5

11. Christina Kaspar - Say it with Flowers 5/5

12. Christian Handel - Silberne Träne 4/5

13. Zara Reed - No Risk, No Fun 3/5

14. Regina Meissner - Der goldene Totenkopf 2/5

15. Justine Prust - Wo die Winternacht uns begegnet 2/5

16. Anna Knopf - Vielleicht 2/5

17. Inka Lindberg - Happy Birthday to me 3/5

18. Nina Bilinszki - Sliding into my heart 4/5

19. Maike Voss - Winterwinds and angel wings 3/5

20. Isabell Lin - Secrets under the christmas tree 5/5

21. Alessia Gold - Shorthander ins Herz 5/5

22. Eleanor Bardilac - Dein winterstilles Sommerherz 2/5

23. Janine Ukena - Wie ein Schneesturm Weihnachten rettet 3/5

24.Valentina Fast - It happened on Christmas Eve 4/5

31. Basma Hallak - New Year, old mistakes 3/5

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2025

Schöne Idee, die nur mäßig funktioniert

Christmas in My Heart
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Adventskalender mal anders. Jeden Tag gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder diese gewisse Zeit im Dezember drehen.

Meine ...

Adventskalender mal anders. Jeden Tag gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder diese gewisse Zeit im Dezember drehen.

Meine Meinung:
In meinem Leben hatte ich schon einige Adventskalender: Mit Süßigkeiten, Spielzeug oder kleinen Gutscheinen, aber in buchiger Form noch nie und nachdem "Christmas In My Heart" gut ein Jahr auf meinem SuB lag, war es dieses Jahr auf jeden Fall endlich Zeit dafür. Ich lese sehr gerne Kurzgeschichten und war sehr gespannt darauf, neue Autoren, vielleicht auch Genre entdecken zu können und mir den Advent versüßen zu lassen. Es gab Geschichten, die mir richtig gut gefallen haben, aber insgesamt ist es einfach kein Mix, der für mich funktionierte. Einige Geschichten wirkten so gehetzt, dass sie keinerlei Spaß machten, andere wiederum wirkten abgehackt und bei den meisten dachte ich mir nur, dass hier ganz viel Potenzial verschenkt wurde. Dafür, dass im Titel Christmas steht, drehte es sich allerdings kaum um das Weihnachtsfest, die Adventszeit oder den Winter. Und wenn, wurde es leider nur kurz abgeschnitten, aber ich bekam nie ein richtiges Gefühl dafür und obwohl sich um das Fest der Liebe drehen sollte, kam nie diese gewisse Stimmung auf.

Allerdings gab es durchaus ein paar Geschichten, die ich sehr klasse fand, egal, ob sie nun zum Thema passten oder nicht und man kann schon sagen, dass diese Sammlung durchaus dafür geeignet ist, neue Autoren kennenzulernen oder mal welche auszuprobieren, bei denen man vorher nicht so sicher war, ob sie einem zusagen. So weiß ich nun, dass ich ein, zwei von der Liste streichen kann, weil ihre Beiträge leider nicht meins waren. So oder so kam ich immer flott durch den jeweiligen Kalendertag und hatte einen kleinen Lesesnack für die Pause. Zeitgleich habe ich ein weiteres Adventskalenderbuch gelesen und werde mir auch keine weiteren mehr zulegen, da sie mir einfach zu wenig bieten und eher wie eine Werbung für die Autoren wirken. Das ist so an sich nicht verkehrt und mir war klar, dass ich keine ausgreiften Romane erhalte, aber für den Preis habe ich etwas anderes erwartet und wie schon erwähnt, war es schade, dass mir einige Geschichten eben nicht zusagten. Es gab welche, die sich eher wie eine Leseprobe lasen und mich richtig verwirrten. Aber die, die ich mochte, gingen mir teils sehr unter die Haut oder ins Herz und gerade "Der erste Schnee" von Nicole Knoblauch oder "The Wishing Tree" von Marie Weis blieben mir im Gedächtnis. Von diesen Autoren würde ich gerne mehr lesen und ihre Geschichten machten Spaß. Daher fand ich es auch sehr schade, dass mir überwiegend die meisten nicht wirklich zusagten.

3 von 5 Sterne

Geschichten + jeweilige Sternewertung:

1. Bianka Behrend - The Fairytale of Glenbeigh 3/5

2. Nicole Koblauch - Der erste Schnee 5/5

3. Christian Handel - Von Trollen, Katzen und Büchern 4/5

4. Sophai Chase - Love Hurts 4/5

5. Allie Well - Coming Home 3/5

6. Kira Licht - Heartbeat to Heartbeat 1/5

7. Ana Woods - The Love We Feel 2/5

8. Kathinka Engel - Love is Mad 2/5

9. Anna Dietrich - Hochzeit auf Schloss Moritzburg 4/5

10. Marie Weis - The Wishing Tree 5/5

11. Yvonne Westphal - Weihnachtsmänner in Beach Shorts - 4/5

12. Jennifer Adams - Strasbourg mon amour 4,5/5

13. Katelyn Erikson - Lichtermeer an Gefühlen 4/5

14. Linda Schipp - Actually Love 2/5

15. Justine Prust - Claus, can you hear me ? 1/5

16. Nina Schilling - Sommer, Sonne...Weihnachten ! 4/5

17. Andreas Suchanek - Ein Julbock zum Verlieben 3/5

18. Anna Augustin - The Holiday Train 3/5

19. Franka Neubauer - A second chance under the Christmas Stars 4/5

20. Andreas Dutter - My Big Sweet Greek Christmas 1/5

21. Mareike Allnach - A Whisper of Christmas Magie 2/5

22. Stefanie Santer - 1:100.000 3/5

23. Julia Pauss - Snowed in Love 3/5

24. Laura Labas - Il babbo natale segreto 2/5

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Wenn man zuviel möchte

Maybe this is how it starts
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Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch ...

Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch durch eine Panne ist sie gezwungen mit dem zynischen Schriftsteller Hollis weiterzureisen, der mit der Liebe nichts am Hut hat. Aber da hat das Schicksal andere Pläne und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, ihren Zielen näher kommen, desto mehr beginnt er an seinen Überzeugungen zu zweifeln.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durchs Stöbern aufmerksam geworden und vor allem der Klappentext machte mich sehr neugierig darauf. Das Cover sprach micht ehrlich gesagt nicht besondern an, aber zumindest finde ich die Szene passend. Es ist schon eine Weile her, dass ich die Geschichte beendet habe und selbst jetzt weiß ich immer noch nicht so recht, wie ich sie beurteilen soll. Das Potenzial war auf jeden Fall vorhanden und es gab interessante und toll ausgearbeitete Momente, leider fand ich die Figuren oft sehr anstrengend und die beiden Liebesgeschichten haben sich immer wieder selbst im Weg gestanden, sodass keine davon mich wirklich mitreißen konnte, da sie zu abgehackt wirkten.

Schon zu Beginn hatte ich gewisse Schwierigkeiten. Es wurde aus der Ich-Perspektive von Millie geschrieben, die den Leser oft direkt ansprach. Das war einfach nicht meins und es störte mich immer wieder aufs Neue. Generell wurde ich mit dieser Figur kaum warm, was ich schade fand, da ich sie auf den ersten Seiten durchaus mochte. Im Laufe der Geschichte empfand ich sie dann immer anstrengender. Vor allem bei der permanenten Erwähnung von Hollis´ Attraktivität und der Sache mit ihrer Vergangenheit musste ich irgendwann die Augen verdrehen. Zwar konnte ich verstehen, dass diese Sache sie stark prägte, nur wurde es einfach so oft erwähnt, dass es teils wie Seitenfüller wirkte. Hollis mochte ich ein wenig mehr, nur wirkte er so furchtbar blass und seine Dramen interessierten mich kaum, weil sie viel zu schnell runtergebrochen wurden und kaum Raum erhielten.

Der Roadtrip besaß richtig gute Momente und stellenweise hatte ich sogar Spaß mit der Geschichte. Leider wurde das durch den Wechsel zwischen den beiden Liebesgeschichten wieder zunichte gemacht. Beide besaßen Potenzial, waren an sich interessant, aber die harten Cuts rissen mich jedes Mal komplett raus. Die Geschichte von Rose und Elsie nahm mich sehr mit und ehrlich gesagt hätte ich lieber ein ganzes Buch mit ihnen gelesen, da die Chemie zwischen den beiden Frauen schön greifbar war und fesselte. Im Gegensatz zu der von Hollis und Millie, bei denen ich bis zum Schluss nicht so recht verstand, was sie aneinander fand. Sie passten nicht zusammen und die Sprünge in ihrer Beziehung wirkten nicht schön ausgearbeitet. Richtig störend waren aber die erotischen Szenen, die viel zu häufig vorkamen und wenig sinnlich wirkten. Sie waren eher Seitenfüller und manchmal las ich sie auch eher quer, weil es mich langweilte.

Mit dem Schreibstil wurde ich nie richtig warm. Es gab Passagen, die sich schön flüssig lesen ließen, aber die Wechsel rissen mich jedes Mal raus. Oft stockte es dann auch und die Erotik wurde zu viel eingesetzt, zumal die Chemie zwischen Millie und Hollis kaum vorhanden war. Emotionen erreichten mich nur selten.

Fazit:
Das Buch besaß viel Potenzial und die beiden Liebesgeschichten hatten richtig gute Momente, aber leider harmonierten sie gar nicht miteinander, was mitunter an den Wechseln lag, die mich jedes Mal raus rissen. Die Charaktere fand ich anfangs durchaus sympathisch, nur hielt das nicht lang an und vor allem mit Millie fremdelte ich die meiste Zeit, die von der Schönheit von Hollis geradezu besessen wirkte. Mich konnte die Geschichte nur bedingt überzeugen und langweilte mich meist.

3 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Cozy, aber ausbaufähig

Winterzauber in den Highlands
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Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Inhalt:
Als Holly Fraser die Organisation des Weihnachtsmarktes in einem kleinen Dorf in Schottland übernimmt, ...

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Inhalt:
Als Holly Fraser die Organisation des Weihnachtsmarktes in einem kleinen Dorf in Schottland übernimmt, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie ist ein Organisationstalent, aber als eine Katastrophe die nächste jagt und dann auch noch der Weihnachtsmann ausfällt, wird sie vor eine große Herausforderung gestellt, bei der ihr eigentlich nur der ehemalige Feuerwehrmann Angus helfen könnte. Der hat aber auch seine Päckchen zu tragen und lebt zurückgezogen. Doch Holly lässt nicht locker und als sie beide durch einen Schneesturm in seiner Hütte festsitzen, eröffnen sich ihnen noch weitere Chancen.

Meine Meinung:
Als ich das Cover sah, war es um mich geschehen und auch der Klappentext machte richtig Lust auf diese weihnachtliche Geschichte. Jetzt beginnt so langsam für mich die Zeit, in der ich gerne etwas lese, dass schön cozy ist und zum Entspannen einlädt. "Winterzauber in den Highlands" hat dies durchaus in gewissen Zügen geschafft, allerdings gab es einige Dinge die mich zeimlich störten oder irritierten. Die Grundidee finde ich wirklich sehr schön, aber die Geschichte sollte unbedingt nocheinmal überarbeitet werden.

Es fing ziemlich rasant an und ich war als Leser gleich im Geschehen. Bei einer Seitenzahl von knapp 120 fand ich das absolut in Ordnung und ich konnte mir trotzdem einen guten ersten Eindruck von Holly machen, die sehr zielstrebig und organisiert wirkte. Die Geschichte wurde aus den beiden Sichten von Holly und Angus aus der Ich-Perspektive geschrieben und man erhielt einige Informationen zu den Figuren. Die Andeutungen fand ich zunächst auch recht interessant und ich war sehr gespannt darauf, wie es sich auf den weiteren Verlauf auswirken würde. Leider wurde damit aber nichts oder kaum etwas mit gemacht, was sehr schade war, da ihre Hintergrundgeschichten ihr aktuelles Leben stark beeinflusste. Dennoch mochte ich es gerade wegen der cozy Atmosphäre und durch den bildhaften Schreibstil konnte ich mir alles auch gut vorstellen. Aber auch hier habe ich Kritikpunkte, da die Übersetzung aus dem Englischen nicht gut gelungen ist. Viele Sätze wirkten komisch oder passten erst, als ich es ins Englische zurück übersetzt habe. Dadurch las es sich sehr holprig und ich musste einiges mehrmals lesen, um zu verstehen, was eigentlich gemeint war. Zwar gewöhnte ich mich daran und die zweite Hälfte las sich angenehmer, aber ich empfand es dennoch als störend, auch wenn es mich manchmal ungewollt zum Lachen brachte.

Die anderen Figuren tauchten nur sporadisch auf und ich hätte sie so gar nicht gebraucht. Sie sind mir nicht im Gedächtnis geblieben und bei einer Figur fragte ich mich die ganze Zeit, wer das sein sollte. Zwar wurde ich von einem anderen Leser aufgeklärt, aber irgendwie war es schade, dass ich sie schon während des Lesens teilweise recht schnell wieder vergaß.

Die Liebesgeschichte war durchaus niedlich, da die Chemie zwischen den Protagonisten stimmte, nur das Tempo sagte mir nicht wirklich zu. Ich stellte es mir anhand des Klappentextes ein wenig anders vor und fand es sehr schade, dass der Handlunsgstrang mit dem Schneesturm so kurz gehalten wurde und flüssig überging, sodass ich mich dann sogar fragte, ob ich etwas überlesen habe. Die Chemie war echt super, aber es ging mir zu schnell und auch der Übergang von Fremden, zu Bekannten und schließlich Liebenden verlief so rasant. Es war schade und mehr Raum hätte nicht nur der Entwicklung der Liebesgeschichte gut getan, sondern generell der Geschichte, die zum Ende hin einen riesen Zahn zulegte und etwas zu kitschig geriet. Klar, bei den vorhanden Seitenzahl ging das vielleicht auch nicht anders, aber weniger wäre echt mehr gewesen.

Fazit:
Die Grundidee und die cozy Atmosphäre gefielen mir sehr, aber die Umsetzung hat eindeutig Luft nach oben. Auf den vorhandenen Seiten wurde einfach zu viel reingepackt und vieles erhielt kaum oder gar keinen Raum, um sich zu entfalten, was ich gerade bei der Liebesgeschichte schade fand. Die Chemie zwischen dem Paar stimmte durchaus, aber mir lief die Annäherung zwischen ihnen einfach zu rasant ab. Das Ende geriet ein wenig zu kitschig, passte aber durchaus rein. Mein größtes Problem lag aber in der Übersetzung, die nicht gut gelungen ist. Viele Sätze und auch Wörter lasen sich merkwürdig und rissen mich nicht nur aus dem Lesefluss, sondern störten mich stark. Zwar gewöhnt ich mich in der zweiten Hälfte daran und teilweise brachte es mich auch zum Grinsen, aber es war schade.

3 von 5 Sterne

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