Packendes, magisches Finale mit starken, tierischen Charakteren
Foxfighter - Rivalen des WaldesAkram El-Bahay hat es mal wieder geschafft, mich mit einer fantastischen Geschichte für Kinder komplett zu fesseln. "Foxfighter. Rivalen des Waldes" ist der zweite und finale Teil dieser besonderen Tiergeschichte, ...
Akram El-Bahay hat es mal wieder geschafft, mich mit einer fantastischen Geschichte für Kinder komplett zu fesseln. "Foxfighter. Rivalen des Waldes" ist der zweite und finale Teil dieser besonderen Tiergeschichte, auf den ich mich schon lange gefreut habe.
Alle Erinnerungen waren sofort wieder da und ich war zurück mit Finn und Fabelfeld im Wald der Nachtpfoten. Gleich zu Beginn merkt man, dass die Gefahr noch nicht gebannt ist. Kralle und die Schattenwesen, die er um sich geschart hat, bedrohen alle im Wald lebenden Geschöpfe. So müssen sich die Fuchsfamilien verbünden, um die Gestalten der ewigen Finsternis zu besiegen, und Finn muss seine besondere Gabe als Silberfuchs nutzen, um seine neue Familie zu beschützen.
Dieses besondere Abenteuer liest sich wieder ganz fantastisch. Man erlebt, wie es ist, als Fuchs durch den Wald zu streifen und welche Sinneswahrnehmungen dabei entscheidend sind. Aber diesmal stehen die Bedrohungen noch stärker im Fokus, sodass die Sogwirkung noch ein wenig höher ist als im ersten Teil der Geschichte.
Die tragenden Figuren der Geschichte, allen voran Finn, der Igel Stachel und ein neuer Fuchs namens Solo, sind wieder ausgesprochen gut ausgearbeitet. So bringt Stachel eine gewisse Leichtigkeit und Humor in düstere Teile der Geschichte. Solo umschwebt gleich zu Beginn etwas Geheimnisvolles, das man beim Lesen unbedingt weiter ergründen möchte. Und Finn ist noch immer anders als alle Füchse, die er kennt, aber gleichzeitig immer mehr er selbst. Er macht auch in diesem Band eine starke Entwicklung durch.
Getragen von diesen starken Figuren, erlebt man ein fantastisches Abenteuer mit interessanten magischen Elementen, die zwischen Licht und Schatten wechseln. Hier kommt Finn eine ganz besonders schöne Rolle zu, über die ich an dieser Stelle aber nicht mehr verraten möchte. Das muss man einfach selbst gelesen haben. Am besten natürlich nachdem man den Wald und die in ihm lauernde Finsternis im ersten Teil kennengelernt hat.