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Annikii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Spannung, Rätselspaß und Gänsehautatmosphäre – ein Adventskalender mit Suchtpotenzial!

Escape-Adventskalender - Die Maske des Toten
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Der Escape-Adventskalender – Die Maske des Toten hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Ich liebe es, wenn man beim Rätseln gleichzeitig in eine spannende Geschichte eintauchen kann – und genau das ist ...

Der Escape-Adventskalender – Die Maske des Toten hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Ich liebe es, wenn man beim Rätseln gleichzeitig in eine spannende Geschichte eintauchen kann – und genau das ist hier perfekt gelungen. Die Kombination aus atmosphärischer Handlung, cleveren Aufgaben und stimmungsvollen Illustrationen sorgt dafür, dass man jeden Tag neugierig weiterblättern möchte.

Die Rätsel sind abwechslungsreich, teils leicht, teils richtig knifflig – aber immer fair lösbar, wenn man genau hinschaut und logisch kombiniert. Besonders gut gefällt mir, dass die Aufgaben wunderbar in die Story eingebettet sind. So fühlt sich jedes gelöste Rätsel wie ein Fortschritt im Abenteuer an.

Auch erzählerisch hat mich der Kalender überzeugt: Die düstere Grundstimmung, die geheimnisvolle Maske und die kleinen Wendungen halten die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Der finale Abschnitt fügt alle Puzzleteile stimmig zusammen und sorgt für einen runden Abschluss – genau so wünsche ich mir ein gelungenes Escape-Erlebnis.

Fazit: Ein kreativer, stimmungsvoller und liebevoll gestalteter Adventskalender, der jeden Tag aufs Neue fesselt. Perfekt für alle, die Rätsel lieben und sich im Dezember gern von einer mysteriösen Geschichte mitreißen lassen!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Mord, Rache und Mittelalter in Goslars finsterer Gasse

Der Kriminale Inquisitor
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Der Kriminale Inquisitor entführt die Leserschaft ins Goslar des Jahres 1368 – eine düstere, aber faszinierende Zeit, geprägt von mittelalterlicher Pest, Klassenunterschieden und übernatürlichem Aberglauben. ...

Der Kriminale Inquisitor entführt die Leserschaft ins Goslar des Jahres 1368 – eine düstere, aber faszinierende Zeit, geprägt von mittelalterlicher Pest, Klassenunterschieden und übernatürlichem Aberglauben. Der ehemalige Ordensritter Jan von Granitweiler, heute kriminaler Inquisitor, wird in einen gefährlichen Fall hineingezogen: Ein Serienmörder dezimiert eine Adelsfamilie und hinterlässt verstörende Spuren wie Schneemann-Symbole und grausame Kinderreime.

Mir gefällt, wie der Autor nicht nur Spannung erzeugt, sondern dem Mittelalter Leben einhaucht. Die Beschreibungen von Goslars Gassen, die Angst vor der Pest, das Misstrauen und die Geheimnisse – alles wirkt authentisch. Figuren wie Isolde, die heimliche Wilddiebin, bringen zusätzlichen Reiz: Sie steht zwischen sozialer Norm und eigenem Empfinden und sorgt dafür, dass die Ermittlungen nicht nur ein Krimi bleiben, sondern auch Einblicke in die persönlichen Schicksale der Betroffenen eröffnen.

Auch der Aufbau gefällt: Der Fall entfaltet sich Schritt für Schritt. Vieles bleibt verborgen, vieles zweifelhaft – und immer wieder gibt es Hinweise, die einen tiefer graben lassen. Die Mischung aus historischen Details, spannendem Plot, moralischen Fragen (Was ist Schuld? Wie viel Recht hat Gerechtigkeit im Schatten der Vergangenheit?) und überraschenden Wendungen macht das Buch zu einer lohnenden Lektüre.

Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Passagen ziehen sich ein wenig, besonders beim Einbetten historischer Erklärungen. Für Leser:innen, die primär Spannung wollen, könnten diese Abschnitte etwas zu detailreich sein. Aber gerade diese Tiefe bringt auch Mehrwert: Glossar, Verzeichnis historischer Personen und Vergleich alter und heutiger Ortsnamen sorgen dafür, dass man sich nicht verloren fühlt.

Fazit: Ein historischer Kriminalroman, der nicht nur wegen seines Settings besticht, sondern auch durch seine durchdachten Charaktere und eine Handlung, die sowohl zum Miträtseln als auch zum Nachdenken anregt. Wer Mittelalter, düstere Geheimnisse und perfekte Stimmung für lange Herbst- oder Winterabende mag, wird dieses Buch lieben.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Rätselspaß, Witz und Abenteuer – KIBU auf Mallorca begeistert erneut!

DENKRIESEN - KIBU JUMPER® - Mallorca - "Schnitzeljagd durch Palma" | Band 4
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Mit „KIBU JUMPER® Mallorca – Schnitzeljagd durch Palma“ liefern Leonie Jockusch und Maze Kahle wieder ein großartiges Abenteuer voller Spannung, Humor und cleverer Ideen. Schon die ersten Seiten haben ...

Mit „KIBU JUMPER® Mallorca – Schnitzeljagd durch Palma“ liefern Leonie Jockusch und Maze Kahle wieder ein großartiges Abenteuer voller Spannung, Humor und cleverer Ideen. Schon die ersten Seiten haben mich sofort gepackt – man spürt direkt den Charme der KIBU-Reihe, diesmal vor der sonnigen Kulisse Mallorcas.

Die Rätsel und Missionen sind abwechslungsreich, die Dialoge sprühen vor Witz, und besonders Schnitzel, das sprechende Hängebauchschwein, sorgt regelmäßig für Lacher. Gleichzeitig ist die Geschichte spannend aufgebaut – mit kleinen Geheimnissen, aufregenden Szenen (wie der Begegnung mit dem Hai!) und einer tollen Mischung aus Technik, Freundschaft und Entdeckergeist.

Mir gefällt besonders, dass die KIBU-Funktionen hier nicht nur Spielerei sind, sondern wirklich zur Handlung beitragen. Dadurch entsteht das Gefühl, selbst Teil des Abenteuers zu sein. Auch die Botschaft, dass Teamgeist, Neugier und Zusammenhalt der Schlüssel zum Erfolg sind, kommt wieder wunderbar rüber.

Fazit: Ein rundum gelungenes, humorvolles und spannendes Abenteuer, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Ein maritimes Rätsel voller Charme, Spannung und britischem Humor

Mord an Backbord
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Nach „Mord auf der Fähre“ war ich sehr gespannt, wie es mit Freya und der Kreuzfahrtkrimi-Reihe weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

C.L. Miller schafft es auch hier wieder, die Atmosphäre eines maritimen ...

Nach „Mord auf der Fähre“ war ich sehr gespannt, wie es mit Freya und der Kreuzfahrtkrimi-Reihe weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

C.L. Miller schafft es auch hier wieder, die Atmosphäre eines maritimen Settings perfekt einzufangen: Man spürt fast die salzige Meeresluft und hört das Knarren der Planken.

Die Geschichte beginnt zunächst ruhig, gewinnt aber schnell an Fahrt. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus klassischem Whodunit-Flair und modernen Elementen. Freya entwickelt sich weiter, bleibt aber ihrer neugierigen, manchmal etwas tollpatschigen Art treu – was sie umso sympathischer macht. Auch ihre Dynamik mit Phil hat mir wieder gut gefallen, da sie zwischen Spannung, Misstrauen und einem Hauch Romantik changiert.

Die Ermittlungen rund um die Auktion und die geheimnisvollen Artefakte waren clever aufgebaut, auch wenn es zwischendurch viele Figuren und Verwicklungen gab, die kurzzeitig verwirrten. Dafür belohnt das Finale mit einer durchdachten Auflösung, bei der alle Fäden stimmig zusammenlaufen. Besonders positiv: Es bleibt nicht bei bloßer Krimispannung, sondern auch Humor und menschliche Momente kommen nicht zu kurz.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm zu lesen – ideal für Leserinnen, die gern in eine unterhaltsame, aber dennoch knifflige Geschichte eintauchen.

Fazit: Ein stimmungsvoller und abwechslungsreicher Cozy Crime auf hoher See, der sowohl Krimifans als auch Liebhaber
innen atmosphärischer Settings begeistert. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Freya – hoffentlich in einem weiteren Fall!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Eine zarte Suche nach dem Glück

Das größte Glück der Welt
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In Das größte Glück der Welt macht sich die kleine Wölfin Yaya mutig auf den Weg, demjenigen Glück zu besorgen, von dem ihr Papa glaubt, er habe keines. Mit viel Neugier und Herzenswärme begibt sie sich ...

In Das größte Glück der Welt macht sich die kleine Wölfin Yaya mutig auf den Weg, demjenigen Glück zu besorgen, von dem ihr Papa glaubt, er habe keines. Mit viel Neugier und Herzenswärme begibt sie sich in den Wald, trifft auf verschiedene Tiere und lernt dabei, dass Glück nicht in Preisgeldern oder im Griff einer Maschine liegt, sondern vielmehr in kleinen Momenten, in Nähe und Liebe.

Das Buch überzeugt durch seine liebevolle Illustrationen und eine einfache, aber tief gehende Erzählweise. Die Geschichte ist altersgerecht gestaltet – sowohl die Sprache als auch die Bild-Text-Relation passen gut für Kinder ab etwa drei bis fünf Jahren. Gleichzeitig bietet sie Erwachsenen einen kleinen philosophischen Impuls: Was bedeutet Glück? Wo finden wir es?

Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin und Illustratorin den Wald als lebendigen Raum nutzen: Die Begegnungen haben Symbolkraft, die Tierfiguren sind mit Charakteren versehen, die Kinder leicht verstehen und benennen können. So entsteht ein Vorleseerlebnis, das ruhig, einladend und emotional ist.

Einzig der Umfang von knapp 40 Seiten lässt die Handlung relativ kurz wirken; für Kinder, die längere Geschichten lieben, könnte das ein kleiner Nachteil sein. Dennoch empfinde ich den minimalistischen Ansatz gerade als Stärke: In wenigen Bildern und Sätzen entsteht ein Gefühl, das nachklingt.

Fazit: Ein warmes, wertvolles Bilderbuch über die Suche nach dem Glück – ideal zum Vorlesen, zum gemeinsamen Betrachten und auch als Geschenkidee für Eltern mit kleinen Kindern.

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