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Veröffentlicht am 27.01.2026

"Eine zweite Chance für Paisley und Knox"

Like Hearts We Heal
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Nachdem ich dem Flop aka den vorherigen Band beendet habe, dachte ich nur: Die Autorin trennt Knox und Paisley nur, damit sie noch einen Roman schreiben kann.
Faktisch gesehen ist das auch richtig, aber ...

Nachdem ich dem Flop aka den vorherigen Band beendet habe, dachte ich nur: Die Autorin trennt Knox und Paisley nur, damit sie noch einen Roman schreiben kann.
Faktisch gesehen ist das auch richtig, aber tatsächlich waren meine negative Grundhaltung und meine negativen Gedanken etwas ungerechtfertigt.

Nach Paisleys und Knox‘ Trennung wird Paisley schnell klar, dass es nicht so einfach ist, über den Ex hinwegzukommen.
Das gestaltet sich besonders schwierig, wenn man im gleichen Dorf wohnt, zu Kurzzeit-Nachbarn wird und dauernd das Gesicht des Ex in der Klatschpresse sehen muss.
Man sollte meinen, Paisley hätte mit ihrem Traum von olympischem Gold und dem Versuch, Knox aus dem Weg zu gehen, mehr als genug um die Ohren. Aber wie das Schicksal so will, ist Knox der Einzige, der ihr helfen kann, ihren Traum zu verwirklichen.
Gezwungenermaßen verbringen die beiden wieder mehr Zeit miteinander, und die Trennungsgründe rücken immer mehr in den Hintergrund …

Dass sechs Jahre ins Land gegangen sind, habe ich mehr am Freundeskreis gemerkt als an den Protagonisten selbst.
Ich hatte den Eindruck, dass Paisley und Knox dieselben Personen wie vor sechs Jahren sind, während ihr Freundeskreis sich weiterentwickelt hat.
Das fand ich etwas schade, weil ich dadurch ihr Comeback nicht wirklich fühlen konnte.
Wenn sich ein Paar trennt und gefühlt keine persönliche Weiterentwicklung während der Trennungsphase durchmacht, sehe ich das Comeback unter einem schlechten Stern.
Glücklicherweise hatte Paisley kurz vor dem Ende nochmal einen „Klick-Moment“, der ihr die Augen öffnete.

Der Roman bildet den runden und harmonischen Abschlussband, den ich als Leser gebraucht habe.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

"Ein nettes Extra für Fans"

Kill Joy
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„Kill Joy“ ist eine schöne Ergänzung der bereits erschienenen „A Good Girl’s Guide to Murder“-Bücher.
Das Prequel war für mich als Fan der Reihe ein schönes „Nice-to-Have“.
Allerdings ist es kein Buch, ...

„Kill Joy“ ist eine schöne Ergänzung der bereits erschienenen „A Good Girl’s Guide to Murder“-Bücher.
Das Prequel war für mich als Fan der Reihe ein schönes „Nice-to-Have“.
Allerdings ist es kein Buch, das man zwingend lesen muss, um die Ursprungs-Trilogie verstehen zu können.
Sollte man „Kill Joy“ dennoch lesen wollen, empfiehlt es sich, dies erst nach der Trilogie zu tun – sonst wirkt dieser Roman ziemlich nichtssagend.

Auf den knapp 130 Seiten begegnet man Pippa und ihren Freunden bei einem Krimi-Dinner.
Schon dort zeigt Pippa ihre gute Beobachtungsgabe und ihren feinen Spürsinn.
Es dürfte daher wenig überraschend für die Freunde sein, dass Pippa ein Buch später in einen Cold Case verwickelt wird – die Tendenzen sind hier deutlich zu erkennen.

Eine unterhaltsame Kurzgeschichte, die einen kurzzeitig aus der Realität entführt.
Für mich persönlich habe ich aus diesem Buch mitgenommen, dass ich dringend mal ein Krimi-Dinner ausrichten sollte.
Das scheint ein Garant für einen unterhaltsamen Abend zu sein!

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Veröffentlicht am 23.12.2025

"Heilung ist ein Prozess"

Wrecked
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Bevor ich diesen Band begonnen hatte, hatte ich einige Rezensionen zu diesem Teil gelesen.
Eine Nutzerin schrieb: „Dieses Buch hat mir das Herz gebrochen und wieder zusammengesetzt.“
Jetzt, wo ich das ...

Bevor ich diesen Band begonnen hatte, hatte ich einige Rezensionen zu diesem Teil gelesen.
Eine Nutzerin schrieb: „Dieses Buch hat mir das Herz gebrochen und wieder zusammengesetzt.“
Jetzt, wo ich das Buch beendet habe, verstehe ich den Satz und kann ihn zu 100 % unterschreiben.

„Wrecked“ gehört zu diesen Büchern, die auf eine schöne Art und Weise traurig sind.
Gleich nach den ersten Kapiteln dachte ich nur: Wie soll dieses Buch noch eine positive Grundstimmung kriegen, wenn Elena und Jax solche Päckchen zu tragen haben?
Aber Lauren Asher hat es mal wieder geschafft, dem Leser das volle Programm der Emotionen zu bieten.
Es gab unglaublich viele Szenen, die mich zu Tränen gerührt haben – aus traurig-schönen Gründen, manchmal wegen tragischer Ereignisse und oft vor Lachen.

Die Charakterentwicklung der Protagonisten ab dem ersten Zusammentreffen ist bestens zu beobachten.
Es war so schön zu sehen, wie die beiden sich gegenseitig – sowohl bewusst als auch unbewusst – bei ihrer Heilung unterstützen.
Dabei lernen nicht nur Elena und Jax, sondern auch der Leser, dass Heilung ein Prozess ist und keine einfache Reparatur.

Neben dem Rennsport spielen auch Familie und mentale Gesundheit eine große Rolle.
Alle Themen hat Lauren Asher schön miteinander verwoben und eine Geschichte geschaffen, die ich mit viel Freude gelesen habe.
Hier und da hätten einige Szenen kompakter gestaltet sein können, um schneller auf den Punkt zu kommen.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

"True Crime direkt vom Autopsietisch"

Der Totenleser
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Wer könnte besser von echten True-Crime-Delikten berichten als ein Gerichtsmediziner?
Richtig, wahrscheinlich niemand.

Tatsächlich bin ich in dieser ganzen True-Crime-Bubble gar nicht drin.
Der Hype um ...

Wer könnte besser von echten True-Crime-Delikten berichten als ein Gerichtsmediziner?
Richtig, wahrscheinlich niemand.

Tatsächlich bin ich in dieser ganzen True-Crime-Bubble gar nicht drin.
Der Hype um die vielen True-Crime-Podcasts ist irgendwie nie bei mir angekommen.
Aber ich war schon immer ein Fan von Tsokos' Thrillern, und jetzt war es an der Zeit, auch einmal seinen Berufsalltag kennenzulernen.

Prinzipiell tue ich mich immer schwer, True-Crime als unterhaltsam zu betiteln, weil ich weiß, dass diese Dinge wirklich passiert sind und ich mir nicht einreden kann, dass es Fiktion ist.
Und die Fälle, von denen Herr Tsokos berichtet, haben es wirklich in sich.
Besonders bewegend fand ich den letzten Fall, von dem er berichtet hat und der eine Sache thematisiert, die in meinen Augen in unserem Rechtswesen falsch läuft.
Die Geschichte hat mich emotional unglaublich mitgenommen, und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich Herr Tsokos bei den Untersuchungen und im Gerichtssaal gefühlt haben muss.
Mein ohnehin schon großer Respekt vor diesem Berufsfeld ist durch diese Tatsachenberichte nochmals gewachsen.
Was man alles durch Untersuchungen, wissenschaftliche Befunde und „Leichenmerkmale“ herausfinden kann!
Und wie aus all diesen Puzzleteilen letztendlich ein ganzes (meist nicht so schönes) Gesamtbild zur Todesursache entsteht.
Einfach beeindruckend – etwas anderes fällt mir dazu nicht ein.

Ich fand es toll, wie Herr Tsokos von seinem beruflichen Alltag berichtet, der nicht immer schön ist, den er aber mit Leidenschaft ausübt.
Die Geschichten in diesem Buch sind wahrlich nicht für zarte Gemüter, bieten jedoch einen äußerst interessanten Einblick.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

"Das Leben verläuft nicht nach Plan"

Breakups and Butterflies
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Kaum hatte ich „Fake Dates und Fireworks“ beendet, verspürte ich direkt das Bedürfnis, den nächsten Roman von Kyra Groh zu lesen.
Es ist wie eine Sucht …

Gleich zu Beginn musste ich feststellen, dass ...

Kaum hatte ich „Fake Dates und Fireworks“ beendet, verspürte ich direkt das Bedürfnis, den nächsten Roman von Kyra Groh zu lesen.
Es ist wie eine Sucht …

Gleich zu Beginn musste ich feststellen, dass ich einige signifikante Gemeinsamkeiten mit der Protagonistin Mara habe.
Auch ich bin ein Fan von Plänen, Struktur und davon, wenn etwas genauso läuft, wie ich es mir vorgestellt habe.
Ähnlich wie Mara musste auch ich lernen, dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft, was allerdings nicht bedeutet, dass es dadurch automatisch schlechter wird.
Wahrscheinlich konnte ich mich deswegen so gut im Buch verlieren und Maras Frustration über die vielen ungeplanten Änderungen in ihrem Leben so gut nachvollziehen.

Mara hat jedoch noch ein weiteres Problem: Sie ist eine People-Pleaserin durch und durch.
Gemeinsam mit Mara erkennen wir, dass die letzten acht Jahre nur Show waren und ihr Leben daraus bestand, es allen anderen recht zu machen – ihrer Chefin, ihren Eltern oder Sebastian.
Glücklicherweise trifft sie Marius.
Marius, der „ultra-jung“ ist, kann Mara trotz seiner kürzeren Lebenserfahrung viel beibringen.
Mara lernt, was sie eigentlich vom Leben möchte, lernt, ihr wahres Ich zu zeigen und für sich selbst einzustehen.
Gerade beim letzten Punkt hat mir besonders die Beziehungsaufarbeitung mit ihrem Bruder gefallen.
Er und seine Mitbewohnerin waren tolle Nebencharaktere und haben die Geschichte wunderbar ergänzt.

Maras Geschichte ist bei Weitem nicht nur eine einfache Lovestory, sondern ein Buch über Selbstfindung, den eigenen Wert und Selbstbestimmung.

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