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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

"Der schönste Tag im Leben einer Frau ..."

Weil sie dich kennt
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Anders, als es die Autorin und der Verlag geplant haben, habe ich diese Kurzgeschichte gelesen, nachdem ich bereits die „Housemaid-Trilogie“ verschlungen hatte.
Eigentlich ist diese Kurzgeschichte das ...

Anders, als es die Autorin und der Verlag geplant haben, habe ich diese Kurzgeschichte gelesen, nachdem ich bereits die „Housemaid-Trilogie“ verschlungen hatte.
Eigentlich ist diese Kurzgeschichte das Verbindungsstück zwischen dem zweiten und dritten Teil.
Für das Verständnis der Trilogie ist es allerdings nicht notwendig, diesen Kurzroman gelesen zu haben.

Wie viele andere Kurzgeschichten auch, habe ich diese Kurzgeschichte als „Nice-to-Have“ wahrgenommen.
Die Storyline ist kurzweilig und spannend, trägt jedoch wenig zur Haupthandlung der „Housemaid-Trilogie“ bei.
Man lernt Millie und Enzos chaotischen Alltag kennen, der natürlich selbst am Tag der Hochzeit nicht geregelter abläuft, und erkennt die möglichen Auswirkungen ihres Haushaltshilfen-Jobs.
Wobei ich sagen muss, dass es mich wundert, dass derlei Begegnungen nicht schon öfter vorgekommen sind.
Aber New York City ist nun mal eine riesige Stadt …

„Weil sie dich kennt“ ist für mich als Fan der Reihe ein schönes Extra.
Allerdings ist es kein Buch, das man unbedingt lesen muss, um die Ursprungs-Trilogie verstehen zu können.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

"Trügerische Vorstadt-Idylle"

Sie wird dich finden
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Was macht man, wenn die ersten beiden Teile einer Trilogie Jahreshighlights werden?
Richtig, man greift sofort zum letzten Teil!

Wieder einmal sind zwischen den Bänden einige Jahre ins Land gegangen.
Millie ...

Was macht man, wenn die ersten beiden Teile einer Trilogie Jahreshighlights werden?
Richtig, man greift sofort zum letzten Teil!

Wieder einmal sind zwischen den Bänden einige Jahre ins Land gegangen.
Millie und Enzo sind in der Zwischenzeit im „richtigen“ Erwachsenenleben angekommen – verheiratet, zwei Kinder, vernünftige Jobs und jetzt auch Eigentümer eines Vorstadthäuschens.
Schon während der ersten Szene, der Einzugsszene, weiß man: Diese Nachbarschaft ist nicht die idyllische Vorstadtnachbarschaft, die sich Millie in ihren Träumen ausgemalt hat.
Schnell merkt man, dass hinter ihren vorbildlichen Fassaden einiges lauert – weit mehr als die typischen nervigen Nachbarn, mit denen man sich abfinden muss…

Dieses „Einiges“ hätte ich wahrlich nicht erwartet.
Trotz verschiedenster Szenarien, die ich mir im ersten Abschnitt ausgemalt habe, konnte ich die Entwicklungen ab dem zweiten Abschnitt kaum glauben...
Ich saß wirklich mit offenem Mund da und dachte nur: Nein, das kann nicht wahr sein!
Kaum hatte ich mich mit der ersten Enthüllung abgefunden, zaubert Freida McFadden einen unglaublichen Plottwist nach dem anderen aus dem Hut.
Erst nachdem man diese emotionale Achterbahnfahrt hinter sich gebracht hat, kann man sich ein gutes Bild über die weiteren Entwicklungen machen.

Anders als bei den ersten beiden Teilen hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich die Nebenhandlungsstränge ziemlich in die Länge gezogen haben.
Das ganze Familiendrama, Millies und Enzos neuer Alltag oder das Intermezzo mit den beiden neuen Nachbarinnen gingen mir nach zahlreichen Wiederholungen etwas auf die Nerven.

Nichtsdestotrotz ist dies ein super Abschlussband für die Housemaid-Trilogie, in dem man sogar auf einige bekannte Gesichter aus den vorherigen Bänden trifft.
Ich kann diese Reihe uneingeschränkt jedem ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

"Ist es noch ein Spiel?"

Glorious Rivals – Ein Inheritance-Games-Roman
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Schon mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes wurde einem als Leser klar, dass „The Grandest Game“ schon lange kein normales Spiel um Millionen mehr ist.
Und dieser Teil bestätigt nur die Tatsache, dass ...

Schon mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes wurde einem als Leser klar, dass „The Grandest Game“ schon lange kein normales Spiel um Millionen mehr ist.
Und dieser Teil bestätigt nur die Tatsache, dass jeder Teilnehmer seine ganz eigene Motivation und Beweggründe hat.
Mein bisheriger Erfahrungsschatz in Sachen „ausartender Spiele“ beschränkt sich auf das Monopoly-Spielen mit meinen Eltern (immer wieder aufs Neue ein Kriegsschauplatz).
Die Eskalationen im „Grandest Game“ fand ich jedoch um einiges angenehmer. 😃

Die Handlung in diesem Band war wie gewohnt spannend und nervenaufreibend.
Nach und nach erfährt man die wahren Beweggründe der verbleibenden Teilnehmer.
Die neuen Erkenntnisse bringen leider nicht nur Antworten auf offene Fragen, sondern werfen auch wieder neue Fragen auf.
Trotz der vielen neuen Rätsel kristallisiert sich eine zentrale Erkenntnis heraus: Avery und die Hawthornes mögen das „Grandest Game“ entworfen haben, aber sie haben längst keine Kontrolle mehr über das Geschehen.
Sie selbst und das Spiel waren von Anfang an nur Schachfiguren in einem viel größeren Spiel eines unbekannten Gegenspielers.
Hier schlägt der Roman eine Brücke zum Zwischenband „Brothers Hawthorne“.

Die eigene charakterliche Entwicklung der Figuren und auch die Beziehungen untereinander sind wieder toll ausgearbeitet.
Besonders die neue Geschwisterdynamik zwischen Grayson und Lyra hat mir richtig gut gefallen.
Gerne hätte ich von den Originalcharakteren noch mehr gelesen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass der nächste Band hier noch mehr liefern wird.

Und wie man es von den anderen Büchern des „Inheritance Games“-Universums schon kennt, liest man sich von Cliffhanger zu Cliffhanger …

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Veröffentlicht am 04.02.2026

"Auch für Nicht-Pferdemädchen"

Marigold Manor 1: Hidden Lies
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Ich liebe Lara Holthaus, seit ich ihre Vienna-Dilogie verschlungen habe.
Selbst die offensichtliche Pferde-Thematik konnte mich nicht davon abhalten, ihr neuestes Buch zu lesen.
Für den Kontext: Ich bin ...

Ich liebe Lara Holthaus, seit ich ihre Vienna-Dilogie verschlungen habe.
Selbst die offensichtliche Pferde-Thematik konnte mich nicht davon abhalten, ihr neuestes Buch zu lesen.
Für den Kontext: Ich bin absolut kein Pferdemädchen – eher das genaue Gegenteil.
In dieser Hinsicht wurde ich jedoch positiv überrascht.
Die Pferdethematik war mehr als Setting und Lifestyle wahrzunehmen, anstatt dass man mit allen möglichen Informationen zu diesem Thema bombardiert wird.

Normalerweise lese ich nie die Triggerwarnung eines Buches, weil sie mir zu viele Spoiler enthält.
Hier hätte ich es jedoch besser einmal tun sollen, denn Lara Holthaus hat einige Themen für den Suspense-Part ausgesucht, die es ordentlich in sich haben.
Die Themen ergeben zusammen eine spannende Handlung, die keine Fragen offenlässt, und die Autorin behandelt diese Themen mit dem richtigen Fingerspitzengefühl.
Wer jedoch unsicher ist, dem kann ich nur empfehlen, die letzte Seite einmal anzuschauen.
Ich wäre emotional besser auf den Handlungsverlauf vorbereitet gewesen.

Trotz der emotionalen Themen ist das Buch eine großartige Unterhaltung.
Der Romance- und Suspense-Teil der Handlung harmonieren perfekt miteinander, sodass sich dieser Roman zu Recht den Titel Romance-Suspense-Roman verdient hat.
Ein Handlungsstrang greift in den nächsten, sie bauen aufeinander auf und schaffen eine spannende Geschichte, die mich laufend miträtseln lassen hat.
Noch besser wird die nervenaufreibende Geschichte dadurch, dass man sie aus der Sicht zweier sympathischer und vielschichtiger Protagonisten erleben kann.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

"Eine zweite Chance für Paisley und Knox"

Like Hearts We Heal
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Nachdem ich dem Flop aka den vorherigen Band beendet habe, dachte ich nur: Die Autorin trennt Knox und Paisley nur, damit sie noch einen Roman schreiben kann.
Faktisch gesehen ist das auch richtig, aber ...

Nachdem ich dem Flop aka den vorherigen Band beendet habe, dachte ich nur: Die Autorin trennt Knox und Paisley nur, damit sie noch einen Roman schreiben kann.
Faktisch gesehen ist das auch richtig, aber tatsächlich waren meine negative Grundhaltung und meine negativen Gedanken etwas ungerechtfertigt.

Nach Paisleys und Knox‘ Trennung wird Paisley schnell klar, dass es nicht so einfach ist, über den Ex hinwegzukommen.
Das gestaltet sich besonders schwierig, wenn man im gleichen Dorf wohnt, zu Kurzzeit-Nachbarn wird und dauernd das Gesicht des Ex in der Klatschpresse sehen muss.
Man sollte meinen, Paisley hätte mit ihrem Traum von olympischem Gold und dem Versuch, Knox aus dem Weg zu gehen, mehr als genug um die Ohren. Aber wie das Schicksal so will, ist Knox der Einzige, der ihr helfen kann, ihren Traum zu verwirklichen.
Gezwungenermaßen verbringen die beiden wieder mehr Zeit miteinander, und die Trennungsgründe rücken immer mehr in den Hintergrund …

Dass sechs Jahre ins Land gegangen sind, habe ich mehr am Freundeskreis gemerkt als an den Protagonisten selbst.
Ich hatte den Eindruck, dass Paisley und Knox dieselben Personen wie vor sechs Jahren sind, während ihr Freundeskreis sich weiterentwickelt hat.
Das fand ich etwas schade, weil ich dadurch ihr Comeback nicht wirklich fühlen konnte.
Wenn sich ein Paar trennt und gefühlt keine persönliche Weiterentwicklung während der Trennungsphase durchmacht, sehe ich das Comeback unter einem schlechten Stern.
Glücklicherweise hatte Paisley kurz vor dem Ende nochmal einen „Klick-Moment“, der ihr die Augen öffnete.

Der Roman bildet den runden und harmonischen Abschlussband, den ich als Leser gebraucht habe.

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