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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Mal was anderes

The Tainted Cup
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Das Buch war für mich vor allem eins: interessant im Kopf, aber etwas weiter weg vom Herzen.

Die Welt und das ganze System dahinter sind richtig spannend aufgebaut – ungewöhnlich, komplex, mit einem Setting, ...

Das Buch war für mich vor allem eins: interessant im Kopf, aber etwas weiter weg vom Herzen.

Die Welt und das ganze System dahinter sind richtig spannend aufgebaut – ungewöhnlich, komplex, mit einem Setting, das sich deutlich von typischer Fantasy abhebt. Man merkt, wie viel Idee und Struktur drinsteckt. Besonders das Ermittlungs-/Rätsel-Element gibt der Story einen eigenen Reiz und macht neugierig.

Aber emotional bin ich nicht komplett reingekommen. Die Figuren sind spannend gedacht, teilweise auch eigenwillig, aber ich habe eher beobachtet als mitgefühlt. Viel Fokus auf Welt, System und Abläufe – etwas weniger auf dieses tiefe, persönliche Mitgehen mit den Charakteren.

Trotzdem: Es ist keines dieser Bücher, die sich ziehen. Eher eines, bei dem man denkt: oh, das ist mal was anderes.

Kreativ, klug und besonders im Weltenbau stark – aber emotional blieb ich ein Stück auf Abstand.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Glamour und der Spannung

Royal Heist
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Royal Romance geht einfach immer – Glanz, Druck, Gefühle unter Beobachtung. Genau dieses Spannungsfeld bringt Royal Heißt auch mit: viel Emotion, verbotene Nähe und das ständige Gefühl, dass Liebe hier ...

Royal Romance geht einfach immer – Glanz, Druck, Gefühle unter Beobachtung. Genau dieses Spannungsfeld bringt Royal Heißt auch mit: viel Emotion, verbotene Nähe und das ständige Gefühl, dass Liebe hier nie einfach sein kann.
Die Anziehung zwischen den Figuren ist spürbar, und besonders die Szenen, in denen Pflicht und Gefühl aufeinanderprallen, haben ihren Reiz. Man merkt, wie sehr äußere Erwartungen auf den Figuren lasten – das gibt der Geschichte Drama und eine schöne royale Atmosphäre.
Emotional hat es mich aber nicht durchgehend gepackt. Die Beziehung entwickelt sich nachvollziehbar, aber mir haben stellenweise tiefere, verletzlichere Momente gefehlt, in denen die Figuren wirklich ihre Mauern fallen lassen. Viel Gefühl auf dem Papier – aber nicht jede Szene ging ganz ins Herz.
Trotzdem: gut lesbar, mit genau dem Glamour und der Spannung, die man sich von Royal Romance erhofft.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Unterhaltsam und mit guter Dynamik

Rival Darling
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Okay also… dieses Buch war so ein richtiges Ich-weiß-genau-was-ich-bekomme-Ding. Rivalen, Spannung, dieses ständige Knistern zwischen zwei Menschen, die sich eigentlich nicht ausstehen können – aber halt ...

Okay also… dieses Buch war so ein richtiges Ich-weiß-genau-was-ich-bekomme-Ding. Rivalen, Spannung, dieses ständige Knistern zwischen zwei Menschen, die sich eigentlich nicht ausstehen können – aber halt doch viel zu sehr aufeinander reagieren. Und genau davon lebt die Story auch.

Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren ist definitiv das Herzstück. Dieses Necken, diese unterschwellige Aggression, die eigentlich nur verdeckt, wie viel Aufmerksamkeit sie sich gegenseitig schenken – das macht Spaß zu lesen. Man merkt richtig: Die beiden sind aufeinander fixiert, selbst wenn sie es nie zugeben würden. Diese Energie trägt viele Szenen.

Aaaaber.

Emotional war es für mich mehr Kopf als Herz. Ich hab gesehen, was da passieren soll. Ich hab verstanden, warum sie sich anziehen. Aber dieses Mitfühlen, dieses „oh Gott, ich leide mit euch“ – das war nicht durchgehend da. Viel Spannung, viel Schlagabtausch, aber weniger von diesen ruhigen Momenten, wo Masken fallen und man wirklich nah rankommt.

Manche Konflikte wirkten dadurch eher wie Story-Mechanik als wie echte innere Kämpfe. Es ging voran, ja, aber nicht alles hatte dieses Gewicht, das es hätte haben können. Ich mag Rivals-to-Lovers total — aber ich brauche den Punkt, wo aus Kampf plötzlich Verletzlichkeit wird. Und der kam hier für mich ein bisschen zu kurz oder zu schnell.

Trotzdem: Es liest sich flott. Kein zähes Drama, keine unnötigen Längen. Mehr dieses „noch ein Kapitel… okay noch eins“-Gefühl. Unterhaltung ist definitiv da.

Insgesamt ist es ein gutes Romance-Buch für alle, die Spannung und Schlagabtausch lieben — aber für mich war es mehr Fun als Feelings.

Unterhaltsam und mit guter Dynamik, aber emotional nicht tief genug für ein echtes Herzensbuch.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Epische Götterfantasy mit einigen Schwächen

The Things Gods Break – Schattenverführt
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Epische Götterfantasy als Hörbuch klingt erstmal nach genau der richtigen Mischung aus Dramatik, Emotion und großer Bühne – und genau dieses Gefühl versucht die Geschichte auch zu transportieren: Schicksal, ...

Epische Götterfantasy als Hörbuch klingt erstmal nach genau der richtigen Mischung aus Dramatik, Emotion und großer Bühne – und genau dieses Gefühl versucht die Geschichte auch zu transportieren: Schicksal, Macht, Verlust, Konsequenzen. Alles ist bedeutungsschwer, alles fühlt sich „groß“ an.

Als Hörbuch funktioniert die Atmosphäre dabei grundsätzlich gut. Die Sprecherleistung trägt die düstere, intensive Stimmung und verleiht den Szenen Gewicht. Besonders in ruhigeren, nachdenklichen Momenten entsteht eine schöne, fast cineastische Wirkung, die gut zum göttlich-epischen Rahmen passt.

Trotzdem blieb mein Hörerlebnis insgesamt etwas auf Distanz.

Die Geschichte setzt stark auf Drama und Tragweite, aber emotional hat es mich nicht durchgehend erreicht. Ich habe verstanden, wie tiefgreifend vieles sein soll – nur hat es sich für mich nicht immer genauso angefühlt. Gerade bei Figurenbeziehungen, die eigentlich sehr intensiv angelegt sind, fehlten mir die leisen, verletzlichen Zwischentöne, die im Hörbuchformat oft besonders stark wirken könnten. Statt echter Nähe entstand eher ein Eindruck von „viel Gefühl in der Theorie“.

Auch vom Tempo her war es etwas unausgeglichen. Manche Passagen zogen sich, besonders wenn viel erklärt oder reflektiert wurde, während wichtige emotionale Wendepunkte vergleichsweise schnell vorbeigingen. Im Hörformat fällt so etwas noch stärker auf, weil man dem Tempo ausgeliefert ist und weniger „überfliegen“ kann als beim Lesen.

Stärken des Hörbuchs:
- Atmosphärische, düstere Grundstimmung
- Solide Sprecherleistung, die dem Stoff Gewicht gibt
- Episches, bedeutungsschweres Setting

Was mir gefehlt hat:
- Mehr emotionale Nähe zu den Figuren
- Feinere Ausarbeitung der Beziehungen
- Strafferes, gleichmäßigeres Pacing im Hörfluss

Insgesamt ist es ein Hörbuch mit starker Idee und großer Vision, das atmosphärisch überzeugt, mich emotional aber nicht vollständig mitnehmen
Solide, hörbar gut produziert und atmosphärisch dicht – aber ohne den emotionalen Sog, der es zu einem echten Highlight macht.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Locker leichtes Herbstbuch

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Ich wollte dieses Buch wirklich lieben. Herbst-Vibes, Cozy-Setting, RomCom-Energie – eigentlich genau mein Ding. Und ja, atmosphärisch liefert die Geschichte auch genau das: kleine Stadt, Kaffee, Chaos, ...

Ich wollte dieses Buch wirklich lieben. Herbst-Vibes, Cozy-Setting, RomCom-Energie – eigentlich genau mein Ding. Und ja, atmosphärisch liefert die Geschichte auch genau das: kleine Stadt, Kaffee, Chaos, ein Hauch von „alles könnte magisch werden“. Perfektes Setting zum Einkuscheln. 🍂☕

Aber… irgendwas hat einfach nicht ganz gezündet.

Die Grundidee ist süß und verspricht dieses typische Wohlfühl-Kribbeln, doch emotional blieb vieles für mich eher an der Oberfläche. Die Chemie zwischen den Hauptfiguren war da, aber sie hat mich nicht wirklich mitgerissen. Es fehlten diese Momente, bei denen man beim Lesen kurz innehält, weil es im Bauch zieht oder das Herz schneller schlägt. Stattdessen lief die Beziehung eher nach Schema F – nett, aber vorhersehbar.

Auch der zentrale „Disaster“-Aspekt, der ja titelgebend ist, wirkte größer angekündigt, als er sich am Ende anfühlte. Das Drama war da, aber nicht intensiv genug, um echte Fallhöhe zu erzeugen. Konflikte wurden teilweise recht schnell gelöst, wodurch Spannung verloren ging. Ich mag es, wenn Figuren wirklich ringen müssen – miteinander, mit sich selbst, mit ihren Gefühlen. Hier ging vieles etwas zu glatt.

Was ich mochte: das herbstliche Setting – absolute Cozy-Comfort-Vibes, der leichte, flüssige Schreibstil, perfekt als „Zwischendurch“-Buch ohne viel Denkarbeit

Was mir gefehlt hat: Mehr emotionale Tiefe. Stärkere, komplexere Figurenentwicklung. Ein Konflikt, der sich wirklich groß anfühlt

Insgesamt ist es kein schlechtes Buch – eher eines, das man liest, lächelt und danach relativ schnell wieder vergisst. Süß, warm, unkompliziert… aber ohne den Funken, der eine Geschichte besonders macht.

Fazit: Netter Herbst-Snack für zwischendurch, aber kein Herzensbuch.

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