Tolles Setting
Venom and Vengeance (Venom-Dilogie 1)„Venom & Vengeance“ hat mich vor allem mit seinem Setting überrascht. Statt der klassischen Fantasy-Welt bekommen wir hier brasilianische Mythologie und genau das macht die Geschichte so besonders. Man ...
„Venom & Vengeance“ hat mich vor allem mit seinem Setting überrascht. Statt der klassischen Fantasy-Welt bekommen wir hier brasilianische Mythologie und genau das macht die Geschichte so besonders. Man spürt auf jeder Seite, dass viel Liebe in dieses Worldbuilding geflossen ist. Die Legenden, die Magie, die Atmosphäre, alles fühlt sich anders an.
Fabiana entwicklung mochte ich wirklich gern, weil sie nicht von heute auf morgen alles akzeptiert und meistert. Sie zweifelt, sie hinterfragt, sie kämpft mit ihrer Vergangenheit genauso wie mit ihrer neu entdeckten Macht. Gerade diese innere Zerrissenheit zwischen Angst und Stärke fand ich sehr authentisch.
Auch die Dynamik zwischen ihr und Lucas war genau mein Ding. Kein übertriebenes Drama um des Dramas willen, sondern ein langsames Annähern mit spürbarer Spannung. Dieses vorsichtige Abtasten, das Knistern zwischen Misstrauen und Anziehung, ich liebe so etwas einfach. Es geht nicht nur um Romantik, sondern auch um Vertrauen, Loyalität und die Frage, wem man wirklich trauen kann.
Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus Magie, Kampf und Emotionen. Capoeira-Elemente, düstere Wesen und alte Mächte sorgen für Action, ohne dass die Gefühle dabei untergehen. An ein, zwei Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe oder ruhigere Momente gewünscht, weil manche Entwicklungen recht schnell voranschreiten. Trotzdem hat mich die Story absolut mitgerissen und neugierig auf Band zwei gemacht.
Für mich ist „Venom & Vengeance“ eine starke Urban-Fantasy-Geschichte mit einem außergewöhnlichen Mythologie-Ansatz und einer intensiven, leicht düsteren Grundstimmung.