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Veröffentlicht am 19.02.2026

Seichte Unterhaltung

Die magischen Buchhändler von London
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Nach vielen Krimis und Thrillern hatte ich mal wieder Lust auf etwas Fantasy. Da mich „Bücher über Bücher“ interessieren, fiel meine Wahl auf die Dilogie
Ein leicht verständlicher Schreibstil machte es ...

Nach vielen Krimis und Thrillern hatte ich mal wieder Lust auf etwas Fantasy. Da mich „Bücher über Bücher“ interessieren, fiel meine Wahl auf die Dilogie
Ein leicht verständlicher Schreibstil machte es mir einfach mich in die magische Welt der Londoner Buchhändler einzutauchen. Neben vielen magischen Elementen und Figuren gibt es auch einige Obskuritäten zu entdecken. Ein bisschen erinnerte mich das Buch an Steam Punk, wieso kann ich gar nicht so genau sagen.Vielleicht ist es die Verschmelzung der neuen Welt mit der alten Welt. Oder die Tatsache, dass einer der Buchhändler einen ausgeprägten modischen Geschmack hat und immer wieder mit aufwendiger Gardrobe daher kommt.

Neben den ganzen magischen Begebenheiten geht es in diesem Buch aber auch um Selbtszweifel und Selbstfindung, denn die junge Susan macht sich auf die Suche nach ihren eigenen Wurzlen, ihrem Vater und gerät dabei nichtsahnend hinein in eine magische Gesellschaft. Nichts ist wie es scheint, und alles ist anders als bisher .

Das Buch ist spannend und unterhaltsam. Auch wenn das typische Gut gegen Böse hier eine zentrale Rolle spielt, kommen witzige Dialoge nicht zu kurz. Dennoch hätte ich mir etwas mehr tiefgang , sowohl bei der Gestaltung der Charaktere, als auch bei der Handlung gewünscht. Ich konnte das Buch in einem weg lessen, es gab keinerlei anspruchsvolle verknüphung der Handlungen oder Ebenen, was das ganze Konstrukt dann doch sehr seicht wirken lies. Dennoch eine nette Abwechslung für Zwischendurch. Im Genre gibt es jedoch um Längen bessere Reihen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Ganz nett mehr aber auch nicht

Totenfrau
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Der Klappentext war interessant zu lesen. Eine Frau deren Mann ums Leben kommt. Ein Unfall wie es scheint, doch tatsächlich steckt mehr dahinter. Ein Vergleich mit Lisbeth Salander wird geführt.
Woher ...

Der Klappentext war interessant zu lesen. Eine Frau deren Mann ums Leben kommt. Ein Unfall wie es scheint, doch tatsächlich steckt mehr dahinter. Ein Vergleich mit Lisbeth Salander wird geführt.
Woher dieser kommt, entzieht sich mir nach Lesen des Buches jeglicher Kenntnis. Der Thriller ist in großen Teilen doch recht interessant gewesen. Ich mochte die Kombination der Protagonistin Blum aus Mutter, Ehefrau und Bestatterin. Durchaus eine toughe Frau, aber kein Vergleich mit der erwähnten Lisbeth Salander.

Hinsichtlich der Sprache fiel mir auf, dass vor allem kurze, prägnante Sätze genutzt wurden. Nicht selten kam einem die Sprache abgehakt und ja, irgendwie kühl vor. Die Dialoge sind auch kurz und knapp gehalten. Wie in einem Drehbuch. Irgendwie passen sie damit aber auch zu der durchaus kalten, rücksichtslosen Figur der Blum.

Die Handlung ist nichts für schwache Nerven, nicht nur auf Grund des Bestattungshintergrundes. Es wird gefoltert, zerstückelt und gesägt…. Ohne allzu viel verraten zu wollen, es wird blutig. Manchmal war die Handlung so absurd, dass man glatt lachen wollte. Alles in allem fehlte mir aber die Tiefe und die Glaubwürdigkeit. Die Geschichte ist ziemlich bizarr und teilweise wirkt sie wie an den Haaren herbeigezogen. Auch fehlte mir die Originalität im Vergleich mit anderen Thrillern, und leider ist der Ausgang dann doch relativ vorhersehbar und nicht überraschend gewesen.

Schade. Die Serie werde ich mir sicher anschauen, einen weiteren Teil lesen? Eher nein.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein durchschnittlicher Thriller

Deine letzte Lüge
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Deine letzte Lüge, ist bereits das zweite Buch der Autorin welches den Weg in mein Bücherregal fand. Mich sprach vor allem die Handlung an, eine junge Frau (gerade selbst Mutter geworden) , die mit dem ...


Deine letzte Lüge, ist bereits das zweite Buch der Autorin welches den Weg in mein Bücherregal fand. Mich sprach vor allem die Handlung an, eine junge Frau (gerade selbst Mutter geworden) , die mit dem Verlust beider Elternteile hadert. Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil fiel mir der Einstieg in das Buch und die Handlung leicht. Die Geschichte wird zum einen aus Sicht der Tochter, als auch aus der Sicht eines bereits in Pension befindlichen Polizeibeamten erzählt. Darüber hinaus gibt es weitere Erzähleinschübe, deren Ursprung mir als Leser lange im Unklaren blieb. Im Nachhinein ein guter Schachzug , was den Spannungsaufbau angeht. Denn irgendwann schwante mir als Leser, dass diese Einschübe nicht von der Person kommen, die am offensichlichsten ist. Die Erzählweise war mir am Anfang ehrlich gesagt etwas suspekt, im Nachhinein kann ich sie aber einfach nur als gelungen beschreiben. Leider bleiben die Figuren eher Konturenlos und teilweise habe ich die Charaktere eher als Unsymphatisch empfunden. Einzig der ermittelnde Polizeibeamte konnte mich als Figur wirklich überzeugen. Er ist für mich der eigentliche Held der Geschichte. Ich würde mich freuen, wenn er in späteren Büchern der Autorin noch einmal auftauchen würde.
Das Buch kann vor allem durch die Wendungen und den an sich gut angelegten Plot überzeugen. An manchen Stellen wirkt die Geschichte jedoch konstruiert und unglaubwürdig und die Charaktere bleiben oftmals sehr oberflächlich. Alles in allem würde ich sagen, dass es ein durchschnittlicher Thriller ist.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein guter Thriller

Deine letzte Lüge
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Deine letzte Lüge, ist bereits das zweite Buch der Autorin welches den Weg in mein Bücherregal fand. Mich sprach vor allem die Handlung an, eine junge Frau (gerade selbst Mutter geworden) , die mit dem ...


Deine letzte Lüge, ist bereits das zweite Buch der Autorin welches den Weg in mein Bücherregal fand. Mich sprach vor allem die Handlung an, eine junge Frau (gerade selbst Mutter geworden) , die mit dem Verlust beider Elternteile hadert. Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil fiel mir der Einstieg in das Buch und die Handlung leicht. Die Geschichte wird zum einen aus Sicht der Tochter, als auch aus der Sicht eines bereits in Pension befindlichen Polizeibeamten erzählt. Darüber hinaus gibt es weitere Erzähleinschübe, deren Ursprung mir als Leser lange im Unklaren blieb. Im Nachhinein ein guter Schachzug , was den Spannungsaufbau angeht. Denn irgendwann schwante mir als Leser, dass diese Einschübe nicht von der Person kommen, die am offensichlichsten ist. Die Erzählweise war mir am Anfang ehrlich gesagt etwas suspekt, im Nachhinein kann ich sie aber einfach nur als gelungen beschreiben. Leider bleiben die Figuren eher Konturenlos und teilweise habe ich die Charaktere eher als Unsymphatisch empfunden. Einzig der ermittelnde Polizeibeamte konnte mich als Figur wirklich überzeugen. Er ist für mich der eigentliche Held der Geschichte. Ich würde mich freuen, wenn er in späteren Büchern der Autorin noch einmal auftauchen würde.
Das Buch kann vor allem durch die Wendungen und den an sich gut angelegten Plot überzeugen. An manchen Stellen wirkt die Geschichte jedoch konstruiert und unglaubwürdig und die Charaktere bleiben oftmals sehr oberflächlich. Alles in allem würde ich sagen, dass es ein durchschnittlicher Thriller ist.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Gelungen, aber nicht ganz so sehr wie der erste Teil

Die Abende in der Buchhandlung Morisaki
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Nachdem ich bereits den ersten Teil des Buches gelesen hatte, war klar, dass ich auch den nachfolgeband lesen musste. Er knüpft an den ersten band an konnte mich jedoch tatsächlich nicht ganz so begeistern ...

Nachdem ich bereits den ersten Teil des Buches gelesen hatte, war klar, dass ich auch den nachfolgeband lesen musste. Er knüpft an den ersten band an konnte mich jedoch tatsächlich nicht ganz so begeistern und mitnehmen, wie es dem ersten Band gelungen ist. Zwar gab es auch hier wieder einige tiefsinnige Gedankengänge aber alles in allem war es mir etwas zu wenig . Als Leser fühlte man sich zwar wieder "angekommen" in dem kleinen Laden, und auch in der Straße der Antiquariate , aber zwischendurch hatte das Buch einige Längen, die ich so nicht erwartet hätte. Dennoch fand ich das Buch gelungen

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