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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2026

nicht überzeugend

Schwarzer September
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"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.

Sommer 1972 in Fiumetto ...

"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.

Sommer 1972 in Fiumetto an der ligurischen Küste. Der zwölfjährige Gigio interessiert sich vor allem für Spielzüge, Sport und die ersten Regungen des Erwachsenwerdens. Mit dem Einzug der dreizehnjährigen Astel in die benachbarte Strandkabine verschiebt sich Gigios Welt.

Das Buch wird vom Ich-Erzähler Gigio erzählt.

Die sportlichen Ereignisse der 1970er (Olypmische Spiele in München, Tour de France, Segel Wettkämpfe) nehmen einen leider viel zu großen Teil des Buches ein - wer interessiert sich für diese vielen Details heute noch? Ich zumindest nicht, aber das war auch vor meiner Zeit. Die eigentliche Geschichte, die ich mir erwartet hätte, hatte viel zu wenig Platz im Buch.
Auch sind mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch geworden.

Von mir gibt es daher keine Empfehlung - ich bin nicht überzeugt.

Veröffentlicht am 29.01.2026

schräge Zeitreise

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ erzählt Kristof Magnusson von einer Zeit, in der die Welt voller Möglichkeiten war. Er zeigt Menschen, die an große Ideen glauben, aber immer wieder an ...

Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ erzählt Kristof Magnusson von einer Zeit, in der die Welt voller Möglichkeiten war. Er zeigt Menschen, die an große Ideen glauben, aber immer wieder an der Wirklichkeit scheitern.
Der Roman spielt in einer Zeit des Umbruchs. Alte Sicherheiten verschwinden, neue Chancen entstehen – aber niemand weiß genau, wie man sie nutzen soll. Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Figuren. Ein Doppelagent, der in Kasachstan noch einmal ganz groß abkassieren will. Ein Dichter, der hofft, endlich aus seinem langweiligen Leben auszubrechen und ein echtes Abenteuer zu erleben. Und eine Italienischlehrerin, die versucht, das Schlimmste zu verhindern und irgendwie Ordnung in das Chaos zu bringen. Alle drei sind auf ihre Weise getrieben von Hoffnung, Angst und dem Wunsch, ihrem Leben Bedeutung zu geben.

Der schräge Humor, der in dem Buch verpackt ist, ist leider absolut nicht meines. Auch bin ich kein Fan der historischen Fiktion, so wie es hier verarbeitet wurde. Mich konnte das Buch daher nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 06.07.2025

Sichtbarkeit von Frauen im Handwerk

Ich zeig' euch, wo der Hammer hängt!
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Das Cover gefällt mir leider nicht, ich mag keine Bücher, wo sich Autor:innen auf dem Cover selber darstellen, egal welcher Art.

Sandra Hunke ist nicht nur Model, sondern auch gelernte Anlagenmechanikerin ...

Das Cover gefällt mir leider nicht, ich mag keine Bücher, wo sich Autor:innen auf dem Cover selber darstellen, egal welcher Art.

Sandra Hunke ist nicht nur Model, sondern auch gelernte Anlagenmechanikerin – und in ihrem Buch „Ich zeig’ euch, wo der Hammer hängt!“ bringt sie beides authentisch und mutig zusammen. Ihre Geschichte ist ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Handwerk – und eine klare Ansage an alle Klischees.
Die Autorin schreibt mit viel Herz, Ehrlichkeit und einer guten Portion Selbstironie über ihren Werdegang, ihre Herausforderungen im männerdominierten Handwerksalltag.

Der Schreibstil ist locker, oft frech.

Leider kommt bei mir die Botschaft des Buches nicht an, viel zu viel wirkt künstlich dargestellt, unauthentisch. Eine Spur zu viel Selbstbeweihräucherung der Autorin. Ein neuer Blick auf das Handwerk ist wichtig, ob dieses Buch etwas dazu beitragen wird, bezweifle ich allerdings.

Veröffentlicht am 06.05.2025

leider nicht überzeugt

Stars
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Katja Kullmann hat hier einen etwas anderen Roman geschrieben, der mich sehr zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite ein sehr langatmiger Auftakt, erst ab ca 100 Seiten habe ich mich ...

Katja Kullmann hat hier einen etwas anderen Roman geschrieben, der mich sehr zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite ein sehr langatmiger Auftakt, erst ab ca 100 Seiten habe ich mich auch in der Erzählung angekommen gefühlt, auf der anderen Seite ist die Geschichte an sich sehr abstrus - Unterhaltungswert hat das Buch in der zweiten Hälfte dennoch.

Der Roman handelt von Protagonistin Carla Mittmann, eine Frau mittleren Alters, die bisher nicht so richtig erfolgreich ist - langweiliger Bürojob ohne Herausforderung, langweilige Kollegen und so weiter... Unerwartet kommt sie an viel Geld - das ändert vieles, alles ist auf einmal möglich.

Das Cover finde ich grandios und sehr stimmig - wunderschön gestaltet, und den gewissen Aufmerksamkeitseffekt.

Von mir gibt es leider keine Empfehlung, das Buch plätschert vor sich hin - ja etwas unterhaltsam, aber mehr eben nicht.

Veröffentlicht am 22.07.2024

Themenverfehlung?

Seinetwegen
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Das Cover, sowie auch die Inhaltsangabe fand ich äußerst ansprechend. Auch die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht.
Die Autorin war erst 8 Monate alt, als ihr Vater, ein berühmter Arzt, bei ...

Das Cover, sowie auch die Inhaltsangabe fand ich äußerst ansprechend. Auch die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht.
Die Autorin war erst 8 Monate alt, als ihr Vater, ein berühmter Arzt, bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Über den Vater wird daraufhin nicht mehr gesprochen (Wieso nicht? Kinder haben doch Fragen? völliges Unverständnis dazu meinerseits). Erst als die Mutter dement ist, macht sich die Autorin auf die Suche nach dem Unvallverursacher, auf die Suche nach den Geschehnissen, auf der Suche nach Antwort zu fragen.
Ich hätte mir hier viele Emotionen erhofft - ich hätte mir erhofft zu erfahren, wie der Verursacher mit der Schuld gelebt hat und dergleichen.
Aber leider wurde das Buch mit belanglosen Themen gefüllt und kommt nicht zu dem Punkt, den ich mir persönlich erwartet hatte.
Was möchte die Autorin uns mit diesem Buch mitteilen?