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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Zwei Außenseiter

Der andere Arthur
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Der andere Arthur, von Liz Moore ist ein faszinierender Roman.
Es geht um Einsamkeit, soziale Defizite, Arme und Reiche Menschen.
Die Autorin fängt mit dem Professor Arthur Op an. Der geht seit langer ...



Der andere Arthur, von Liz Moore ist ein faszinierender Roman.
Es geht um Einsamkeit, soziale Defizite, Arme und Reiche Menschen.
Die Autorin fängt mit dem Professor Arthur Op an. Der geht seit langer Zeit nicht mehr aus dem Haus und wiegt 250 Kilo. Sowie Schwergewicht kann ich mir bildlich nicht richtig vorstellen.
Dann gibt es den 17jährigen Arthur, der sich Kel Keller nennt, so wie sein verschwundener Stiefvater hie0. Er lebt mit seiner Mutter in einem Haus. Die Mutter ist krank und war in ihrer Studienzeit in Arthur Op verliebt.

Die Autorin schreibt über diese beiden Schicksale mit viel Gespür.
Ich war von diesem Roman gefesselt und hoffte auf bessere Bedingungen der beiden Protagonisten.
Es ist ein lesenswerter Roman.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Wirklich Glücklich, oder?

Alle glücklich
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Kira Mohn beschreibt in ihrem Roman, Alle glücklich, eine vierköpfige Familie.
Es sieht aus, als wären alle glücklich, aber wenn man die Hintergründe sieht, sind da viele Probleme.
Mit viel Gefühl versteht ...



Kira Mohn beschreibt in ihrem Roman, Alle glücklich, eine vierköpfige Familie.
Es sieht aus, als wären alle glücklich, aber wenn man die Hintergründe sieht, sind da viele Probleme.
Mit viel Gefühl versteht es die Autorin diese Geschichte darzustellen.
Alexander ist Oberarzt und ist in der Familie ziemlich dominierend.
Obwohl Nina auch arbeitet, geht sie auf alle Wünsche der Familie ein. Sich selber stellt sie immer zurück. Erst eine neue Freundin öffnet ihr die Augen.
Die sechzehnjährige Emilia erlebt eine unschöne erste richtige große Liebe, denkt sie.
Ben ist neunzehn Jahre alt, er ist schüchtern und hadert mit seinem Leben.
Die Autorin erzählt uns in diesem Roman, wie das normale Leben ist.
Es sieht oft anders aus, als man denkt. Das ist das wahre Leben. Man muss immer kämpfen um glücklich zu werden.
Es ist ein gut komponierter Roman, den ich gerne gelesen habe.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Das echte Leben

Die Liebe, später
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Die Schriftstellerin Gisa Klönne schreibt in ihrem Roman,
Die Liebe, s+älter, über das Älter werden.
Die Journalistin Cora muss mit sechzig Jahren eine neue Herzklappe hingepflanzt werden. Das ist für ...


Die Schriftstellerin Gisa Klönne schreibt in ihrem Roman,
Die Liebe, s+älter, über das Älter werden.
Die Journalistin Cora muss mit sechzig Jahren eine neue Herzklappe hingepflanzt werden. Das ist für jeden ein eingreifendes Erlebnis. Ihr wird nahe gelegt in Frührente zu gehen. Das wurde hier plastisch erzählt.
Ihr Mann Anselm ist etwas älter und geht schon von sich aus in Rente. Das war gut gemeint. Ist dann doch auf einmal Zuviel Nähe. Das konnte ich genau nachvollziehen.
Dann denkt Cora viel an ihre Kindheit und Jugend.
Zwischendurch driftet sie immer an ihre Operation ab.
Dann macht sie sich Sorgen, kann sie weiter mit Anselm zusammen leben? Sie fährt oft nach Berlin, da hat sie von ihrem Vater eine Wohnung geerbt.
Anselm lässt sie viel im Unklaren, wann sie wiederkommt.
Bis er selber dann auf Reisen geht, um aufzuräumen in seiner Vergangenheit. Das bringt Cora endlich zu einem Ergebnis.
Der Roman ist wunderbar echt und lebensnah.
Ich war von ihm begeistert.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Leben im Irak

Der letzte Sommer der Tauben
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Abbas Khider zeigt uns wieder die Grausamkeiten seiner früheren Heimat.
In seinem Roman, Der letzte Sommer der Tauben, lässt er den 14jährigen Noah erzählen. Die politischen Ereignisse lassen uns ja ...




Abbas Khider zeigt uns wieder die Grausamkeiten seiner früheren Heimat.
In seinem Roman, Der letzte Sommer der Tauben, lässt er den 14jährigen Noah erzählen. Die politischen Ereignisse lassen uns ja schon in den Nachritten aus dem Irak erschüttert zurück.
Noah sieht viel, wenn er durch die Stadt stromert, aber auch da ist er schon nicht ganz frei. Jeder muss aufpassen was er sagt, überall kann die Sittenpolizei zugreifen.
Am Ende dürfen nicht einmal mehr Tauben auf dem Dach gehalten werden.
Abbas Khider zeigt in seinen Romanen immer wieder diese Gräuel an. Da scheint es ja auch nie so richtig besser zu werden. Überhaupt die Frauen sind gefährdet. Sie dürfen nicht mehr in ihren Berufen arbeiten und nicht einmal mehr alleine auf die Straße gehen.
Der Roman lässt mich wieder erschüttert und ratlos zurück.
Trotzdem muss ich seine Romane immer wieder lesen. Ich gebe eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.01.2026

Das Bücherdorf

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns ...



Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns Bücherratten.
Die Personen hat sich der Autor ausgedacht, das ist ihm gut gelungen. Redu ist in dem Roman ein Ort, in denen sich gestresste Menschen erholen können.
Der Autor lässt die Emotionen Mathildes und Marie miterleben.
Marie kommt aus Paris, ihr wurde alles zu viel und zu laut.
Im Zug trifft sie eine ältere Frau, die sie mit nach Redu nimmt. Da kann sie regenerieren. Mathilde ist gegen die Fremde, aber sie ist sowieso ungesellig.
Es ist interessant wie die beiden Frauen sich näher kommen.
Der Roman ist fesselnd und zeigt noch die Fauna und Flora der Gegend.
Es ist ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe. Ich kann ihn wärmstens empfehlen.