Alma und Théo
Weißer SommerAlma und Théo kennen sich seit vier Jahren und verbringen in der Gegenwart wie jedes Jahr den Sommer in dem Ferienhaus von Almas Familie in Frankreich. In Rückblenden erzählt Eva Pramschüfer nach und nach ...
Alma und Théo kennen sich seit vier Jahren und verbringen in der Gegenwart wie jedes Jahr den Sommer in dem Ferienhaus von Almas Familie in Frankreich. In Rückblenden erzählt Eva Pramschüfer nach und nach die Liebesgeschichte der beiden - vom Kennenlernen bis hin zur unterkühlten Stimmung im Jetzt, die der Leser gleich zu Beginn des Romans erfährt.
Eva Pramschüfer hat einen wunderschönen, poetischen Schreibstil, der mich total begeistert hat.
Toll fand ich auch den natürlichen Wechsel der Perspektiven (nicht wie in New Adult Liebesgeschichten, in denen die Kapitel jeweils abwechselnd erzählt werden) - das war sehr stimmig und die Gedanken und Gefühle von Alma und Théo sehr glaubwürdig.
Die Liebesgeschichte war dabei sehr realistisch dargestellt und ist durchzogen mit Fragen, die sich Personen in den Zwanzigern so oder so ähnlich früher oder später stellen.
Die Stimmung war stets melancholisch und das hat so gut in die Erzählung gepasst. Außerdem war die Sprache so bildhaft, ich war gefühlt ständig neben Alma und Théo.
Tolles Debut und große Empfehlung!