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Veröffentlicht am 30.01.2026

Viel Mythologie, viel Potenzial – aber etwas zu unübersichtlich

Loki − Her Twisted Heart
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Auch wenn mich die Grundidee sofort angesprochen hat, war Loki – Her Twisted Heart für mich ein Buch, bei dem der Einstieg etwas holprig war. Die Geschichte an sich fand ich gut und interessant, aber ich ...

Auch wenn mich die Grundidee sofort angesprochen hat, war Loki – Her Twisted Heart für mich ein Buch, bei dem der Einstieg etwas holprig war. Die Geschichte an sich fand ich gut und interessant, aber ich habe eine Weile gebraucht, um wirklich reinzukommen.

Was mir grundsätzlich gefallen hat: Gleich zu Beginn wird klar gemacht, dass die Götter hier nicht so dargestellt werden, wie man sie aus klassischen Mythen kennt, und dass verschiedene Mythologien miteinander vermischt werden. Dieser Hinweis war tatsächlich hilfreich und hat mir ein bisschen Orientierung gegeben. Die Umsetzung an sich hat mich auch nicht gestört – die Idee finde ich sogar ziemlich spannend.

Mein größtes Problem war allerdings die schiere Menge an Namen und Figuren. Ich hatte oft Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten und einzuordnen, wer jetzt wer ist. Das hat meinen Lesefluss leider immer wieder ausgebremst und es hat entsprechend gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin.

Mit Harlow als Protagonistin bin ich ebenfalls nicht ganz warm geworden. Ihre Motivation war zwar nachvollziehbar, aber emotional blieb sie für mich oft auf Distanz. Das Gleiche gilt für Loki: interessant angelegt, ja – aber der große Funke wollte zwischen uns einfach nicht überspringen. Die Dynamik der beiden hatte Potenzial, konnte mich aber nicht wirklich umhauen.

Insgesamt ist Loki – Her Twisted Heart ein solides Buch mit einer spannenden Idee und einem besonderen Mythologie-Mix, das für mich aber etwas an Tiefe und Klarheit verloren hat.


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Veröffentlicht am 30.01.2026

Cozy Vibes mit Herz

Botanic Hearts
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Botanic Hearts ist eines dieser Bücher, bei denen man sofort weiß: Das wird ruhig, warm und irgendwie wohltuend. Und genau das bekommt man auch. Die Atmosphäre ist weich, cozy und perfekt für einen entspannten ...

Botanic Hearts ist eines dieser Bücher, bei denen man sofort weiß: Das wird ruhig, warm und irgendwie wohltuend. Und genau das bekommt man auch. Die Atmosphäre ist weich, cozy und perfekt für einen entspannten Nachmittag – nur leider konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz so packen, wie ich es mir erhofft hatte.

Der Mix aus Büchern, botanischem Garten und einem kleinen Team mit Herz ist wirklich süß und hat mir richtig gut gefallen. Tansy ist eine sympathische Protagonistin, vor allem ihre Rolle als Mutter fand ich schön und authentisch dargestellt. Auch die Dynamik im Team hat für viele warme Momente gesorgt, die sich einfach gut angefühlt haben.

Mit der Liebesgeschichte habe ich mich allerdings etwas schwergetan. Das Knistern war da, aber es hat bei mir nicht dauerhaft gezündet. Mir hat ein bisschen die Tiefe gefehlt, sowohl emotional als auch in der Entwicklung der Beziehung. Vieles blieb für mich recht vorhersehbar und ruhig – was nicht schlecht ist, aber eben auch nicht komplett mitreißend.

Alles in allem ist Botanic Hearts ein schönes, sanftes Buch mit einer tollen Grundstimmung, das sich perfekt für Cozy-Romance-Fans eignet. Für mich persönlich war es nett, aber kein Highlight.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Zwischen Karriereplänen & Herzflattern

Keep Me Close
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Keep Me Close war für mich so ein Buch, bei dem ich erst mal in die richtige Stimmung kommen musste – aber sobald ich drin war, hat mich die Dynamik zwischen Pepper und Ridge echt gepackt. Es ist definitiv ...

Keep Me Close war für mich so ein Buch, bei dem ich erst mal in die richtige Stimmung kommen musste – aber sobald ich drin war, hat mich die Dynamik zwischen Pepper und Ridge echt gepackt. Es ist definitiv ein Wohlfühl-New-Adult mit Sports-Vibes, Second-Chance-Romance und ordentlich Herzklopfen, aber auch ein paar Momenten, bei denen ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte.

Pepper mochte ich sofort. Ihre Energie, ihr Humor und vor allem ihr Ehrgeiz machen sie total greifbar und sympathisch. Ich fand es super spannend, dass sie gerade erst in ihren Traumjob startet und trotzdem so viel persönliche Geschichte mitbringt, die plötzlich wieder auf sie einprasselt. Dieser innere Konflikt zwischen „Ich will meinen Weg gehen“ und „Oh Gott, diese Gefühle sind immer noch da“ war für mich das stärkste Element ihres Charakters.

Ridge… tja. Sein Einstieg in die Handlung hat mich erst ein bisschen skeptisch gemacht, aber je mehr man über ihn und seine Entscheidungen erfährt, desto nachvollziehbarer wird seine Rolle. Er trägt viel Schuld auf den Schultern und ich fand’s schön, dass man merkt, wie sehr er gewachsen ist. Trotzdem – an ein paar Stellen hätte ich mir gewünscht, dass seine Reue und seine Bemühungen noch stärker in die Tiefe gehen.

Die Chemie zwischen den beiden war allerdings on point. Das Kribbeln, die alten Gefühle, die unausgesprochenen Dinge… man merkt wirklich, wie viel zwischen ihnen liegt.
Was mir ein kleines bisschen gefehlt hat, war mehr Raum für Emotionen abseits der Lovestory. Manche Entwicklungen gingen mir etwas schnell, manche Konflikte wirkten eher wie große Stolpersteine, die am Ende aber doch zu leicht beiseite geschoben wurden. Trotzdem hat das Buch mich gut unterhalten, die Fußball-Atmosphäre war süß eingebunden.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Düster, spannend – aber nicht ganz rund

Black Bird Academy - Liebe den Tod
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Auf Black Bird Academy – Liebe den Tod habe ich mich richtig gefreut, aber ich muss ehrlich sagen: Der Einstieg fiel mir doch deutlich schwerer als gedacht. Es ist einfach schon zu lange her, dass ich ...

Auf Black Bird Academy – Liebe den Tod habe ich mich richtig gefreut, aber ich muss ehrlich sagen: Der Einstieg fiel mir doch deutlich schwerer als gedacht. Es ist einfach schon zu lange her, dass ich die ersten beiden Bände gelesen habe – und das hat man leider gemerkt. Ich bin anfangs ständig mit den Namen, Beziehungen und Lore-Details durcheinandergekommen und hatte immer das Gefühl, etwas zu verpassen.

Aber: Sobald ich akzeptiert habe, dass ich nicht mehr alles parat habe, konnte ich den Band wieder mehr genießen. Die düstere Atmosphäre, das Setting der Academy und Japan und die Mischung aus Action, Drama und Liebe (obwohl mich dieser Teil oft am meisten verwirrt hat) haben mich – wie auch bei den vorherigen Teilen – wieder gecatcht. Ich hab mitgefiebert, mitgebangt und war mittendrin in der Geschichte.

Was mich aber leider enttäuscht hat, war das Ende. Irgendwie hat es sich nicht nach dem großen, epischen Finale angefühlt, das ich mir nach all dem aufgebauten Drama erhofft hatte. Es war verwirrend und hat in mir mehr Fragezeichen als Gänsehaut ausgelöst. Und das hat meinen Gesamteindruck doch ziemlich beeinflusst.

Mein Fazit: Ich glaube, Black Bird Academy ist eine Reihe, die man am besten am Stück liest. Es ist einfach zu viel passiert, zu viele Twists, zu viele Figuren, um Jahre später wieder nahtlos reinzufinden.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Charmante Charaktere, aber wenig Nachklang

Wild Eyes
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Wild Eyes von Elsie Silver war für mich ein echtes Wohlfühlbuch – auch wenn es nicht ganz in mein Herz galoppiert ist.

Skylar als Protagonistin fand ich richtig cool! Sie hat zwar eine toughe Fassade, ...

Wild Eyes von Elsie Silver war für mich ein echtes Wohlfühlbuch – auch wenn es nicht ganz in mein Herz galoppiert ist.

Skylar als Protagonistin fand ich richtig cool! Sie hat zwar eine toughe Fassade, aber darunter so viele verletzliche und ehrliche Momente, die sie super greifbar gemacht haben. Besonders ihr Weg am Ende, für sich selbst einzustehen, war für mich ein Highlight.
Auch Weston hat mich total abgeholt – die Kombination aus Cowboy-Vibes, liebevollem Dad und loyalem Familienmensch war einfach richtig schön zu lesen. Seine Beziehung zu seinen Kids hat mein Herz öfter mal schmelzen lassen

Was mir auch gut gefallen hat: Der Humor! Ich musste beim Lesen immer mal wieder schmunzeln – vor allem bei den Dialogen zwischen Sky und West.
Trotzdem muss ich sagen, dass die Story an sich für mich nicht so viel Tiefe hatte, wie ich es mir gewünscht hätte. Sie war süß, romantisch und an manchen Stellen emotional – aber sie hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein Buch, das man gern liest, aber wahrscheinlich nicht nochmal aufschlägt.

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