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Veröffentlicht am 01.02.2026

Sehr spannender und lesenswerter historischer Roman

Der letzte Verrat der Boleyns
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Bis heute sind Angehörige der britischen Königshäuser immer mal wieder für einen Skandal gut. Wer sich ein wenig mit der Historie auskennt weiß, dass besonders Heinrich VIII. ein Herrscher war, der nahezu ...

Bis heute sind Angehörige der britischen Königshäuser immer mal wieder für einen Skandal gut. Wer sich ein wenig mit der Historie auskennt weiß, dass besonders Heinrich VIII. ein Herrscher war, der nahezu unerschöpflichen Stoff für Romane bot. Er sorgte dafür, dass Anne Boleyn auf dem Schafott landete und war zudem für seine Raserei und Ungerechtigkeiten bekannt. Es gibt einige Romane, die sich mit dem Leben der Tudors befassten. In "Der letzte Verrat der Boleyns" steht ein recht unbekanntes Familienmitglied der Boleyns im Mittelpunkt. Jane Parker kennt sich am Hofe des Königs bestens aus. Als erste Kammerfrau diente sie den Königinnen an der Seite Heinrichs und kannte ihre Geheimnisse und Wünsche sehr genau.

Seine erste Ehefrau wurde verdammt und die zweite geköpft. Die dritte starb wenige Tage nach der Geburt des Sohnes und die vierte wurde nur einige Wochen nach der Heirat vom König geschieden. Auch die fünfte Ehefrau Heinrichs VIII. musste unter dem Beil sterben. Damit nicht genug. Es gab eine sechste Ehefrau und diese überlebte Heinrich VIII. Fünf dieser Frauen wurden von Jane Parker umsorgt. Auch wenn sie zwischendurch vom Hofe verbannt wurde, sie kehrte zurück und nahm ihre Stelle nahtlos wieder ein.

Es war mir ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Die Autorin recherchierte umfangreich und wählte ihre Hauptperson so aus, dass ich mich schon nach wenigen Seiten neben Jane Parker wie ihre Freundin fühlte. Sie wollte stets das beste für ihre Königinnen. Gab allen gute Ratschläge und klärte sie auch über die Launen des Königs auf. Auch wenn es ein historischer Roman ist. Der Spannungsbogen ließ keine Raum für Langeweile und ich empfehle das Buch sehr gerne.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Überaus fesselnd

Maggie Yellow Cloud
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Lynn ist eine junge Frau und gehört zum Stamm der Navajo. Außerdem ist sie auch eine gute Freundin von Maggie Yellow Cloud. Als sie mit ihrem Hengst Sequoias unterwegs ist, wird das Pferd sehr unruhig. ...

Lynn ist eine junge Frau und gehört zum Stamm der Navajo. Außerdem ist sie auch eine gute Freundin von Maggie Yellow Cloud. Als sie mit ihrem Hengst Sequoias unterwegs ist, wird das Pferd sehr unruhig. Es reagiert nicht mehr auf die feinen Hilfen der Reiterin. Irgendetwas hat ihn erschreckt. Sehr schnell sieht Lynn, warum und kann es nicht fassen. Zwei Männer wollen sie und ihren Hengst in den Tod treiben. Dabei ist einer von ihnen sogar ein Mitglied ihres Stammes. Warum handeln die Männer so brutal? Was haben sie zu verbergen?

Der zweite Band um Maggie Yellow Cloud beginnt spannend. Zunächst ist absolut nicht klar, worum es geht. Maggie hat große Sorgen um ihre kleine Nichte und ihr Kollege Simon ist verliebt. Dunkle Machenschaften müssen aufgeklärt werden. Schlimm ist, dass selbst Ärzte sich nicht vor der Sucht nach Reichtum verschließen können. Es stellt sich die Frage, ob und wie Maggie ihrer kleinen Nichte helfen kann. Klar ist, dass sie nie Rücksicht auf ihre Gesundheit nimmt.

Auch der zweite Band mit Maggie als Hauptperson fesselte mich. Es ist dabei nicht ausschließlich die Story. Für mich viel interessanter sind die Ausführungen über das Leben der Ureinwohner Amerikas. Unglaublich, dass sie noch immer unterdrückt werden. Ihre Jugend kaum eine Perspektive hat und sie von vielen Weißen als Menschen 2er Klasse angesehen werden. Wer den ersten Band nicht kennt, sollte ihn vorher lesen. Nur so kann er den Fortgang der Geschichte umfänglich nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Ein Tag im Leben der Lakota

Maggie Yellow Cloud
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Maggie ist Ärztin und das mit Leib und Seele. Sie arbeitet in einem Indian Hospital in Süd Dakota. Als sie vom Tod ihres Schwagers erfährt, ist sie entsetzt. Er wurde nämlich getötet, als er mit ihrem ...

Maggie ist Ärztin und das mit Leib und Seele. Sie arbeitet in einem Indian Hospital in Süd Dakota. Als sie vom Tod ihres Schwagers erfährt, ist sie entsetzt. Er wurde nämlich getötet, als er mit ihrem Auto unterwegs war. Nachdem dann ein offensichtlicher Anschlag auf sie verübt wurde wusste sie, dass nicht ihr Schwager sterben sollte, sondern sie …

Die Bücher von Brita Rose-Billert zeugen von einer fundierten Kenntnis über das Leben der Ureinwohner Amerikas. Auch in dem Roman „Der Mann ohne Gesicht“ und der Ärztin Maggie Yellow Cloud wird das deutlich. Für mich amüsant, wie die Bewohner des Reservats mit dem Versuch einer Beeinflussung des staatlichen Gesundheitsamtes umgingen. Die Autorin klärt in ihrem Nachwort den Leser darüber auf, wie durch eine befohlene Umstellung der Ernährung viele Indigene krank wurden oder starben.

Das Buch habe ich an einem Tag gelesen. Ja, es ist spannend und gleichzeitig erzählt es viel vom Leben der amerikanischen Ureinwohner. Die bildhafte Sprache versetzte mich in die Reservate wo Menschen leben, die sich als Söhne und Töchter der Natur verstehen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Ein ganz wichtiges Buch mit vielen Fakten und ohne Polemik

Du hast die Wahl SPIEGEL Bestseller Platz 1
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Bereits im Jahr 2011 wurde eine Langzeitstudie von Professor Wilhelm Heitmeyer durchgeführt. Über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Die Ergebnisse des Projekts stehen im WWW. Es ist also keine neue ...

Bereits im Jahr 2011 wurde eine Langzeitstudie von Professor Wilhelm Heitmeyer durchgeführt. Über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Die Ergebnisse des Projekts stehen im WWW. Es ist also keine neue „Entdeckung“, dass Menschen Furcht vor Überfremdung haben. Geht man noch weiter zurück zu den Jahren, in denen die RAF Deutschland mit Terror und Angst überzog. Stellen Sie sich vor, damals hätte man folgende Sätze gesagt: „Naja, die RAF ist sicherlich nur in Teilen linksextrem.“ oder „Man muss die Sorgen der Bürger ernst nehmen.“ Derjenige wäre mit Häme und Unverständnis überzogen worden. Nein, es sind nicht meine Gedanken. Es sind jene, die im Buch "Du hast die Wahl" von Marc Raschke thematisiert werden. Ein recht dünnes Buch, dessen Inhalt aber alles zusammenfasst, was im Wahlkampf 2025 so wichtig ist. Der Autor geht auf „Nachrichtenportale“ ein, die sich auf die Verbreitung von Fake-News spezialisierten. Sie bedienen auf diese Weise ihre große Anhängerschaft der Rechten. Beispiele? Nius, NZZ und Cicero. Noch ein Gedanke, den ich hier mal erwähne: Jens Spahn verpflichtete während seiner Amtszeit Krankenkassen zu einem kühnen Schritt. Sie mussten ihre Rücklagen abbauen. Die Folge ist erst heute erkennbar und wird der bösen Ampel angelastet. Die Kassen müssen ihre Beitrage erhöhen. Etliche, angeblich hochintelligente Leute, klagen über die Erhöhung. Erkennen aber nicht, wer diese zu verantworten hat. So geht es weiter. Der Autor belegt durch Fakten, was er den Lesern zu sagen hat. Und ja, meine Entscheidungsfindung ist durch das Lesen des Buches nahezu abgeschlossen. Jetzt schaue ich mir noch den Wahl-O-Mat an und dann werde ich die Partei wählen, die in meinen Augen die richtige ist. Ich danke Herrn Raschke ausdrücklich für dieses klar verständliche Buch.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Er legt den Finger in die Wunde

Demokratie am Limit?
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In „Demokratie am Limit“ geht der Autor nicht auf Antidemokraten ein, die in Ländern unserer Umgebung herrschen. Hier wird sehr genau analysiert, wie es in Deutschland aussieht. Er erinnert an die Aussagen ...

In „Demokratie am Limit“ geht der Autor nicht auf Antidemokraten ein, die in Ländern unserer Umgebung herrschen. Hier wird sehr genau analysiert, wie es in Deutschland aussieht. Er erinnert an die Aussagen von Margot Friedländer. Wir alle können uns gewiss an Fotos erinnern, wo der Kanzler ihr die Hand reicht. Nur für die Presse? Bei ihrer Trauerfeier trug er sogar eine Kippa. Das werde ich hier nicht weiter vertiefen. Marc Raschke hat keine Furcht vor „denen da oben“. Er führt Fakten auf, die ihm beim Kanzler und seinen Genossen sowie der Präsidentin des deutschen Bundestages auffielen. Sein Buch zeugt von Kenne. Bedeutet für mich, dass er sich täglich mit dem Thema beschäftigt.

Fakt ist, dass Rechtsradikale nicht ausschließlich in der AxD zu finden sind. So viele Aussagen von Ministern der CDU/CSU beweisen das. Es sieht tatsächlich so aus, als würden einige Minister für ihr Fortkommen „über Leichen“ gehen. Es werden Statistiken manipuliert und ich verrate Ihnen kein Geheimnis. Gespart wird nur bei den Menschen, die eh schon am Rande der Gesellschaft stehen. Reiche und Privilegierte werden geschont. Ist das richtig? Nein. Was können wir als Bürger Deutschlands tun? Auf die Straße gehen. Herr Raschke sagt explizit, dass Likes und Kommentare bei Facebook nur wenig bringen.

Er erläutert, wann er seine erste Demo anmeldete und welchen Erfolg diese hatte. Ich habe dieses Buch mit Neugier gelesen und es nicht bereut. So viele Fakten kannte ich noch nicht und für mich sind es genau diese, die mir bei Streitgesprächen helfen, mit Argumenten zu punkten.

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