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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Super Setting

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Les Bouttiers von Antonia Wesseling hat eine ganz tolle Atmosphäre und ein tolles Setting. Ihr Schreibstil ist wie immer leicht, flüssig und sehr bildhaft. Man kommt dadurch schnell rein und fliegt durch ...

Les Bouttiers von Antonia Wesseling hat eine ganz tolle Atmosphäre und ein tolles Setting. Ihr Schreibstil ist wie immer leicht, flüssig und sehr bildhaft. Man kommt dadurch schnell rein und fliegt durch die Seiten. Manche Konflikte bleiben nur leider etwas oberflächlich.
Elodie kehrt als junge Frau mit gebrochenem, Herzen nach Paris zurück und nicht als perfektes It-Girl oder so. Das hat mir sehr gut gefallen. In ihrer Vergangenheit ist vieles ungeklärt und der Unfalltod ihrer Mutter hängt wie ein Schatten über allem. Ich konnte ihre Unsicherheiten zu Beginn der Geschichte wirklich gut nachvollziehen und mir hat ihre Entwicklung gut gefallen.
Adam ist charmant, aber mir persönlich irgendwie zu glatt, während Gabriel mehr Tiefe hat. Die Dynamik zwischen allen dreien sorgt definitiv für viel Spannung. Ich bin eigentlich kein großer Fan von solchen Dreiecksgeschichten, aber hier war es meiner Meinung nach gut umgesetzt.
Insgesamt fand ich das Setting in Paris mit dem Modehaus, den Laufstegen etc. wirklich toll. Außerdem mochte ich das Drama und bin total neugierig auf den zweiten Band, weil es auch noch einige offene Fragen gibt, auf die ich natürlich eine Antwort haben möchte.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Fesselnd

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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„Verlorenes Herz“ von Vanessa Le spielt in der Stadt Theumas, in der Magie verpönt und Maschinen allgegenwärtig sind. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und hat eine ganz tolle Atmosphäre ...

„Verlorenes Herz“ von Vanessa Le spielt in der Stadt Theumas, in der Magie verpönt und Maschinen allgegenwärtig sind. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und hat eine ganz tolle Atmosphäre geschaffen, in der Spannung, Moral und Gefahr konstant präsent sind. Die Kombination aus Steampunk-Elementen, medizinischen Details und Magie fand ich sehr gut und irgendwie auch innovativ, weil ich kein vergleichbares Buch kenne. Die Welt ist auch so detailliert beschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann. Generell schreibt die Autorin sehr detailreich.
Die Protagonistin Nhika ist ein sogenannter Bloodcarver und hat mich vor allem mit ihrer Stärke und ihrem Durchsetzungsvermögen überzeugt. Als Bloodcarver kann sie sowohl Leben retten als auch nehmen, was ich besonders spannend fand.
Insgesamt war ich wirklich sehr gefesselt und das Ende hat mir gut gefallen. Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Liebevoll gestaltet

Kiss Me Once: Die Graphic Novel (Kiss the Bodygard, 1)
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„Kiss Me Once“ funktioniert als Graphic Novel erstaunlich gut. Von den ersten Seiten an war ich drin und hatte das Gefühl, einen sehr modernen, liebevoll gestalteten Comic in der Hand zu halten. Der Lesefluss ...

„Kiss Me Once“ funktioniert als Graphic Novel erstaunlich gut. Von den ersten Seiten an war ich drin und hatte das Gefühl, einen sehr modernen, liebevoll gestalteten Comic in der Hand zu halten. Der Lesefluss ist unglaublich angenehm: Die Panels sind klar strukturiert, Gedanken und Geräusche schön eingearbeitet, und man verliert nie den Überblick.
Inhaltlich ist die Geschichte eine schöne Mischung aus Romance, Humor und ein bisschen Spannung. Das Bodyguard-Setting ist zwar nicht neu, aber es wird hier so charmant erzählt, dass man sich schnell in der Geschichte verliert. Ivy ist eine Protagonistin, die sofort ans Herz wächst. Sie ist lebensfroh, mutig und ein bisschen frech. Ryan ist ihr perfekter Gegenpol.
Die Optik ist natürlich das große Highlight. Die pinken Highlights setzen Akzente, ohne zu überladen zu wirken. Insgesamt bin ich wirklich positiv überrascht und kann die Graphic Novel wärmstens weiterempfehlen, da ich finde, dass sie sich auch wunderbar als Einstieg eignet.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Starker Reihenauftakt

To Cage a Wild Bird
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To cage a wild bird hat mich komplett überzeugt. Die Welt, in der die Geschichte spielt ist sehr bedrückend, aber auch unglaublich faszinierend. Außerdem ist Dividium brutal, düster und erschreckend realistisch ...

To cage a wild bird hat mich komplett überzeugt. Die Welt, in der die Geschichte spielt ist sehr bedrückend, aber auch unglaublich faszinierend. Außerdem ist Dividium brutal, düster und erschreckend realistisch dargestellt. Dort herrscht ein System, in dem selbst kleinste Vergehen zu einem Todesurteil führen können und Reiche wortwörtlich Jagd auf Gefangene machen. Die Idee hat mich schockiert, aber genau das macht eine gute Dystopie für mich aus, und die Autorin hat das wirklich gut umgesetzt.
Besonders gelungen fand ich auch, wie bildhaft alles beschrieben ist. Ich konnte mir die Szenen, die unterschiedlichen Sektoren, die gnadenlose Atmosphäre in Endlock und die bedrückende Dynamik zwischen Wärtern, Insassen und Jägern richtig gut vorstellen und alles wirkte lebendig. Auch die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet.
Insgesamt war das ein starker Reihenauftakt, der mich sehnsüchtig auf den nächsten Band warten lässt.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Mitten ins Herz

Versprich mir, dass du tanzt
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„Versprich mir, dass du tanzt“ ist eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Dani Atkins schafft es wieder einmal, Schmerz, Liebe und Hoffnung so miteinander zu verweben, dass man das Buch kaum aus ...

„Versprich mir, dass du tanzt“ ist eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Dani Atkins schafft es wieder einmal, Schmerz, Liebe und Hoffnung so miteinander zu verweben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm. Keine Szene fühlt sich unnötig an und die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend. Besonders Lilys Trauer um Adam ist unglaublich einfühlsam beschrieben. Man fühlt jede ihrer Entscheidungen, jeden Zweifel und jeden kleinen Schritt zurück ins Leben. Die zweite Ebene der Geschichte, ihre Verbindung zu Josh, ergänzt das perfekt. Die beiden kennen sich seit Kindertagen und trotzdem steht so viel Unausgesprochenes zwischen ihnen. Atkins macht deutlich, wie stark alte Wunden das Heute beeinflussen können. Gerade diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart sorgt dafür, dass der Roman emotional sehr vielschichtig wirkt.
Rührend fand ich auch Adams Rolle. Dass er Lily bittet, sich mit Josh zu versöhnen, ist gleichzeitig schmerzhaft und wunderschön. Man spürt, wie sehr er sie geliebt hat, bis zum letzten Moment.

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