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Veröffentlicht am 02.02.2026

Potenzial leider nicht genutzt

Royal Houses – Haus der Drachen
5

Kerrigan ist Halb Mensch, halb Fae. Eine Kombination, die dafür sorgte, dass ihr Vater sie vor dem Drachenberg aussetzte und sie von vielen Menschen als minderwertig betrachtet wird. Dennoch lässt sie ...

Kerrigan ist Halb Mensch, halb Fae. Eine Kombination, die dafür sorgte, dass ihr Vater sie vor dem Drachenberg aussetzte und sie von vielen Menschen als minderwertig betrachtet wird. Dennoch lässt sie sich nicht unterkriegen und träumt von einem Platz in der Hohen Gesellschaft. Als dann auch noch ein Mord geschieht, tun sich Kerrigan und der mysteriöse Fordham zusammen.

Zuallererst: Verlasst euch nicht auf den deutschen Klappentext. Der ist eine Katastrophe. Da wartet ihr nur einen Großteil des Buches darauf, dass der Klappentext eintritt. Auch solltet ihr nicht zu sehr auf Drachen hoffen, denn die werdet ihr auch nahezu nie zu sehen bekommen.

Nun zu dem, was ihr erwarten könnt: slow burn romance, Freundschaft, Ungerechtigkeiten und 100000000 Fragen und nur sehr wenige Antworten darauf.

Die Hauptcharaktere haben mir eigentlich ganz gut gefallen und die sich verändernde Dynamik zwischen den beiden war auch sehr interessant zu beobachten. Sobald es allerdings über diese beiden Personen hinaus geht, bekommen die Charaktere leider nicht mehr besonders viel Tiefe, nur immer mal wieder einen kleinen Hauch, was ich sehr schade fand.

Natürlich ist es verständlich, dass man im ersten Band einer mehrteiligen Serie nicht alle Fragen beantwortet, aber so viele Fragen aufzuwerfen, die sich teilweise einfach auch aufs Worldbuilding beziehen, ohne Antworten zu erhalten, war schon sehr frustrierend. Im Nachwort erweckt es nun zudem den Anschein, dass man eine andere Reihe gelesen haben sollte, um einige Abschnitte besser verstehen zu können, was aber nirgendwo kenntlich gemacht wurde..

Alles in allem kann ich das Buch leider nicht wirklich durch die genannten Punkte weiterempfehlen, aber da ich den Band nun mal gelesen habe, und ich ANTWORTEN möchte, werde ich wohl mindestens noch Band 2 lesen, in der Hoffnung, dass die ganzen Fehler aus Band 1 dort geradegerückt werden…

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 22.01.2026

Guter stand alone Roman

Married into Magic: Deal with the Elf King
0

Das kleine Dorf Capton ist mit dem Elfenreich verbunden. Stirbt die alte Menschenkönigin, wird ihre Nachkommin vom nächsten Elfenkönig geheiratet. Dass Luella die nächste Menschenkönigin ist, Weiß sie ...

Das kleine Dorf Capton ist mit dem Elfenreich verbunden. Stirbt die alte Menschenkönigin, wird ihre Nachkommin vom nächsten Elfenkönig geheiratet. Dass Luella die nächste Menschenkönigin ist, Weiß sie nicht, bis der Elfenkönig kommt, sie entdeckt und mit in das Land der Wlfen nimmt. Doch Luella hält hiervon absolut nichts und sucht nach einem Weg, um zurückzukehren.

Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und ich konnte gut in die Welt eintauchen. Vor allem zu Beginn des Buches geschah so einiges und man fiel quasi von einer Situation in die nächste. Danach wird die Handlung ruhiger und fliest gemächlich dahin. Ich fand das recht entspannt und wurde trotzdem unterhalten, aber dafür muss man der Typ sein. Besonders gut gefallen hat mir das Tier, auf das Luella nach einer Weile trifft. Das sorgt auch für einiges an Unterhaltung.

Den Punkt abzug erhält das Buch dafür, dass ich das Gefühl hatte, dass dem Buch trotz knapp 500 Seiten eine gewisse Charaktertiefe fehlt. Abgesehen von den beiden Hauptcharakteren fühlen sich die anderen Figuren sehr eindimensional an und auch die Hauptcharaktere hätten mehr Tiefe haben können, auch wenn ihre Handlungen nachvollziehbar waren.


Das Buch kann ich allen empfehlen, die ein Buch mit einer meist recht ruhigen Handlung in einem Fantasysetting suchen.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Bilder top - Inhalt naja

Wild
0

Ich habe dieses Buch im Bücherschrank gefunden und das Cover hat mich mit seinem schönen Zeichenstil sofort angesprochen. Pro Doppelseite gibt es immer einen Satz, also ist man mit dem Buch sehr schnell ...

Ich habe dieses Buch im Bücherschrank gefunden und das Cover hat mich mit seinem schönen Zeichenstil sofort angesprochen. Pro Doppelseite gibt es immer einen Satz, also ist man mit dem Buch sehr schnell durch bzw. hat viel Zeit, die Einzelheiten der Bilder zu betrachten, die teilweise eine Seite und teilweise eine Doppelseite einnehmen.

Zum Inhalt: ein Mädchen taucht plötzlich im Wald auf und wächst dort mit den Tieren auf, bis sie eines Tages von Menschen mitgenommen wird. Bis zu diesem Punkt hat mir das Buch auch inhaltlich recht gut gefallen. Natürlich wäre das in Realität auch etwas wild, aber in dem Buch ist das soweit friedlich und passt alles. Ab dann finde ich gerade als Pädagogin die Message, die den Kindern mitgegeben wird, etwas schwierig. Deswegen habe ich mich auch dagegen entschieden, dieses Buch mit den Kindern zu lesen, auch wenn mir die Zeichnungen echt gut gefallen haben und ich davon ausgehe, dass die Kinder auch viel Spaß daran hätten.

Bei „braven“ Kindern kann man das Buch, denke ich, trotzdem problemlos das Buch lesen, aber für Kinder, die eh schon zu Verhaltensoriginalitäten neigen, würde ich es eher nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Wenig substanzielle Handlung

Alice und die Halbbluthexe 01
0

Alice besucht eine Schule für Hexen und wird von einigen ihrer Mitschülerinnen quasi vergöttert. Eines Tages taucht Mari an der Schule auf, eine Halbbluthexe, die anscheinend nichts mit Magie am Hut hat. ...

Alice besucht eine Schule für Hexen und wird von einigen ihrer Mitschülerinnen quasi vergöttert. Eines Tages taucht Mari an der Schule auf, eine Halbbluthexe, die anscheinend nichts mit Magie am Hut hat. Alice wird als ihre Mentorin eingeteilt und lernt Mari und ihren Hintergrund etwas besser kennen.

Mit diesem Klappentext ist auch ca die Hälfte der Handlung zusammengefasst. Entsprechend flach ist meiner Meinung nach auch die Charaktertiefe und -menge. Namentlich erinnere ich mich nur 3 Personen und bspw von Alice weiß ich nahezu nichts, obwohl sie die Haputperson ist.

Meine Reise mit dieser Geschichte endet daher hier. Zwar gibt es noch zwei Bände, aber so wenig, wie ich in Band 1 erfahren habe, habe ich nicht wirklich viel Hoffnung für die nächsten beiden Bände.

Eventuell ist das Mangagenre aktuell aber auch einfach nur nicht meins.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Leider schwach für so viele Seiten voll Möglichkeiten

Die Spur der Vertrauten
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Dieses Buch ist leider ein wandelnder Gegensatz. Außen ist es so wunderschön. Mir gefällt die Haptik super gut und dass die Sterne und der Titel haptisch hervorgehoben sind finde ich auch einen super Teil ...

Dieses Buch ist leider ein wandelnder Gegensatz. Außen ist es so wunderschön. Mir gefällt die Haptik super gut und dass die Sterne und der Titel haptisch hervorgehoben sind finde ich auch einen super Teil des Buches. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch etwas ganz besonderes.

Leider kann der Inhalt damit nicht mithalten. Goliath bleiben nur noch wenige Wochen, um ein Heiliger zu werden. Dies kann ihm nur gelingen, indem er noch ein weiteres Leben rettet. Claire bietet ihm hierzu die Möglichkeit, indem sie ihm anbietet, mit ihr zusammen nach den verschwundenen Personen zu suchen, die scheinbar sonst keiner sucht. Nach kurzem Zögern stimmt er ihrem Angebot zu und die beiden machen sich auf die Suche.

Schon zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten damit, in die Handlung zu finden. Goliath war so getrieben und hat auf alle hinuntergeschaut. Damit konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren. Claire war greifbarer, aber trotzdem nicht direkt zugänglich. Der Vorteil hierbei war, dass dies die Möglichkeit eröffnete, dass die Charaktere sich entwickeln konnten.

Etwas verwirrend in diesem Buch war auch die Unterteilung in zwei Abschnitte. Gefühlt hätte es gereicht, nur den ersten Abschnitt in ein Buch zu verpacken, da es doch recht abgeschlossen wirkte. Schwierig fand ich auch die Kategorisierung als ein Buch ab 14. Es wird teilweise doch etwas brutal und vor allem gibt es viele Perspektiven, die teilweise nicht benannt sind und daher zu dem Zeitpunkt noch nicht einordnbar, was das Buch noch anspruchsvoll macht. Auch das Ende wirkte auf mich recht erzwungen und es geschahen einige Dinge, die für mich auch loretechnisch keinen Sinn ergaben, während Fragen, die man das ganze Buch mit sich herumtrug auch am Ende nicht aufgeklärt wurden. Einiges konnte ich nur verstehen Dank der Leserunde.

insgesamt kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen. Das Potenzial wäre da gewesen und das Buch hatte auch gute Anteile, aber insgesamt habe ich mich eher durchgequält als dass es Spaß gemacht hätte.

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