Das Finale konnte mich komplett überzeugen und somit habe ich auch dieses Hörbuch wieder sehr geliebt. Brady Hartsfield hat mich schon im 1. Band das Fürchten gelehrt und ich hätte niemals gedacht, dass ...
Das Finale konnte mich komplett überzeugen und somit habe ich auch dieses Hörbuch wieder sehr geliebt. Brady Hartsfield hat mich schon im 1. Band das Fürchten gelehrt und ich hätte niemals gedacht, dass dieser Psychopath im 3. Band zu einer Höchstform aufläuft, die alles Bisherige in den Schatten stellt.
Detective Bill Hodges hat mich zu Tränen gerührt. Warum solltet ihr aber am besten selbst erkunden. Zusammen mit Holly und Jerome hat der empathische Detective Horror pur erlebt.
Stephen King hat in der Mercedes-Trilogie wunderbare Figuren geschaffen und eine Geschichte erzählt, die ich bitte niemals in der Realität erleben möchte. Ich habe jetzt noch Gänsehaut vom Zuhören.
Mein nächstes Hörbuch wird der Outsider. Ich weiß jetzt schon, mir wird eine Person fehlen. Kann es überhaupt ohne weitergehen? Ich bin gespannt!
Eines gleich mal vorweg: Diese Geschichte ist völlig anders als „Der Gott des Waldes“. Das finde ich sehr positiv, da die Autorin damit ihrem Ideenreichtum Ausdruck verleiht. Abwechselnd wird die Geschichte ...
Eines gleich mal vorweg: Diese Geschichte ist völlig anders als „Der Gott des Waldes“. Das finde ich sehr positiv, da die Autorin damit ihrem Ideenreichtum Ausdruck verleiht. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Arthur Opp und dem jungen Kel Keller erzählt.
Der adipöse Arthur verlässt seit vielen Jahren seine Wohnung nicht mehr. Seine Nahrung bestellt er im Internet, und sein längster Spaziergang besteht vom Sofa bis zur Haustür. Der Literaturprofessor pflegt über Jahre hinweg Briefkontakt mit der ehemaligen Studentin Charlene. Sie belügen sich gegenseitig, was ihr Leben betrifft. Arthur unterrichtet längst nicht mehr und erzählt Charlene dennoch von seinem beruflichen Alltag und den Reisen, die er unternimmt. Dann beantwortet Charlene lange Zeit seine Briefe nicht mehr.
Arthur kann sich kaum noch bewegen und fristet sein einsames Leben vor dem Fernseher. Sein wunderschönes Haus verkommt immer mehr. Erst als Charlene sich wieder meldet und ihn um Hilfe bittet, erwacht Arthur aus seiner Lethargie. Charlene möchte, dass Arthur ihren Sohn Kel—von dem er zum ersten Mal hört—unterrichtet. Sie telefoniert mit Arthur, der sofort bemerkt, dass irgendwas mit der zierlichen Frau nicht stimmt.
Arthur lässt von der blutjungen Yolanda sein Haus auf Vordermann bringen, damit er Besuch empfangen kann. Nur, was werden Charlene und Kel denken, wenn ihnen der adipöse Arthur die Tür öffnet?
Niemals zuvor ging mir die Einsamkeit von Menschen so unter die Haut wie in dieser Geschichte. Arthur lebt in Brooklyn und ist nur 30 Kilometer von seiner großen Liebe Charlene entfernt. Aber, das weiß er ja nicht. Die zierliche Frau ist eine große Meisterin, wenn es darum geht, plötzlich zu verschwinden. Auch sie führt ein sehr trauriges Leben und verlässt ihr Haus ebenfalls nicht mehr. Ihr 17-jähriger Sohn Kel strebt eine Karriere als Baseballspieler an und ist ein mittelmäßiger Schüler. Seine Mutter besteht darauf, dass er auf der Pells Highschool einen guten Abschluss macht, um anschließend aufs College zu gehen. Kels Vater hat sie verlassen, als der Junge vier Jahre alt war. Charlene sucht Trost im Alkohol, wofür ihr Sohn sie hasst. Kel muss sich um alles kümmern. Fast jeder kennt seine Mutter, da sie vor ihrem Absturz als Sekretärin auf der Pells Highschool gearbeitet hat. Einzig die Briefe von Arthur bescheren ihr ein paar glückliche Momente.
Arthur hat mein Herz besonders berührt. Der gutmütige Mann hat jedes bisschen Zuwendung aufgesaugt wie ein Schwamm ein paar Tropfen Wasser. Er hat Hilfe bekommen und Hilfe gegeben.
Kel musste durch die Hölle gehen, als er seine Mutter bewusstlos im Haus fand. Er schämt sich wegen ihres Verhaltens und hat sich nie für ihre Probleme interessiert. Erst als es zu spät ist, begreift er, wie seine Mutter gelitten hat. Er erinnert sich an die Zeiten, als er mit seiner Mutter glücklich war. Der beliebte Junge findet Hilfe bei guten Freunden und deren Familien.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, mitten in einem Drama zu stecken und dennoch ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und kommt ungewöhnlich daher. Es finden keine Dialoge zwischen Arthur und Kel statt, obwohl sie die beiden Hauptfiguren sind, die zueinander finden sollen. Das war für mich eine ganz neue Leseerfahrung.
Die Geschichte erzählt von zufälligen Begegnungen und schweren Verlusten. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen.
Liz Moore hat wichtige Themen aufgegriffen und genial umgesetzt. Sie hat fett- und alkoholsüchtigen Menschen eine Stimme gegeben.
Mehr will ich nicht mehr verraten, da jeder diese Geschichte unbedingt selbst entdecken sollte. Die wunderbar gezeichneten Figuren haben mein Herz berührt und mir feuchte Augen beschert. Die Szenen in der Highschool und die Baseballspiele wirken wie aus einem Jugendbuch, was dem Geschehen eine besondere Note gegeben hat.
Von mir eine klare Empfehlung.
Ein großes Dankeschön an Liz Moore und dem C.H. Beck Verlag.
Wir erleben die Flucht von Marlen, die sich aus einer Familientragödie retten konnte, und anschließend Zuflucht in einem verlassenen Forsthaus findet. Wilma versteckt das 14-jährige ...
1945-1961 Güstrow
Wir erleben die Flucht von Marlen, die sich aus einer Familientragödie retten konnte, und anschließend Zuflucht in einem verlassenen Forsthaus findet. Wilma versteckt das 14-jährige Mädchen in der Schublade einer Bauernkommode vor den Russen. Im Anschluss nimmt die hagere Frau Marlen zu sich nach Hause in ihr Waldhaus. Sie adoptiert das Mädchen und weist sie in die Kunst der Malerei ein. Marlen zeigt viel Talent und hat ein Geheimnis. Damals, in der Schublade im Forsthaus, hat sie versehentlich ein kleines Bild beschädigt, das sie wieder reparieren möchte. Eine junge Frau, am Fenster stehend ...
2023 Berlin
In der Gegenwart erlebt Hannah einen großen Abschiedsschmerz, da ihre beste Freundin Rubi aus der gemeinsamen Wohnung in Berlin auszieht. Rubi erwartet von ihrem Freund Max ein Kind.
Zu ihrer größten Verwunderung meldet sich ihr leiblicher Vater, nachdem er jahrelang den Kontakt zu ihr gemieden hatte.
Alena Schröder bringt die Gefühle der Figuren wunderbar zum Ausdruck; ohne große Gefühlsduselei. Der coole Humor täuscht nicht über die innere Zerrissenheit von Hannah hinweg. Sei es die Unsicherheit gegenüber ihrem Vater oder das Verlassenheitsgefühl, nachdem ihre Freundin ausgezogen war.
Besonders Marlen geht einem ziemlich nahe. Sie trifft im Laufe der Geschichte eine Entscheidung, für die ich ihr sehr großen Respekt zolle. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich gehandelt hätte. Das Leben im Waldhaus war nicht immer leicht für Marlen, da sie nie ein selbstbestimmtes Leben führen konnte. Die alte, schrullige Burgel führte den Haushalt, und Marlen erstellte, nach genauen Anweisungen von der erblindenden Wilma, Bilder. Im Großen und Ganzen verlief das Leben der drei Frauen harmonisch. Nachdem Wilmas Mann aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, hing der Haussegen schief.
Die Geschichte wirft viele Fragen auf, die nicht so einfach zu beantworten sind. Wie weit man sich der Familie verpflichtet fühlen muss oder ob man ein selbstbestimmtes Leben führen kann, ohne Rücksicht auf die Angehörigen. Selbst dann, wenn es sich um keine Blutsverwandten handelt.
Der Schreibstil enthält unverkennbar Frau Schröders Handschrift und hat mich wieder mal an die Seiten gefesselt. Alle Figuren sind gut gezeichnet und haben Erkennungswert. Hannahs Gedanken kommen sehr humorvoll und menschlich daher. Bei sämtlichen Situationen konnte ich sie sehr gut nachvollziehen und so manche Situationskomik hat mich zum lächeln gebracht.
Ich empfehle Euch das Buch, wenn ihr gerne Familiengeschichten lest, die wie mitten aus dem Leben gegriffen wirken. Nichts wird hier beschönigt – nichts unnötig dramatisiert. Diese Besprechung enthält nur einen kleinen Teil des Buches. Den Rest zu entdecken lohnt sich.
"Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid." "Bei euch ist es immer so unheimlich still." "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel."
Diese drei Buchtitel klingen wie eine kleine Kurzgeschichte. Eine klare Empfehlung für alle drei Titel.
Ein herzliches Dankeschön geht an Alena Schröder und den Dtv-Verlag. "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" war aber noch nicht das Ende, oder? Ich wüsste wirklich sehr gerne, wie es mit Hannah weitergeht.
Es geht um die Strafverteidigerin Sarah Wolff, die mit ihrer Tochter nach Berlin gezogen ist und dort ein Späti betreibt. Sie hat Angst vor dem Alleinsein. Sie hat Angst vor ihrem Exmann, der in der ...
Es geht um die Strafverteidigerin Sarah Wolff, die mit ihrer Tochter nach Berlin gezogen ist und dort ein Späti betreibt. Sie hat Angst vor dem Alleinsein. Sie hat Angst vor ihrem Exmann, der in der Vergangenheit grausame Dinge getan hat. Noch mehr hat sie Angst vor dem mysteriösen, unsichtbaren Nachbarn, der sich Eintritt in ihr Leben verschafft hat. Sie muss einsehen, dass sie nicht mehr allein ist ...
Sie muss einsehen, dass sie ungebetene Hilfe bekommt ...
Die Figurenzeichnung ist Fitzek gut gelungen und ich konnte mir die Personen bildlich vorstellen. Besonders Sarahs Ängste sind zwischen den Zeilen spürbar. Als Kind traumatisiert, hat sie auf Anraten ihrer Psychologin ein "Dunkelbuch" angelegt. Dort durfte sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ohne Wertung beschreiben, was sie am liebsten mit Menschen machen würde, die ihr in der Vergangenheit übel mitgespielt haben. Als sie feststellt, dass der geheime Nachbar ihre Einträge abarbeitet, gerät sie in Panik. Vor allem wegen des letzten Eintrags, der nicht von ihr stammt.
Misstrauen und innere Zerrissenheit bestimmen die Handlung und machen die Geschichte zu einem Pageturner. Nichts ist so, wie es scheint.
Der Schreibstil liest sich wie Butter und ich bin nur so durch die Seiten gerutscht. Ein Abbremsen war mir ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Das Ende ist typisch Fitzek. Eine klare Empfehlung.
Im Finale der Housemaid-Reihe haben wir es mit einem Psychothriller zu tun, in die McFadden eine liebevolle Familiengeschichte integriert hat.
Enzo und Millie sind mittlerweile verheiratet und haben ...
Im Finale der Housemaid-Reihe haben wir es mit einem Psychothriller zu tun, in die McFadden eine liebevolle Familiengeschichte integriert hat.
Enzo und Millie sind mittlerweile verheiratet und haben sich auf Long Island ein Haus gekauft. Ihre beiden Kinder Ava und Nico sind davon erstmal wenig begeistert. Millie arbeitet erfolgreich in einem Krankenhaus als Sozialarbeiterin und Enzo möchte sein Unternehmen im Gartenbau auf Long Island weiter ausbauen.
Alles könnte so harmonisch sein, wären da nur nicht die sonderbaren Nachbarn ...
Ich möchte zum Abschluss dieser Reihe nicht viel schreiben. Mir hat er ausnehmend gut gefallen. Die Autorin hat sich dieses Mal viel Zeit gelassen, bis es richtig zur Sache ging. Ich fand es richtig berührend, wie Millie und Enzo bemüht sind, ihr Familienglück zu verteidigen. Das war nicht leicht, da es Nachbarn gibt, die einem das Glück nicht gönnen.
Besonders Millie wird mit Ereignissen konfrontiert, die ihr in der Vergangenheit Alpträume beschert haben. Nun gilt es, ihre Kinder davor zu schützen. Besonders der kleine Nico scheint Probleme zu haben, die er niemandem mitteilen will.
Millie ist sich nicht mehr sicher, ob sie Enzo wirklich noch trauen darf. Wer ist der Mann, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hat?
Vor gut 30 Jahren habe ich Joy Fielding für mich entdeckt und ein Buch nach dem anderen von ihr gelesen. Auch heute noch mag ich ihre Bücher sehr.
Am 24. Dezember 2025 habe ich "Der Freund" von Fraida McFadden gelesen. Wir haben heute den 18. Januar 2026 und ich habe das 6. Buch der Autorin beendet. Sie zählt mittlerweile zu meinen Thriller-Lieblingsautorinnen. Ich hatte einfach keine Chance, gegen diesen Lesesog anzukämpfen. Ich musste sie einfach nacheinander alle lesen! Ein guter Tipp von mir: Lest McFaddens Bücher erst dann, wenn ihr wirklich Zeit dafür habt und nicht in die Verlegenheit kommen wollt, Bücher, die ihr aktuell lest, zur Seite zu legen. Genau das ist mir passiert.