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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2017

Achtung, Suchtpotenzial!

Der Kuss der Lüge
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Inhalt und Schreibstil
Die Geschichte ist wunderschön und flüssig geschrieben und nimmt sich immer wieder Zeit, den Leser in eine andere Welt zu entführen. Dabei ist das Buch nicht immer auf Spannung aus, ...

Inhalt und Schreibstil
Die Geschichte ist wunderschön und flüssig geschrieben und nimmt sich immer wieder Zeit, den Leser in eine andere Welt zu entführen. Dabei ist das Buch nicht immer auf Spannung aus, sondern genießt auch die kleinen und ruhigen Momente. Dass die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind, macht das Buch interessanter und lässt auch mal andere Blicke auf die Geschichte zu.

Charaktere
Lia ist ein sehr sympatischer und starker Protagonist, bei dem man sich nicht ständig fragt warum er etwas tut. Meistens finde ich ihre Reaktionen und Handlungen nämlich sehr nachvollziehbar. Im Gegensatz zu ihr steht die ruhige und sensible Pauline. Doch gerade das ist es, was ihre Freundschaft ausmacht. Auch Rafe und Kaden sind sehr interessante Charaktere. Jede wichtige Person in diesem Buch ist liebevoll dargestellt und wird sofort ins Herz geschlossen oder verflucht.

Fazit
Ein wunderschönes Buch, welches man am liebsten in einer Naht durchlesen möchte. Definitiv eines meiner neuen Lieblingsbücher und Band 2 wartet gerade darauf verschlungen zu werden!

Veröffentlicht am 30.01.2024

Das Leben der Evelyn Hugo

Die sieben Männer der Evelyn Hugo
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Nach Malibu rising also mein zweites Buch der Autorin und, was soll ich sagen, nicht mein Letztes!
Anfangs war ich extrem skeptisch. Husband Nr 1 wird ja extrem schnell und oberflächlich abgehandelt und ...

Nach Malibu rising also mein zweites Buch der Autorin und, was soll ich sagen, nicht mein Letztes!
Anfangs war ich extrem skeptisch. Husband Nr 1 wird ja extrem schnell und oberflächlich abgehandelt und ich hatte sehr große Angst, dass das so bleibt. Schnell wird aber klar: es geht nicht wirklich um die Ehemänner. Und während einige das Buch als zu oberflächlich abstempeln, war es für mich weit tiefgründiger als gedacht.
Ich rechnete mit einer sprunghaften Frau, die vergeblich die große Liebe sucht und sie zu oft verliert. Dabei gehts viel mehr um diese Liebe, die nie geht und immer bleibt ganz egal wie viele Hürden und Probleme sich in den Weg stellen. Und natürlich um das wichtige Hauptthema, das ich hier nicht Spoilern mag ☺️ und selbstverständlich geht es auch um Fame und Erfolg, Hollywood,Baby!
Mit Evelyn haben wir eine sehr ehrgeizige Frau. So geradlinig sie ist, so kompliziert wird sie dann auch oft. Letzten Endes kann ich aber nichtmal sagen ob ich sie mag. Moniques Geschichte ist eher nebensächlich, aber ergänzt Schön.
Wer Riesen Plot Twists erwartet ist hier jedoch falsch. Wir lesen ja quasi eine Biografie, die Spannung bleibt also für den Erzählstil manchmal etwas auf der Strecke. Und für ein ganzes Leben hat das Buch dann eben doch recht wenig Seiten.
Trotzdem war ich irgendwann voll drin, hab nachgedacht und mitgefühlt und es klingt noch immer etwas nach.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Die besten Freunde

Trust Again
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„Wir unterhielten uns über unsere Vergangenheit, als wäre sie genau das. Vergangen.“

Spencer und Dawn sind beste Freunde. Doch keiner von beiden kann leugnen, dass da ein gewisser Funken ist. Spencer ...

„Wir unterhielten uns über unsere Vergangenheit, als wäre sie genau das. Vergangen.“

Spencer und Dawn sind beste Freunde. Doch keiner von beiden kann leugnen, dass da ein gewisser Funken ist. Spencer lädt Dawn immer wieder auf ein Date ein – und Dawn lehnt immer wieder ab. Zu groß ist der Schmerz, den Exfreund Nate ihr zugefügt hat. Ob sie es schafft, wieder zu vertrauen?

Ich habe mich unendlich auf dieses Buch gefreut! Nachdem ich Begin again verschlungen habe, habe ich mir direkt Trust again geschnappt. Denn Spencer und Dawn gefielen mir bereits in Band 1 wahnsinnig gut. Und eins kann ich vorab direkt wieder sagen: Der Schreibstil, das Gefühl und den Humor der Reihe finde ich nach wie vor grandios.

Dawn ist ein sehr humorvoller, aufgeweckter Charakter. Außerdem ist sie nicht auf den Mund gefallen und sagt gerade heraus, was sie denkt. Das mag ich wirklich sehr an ihr und es wird mit ihr auch nie langweilig. Die Szenen mit ihrem Dad finde ich besonders herzerwärmend. Spencer ist ein intelligenter, fröhlicher aber auch tiefgründiger Charakter. Nach außen hin gibt er sich sehr locker, ist immer gut drauf und hat immer einen Spruch auf den Lippen. Er hat so etwas jungenhaftes, was mir sehr gefällt, mich manchmal aber auch etwas genervt hat. Beim Tippen merke ich aber, wie leicht es mir fällt, die Charakterzüge der Figuren auszumachen, und das geht mir mit allen Charakteren so. Die Autorin hat wirklich fein ausgearbeitete Persönlichkeiten geschaffen, die man nur gern haben kann.

Das ist auch bei den Nebenfiguren der Fall. Vor Allem Kaden mag ich seit diesem Band sehr gern und auch Sawyer, die ich in Begin again gar nicht ausstehen konnte, fange ich wirklich an zu mögen. Ich freue mich sogar richtig auf ihren Teil Feel again. Kein Charakter wirkt blass und die Protagonisten dadurch nur noch kräftiger.

Was mir an diesem Teil sehr gefällt, ist, das man mehr von dem Universitätsleben mitbekommt. Man begleitet Dawn auch mal zu ihren Kursen. Natürlich gibt es auch nicht zu wenige Partys 😉 Langsam wird das Bild von Woodshill immer klarer, als würde man sich die Stadt zusammenpuzzeln. Und ich wette: Mit jedem neuen Buch kommt man wieder nach Hause.

Trotzdem gefällt mir Trust again nicht ganz so gut wie Begin again. Zum Einen, weil es dem Schema seines Vorgängers zu sehr folgt. Ich wusste bei einem Blick auf die Seitenzahl oft, was als nächstes passieren musste. Es ist mir von der Handlung und der Struktur zu ähnlich, obwohl die Protagonisten und ihre Geschichten ja doch ganz anders sind. Gegen Ende wirkt ihr Verhalten dann manchmal gar nicht echt, sondern so, als brauchte man eben noch etwas, das Drama erzeugt. Das hatte ich bei diesen zwei Figuren anders erwartet. Es gab einige Momente, in denen ich lieber länger verweilt wäre, und wiederum andere, die mir dann zu lang vorkamen.

Fazit

Auch Trust again konnte mich überzeugen, auch wenn ich Begin again ein bisschen mehr liebe 🙂 Ich mag Spencer und Dawn zwar sehr, aber ich hatte erwartet, dass mich ihre Geschichte mehr umhaut. Und vielleicht war genau das mein Problem.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Gelungener Abschluss

Die Vernichteten
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Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale ...

Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale der Trilogie aber wirklich gelungen!

Obwohl ich den Band als etwas weniger spannend empfunden habe als die anderen zwei, hat mich das Ende wieder abholen können. Die einzelnen Fäden laufen endlich zusammen und jede Person bekommt ein passendes (mal mehr mal weniger glückliches) Ende. Die große Enthüllung hat mich tatsächlich noch sehr überraschen können, ergab gleichzeitig aber völlig Sinn.

Mit Ria hatte ich bis zum Schluss ein wenig Probleme, weil sie mir zu analytisch war. Sie kann sehr manipulativ sein und setzt ihre „Superkraft“ auch gegen Freunde ein. Vielleicht hat die Lovestory mit Sandor mich deshalb auch nicht erreicht, weil ich mit Ria nichz viel anfangen kann. Trotzdem ist ihr Charakter durch ihre Vergangenheit und den Einfluss der Spähren authentisch.

Ich finde man merkt ein wenig, dass es eins der früheren Werke der Autorin ist und dass sich ihr Schreibstil doch noch etwas geändert hat. Das würde ich aber weder positiv noch negativ bewerten, er ist einfach ein wenig anders ☺️ Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es sich dieses Mal nicht um einen Jugendthriller handelt.Ja

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Ein magischer Einblick

Jenseits der Magie
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Ich bewerte nur ganz ungern Biografien, denn wer bin ich um zum Beispiel zu behaupten, dass etwas nicht authentisch oder langweilig sei, wenn ich die Person nicht kenne.
Was ich allerdings zum Buchaufbau ...

Ich bewerte nur ganz ungern Biografien, denn wer bin ich um zum Beispiel zu behaupten, dass etwas nicht authentisch oder langweilig sei, wenn ich die Person nicht kenne.
Was ich allerdings zum Buchaufbau sagen kann: Der war mir teils etwas zu verworren. Es gibt viele Zeitsprünge und es ist nicht immer chronologisch. Stattdessen beschreibt ein Kapitel meist eine Beziehung zu einer Person, meist aus dem Harry Potter Cast. Da das aber auch nicht ganz stringent ist, wird es etwas wuselig.

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