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Veröffentlicht am 07.05.2026

Freundinnen oder Zweckgemeinschaft

Weird Girls
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Grainne O’Hare nimmt ihre Leser mit nach Belfast. Der Schreibstil ist flüssig, allerdings auch sehr sprunghaft und man hat manchmal Probleme die Charaktere auseinander zu halten. Durch Zeitsprünge und ...

Grainne O’Hare nimmt ihre Leser mit nach Belfast. Der Schreibstil ist flüssig, allerdings auch sehr sprunghaft und man hat manchmal Probleme die Charaktere auseinander zu halten. Durch Zeitsprünge und nebensächliche Details wird man zu oft aus dem Lesefluss gerissen und auch beim Hörbuch ist nur schwer zu unterscheiden, in welchem Kapitel und aus wesen Sicht gerade erzählt wird. Die Kapitellänge ist ok und gibt die Geschehnisse aus Sicht der Protagonistinnen wieder. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, wirken dabei aber authentisch. Die Stimme der Hörbuchsprecherin ist angenehm, allerdings etwas monoton. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet.

Hauptprotagonistinnen sind Maggie, Harley und Roise.
Die Mädchen leben in einer WG und haben dort zusammen mit ihrer Freundin Lydia ihre wilden Zwanziger erlebt. Als Lydia durch einen Unfall ums Leben kommt, bleiben die 3 in der WG und versuchen sich um die Schildkröte ihrer verstorbenen Freundin zu kümmern. Sie merken, welche Aufgaben Lydia eigentlich übernommen hat und versuchen nach dem Verlust ihr Leben weiterzuleben. Die 3 entwickeln sich in verschiedene Richtungen und müssen sich fragen, ob das wirklich noch eine Freundschaft ist oder langsam zu einer Zweckgemeinschaft wird. Partys, Jobs und Beziehungen, was wollen sie mit ihrem Leben machen und lohnt es sich eingetretene Pfade zu verlassen? Alle gehen auf Ende 20 zu und trotzdem ist Alkohol, Drogen und unverbindlicher Sex immer wieder ein Thema, doch glücklich scheint keine mehr mit dieser Situation zu sein. Können sie es in der Konstellation schaffen, aus dem Hamsterrad rauszukommen und ihre Leben in Bahnen zu lenken, die sie wieder glücklich machen?

Die Idee war gut, das Konzept hat mich leider nicht überzeugt. Die Autorin befasst sich mit einigen Tabu-Themen der Gesellschaft, verleiht ihren Charakteren aber zu wenig tiefe, sodass man sich als Leser nur schwer in diese reinversetzen kann und das Buch zum Teil ein gewissen Chaos zu Grunde liegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2026

Man sollte seine Aussagen mit Bedacht wählen

Woman Down
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Colleen Hoover nimmt ihre Leser mit ins Leben einer Autorin. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Kapitel teilweise sehr lang. Der Anfang der Geschichte ist sehr schleppend, nimmt aber ab Kapitel ...

Colleen Hoover nimmt ihre Leser mit ins Leben einer Autorin. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Kapitel teilweise sehr lang. Der Anfang der Geschichte ist sehr schleppend, nimmt aber ab Kapitel 3 seine erste Wendung, sodass Spannung in das Buch kommt. Die Charaktere wirken authentisch, aber nicht immer sympathisch. Das Cover gibt wenig Hinweise auf das Geschehen, passt aber gut zur Geschichte.

Hauptprotagonistin ist die Autorin Petra. Eines ihrer Bücher würde verfilmt, doch durch das Streichen eines sehr Charakters hat ihre Community den Film zerrissen und als dann auch noch ein Chatverlauf geleakt wird, wo sie der Streichung zustimmt, geht der Shitstorm richtig los. Da der gestrichene Charakter eine große Anzahl von Anhängern hatte und eigentlich ein bedeutender Teil für die Geschichte war, ist die Streichung für die Community einfach nicht nachvollziehbar. Ihre Freundin Kollegin Nora kann sie nach einiger Zeit zu einem gemeinsamen Podcast ermutigen und im Anschluss reist Petra erneut in eine abgelegene Hütte, an dem Ort, wo sie meist ihre Auszeit zum ungestörten Schreiben nimmt. Sie möchte dort versuchen die Deadline ihres neuen Buches einzuhalten und so ihre Fans wieder für sich gewinnen. Doch ihr fehlt einfach die zündende Idee, um ihre Story interessant zu machen. Kurz nach ihrer Ankunft wird sie nachts durch den Polizisten Saint geweckt. Durch das Zusammentreffen bekommt ihr Buchprotagonist Cam sein Aussehen verleiht und da er ihre Muse zu sein scheint, verabredet sie sich mit ihm. Sie kann sich auf einmal besser in ihre Buchfigur Reya reinversetzen und die Beiden beginnen ein gefährliches Spiel. Sie fangen an die Protagonisten und die erdachten Szenarien nachzuspielen. Petra findet zurück in ihren Schreibfluss und die Seiten füllen sich in Windeseile, doch warum spielt Saint dieses Spiel mit, wenn er doch glücklich verheiratet ist? Wer ist Saint wirklich und was verheimlicht Petra?

Colleen Hoover versucht ihren Lesern das Leben als Autorin näher zu bringen und wie sich Schreibblockaden und Shitstorms auf deren Leben auswirken können. Mit einigen unerwarteten Wendungen schafft sie einen Spannungsbogen, der bis zum Ende des Buches anhält. Leider ist der Beginn des Buches wirklich schleppend, sodass mich das Buch nicht ganz abgeholt hat.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2025

Hochzeit mit Turbulenzen

Not My Type
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Lucy Score nimmt ihre Leser mit auf eine Hochzeit in der gehobenen Gesellschaft. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge. Das Cover ist etwas nichtssagend. Die Sprecherin ...

Lucy Score nimmt ihre Leser mit auf eine Hochzeit in der gehobenen Gesellschaft. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge. Das Cover ist etwas nichtssagend. Die Sprecherin ist angenehm, aber ich finde es immer etwas besser, wenn schon 2 Protagonisten unterschiedlichen Geschlechts die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen, dass dann auch 2 Sprecher das Hörbuch einsprechen.

Hauptprotagonisten sind Frankie und Aiden.
Frankie ist die Trauzeugin der Braut und die die Einzige, die nicht aus der gehobenen Schicht ist und diesen Leuten bei vielen Veranstaltungen sogar als Servicekraft beim Catering die Sektgläser oder Häppchen reicht. Je länger sie mit den anderen Brautjungfern zusammen ist, umso deutlicher merkt sie, dass sie diesen Leuten nichts abgewinnen kann. Ständig geht es darum, wie sich die anderen den reichen Ehemann Nummer 2 unter den Gästen angeln können und Frankie ist einfach so anders.
Aiden ist an Geld und Macht gewöhnt, ist aber nicht so skrupellos wie sein Bruder. Als er die temperamentvolle Frankie sieht du erlebt, will er sie kennenlernen. Doch er kassiert einen Korb von ihn und das stachelt ihn nur noch mehr an, ihr näher zu kommen.

Als Frankie beobachtet, wie der Bräutigam entführt wird, will sie Alles daran setzen ihn zu finden, bevor ihre beste Freundin davon etwas erfährt. Aiden nimmt sie gezwungenermaßen mit ins Boot und so wird der Tag vor der Trauung turbulent. Dabei merkt Frankie aber, dass er nicht der typische Snob ist und muss sich eingestehen, dass auch er für die interessant ist. Werden sie den Bräutigam finden können und somit die Hochzeit retten. Kann sich Frankie auf den versnobten Typ einlassen und darüber hinwegsehen, dass sie aus verschiedenen Gesellschaftsschichten kommen? Wie wird Frankies Umfeld darauf reagieren, das so ein reicher Mann anscheinend aufrichtiges Interesse an ihr hat?

Not my Type nimmt einige Klischees der gehobenen Gesellschaft auf und versucht diese auch humorvoll einzubinden. Die Story ist etwas zu langatmig und vorhersehbar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2025

Ein Neuanfang mit eisernen Regeln

Honeybridge. All Mine
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Pippa Nixon nimmt ihre Leser mit nach Honeybridge. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge. Die Charaktere wirken sympathisch und es ist eine süße Kleinstadtgeschichte ...

Pippa Nixon nimmt ihre Leser mit nach Honeybridge. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge. Die Charaktere wirken sympathisch und es ist eine süße Kleinstadtgeschichte mit cozy Vibes. Das Cover macht einen herbstlichen Eindruck, was leider nicht so richtig zum Story passt.

Hauptprotagonisten sind Isabella und Etienne.
Isabella ist nach ihrer Scheidung von Daniel von London nach Honeybridge gezogen und möchte dort mit ihrem Restaurant Tutto Mio einen neuen Lebensabschnitt starten. Dafür hat sie sich auch eine Sex-Pause bis zur Eröffnung ihres Restaurants auferlegt und möchte einfach zeigen, das sie einen toughe Frau ist, die es auch alleine schafft.
Etienne betreibt in Honeybridge ein Bistro und gilt als Schürzenjäger der Kleinstadt. Vor 5 Jahren hat er seine Eltern verloren und zu seinem Bruder ist der Kontakt vor 4 Jahren abgebrochen. Mit Fox und Walker hat er 2 Freunde an seiner Seite, auf die er sich verlassen kann und die er gerne unterstützt.

Als Isabella in Honeybridge ankommt merkt sie schnell, dass es in dem kleinen Städtchen ein großer Zusammenhalt gibt. Mit Wren, Rosie und Amber findet sie schnell drei Freundinnen, die sie mit auf Veranstaltungen im Städtchen nehmen und dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlt. Amber stellt sie in ihrem Restaurant an, sodass die Frauen noch mehr zusammenwachsen. Auch wenn sie sich die Sexpause auferlegt hat, muss sie sich eingestehen, dass Etienne sexuelle Fantasien in ihr weckt. Etienne findet Gefallen an seiner neuen Nachbarin und beobachtet sie auch. Er setzt alles daran, sie zu verführen, muss aber schnell erkennen, dass das kein einfaches Unterfangen wird. Als er die Hintergründe erfährt, akzeptiert er es und geht einen Deal mit ihr ein.
Doch auch Etienne scheint ein Geheimnis zu haben und will sich einfach nicht auf eine feste Beziehung einlassen. Was ist damals passiert, warum er sich nicht binden möchte und kann es doch eine Chance geben, wie die Zwei eine Zukunft haben können? Wird Isabella an ihrer Sexpause festhalten oder schafft es Etienne sie schwach werden zu lassen?

Leider kann das Buch den herbstlichen Vibe nicht so richtig transportieren und ist in einigen Szenen zu klischeehaft angelegt. Zudem ist das Gleichgewicht zwischen cozy und spicy nicht immer gegeben, was es erschwert den Leser wirklich abzuholen. Es sind ein paar schöne Idee und super sympathische Nebencharakter in dieser Kleinstadtgeschichte zu finden, aber zu wenig Tiefgang.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.08.2025

Ein Dämon zum verlieben

Spookily Yours
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Jennifer Chipmann nimmt ihre Leser mit in das kleine Städtchen Pleasant Grove. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Geschehnisse werden abwechselnd ...

Jennifer Chipmann nimmt ihre Leser mit in das kleine Städtchen Pleasant Grove. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Geschehnisse werden abwechselnd aus Sicht der Protagonisten erzählt. Die Charaktere wirken sympathisch und man kann als Leser gut die Situationen nachfühlen. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet.

Hauptprotagonisten sind Willow und Damien.
Willow ist eine Hexe und betreibt zusammen mit ihrer Schwester Luna eine Bäckerei. Nach dem Tod ihrer Seelenkatze, kann sie sich nur schwer aufraffen, nach einem neuen Seelentier zu suchen. Außerdem weiß sie nicht, ob sie beruflich nicht etwas anderes machen soll.
Damien ist der Bruder vom Dämonenprinz Zain und in die Menschenwelt geschickt wurden, um die Gefährten von ihm zu finden. Eine Hexe hat ihn allerdings mit einem Fluch belegt und so ist er zu einer Katze geworden.
Als Willow mal wieder die Einsamkeit spürt macht sie sich auf ins örtliche Tierheim und entdeckt dort einen schwarzen Kater. Da direkt eine Verbindung besteht, entschließt sie sich ihn zu adoptieren und ist überrascht, als sie merkt, dass die Katze unter einem Fluch steht. Sie will ihm helfen und beim Vollmond versuchen sie den Fluch zu brechen. Der Fluch kann gebrochen werden und Damien endlich wieder in Menschengestalt seiner Aufgabe nachgehen. Doch Beide merken, dass sie eine Verbindung zueinander haben und Willow muss erkennen, dass Dämonen gar nicht so sind, wie ihr immer erzählt wurde. Doch kann Damien seinen Bruder dazu bringen, ihn weiterhin in Pleasent Grove zu lassen und kann er dort die Seelengefährtin für Zain finden?

Eine knisternde paranormale Romance, der leider etwas Tiefgang fehlt. Eine Halloween-Geschichte für Zwischendurch, die einstimmt auf die ganz besondere Zeit im Herbst.

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