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Veröffentlicht am 31.03.2026

Besser als Teil 1

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Während Neapel im Osterfieber ist, verbringt Commissario Gaetano die Feiertage auf der Familien-Tenuta im kampanischen Hinterland. Doch an Karfreitag ist es vorbei mit der Ruhe, seine Kollegin Beppa Bellucci ...

Während Neapel im Osterfieber ist, verbringt Commissario Gaetano die Feiertage auf der Familien-Tenuta im kampanischen Hinterland. Doch an Karfreitag ist es vorbei mit der Ruhe, seine Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn an, da im Hafenbecken ein toter Mann angeschwemmt wurde. Gaetano muß nach Neapel zurück. Ob er will oder nicht...

"Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl" von Fabio Nola ist der zweite Fall für den sympathischen Commissario. Der erste Fall war noch etwas sperrig - diesmal hat Fabio Nola alles sehr viel besser gemacht! Es gibt zwar neben dem Kriminalfall noch einige detaillierte Beschreibungen von Ostertraditionen, kulinarischen Genüssen und dem italienischen Leben, jedoch ist dies deutlich gestraffter als im ersten Band, so daß hier keine "Durchhänger" mehr entstehen und die Spannung nicht unterbrochen wird. Denn nun sind diese Beschreibungen teil der Handlung, machen dies Buch so liebenswert und geben ihm den typischen Flair. Interessant ist es zu verfolgen, wie Gaetano und Bellucci zusammenarbeiten. Sie bilden ein gutes Team und gehören zusammen. Die Handlung baut ihre Spannung kontinuierlich auf und der Spannungsbogen steigt langsam an, bis er am Ende seinen fulminanten Höhepunkt erreicht. Mit diesem Krimi erhält man einen unterhaltsamen Fall, der von sympathischen Ermittlern in der österlichen Kulisse Neapels gelöst wird. Urlaubsflair ist hier garantiert!

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Von wegen Urlaub

Die Finca
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Rosi hat einen Housesitter-Job auf Mallorca. Eine luxuriöse Villa, Strand und wenig Arbeit - das klingt nach einer entspannten Woche. Jedoch wird sie in der Villa von Fabian begrüßt, der angeblich ebenfalls ...

Rosi hat einen Housesitter-Job auf Mallorca. Eine luxuriöse Villa, Strand und wenig Arbeit - das klingt nach einer entspannten Woche. Jedoch wird sie in der Villa von Fabian begrüßt, der angeblich ebenfalls den Job bekommen hat. Keiner der beiden will freiwillig wieder gehen. Die Eigentümer sowie der Kontaktmann sind nicht zu erreichen, so daß ihnen nur übrig bleibt, gemeinsam in der Villa zu bleiben. Schnell geschehen merkwürdige Dinge und Rosi und Fabian fühlen sich beobachtet. Die Frage ist, wo die Bedrohung lauert....

Mit "Die Finca" entführt Kirsten Nähle ihre Leser in das Urlaubsparadies Mallorca. Jedoch kommt hier nicht wirklich Urlaubsstimmung auf. Die Atmosphäre wird hier zunehmend bedrohlicher. Eigentlich beginnt die Geschichte ganz behäbig. Rosi freut sich auf ihren erholsamen Job und trifft auf Fabian, der behauptet, diesen Job bereits angetreten zu haben. Man könnte meinen, dann bleiben sie eben beide, das Haus ist ja groß genug. Aber dann steigt die Spannung mit jeder Seite. Denn sowohl Rosi, als auch Fabian hüten ein Geheimnis, keiner traut dem jeweils anderen und bewaffnet sich erstmal. Keinem von ihnen habe ich getraut oder wirklich Sympathien entgegen gebracht. Dies könnte den ein oder anderen Leser natürlich stören, mir hat es mehr Nervenkitzel bereitet. Die Handlung wird leider etwas flach erzählt, so daß es keine Höhepunkte gibt. Dies heißt nicht, daß es nicht spannend wäre, jedoch bleibt der "atemlos-lesen-Effekt" leider außen vor. Kirsten Nähle schreibt hier sehr flüssig und leicht verständlich, so daß dieses Buch ein sehr kurzer Zeitvertreib ist!

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Mal was anderes

Ankerplatz am Meer
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Jule flieht am Wendepunkt ihres Lebens an die Küste. Geplagt von Selbstzweifeln findet sie Unterschlupf in der Pension von Luis und Anna, trifft dort auf Sophie, Philipp, Tom, Laura und Ben, die alle einen ...

Jule flieht am Wendepunkt ihres Lebens an die Küste. Geplagt von Selbstzweifeln findet sie Unterschlupf in der Pension von Luis und Anna, trifft dort auf Sophie, Philipp, Tom, Laura und Ben, die alle einen Rucksack voller Probleme mit sich tragen. Gemeinsam unternehmen sie eine Reise der Selbstfindung, lernen durch Gemeinschaft und Gespräche mit sich selbst ins reine zu kommen.

Mit ihrem Buch "Ankerplatz am Meer" begibt sich Heike Meckelmann auf einen neuen Weg, der so ganz anders ist als das, was man von ihr kennt. Hier wird es nachdenklich. Die Geschichte ist ein wenig spirituell angehaucht, darauf muß man sich einlassen können, um den wahren Sinn des Buches, den man zwischen den Zeilen findet, zu verstehen. Dann kann man dieses Buch als Leitfaden nehmen, der dem Leser in manchen Situationen helfen kann. Anhand der Charaktere in diesem Buch kann man erkennen, daß man, egal wie verfahren eine Situation erscheint, nicht aufgeben soll. Wenn man merkt, wie alles zusammenhängt, kann man gegenwirken. Dies vermittelt Heike Meckelmann in einer zwar gewöhnungsbedürftigen, poetischen Sprache, die jedoch trotzdem gut lesbar und verständlich ist. Ich mochte dieses Buch sehr, denn es war einmal ein Ausflug in eine völlig andere Welt!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Berührend

Die drei Leben des Maylo
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Malyo, ein außergewöhnlich intelligenter Hund, erzählt aus seinem Leben. Als er eines Tages mit der Tochter seiner Familie eine Bootstour macht, fällt er über Bord, gerät in einen Strudel und droht zu ...

Malyo, ein außergewöhnlich intelligenter Hund, erzählt aus seinem Leben. Als er eines Tages mit der Tochter seiner Familie eine Bootstour macht, fällt er über Bord, gerät in einen Strudel und droht zu ertrinken. Die Tochter springt hinterher, will Maylo retten. Während Maylo sich ans Ufer retten kann, kommt für die Tochter jede Hilfe zu spät, sie ertrinkt selbst im Strudel. Die Familie trauert sehr, gibt Maylo die Schuld und läßt ihn merken, daß besser er ertrunken wäre. Maylo würde so gern mit ihnen sprechen können, um ihnen zu sagen, daß das Leben nicht mit dem Tod endet.

"Die drei Leben des Maylo" ist eine außergewöhnliche Geschichte. Erika Kuhn läßt hier einen Hund zu Wort kommen. Maylo erzählt voller Weisheit seine Geschichte und die seiner Familie. Seine große Liebe zu seiner Familie wird hier deutlich. Auf feine Art bringt die Autorin die Gedanken Maylos zu Papier. Diese berühren in der Sichtweise und bringen den Leser zum Nachdenken. Denn Maylo spiegelt die Menschen durch seine Augen wieder, dabei bewertet er nicht - denn das würden Hunde niemals machen. Er ist seiner Familie verbunden und hält fest zu ihnen - egal, was passiert. Dieses Buch ist sehr emotional, darauf sollte man vorbereitet sein. Läßt man sich darauf ein, kann es Trost spenden und eine andere Sichtweise der Dinge vermitteln. Diese Geschichte zeigt die tiefe Verbundenheit zwischen Hunden und ihren Familien auf. Das ideale Buch für Hundeliebhaber!

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Oma Emmi ermittelt mit Pendel und Tarot

Friesenschnack und falsche Fährten. Oma Emmi undercover
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Hagermoor in Ostfriesland wird durch einen Mord aufgerüttelt! Während der Ostermesse entdeckt ein Messdiener einen schwerverletzten jungen Mann in der Kirchentoilette, versehen mit einem Pentagramm auf ...

Hagermoor in Ostfriesland wird durch einen Mord aufgerüttelt! Während der Ostermesse entdeckt ein Messdiener einen schwerverletzten jungen Mann in der Kirchentoilette, versehen mit einem Pentagramm auf der Stirn. Dorfpolizist Redolf Puschen ist mit dem Fall überfordert, muß er doch im Kreise der Bewohner ermitteln, mit denen er aufgewachsen ist. Unterstützt wird er durch die Kripo Leer - und seiner Oma Emmi, die mit ihren kuriosen Ermittlungsmethoden für noch mehr Chaos und Unruhe sorgt. Bald muß Redolf feststellen, daß er sich in einigen Dorfbewohnern von klein auf getäuscht hat...

"Friesenschnack und falsche Fährten" ist ein wunderbar humorvoller und durchaus spannender Ostfriesenkrimi von Mirjam Wiesemann. Hier habe ich mich direkt heimisch gefühlt. Ihre Charaktere hat die Autorin zum Teil sehr skurril dargestellt. Da ist vor allem Oma Emmi, die mit ihrem Esoterik-Spleen manchmal über ihre Grenzen hinaus schießt und ordentlich Chaos erzeugt. Dabei meint sie es oft zu gut und nervt Enkel Redolf gewaltig. Er ist ebenfalls sehr aus dem Rahmen gefallen. Seine Vorliebe für alte Filme und deren Schauspielerinnen sowie das Popsternchen Sandra mutet schon kurios an und manchmal dachte ich auch, er könnte ruhig etwas freundlicher zu Emmi sein. Dazu die Kommissare Tietje Schluff und der Österreicher Leopold Winkler, der ständig Redolfs Namen falsch wiedergibt. Schon an der Namenswahl der Charaktere kann man erahnen, daß Mirjam Wiesemann einen sehr humorvollen Krimi geschaffen hat. Trotzdem bleibt es auch spannend. Denn es gilt, den Mörder zu überführen und die Identität des jungen Mannes zu klären. Hier erlebt man so manche Überraschung. Die andere bewegende Frage lautet: Muß Pferd Eisbär wirklich verkauft werden oder darf er zur Freude von Redolf doch am Hof bleiben? In diesem Buch wird es auf keinen Fall langweilig - ganz im Gegenteil! Ich würde mich freuen, wenn Redolf und Emmi noch einige Fälle auspendeln dürften, denn ich hatte hier sehr viel Spaß!

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