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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Absturz auf Terra Ny

Erde 13
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Der elfjährige Levi erwacht nach einem 92-jährigen Kälteschlaf kurz vor der Landung seines Raumschiffes auf dem Planeten Terra Ny. Die Besatzung, unter anderem seine Mutter, gehört zu den Menschen, die ...

Der elfjährige Levi erwacht nach einem 92-jährigen Kälteschlaf kurz vor der Landung seines Raumschiffes auf dem Planeten Terra Ny. Die Besatzung, unter anderem seine Mutter, gehört zu den Menschen, die diesen neu besiedeln sollen. Die Landung verläuft nicht planmäßig, sodass Levi, die etwa gleichaltrige Gwendolin, seine Mutter und ein weiterer Wissenschaftler allein in der völlig unbekannten Welt stranden. Der Beginn eines aufregenden Abenteuers.

Die Thematik der interstellaren Kolonisationsmission, die nicht wie geplant verläuft, ist im Genre des Science-Fiction nicht neu, in "Erde 13" von Andreas Langer aber sehr schön für Kinder ab ca.10 Jahre umgesetzt. Die Geschichte umfasst die ersten Tage nach der Ankunft auf dem Planeten und wird aus der Ich-Perspektive von Levi erzählt. Besonders im Vordergrund steht die vielfältige, fantasievoll erdachte Tierwelt von Erde 13. Durch das farblich toll gestaltete Cover bekommt man einen guten Eindruck von der neuen Welt. Diese ist trotz einiger Gefahren sehr lebensfreundlich gestaltet. Im Buch gibt es auch ein paar sehr schöne ganzseitige Schwarz -Weiß-Zeichnungen dazu. Ein schöner Aspekt ist auch die sich entwickelnde Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Levi und Gwendolin. Die spannende Abenteuergeschichte hat dabei auch ein paar ernste Untertöne, wenn sie die Umweltzerstörung auf der Erde oder das zurücklassen von Familie und Freunden anspricht.

Fazit: Ein guter Reihenauftakt, der neugierig auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Das Licht von Ipra

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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Bea lebt zusammen mit ihrem Großvater, dem Zauber-Eber, auf dem Planeten Ipra. Als dieser eines Tages verschwindet, muss Bea sich auf eine riskante Suche machen. Unterstützung erhält sie vom Cad, einem ...

Bea lebt zusammen mit ihrem Großvater, dem Zauber-Eber, auf dem Planeten Ipra. Als dieser eines Tages verschwindet, muss Bea sich auf eine riskante Suche machen. Unterstützung erhält sie vom Cad, einem abenteuerlustigen Galdurier, der hofft, mit Hilfe des Zauber-Ebers sein verschollenes Volk wiederzufinden. Doch Gefahr lauert in der Dunkelheit.

Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert ist ein sehr hochwertiger Comic im Hardcoverformat. Es ist ein Fantasy-Abenteuer, in dem Mut und Freundschaft eine Rolle spielen. Es gibt ruhige, aber auch viele spannende Szenen, Kämpfe und ungewöhnliche Figuren. Im Zentrum stehen die zurückhaltende Bea und der eher unbeschwerte, wagemutige Cad. Zwei Charaktere, die mir gut gefallen haben. Daneben haben mich vor allem die Bilder dieses Buches begeistert. Diese sind detailreich und teilweise richtige kleine Kunstwerke. Die herbstliche Atmosphäre des Waldes wird beispielsweise ganz wunderbar erfasst, aber auch Kampf- und Actionszenen werden passend umgesetzt. Der Text des Buches ist vergleichsweise gering, sodass die Illustrationen die Geschichte tragen. Ideal ist das Buch somit auch für Kinder, die nicht so gerne lesen. Leider blieb für mich noch viel von der Hintergrundgeschichte rund um Schatten und Licht wortwörtlich im Dunkeln. Tatsächlich endet das Buch recht abrupt und ohne einen zufriedenstellenden Schluss. Man ist somit eigentlich gezwungen, Teil 2 der Reihe zu kaufen, wenn man die Auflösung der Geschichte erfahren möchte. Das gefällt mir gerade bei Kinderbüchern eher weniger. Auffällig ist leider auch der starke Geruch des neuen Buches, der auch nach einer Woche nicht wirklich weniger geworden ist.

Fazit: Ein wirklich toll illustriertes Buch für Kinder ab 10 Jahren. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte im zweiten Teil weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Lucias Ankunft in Flammaris

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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Die dreizehnjährige Lucia entwickelt plötzlich Feuermagie. Ein Zustand, der sie besorgt, denn Feuermagier verschwinden auf ungeklärte Weise spurlos. Bald ist auch ein gefährlicher Nebelwolf hinter ihr ...

Die dreizehnjährige Lucia entwickelt plötzlich Feuermagie. Ein Zustand, der sie besorgt, denn Feuermagier verschwinden auf ungeklärte Weise spurlos. Bald ist auch ein gefährlicher Nebelwolf hinter ihr her. Kann Lucia dem Frostjungen Finn trauen, der sie an die geheime Feuerakademie Fenicia einlädt?

Lucia, ''Flüsterin der Flammen" von Sarah Fleury ist feurig, spannende Fantasy für Kinder ab ca. 10 Jahren. Das Setting zunächst rund um Catania und den Ätna, später im nebelverschlungenen Feuerland Flammaris, hat mir sehr gut gefallen. Wie in einigen Büchern entwickelt der Hauptcharakter plötzlich Magie und wird in einer magischen Schule aufgenommen. Dieser Aspekt der Geschichte ist nicht ganz neu. Leider blieb mir die Darstellung der Feuerakademie etwas zu oberflächlich, gerne hätte ich mehr über weitere Unterrichtsstunden und Lehrer erfahren. Mit Lucia konnte ich mitfiebern. Sie ist mutig und eine gute Freundin. Besonders an einer Stelle handelt sie jedoch sehr impulsiv und unbedacht und bringt so die Schule und die Revolution gegen die Nebelhexe in Gefahr. Finn, der Frostmagie beherrscht, mochte ich fast lieber als Lucia. Zwischen beiden scheinen sich zarte Gefühle zu entwickeln. Absolutes Highlight war für mich der Süßigkeiten liebende, etwas freche Feuersalamander Yuki, sowie die anderen magischen Feuerwesen. Band 1 ist nicht in sich abgeschlossen, was mir bei Kinderbüchern weniger gut gefällt, und endet für Lucia in einer heiklen Situation. Der Epilog bietet dann noch einmal einen hoffnungsvollen Lichtblick. Auf die Fortsetzung der Reihe bin ich daher gespannt. Vom Schreibstil und Spannungsverlauf her finde ich die Geschichte für Kinder ab 10 sehr geeignet und vergebe daher vier Sterne.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Schattenseiten eines tropischen Paradieses

Heaven's Gate
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Der ehemalige Surfprofi Caruso, chronisch pleite und dem Alkohol zugetan, schlägt sich auf der philippinischen Insel Surogao als Surflehrer und Privatdetektiv durch. Die attraktive und reiche Spanierin ...

Der ehemalige Surfprofi Caruso, chronisch pleite und dem Alkohol zugetan, schlägt sich auf der philippinischen Insel Surogao als Surflehrer und Privatdetektiv durch. Die attraktive und reiche Spanierin Angel bietet Caruso einen lukrativen Auftrag an. Ihr erwachsener Sohn ist seit Wochen spurlos verschwunden. Caruso beginnt zu ermitteln und stößt auf ein Geflecht aus Gewalt, Drogen und Korruption.

Heaven's Gate von Daniel Faßbender ist ein ungewöhnlicher Krimi, der mich sofort fesseln konnte. Der Autor stellt seine Figuren und das Setting der tropischen Insel mit Urlaubsflair ganz klar in den Vordergrund. Es geht hier mehr um die hintergründigen kriminellen Machenschaften, die im Schatten der Postkartenidylle verborgen sind, als um den Kriminalfall selbst. Durch den lebendigen Schreibstil taucht man komplett in Carusos Surogao ein, surft durch die Tubes und erlebt das Nachtleben. Es gibt noch einen zweiten Handlungsstrang, rund um den ehemaligen Drogenboss Diego, der erst kürzlich aus einer zwanzigjährigen Haft entlassen wurde und von einem Buchvertrag träumt. Sowohl Caruso als auch Diego sind ungewöhnliche Charaktere mit Ecken und Kanten, die mir im Gedächtnis bleiben werden. Die Handlung wird im Verlauf schon düster und ist für mein Empfinden auch nicht frei von Klischees. Caruso kommt nicht ohne körperliche und emotionale Verletzungen davon. Tatsächlich würde mich am Ende des Buches interessieren, wie es mit Caruso weitergeht. Vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Spannung, exotisches Setting und unkonventionelle Antihelden mögen.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Verborgene Drachen

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Tamsyn wächst gemeinsam mit den Prinzessinnen des Königreichs Penterra auf, als Prügelmädchen, das die Strafe für ihre Verfehlungen auf sich nehmen muss. Als Lord Dryhten, die Bestie, ein Kriegsherr der ...

Tamsyn wächst gemeinsam mit den Prinzessinnen des Königreichs Penterra auf, als Prügelmädchen, das die Strafe für ihre Verfehlungen auf sich nehmen muss. Als Lord Dryhten, die Bestie, ein Kriegsherr der die Grenze des Landes schützt, verlangt eine der Prinzessinnen zu heiraten, wird Tamsyn diese Rolle zuteil. Durch Täuschung wird sie tatsächlich zu seiner Frau.

A Fire in the Sky von Sophie Jordan ist Romantasy, die Magie, Drachen und eine leidenschaftliche Liebesgeschichte miteinander verbindet. Ich rezensiere hier die Hörbuchversion des SAGA Egmont Verlages. Die Sprecher und Sprecherinnen wurden gut gewählt. Sie schaffen es, die Figuren, insbesondere die Hauptcharaktere, authentisch wirken zu lassen. Besonders mit Tamsyn konnte ich mitfiebern. Das Worldbuilding von Penterra, einem Königreich, in dem zuerst Drachen und später Hexen gejagt und getötet wurden, ist spannend angelegt. Gerade zu Beginn, der etwas ruhiger ausfällt, erfährt man viel über Tamsyn und ihr Leben im Schloss. Magie und Drachen warten erst in der zweiten Hälfte des Buches. Tamsyn und Fell Dryhten haben einiges gemeinsam und sind starke Charaktere. Die Forced Proximity Romanze hat mir gut gefallen. Die Chemie zwischen den Figuren war auf jeden Fall sehr früh da, wobei sich größtenteils eine körperliche Anziehungskraft mit ein paar spicy Szenen, entwickelte. Zeitweise ist der Verlauf der Geschichte vorhersehbar. Es gab aber auch einige spannende Stellen, die mich wirklich gefesselt haben. Das Ende ist offen gehalten und hält nochmal eine Überraschung parat. Ich freue mich daher auf die Fortsetzung.

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