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Veröffentlicht am 05.02.2026

Spannender Thriller mit etwas aufbelasenem Ende - dennoch ein guter zweiter Band!

Bittere Nacht
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Inhalt
Als eine Wasserleiche gefunden wird, werden Juha und Lux alarmiert, die nach ihrem letzten gelösten Fall zur Mordkomission gewechselt sind. Als sie kurz darauf den qualvollen Tod des Geschäftspartners ...

Inhalt
Als eine Wasserleiche gefunden wird, werden Juha und Lux alarmiert, die nach ihrem letzten gelösten Fall zur Mordkomission gewechselt sind. Als sie kurz darauf den qualvollen Tod des Geschäftspartners der Wasserleiche live mitverfolgen müssen, ist klar: es gibt eine Verbindung zwischen den Morden. Was haben Freunde aus Studienjahren mit den Morden zu tun und was, wenn Lux plötzlich feststellt, dass sein letztes Date verdächtigt wird?

Infos zum Buch
Seitenzahl: 464
Verlag: Rowohlt Verlag
ISBN: 978-3-499-01429-1
Erscheinungsdatum: 12.08.2025
Preis: 14,00€ (Paperback) / 9,99€ (Ebook)

Reihe:
Das Dickicht
Bittere Nacht

Meine Meinung
Nach einem wirklich spannenden Einstieg ging es mindestens genauso rasant weiter: eine Wasserleiche, ein grausamer Mord in der Sauna , den die Ermittler quasi live mitverfolgen konnten und noch einige Gräueltaten mehr. An Spannung mangelte es in diesem Thriller definitiv nicht und auch die sehr düstere Atmosphäre gefiel mir richtig gut.

Die Ermittler Juha und Lux haben auch privat ihr eigenes Päckchen zu tragen und so erfahren wir einiges mehr über die beiden Polizisten. Was treibt sie um, wo liegen ihre Zweifel und was passiert, wenn sich einer der beiden etwas zu gut mit einer Verdächtigen versteht?

Ich mochte dieses auf und ab zwischen privaten Geschichten und Mordermittlungen sehr gerne und gerade wenn man glaubt durchzublicken bemerkt man: nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Auflösung war mir etwas zu dramatisch gestaltet, inhaltlich aber wirklich einfallsreich.

Fazit
Spannender Thriller mit etwas zu aufgeblasenem Ende - ein guter zweiter Band.

Wertung: 4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Nicht sein bester Thriller, aber sehr lesenswert!

Ihr werdet sie nicht finden
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Inhalt
Jonas war mal Polizist - bis er den vermeintlichen Entführer seiner Tochter ermordet. Danach ist nichts wie zuvor, denn Isabell bleibt verschwunden und Jonas sitzt im Gefängnis. 7 Jahre später entdeckt ...

Inhalt
Jonas war mal Polizist - bis er den vermeintlichen Entführer seiner Tochter ermordet. Danach ist nichts wie zuvor, denn Isabell bleibt verschwunden und Jonas sitzt im Gefängnis. 7 Jahre später entdeckt Privatermittlerin Franca Parallelen zwischen einem aktuell Fall und Isabells Verschwinden und schon bald arbeiten Franca und Jonas, der aus dem Knast entlassen wurde, gemeinsam an der Lösung beider Fälle…

Meine Meinung
Puh. Nachdem ich das ganze Buch über der Meinung war, dass es zu sehr „rumdümpelt“ und nicht recht vorwärts gehen will, hat mir das Ende dann überraschend gut gefallen. Es lässt mich emotional zurück und ich finde es tatsächlich gut konstruiert. Ich mag realistische Fälle und Winkelmanns neuer Fall ist eigentlich genau das - denn in welchem polizeilichen Ermittlungsverfahren ist schon immer Action? Trotzdem war es mir, die gerne spannungsgeladene und blutige Thriller mag, fast ein bisschen zu langatmig.

Die Charaktere mag ich unglaublich gern, besonders Franca, da sie einfach nicht der Norm entspricht. Aber auch Jonas ist alles andere als ein normaler „Ex-Bulle“ und zusammen sind die beiden erst recht herrlich unkonventionell. Der Plot ist interessant und wirklich einfallsreich, der Schreibstil gut lesbar.

Und das Ende… ja, das hat es für mich tatsächlich ein bisschen rausgerissen!

Fazit
Nicht sein bester Thriller, aber sehr lesenswert!

Wertung: 4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Ein toller Thriller, mit dessen Auflösung ich jedoch etwas hadere.

Tränengrab
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Evelyns Mann Hans ist erst vor kurzem verstorben, weswegen sie sich durch den Besuch bei der Familie ihrer Tochter etwas Ablenkung erhofft. Doch dort angekommen muss sie feststellen, dass ...

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Evelyns Mann Hans ist erst vor kurzem verstorben, weswegen sie sich durch den Besuch bei der Familie ihrer Tochter etwas Ablenkung erhofft. Doch dort angekommen muss sie feststellen, dass es dort alles andere als ruhig ist: Lena, die 16 jährige Nachbarstochter und Freundin ihrer Enkelin ist plötzlich verschwunden und es wird vermutet, dass auch sie dem „Augen-Killer“ zum Opfer gefallen ist. Als kurz darauf eine weitere bestialisch zugerichtete Leiche auftaucht, ist es ausgerechnet Evelyn, die diese Entdeckung macht…

Meine Meinung
Jedes Jahr im Herbst warte ich gespannt auf eine Neuerscheinung aus Klementovics Feder, denn die Thriller des Autors haben es meist in sich.

Auch „Tränengrab“ fällt da nicht aus der Reihe, denn der Autor geizt weder mit Spannung noch mit unschönen Details. Dabei lockt er den Leser immer öfter auf eine falsche Fähre und erschafft mit Evelyn eine äußerst hartnäckige und willensstarke, selbsternannte, Ermittlerin. Dabei ist Evelyn nicht nur furchtbar neugierig, und geht jedem Verdacht auf den Grund, sondern auch verdammt mutig - man könnte schon fast sagen leichtsinnig. Doch irgendwie mochte ich genau das an ihr. Sie gibt sich mit nichts leichtfertig zufrieden und versucht stets das Beste für ihre Familie herauszuholen.

Das Buch weist von vorne bis hinten einen Spannungsbogen aus, der kaum nachlässt und ich habe sehr viel gerätselt und mit Evelyn Detektiv gespielt - um am Ende doch zu scheitern. Auch wenn ich den Plot wirklich gut fand, so bin ich mit der Auflösung jedoch nicht ganz zufrieden. Diese erschien mir einerseits etwas zu übertrieben, wenn auch originell, andererseits aber erschreckend realistisch. Das Ende des Buches überzeugte mich wieder auf ganzer Linie und vor allem die Emotionen der Protagonistin.

Die schwere, erdrückende Sommerhitze, die Angst, die Schlaflosigkeit und der unbeugsame Wille, die Wahrheit herausfinden zu wollen. Ganz großes Kino, wenn die Auflösung etwas weniger dick aufgetragen gewesen wäre…

Fazit
Ein toller Thriller, mit dessen Auflösung ich jedoch etwas hadere.

Wertung: 4 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Nicht ganz meine Lovestory aber trotzdem sehr lesenswert!

Zeig mir Für immer
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Emilia will Onkologin werden, doch bisher hat sie keinen Platz an einer Uni bekommen. Deshalb hat sie sich entschieden, vorab eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. Dabei lernt sie ...

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Emilia will Onkologin werden, doch bisher hat sie keinen Platz an einer Uni bekommen. Deshalb hat sie sich entschieden, vorab eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. Dabei lernt sie den herausragenden Onkologen Jasper kennen, für den sie schon bald mehr als kollegiale Bewunderung empfindet.

Doch aus irgendeinem Grund scheint Jasper sich nicht für andere Menschen zu interessieren und kann mit Gefühlen nur wenig anfangen. Oder ist das bei Emilia anders?

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Ich gebe zu - Emilia war mir im ersten Band der Dilogie (unabhängig lesbar) nicht wirklich sympathisch. Ihre etwas schnippische und ziemlich kontrollierende Art, wenn es ums lernen und die Ausbildung geht, war mir einfach zuwider. Trotzdem wollte ich gerne ihre Geschichte erfahren und griff aus diesem Grund zu diesem Buch.

Und um es kurz zu machen: Emilia war mir zwar am Ende nicht ganz so unsympathisch wie erwartet, aber Freunde wurden wir trotzdem keine mehr. Auch wenn ich ihren Ehrgeiz und ihre Verbissenheit absolut nachvollziehen konnte, tat ich mir mit ihrem Charakter einfach schwer. Zu viele kleine Dinge, die sie tat und äußerte schmälerten einfach das Gefühl, den Charakter durchblickt oder ins Herz geschlossen zu haben.

Bei Jasper ging es mir ähnlich, wobei ich bei ihm durchaus nachvollziehen konnte, wieso er sich so verhielt, wie er es tat.

Trotzdem kam die Lovestory zwischen den beiden nicht so richtig bei mir an, was vielleicht auch daran lag, dass mir zwischen den beiden einfach zuviel fehlte. Emilia bewundert sein Wissen und seine Kompetenz und Jasper bewundert ihren Ehrgeiz und ihre Wissbegierigkeit - und das reicht aus, um eine Beziehung einzugehen?

So richtig habe ich zwischen den beiden zumindest keine Schwingungen gespürt, was für mich die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht recht glaubhaft gemacht hat. Trotzdem mochte ich die medizinischen Anteile, das Leben in der WG und Emilias Kampf um einen Medizin-Studienplatz wirklich gerne.

Fazit
Nicht ganz meine Lovestory - da gefiel mir Band 1 bedeutend besser - aber ein schönes Wiedersehen mit den übrigen Protagonisten, sowie ein guter Einblick in die Krankenhausarbeit.

Wertung: 4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Etwas schwächer als Band 1.

Rule of the Aurora King
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Nachdem Vor die Prüfungen an Hof des Sonnenkönigs überstanden hat, wird sie vom Auroraprinzen Nadir entführt, der seine eigenen Ziele verfolgt. Nichts geringeres, als seinen Vater vom Königsthron ...

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Nachdem Vor die Prüfungen an Hof des Sonnenkönigs überstanden hat, wird sie vom Auroraprinzen Nadir entführt, der seine eigenen Ziele verfolgt. Nichts geringeres, als seinen Vater vom Königsthron zu stoßen ist sein Plan und dabei kann ihm nur Lor helfen. Eigentlich will ihm Lor nicht wirklich helfen, doch als er sich auf die Suche nach etwas macht, was Lor von Herzen begehrt, kann sie nicht mehr anders, als nachzugeben… dabei fühlt sie sich immer stärker von ihm angezogen, doch sie wird nicht nochmal auf einen Mann reinfallen, der sie nur benutzt...

🄴🄽🅃🄷ä🄻🅃 🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶, 🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽🅂🄴🅇🄴🄼🄿🄻🄰🅁!

Da ich den ersten Band nahezu inhaliert habe, konnte ich Band 2 wirklich kaum erwarten - allerdings bin ich nach der Lektüre irgendwie etwas ernüchtert. Band 1 war unfassbar spannend und Lor war ein toller Charakter, stark, unabhängig und nicht klein zu kriegen. Doch Band 2 erschien mir lange Zeit, wie ein eigenständiges Buch, das nur teilweise etwas mit dem ersten zu tun hat. Einer der Faktoren, die mich wohl am meisten gestört haben war, dass plötzlich Dinge über Lor ans Licht kommen, die man in Band 1 zumindest hätte im Ansatz mal erwähnen können - so wirkt es nachträglich konstruiert und das nahm mir einen gewaltigen Anteil am Lesespaß. Auch wenn ich im weiteren Verlauf des Buches wieder versöhnlicher mit Lor (und der Autorin) wurde, konnte es mich dennoch nicht so überzeugen, wie Band 1.

Vielleicht, weil mir das hin und her zwischen Nadir und Lor irgendwann auf den Nerv ging und es lange braucht, bis die Geschichte wirklich an Fahrt aufnimmt und überhaupt irgendetwas passiert. Ewig lange ist man auf der Suche nach etwas, aber hat keine Ahnung wo es ist, so richtig Recherche wird dann aber auch nicht betrieben, weil die On/Off-Spielchen zwischen Nadir und Lor wieder dazwischen kommen.

Dennoch fand ich „Rule of the Aurora King“ jetzt nicht gänzlich schlecht. Es ist interessant und man erfährt einiges über den Auroraprinzen und sein Reich, aber auch über Rion, den Aurorakönig.

Gut gefallen hat mir, dass wir nicht nur Nadir und Lor begleiten, sondern auch Serce, die angehende Herzkönig, zu einer Zeit vor über 250 Jahren. Das hat mir sehr gut gefallen, da man auch einen Einblick in die Vergangenheit erhält und ich fand es stellenweise spannender, als die Gegenwart.

Fazit
Auch wenn mir Band 1 deutlich besser gefallen hat, finde ich Band 2 nicht grundsätzlich schlecht. Lor ist weiterhin ein sympathischer Charakter und wir lernen Nadir, aber auch andere Charaktere besser kennen - das mochte ich sehr.

Wertung: 4 von 5 Sterne

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