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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2026

Ich tu mich schwer mit diesem Buch

Böser, böser Wolf
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Ich bin ja großer Fan der Weihnachts-Thriller von Alexandra Benedict und war entsprechend neugierig auf diesen märchenhaft angehauchten Thriller. Der Anfang startete sehr vielversprechend, aber leider ...

Ich bin ja großer Fan der Weihnachts-Thriller von Alexandra Benedict und war entsprechend neugierig auf diesen märchenhaft angehauchten Thriller. Der Anfang startete sehr vielversprechend, aber leider hat mich das Buch zunehmend verloren. War stilistisch gar nicht mein Fall.

Ich finde die Art des Erzählens sehr mutig gewählt, ist mal was anderes und irgendwie besonders. Aber diese Art der Geschichte in der Geschichte, in der die Autorin selbst Teil der Geschichte ist, fand ich stellenweise, vor allem im letzten Drittel, anstrengend zu verfolgen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen zunehmend, was nicht nur die Figuren belastet, sondern auch mich als Leser.

Den Handlungsstrang in Wolfs Hütte selbst fand ich irgendwie drüber, so richtig bin ich da nicht drangekommen. Da mochte ich die Perspektive von Lyla deutlich lieber, einfach auch weil ich ihre verbissene, skeptische Art mochte. Meine Lieblingsfigur war aber die Kräuterhexe Mellicent Farling, die für meinen Geschmack gerne mehr Raum hätte einnehmen dürfen.

Was mir gut gefallen hat, das waren die von Katie verfassten Märchen-Morde selbst. Dir waren packend und bösartig. Also genau der richtige Vibe. Die Morde selbst sind eine gelungene Mischung aus grausig und ästhetisch und die Märchen-Motive fand ich einen tollen Kniff bei der Inszenierung.

Insgesamt eine coole Idee, deren Umsetzung aber einfach nichts meins war.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

War ok, sehe aber das Potential

Magic Drowned in Blood
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Diese "Underdog, die eigentlich zu cool für den Shit ist, sich aber dann doch drauf einlässt"-Geschichte ist ja an sich total mein Ding. Und auch diese Magier/Vampir/Hybriden-Vibes haben mir gut gefallen. ...

Diese "Underdog, die eigentlich zu cool für den Shit ist, sich aber dann doch drauf einlässt"-Geschichte ist ja an sich total mein Ding. Und auch diese Magier/Vampir/Hybriden-Vibes haben mir gut gefallen. Ich weiß also nicht wieso, aber die Geschichte hat mich nicht gecatcht.

Der Klappentext teasert ja irgendwie ne Art fordidden Love-Triangle an, aber in der Hinsicht tut sich so gut wie nichts. Ich brauch bei Fantasy nicht unbedingt ne Lovestory und auch keinen Spice. Aber wenns angeteasert wird, dann sollte auch bisschen was in die Richtung passieren.

Die Schule ist ein echter Albtraum, wo Lark allen einfach am Arsch vorbeigeht. Die Arme tat mir echt so leid. Sie ist der klassische Spielball höherer Mächte, eine Außenseiterin und ein Opfer. Und dann gibts da so nen „Harry Potter im Trimagischen Turnier Moment“, wo ich mir schon wieder dachte, das kann ja nicht wahr sein. Bisschen klischeehaft, bisschen vorhersehbar und wieder mal alles über Larks Kopf hinweg. Das lässt sie unglaublich schwach erscheinen.

Das Buch ist ein klassischer Auftaktband, es gibt dem Leser gerade genug um dran zu bleiben und macht ausreichend Andeutungen um neugierig zu werden. Die Prüfungen fand ich in ihren Schilderungen ok, aber nicht weiter bewegend und auch nicht unbedingt relevant für die Handlung.

Vor allem zum Ende hin wirds dann aber so langsam interessant und es deute sich erste Antworten an. Ich würde also weiterlesen, aber da muss echt mehr kommen. Die Story hat Potential, aber dieser erste Band war für meinen Geschmack zu zäh.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Dieses Mal nicht ganz so meins

Die Witwe
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Ich muss ja sagen, dass ich bei diesem Buch fand, dass der Fall eher dröge anfing: kam nicht so richtig aus dem Knick und es gab viel zu wenig Einsatz von Tilly, die mit ihrer Art und ihrem außergewöhnlichen ...

Ich muss ja sagen, dass ich bei diesem Buch fand, dass der Fall eher dröge anfing: kam nicht so richtig aus dem Knick und es gab viel zu wenig Einsatz von Tilly, die mit ihrer Art und ihrem außergewöhnlichen Hirn für mich der Hauptgrund ist, diese Reihe zu lesen.

Aber als dann endlich ein entscheidendes Beweismittel auftaucht, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Da wurde es dann auch stetig spannender und gegen Ende war es fast schon nervenaufreibend.
Der ganze Militärjargon war für mich etwas mühselig zu lesen und zu verstehen. Es wird zwar alles erläutert, was wichtig ist, aber das ist einfach nicht unbedingt ein Themengebiet, was mich abholt und begeistert.

Die langsame, gärende Rachegeschichte selbst fand ich eigentlich total genial geplottet und interessant angelegt, nur das Rahmensetting war einfach nicht meins. Es gibt vor allem am Ende ein paar coole Wendungen, die die Stärke der Reihe widerspiegeln. Und die letzten Seiten machen wieder absolut neugierig auf den nächsten Band.

Insgesamt für mich der schwächste Band der Reihe, wenn man sich nicht für Militärorganisation interessiert. Auch die zusätzlich eingeführten Charaktere haben nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen und ich hoffe im nächsten Band wieder auf das bewährte Team.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Mischung aus Historiendrama, Kriminalgeschichte und sehr seichter Lovestory

Ein Kranich unter Wölfen
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Ich mag so asiatisch angehauchte Fantasy/Historienromane inzwischen super gerne, weil ich allein schon das Setting und die Kultur super interessant und ansprechend finde. Ich hab mich hier vor allem zu ...

Ich mag so asiatisch angehauchte Fantasy/Historienromane inzwischen super gerne, weil ich allein schon das Setting und die Kultur super interessant und ansprechend finde. Ich hab mich hier vor allem zu Anfang super schwer getan ins Buch zu finden und mit den ganzen Namen klarzukommen. Vor allem weil die Protagonistin zusätzlich die Eigenart hat, Spitznamen zu erfinden und diese auch beizubehalten, wenn die tatsächlichen Namen der Figuren bereits bekannt und benutzt werden. Dadurch bin ich immer mal durcheinandergekommen.

Zentrales Element war für mich die Geschichte rund um die grausame Herrschaft des Kaisers und die 1000 gefangenen Frauen, die ihren Familien geraubt wurden. Das harte Regime, die boshafte Machtgier und das psychische Entgleisen des Kaisers kommen da gut raus und sorgen für die schreckliche, beunruhigende Stimmung des vorherrschenden Wahnsinns innerhalb der Geschichte.

Mit der Protagonistin Iseul bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Ist sie anfangs vor allem naiv, verzogen und impulsiv, entwickelt sie sich zwar in Richtung von mehr Empathie und Einsicht, behält ihr völlig kopfloses Verhalten aber bei, womit sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere in stetige Gefahr bringt. Da konnte ich dann auch irgendwann einfach nicht mehr nachsichtig mit ihr sein, sie hat mich schier aufgeregt.

Der in die Geschichte eingebettete Kriminalfall war anfangs wirklich interessant und hat eine interessante Nebenhandlung eröffnet. Trotzdem rückte er gefühlt sehr in den Hintergrund und diente zwischenzeitlich vor allem dazu, Iseuls Charakterentwicklung voranzutreiben. Die Auflösung hat mich da fast ein bisschen ernüchtert zurückgelassen.

Was es für mich absolut nicht gebraucht hätte, das war die Liebesgeschichte, die ich auch gar nicht als solche empfunden habe und die daher für mich so ein bisschen vom Himmel fiel. Das Buch hat einfach so viele verschiedene Baustellen aufgetan, dass nichts so richtig vertieft wurde und alles recht oberflächlich blieb. Es werden auch insgesamt sehr viele Figuren und Einzelschicksale betrachtet, aber keines ging mir so wirklich nahe. Mir fehlte einfach so die eine Figur, die die Geschichte trägt. Das sollte vermutlich Iseul sein, aber da bin ich einfach nicht rangekommen, weil ich mit ihr und ihrem Verhalten so gehadert habe.

Insgesamt hat sich das Buch kurzweilig lesen lassen, bin aber ehrlich, so einen echten bleibenden Eindruck hat es nicht hinterlassen.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ganz nett

Kingdom of crystal Hearts
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Der Einstieg in die Geschichte war eigentlich richtig stark und legte temporeich vor. Doch mach dem ersten Coup der Truppe rund um Elodie flacht der Spannungsbogen so ein bisschen ab, da Elodie gezwungen ...


Der Einstieg in die Geschichte war eigentlich richtig stark und legte temporeich vor. Doch mach dem ersten Coup der Truppe rund um Elodie flacht der Spannungsbogen so ein bisschen ab, da Elodie gezwungen ist, die Füße still zu halten.

Die Handlung führt zwar so ein bisschen durch das Reich, aber das Thema Magie wird eher vage angegangen. Erst ungefähr ab der Hälfte tut sich da was und auch das in eher überschaubarem Rahmen. Dabei ist das Magiekonzept rund um die Edelsteine eigentlich echt interessant und ich hätte das gerne vertiefter gesehen.

Rafe kann ich eigentlich kaum einschätzen. Er ist zwar der männliche Protagonist und zentrale Figur, bleibt aber distanziert und passiv. Im letzten Drittel kommt da zwar etwas Bewegung rein, aber das reicht nicht, um mich von der Lovestory zu überzeugen

Was wirklich gut rausgearbeitet ist, das ist der Böse-Königinnen-Vibe. Es hat einfach Spaß gemacht sie zu hassen. Gegen Ende wirds toll, bin ich ganz ehrlich. Da gibts Action, Verrat, chaotisches Handgemenge und emotionale Begegnungen. Aber es war halt auch ziemlich überhastet.

Ich fands nett, aber der Funke war einfach nicht da

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