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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Dark Fantasy nach meinem Geschmack

The cold light of dying star
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Manche Bücher liest man, um für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen, und dann gibt es diese Geschichten, die etwas ganz anderes mit einem vorhaben. Sie lassen einen nicht einfach gehen, sondern fordern ...

Manche Bücher liest man, um für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen, und dann gibt es diese Geschichten, die etwas ganz anderes mit einem vorhaben. Sie lassen einen nicht einfach gehen, sondern fordern den Platz im eigenen Kopf ein. Sie lassen einen nachdenklich zurück, wecken eine leise Wehmut oder brechen einem schlichtweg das Herz.

​Genau so ein Werk haben Lisa und Noa erschaffen. Mein Wunsch nach einer echten Dark Fantasy (inklusive Ende) wurde hier absolut erfüllt. Die Erzählung ist dabei so finster und atmosphärisch, wie es das Cover bereits vermuten lässt.

​Arivey und Koa haben mich mit ihrer enormen Intensität und Präsenz vollkommen unvorbereitet getroffen. Ihre Schicksale sind so tiefgreifend verwoben, dass sie zu Persönlichkeiten gereift sind, die jenseits jeder Vorhersehbarkeit agieren.

Beeindruckend ist die Verwendung von Sprache und die Macht der Worte. Das Autorenduo nutzt den Schreibstil so gezielt, dass die Welt einfach lebendig werden muss. Die Worte schleichen sich im besten Slow-Burn-Stil in die Gedanken, nisten sich dort ein und bleiben.

​Es ist eine bewusste Entscheidung, dass diese Rezension mehr über mein Innenleben als über den reinen Handlungsablauf verraten. Doch genau das spiegelt den Kern des Buches wider und ich kann euch diese Geschichte nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Absolute Empfehlung. Ein Highlight

The Jasad Crown
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Nachdem mich bereits der erste Teil begeistert hat, hat dieser zweite Band meine Welt komplett aus den Angeln gehoben.

Sara Hashems Schreibstil ist von einer poetischen Präzision, die zielsicher trifft. ...

Nachdem mich bereits der erste Teil begeistert hat, hat dieser zweite Band meine Welt komplett aus den Angeln gehoben.

Sara Hashems Schreibstil ist von einer poetischen Präzision, die zielsicher trifft. Besonders berührt hat mich, wie die Geschichte trotz deutlicher Parallelen zu realen Konflikten immer das Menschliche und die Hoffnung auf Frieden bewahrt.

​Sylvia bleibt ein Charakter voller Narben, deren Kampf mit der Last ihres Erbes mich tief bewegt hat. Arin bildet dazu den perfekten Gegenpol. Er ist die mathematische Ordnung in ihrem Chaos, unbeirrbar in seinem Willen und seiner Hingabe. Keiner liebt so wie er.

Die beiden schenken sich weiterhin nichts. Sie sind Enemies. Sie kämpfen. Sie zerstören. Sie lieben. Es ist ein konstantes Ringen zwischen zwei Abgründen. Liebe findet solchen Zeiten von Krieg und politischen Opfern eigentlich nur wenig Platz.

Auch wenn die Tragik mein Herz an seine Grenzen gebracht hat, würde ich diese Reise sofort wieder antreten. Lest oder hört diese Reihe!

Apropos:
Das Hörbuch mit Sarah Dorsel und Leonard Holm ist eine Gänsehaut- und Herzbruch-Garantie.

Und die zusätzlichen POVs waren eine echte Bereicherung für die Geschichte: Marek und Sefa haben sich das verdient.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Humorvoll und liebenswert

Shameless Puckboy
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Oskar Voyjik ist das personifizierte PR-Desaster, doch hinter den Schlagzeilen steckt weit mehr als nur ein Eishockeyprofi mit einem Hang zu Fettnäpfchen.

Die Dynamik zwischen ihm und seinem Aufpasser ...

Oskar Voyjik ist das personifizierte PR-Desaster, doch hinter den Schlagzeilen steckt weit mehr als nur ein Eishockeyprofi mit einem Hang zu Fettnäpfchen.

Die Dynamik zwischen ihm und seinem Aufpasser Lane Pierce lebt von einem göttlich witzigen Schlagabtausch, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

Es war ein besonderes Vergnügen, sich durch die wechselnden Perspektiven regelrecht in ihre Gedanken zu stehlen und zu beobachten, wie sie übereinander denken. Dabei wird schnell klar, wie gründlich sie zu Beginn beide danebenliegen und wie sehr die gegenseitigen Vorurteile ihr Handeln bestimmen. Während Lane krampfhaft versucht, berufliche Distanz zu wahren und sein Herz hinter Mauern schützt, kämpft Oskar mit der Oberflächlichkeit seiner Mitmenschen, die in ihm nur das attraktive Äußere sehen wollen.

Hinter der humorvollen Fassade der Geschichte verbirgt sich eine ehrliche Tiefe, die zeigt, wie viel Mut es erfordert, die eigenen Prinzipien für echte Gefühle zu opfern. Ob sie das am Ende schaffen....das lest ihr am besten selbt. Ich empfehle es euch.



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Veröffentlicht am 06.02.2026

Game Changers Reihe: der Name ist Programm

Heated Rivalry
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Ich habe schon früher M/M Romance gelesen, aber dieses Buch hat alles verändert. Seitdem lebe ich quasi im „Cottage“! Anders kann ich es gar nicht ausdrücken.

​Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen ...

Ich habe schon früher M/M Romance gelesen, aber dieses Buch hat alles verändert. Seitdem lebe ich quasi im „Cottage“! Anders kann ich es gar nicht ausdrücken.

​Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist nicht der Schreibstil, der mich umgehauen hat, obwohl er schon flüssig ist. Es ist auch nicht der gottlose Smut wobei ich zugeben muss, dass ich gestaunt und vielleicht sogar das eine oder andere gelernt habe.

Es ist das, was dazwischen liegt.

Es ist die heimliche Sehnsucht, die gestohlenen Blicke und die flüchtigen Momente über all die Jahre hinweg. Jahre! Es ist das zerbrechliche Glück, das sich die beiden am Rande ihrer Karrieren erkämpfen. Und es sind die Augenblicke, in denen beide erkennen, dass zwischen ihnen so viel mehr existiert als nur verbotener S*x zwischen Rivalen.

Rozanov und Hollander sind für mich das, was ich Liebe nenne. Die Geduld zu warten, zu hoffen, sich zu arrangieren. Gleichzeitig ist es unfassbar aufwühlend, genau diese Zurückhaltung mitzuerleben. Weil es so tiefgreifend unfair ist.

Aber wie Mama Hollander sagt:
»Wir haben ein Problem, also lösen wir es!« Und ich kann The Long Game kaum abwarten.

Oh wie ich dieses Buch Liebe! Rachel Reid, danke dafür.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Spannend bis zum Schluss

Harpers Ferry. Lose Me Once
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Emery und Luke verlieben sich in Harpers Ferry, doch ein tragisches Ereignis reißt sie nach kurzer Zeit auseinander. Während Emery die Gegenwart erzählt und Luke die Vergangenheit, fügen sich die beiden ...

Emery und Luke verlieben sich in Harpers Ferry, doch ein tragisches Ereignis reißt sie nach kurzer Zeit auseinander. Während Emery die Gegenwart erzählt und Luke die Vergangenheit, fügen sich die beiden Zeitstränge langsam zu einem Bild zusammen und ich hatte wirklich keine Ahnung, was passiert sein könnte. Also ja… zwei Tage, Buch durch.

Lukes POV hat mich der Liebe zwischen den beiden richtig nah gebracht, weil wir ihr Kennenlernen durch seine Augen erleben. Emery dagegen trägt die Last jener Nacht, die alles verändert hat, voller Wehmut, Sehnsucht und Verdrängung. Als sie zurückkehrt, muss sie sich endlich dem stellen, was sie hinter sich lassen wollte.

Small-Town-Setting? Hat mich natürlich sofort abgeholt. Schrullige, liebevolle Bewohner? Direkt ein Stein im Brett.
Die Liebesgeschichte lebt von unausgesprochenen Dingen, Schmerz, Vergebung und davon, dass die beiden einiges überwinden müssen.
Der Suspense-Anteil zieht sich spannend durchs ganze Buch und ich war der Auflösung wirklich nie nahe. Christina hat mich komplett an der Nase herumgeführt.

Das Ende hat mich überrascht, aber es passte zur Stadt, zur Stimmung und ich konnte gut damit abschließen.

Fazit: toller Schreibstil, Crime‑Spannung, eine berührende Second‑Chance‑Love und ein paar sehr schöne Spice‑Momente. Eine richtig gelungene Mischung.

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