Atmosphärischer Nordsee-Krimi
Tödliche HalligKrimis lese ich sehr gerne – und vor allem Krimis, die im Norden spielen, da mir die Atmosphäre darin immer sehr gut gefällt. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr neugierig, als ich den Klappentext ...
Krimis lese ich sehr gerne – und vor allem Krimis, die im Norden spielen, da mir die Atmosphäre darin immer sehr gut gefällt. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.
Die Geschichte dreht sich um Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat, die die Ermittlungen übernehmen, als vor der Hallig Süderoog im nordfriesischen Wattenmeer eine Leiche gefunden wird. Der Tote gibt ihnen Rätsel auf: Wer ist der Mann? Krumme und Pat suchen in der kleinen Gemeinschaft nach Antworten, während über der Nordsee eine neue Gefahr heraufzieht…
Ich habe gut in die Storyline hineingefunden, auch wenn anfangs einige Personen vorgestellt wurden, was mich etwas verwirrt hat, da ich erst einmal alle richtig zuordnen musste. Auch habe ich bisher noch kein Band der Reihe gelesen, so dass mir auch die Ermittler noch fremd waren. Das hat sich alles aber im Laufe der Geschichte gebessert, auch wenn mir die Figuren teilweise etwas zu blass blieben.
Der Schreibstil hat mir dabei gut gefallen. Es handelt sich um den typischen Stil eines Nordsee-Krimis: Nüchtern, auf den Punkt, ohne viel Geschnörkel. Dazu tolle atmosphärische Landschaftsbeschreibungen, so dass ich mir alles schön bildlich vorstellen konnte.
Der Fall selbst war interessant und ich habe bis zum Ende mitgerätselt. Jedoch gab es auch einige Längen und es ging eher gemächlich zu, erst zum Ende hin wurde dann die Spannungsschraube etwas angezogen mit überraschenden Wendungen. Ich wurde zusammengefasst gut von dem Buch unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.