Es war einmal eine Kindheit auf dem Dorf
Es geschah auch kein Unfug ...„...Menschen sterben. Tiere sterben. Das ist ganz normal. Das gehört zum Leben dazu. Aber diesmal hat es die Schildkröte im Kindergarten erwischt. Über Nacht…“
Mit diesen Zeilen beginnt die erste Geschichte. ...
„...Menschen sterben. Tiere sterben. Das ist ganz normal. Das gehört zum Leben dazu. Aber diesmal hat es die Schildkröte im Kindergarten erwischt. Über Nacht…“
Mit diesen Zeilen beginnt die erste Geschichte. Natürlich wird sie gemeinsam beerdigt. Danielas Bruder Woffe aber weiß, dass der Panzer nicht verrottet. Und den will er haben. Damit fängt ein nächtliches Abenteuer an.
In der zweiten Geschichte erlebt sie mit ihrer Zwillingsschwester Wackel ein ganz besonderes Abenteuer, denn sie will herausfinden, ob die Erde wirklich rund ist. Ich mag den Humor.
„...Mir macht das nichts aus, denn Kleinsein hat auch Riesenvorteile. Zum Beispiel, wenn man durch eine enge Luke in den Hühnerstall kriechen will und dabei nicht stecken bleibt…“
Es geht immer wieder um eine Kindheit auf den Dorf. Die Eltern waren beschäftigt. Die Kinder hatten viel Freiheit und die haben sie genutzt.
„...Es gab so vieles, was mich unendlich langweilte. Regentage zum Beispiel. An diesen öden, schnöden Tagen, wo man nur drinnen spielen konnte und sich mit Freunden traf, denen es genauso langweilig war…“
Genau darum geht es in der letzten Geschichte. Bei Spielen im Haus kommt es schnell zu Missverständnissen.
Das Buch ist sehr schön illustriert. Die farbigen Bilder passen zur Handlung.
Die Geschichten haben mir sehr gut gefallen. Sie spiegeln eine Zeit, die noch gar nicht so lange vorbei ist.