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Veröffentlicht am 07.02.2026

sehr fantasievolles SciFi Kinderbuch

Erde 13
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„Erde 13-Aufbruch ins Ungewisse“ ist ein spannendes SciFi Abenteuer für Kinder von dem Autor Andreas Langer und der Illustratorin Alina Brost.

Wir lernen die beiden Elfjährigen Levi und Gwendolin kennen, ...

„Erde 13-Aufbruch ins Ungewisse“ ist ein spannendes SciFi Abenteuer für Kinder von dem Autor Andreas Langer und der Illustratorin Alina Brost.

Wir lernen die beiden Elfjährigen Levi und Gwendolin kennen, die mit einem Expeditionsteam zum Planeten 13 reisen. Dies soll schon bald ihre neue Heimat werden, aber es gibt Probleme bei der Landung und sie werden von den anderen getrennt. Gemeinsam erkunden sie nun den fremden Planeten und suchen die anderen Mitglieder, denn sie benötigen auch wichtige Vorräte zum Überleben.

Das Cover hatte mich direkt angesprochen und vor allem die vielen Farben fand ich sehr ansprechend. Leider findet man im Buch selbst, dann nur noch schwarz-weiß Bilder, die aber toll gestaltet worden sind. Die Beschreibungen von dem Autor helfen, sich ein farbiges Bild von dem Planten 13 zu machen.

Insgesamt bin ich aber leider mit dem Schreibstil nicht so gut zurechtgekommen. Es ist wie eine Reisetagebuch gestaltet und sollte wahrscheinlich an große SciFi- Serien angelehnt werden, bei dem es am Anfang auch immer einen Eintrag über Sternzeit xy gibt. Hier habe ich aber dadurch einen Fließtext vermisst, der etwas mehr Struktur in dieses tolle Abendeuer bringt.

Die interessanten Wesen und Kreaturen auf Planet 13 sind aber sehr fantasievoll gestaltet worden und geben der Handlung immer wieder eine Portion Humor. Denn eigentlich wirkt diese Welt sehr bedrohlich und Levi und Gwendolin müssen sich erst noch durchschlagen, um zu Überleben.

Das Lesealter ist mit 10 Jahren angegeben und das Text-Seiten-Verhältnis finde gut gelungen für das Lesealter. Dieses Abenteuer auf den fremden Planeten 13 regt wirklich zum Träumen ein und ist für mich ein gelungenes SciFi Kinderbuch.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Die Taten aus der Vergangenheit

Die Tote von Nazaré
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„Die Tote von Nazaré“ von dem Autor Miguel Silva ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe mit Setting in Portugal.

Wir begleiten die deutsche Hauptkommissarin Maren Berger, die nach ihrer Dienstverletzung ...

„Die Tote von Nazaré“ von dem Autor Miguel Silva ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe mit Setting in Portugal.

Wir begleiten die deutsche Hauptkommissarin Maren Berger, die nach ihrer Dienstverletzung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré Ruhe sucht und sich erholen will. Nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen wurde, hat sie Erinnerungslücken und es fällt ihr sehr schwer sich an ihre Ermittlungen vor diesem Vorfall zu erinnern. Doch ihr letzter Fall scheint sie zu verfolgen und direkt nach ihrer Ankunft entdeckt sie eine Leiche, dabei ist sie sich sicher, diese Frau irgendwoher zu kennen. Sie schafft es die örtliche Polizei zu verständigen, doch die Leiche ist daraufhin verschwunden und sie wird nicht ernst genommen. Einzig der Inspetor Ferreira glaubt ihr und schon bald geraten die beiden in einen Strudel von Lügen und Unwahrheiten. Dabei weiß Maren schon bald nicht mehr, wenn sie eigentlich noch trauen kann. Denn auch ihre Kollegen üben weiterhin massig Druck auf sie aus. Maren die eigentlich nicht arbeiten kann, gerät dabei immer tiefer in die Ermittlungsarbeit, bis ihr Leben letztendlich wieder in Gefahr gerät.

Mir hat dieser Krimi wirklich gut gefallen, dabei fand ich die Handlung und auch den Ermittlungsplot gut konstruiert und auch nachvollziehbar. Man kann Maren auch verstehen, dass sie unbedingt weiter ermitteln will, aber dieses Verhalten passt meiner Meinung nach nicht unbedingt zu einer Hauptkommisarin. Sie fliegt übereilt nach Portugal, ohne jemanden davon zu berichten, nicht mal ihre Freundin Dagmar, die in der Nähe von Nazaré wohnt, erzählt sie von ihrem Reiseziel. Dazu wird sie immer wieder Verletzt und macht trotzdem weiter, was mich auch etwas ungläubig zurücklässt, aber die Handlung muss ja irgendwie immer wieder vorankommen.

Die Gefahr und dadurch auch die Spannung waren aber immer wieder gegeben. Dazu auch die Einmischung von ihren Kollegen, die eigentlich von den Erinnerungslücken von Maren nichts wissen und auch nichts wissen sollen, machen einen immer wieder stutzig. Irgendwie erscheint mir Maren dann eher trotzig und meint erst recht weiterzumachen. Ich konnte mich nicht so wirklich mit ihr anfreunden. Schon eher Inspetor Ferreira, dem ich aber auch immer wieder nicht über den Weg getraut habe. Zwischendurch wirken alle irgendwie verdächtig und es wird wirklich sehr spannend, wie überhaupt die Morde zusammenpassen.

Für mich ein solider erste Band, der mich unterhalten konnte.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Die Hintergründe zum Tod von Alvas Vater

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Bereits beim ersten Band „Flammenrad“ konnte ich bei dem Genre Kinderbuch nicht unbedingt zustimmen. Dabei passiert so einiges grausiges und unheimliches in dem ersten Band und so schließt sich auch der ...

Bereits beim ersten Band „Flammenrad“ konnte ich bei dem Genre Kinderbuch nicht unbedingt zustimmen. Dabei passiert so einiges grausiges und unheimliches in dem ersten Band und so schließt sich auch der zweite Band an. Dennoch ist der Schreibstil und die Handlung zu besonders, sodass man unbedingt weiterlesen will und für ältere Kinder und Jugendliche ist dies sicherlich eine richtig spannende Serie. Der Mystery, Thriller und Krimis Anteil überwiegt in dem zweiten Band weit aus mehr, als im ersten Band, daher ist „Sternengrab“ noch dunkler und hat wirklich eine düstere Atmosphäre.

In diesem Band erzählt die Autorin Kristina Ohlsson die Geschichte von Alva und dem Bootshaus, welches ihre Mutter gekauft hat, um dort ein Cafe zu eröffnen. Auch hier scheint etwas nicht zustimmen und Alve versucht hinter die Geheimnisse zu kommen.

Gerade die Mischung von Spukgeschichten und Thriller ist wirklich beeindruckend und die Autorin bringt so viel Spannung in ihre Geschichte, dass die Bücher wirklich gruselig sind. Dabei gibt es aber auch immer wieder Hoffnung und Themen wie Freundschaft und die Verarbeitung von Verlust wird toll beschrieben und aufgearbeitet. Gerade der Tod von Alvas Vater ist mysteriös und ist ein sehr emotionales Thema in diesem Buch, natürlich gerade auch für Alva. Doch sie will die Wahrheit herausfinden und begibt sich daher in Gefahr.

Schon zuvor hat die Autorin mit starken Emotionen und einer spannenden Handlung eine interessante und mystische Geschichte geschaffen, die einen berührt und doch fesselt. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bänder der „Gänsehaut in Hovenäset“-Serie von der Autorin.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

ein packendes und spannendes Buch

Ein Pakt aus Asche und Blut – Sonderausgabe
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Die Autorin Sabine Riedel konnte mich mir ihrem Buch „Ein Pakt aus Asche und Blut“ überzeugen. Die Handlung hat einen regionalen Bezug zu Ratlingen im Ruhrgebiet, dadurch kann man direkt auch eine Bezug ...

Die Autorin Sabine Riedel konnte mich mir ihrem Buch „Ein Pakt aus Asche und Blut“ überzeugen. Die Handlung hat einen regionalen Bezug zu Ratlingen im Ruhrgebiet, dadurch kann man direkt auch eine Bezug zum Handlungsort in dieser Geschichtete aufbauen. Gerade das Ruhrgebiet bietet allerlei Geschichten und die Hexenverfolgung ist hier ein interessanter Handlungsstrang, denn ich wirklich überzeugend fand.

Die Handlung wird aus mehrere Perspektiven und Zeitsträngen erzählt, welche am Ende lückenlos zusammenlaufen. Es bleibt aber immer wieder spannend und gerade der mysteriöse und magische Teil ist der Autorin wirklich gut gelungen. Dieser Fluch in der Vergangenheit ist spannend und es wird immer wieder Bezug darauf genommen.

Auch die Charaktere wirken authentisch und man kann ihre Handlungen gut nachvollziehen. Dabei schafft es auch die Autorin die Charaktere immer wieder den Lesern nahe zu bringen. Man erfährt einiges und doch bleibt man etwas distanziert, da die Autorin aus der 3.Person die Geschichte erzählt. Aber womöglich bin ich es auch nur gewohnt aus der 1. Person heraus zu lesen, dass mir dies etwas merkwürdig vor kommt.

Insgesamt ist dies aber ein spannendes Buch, welches mich sehr viele Lesestunden bereitet hat, daher kann ich das Buch „Ein Pakt aus Asche und Blut“ nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

tolle dunkle Atmosphäre

Das Ganymed-Fragment
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David Reimer kann mit „Das Ganymed-Fragment“ vielseitig überraschen und mit der düsteren Zukunftsperspektive immer wieder Spannung aufbauen. Der Autor hat eine dunkle Atmosphäre geschaffen und eine Welt, ...

David Reimer kann mit „Das Ganymed-Fragment“ vielseitig überraschen und mit der düsteren Zukunftsperspektive immer wieder Spannung aufbauen. Der Autor hat eine dunkle Atmosphäre geschaffen und eine Welt, die sehr bedrohlich wirkt.

Doch auch die Charaktere und vor allem der Ermittler Alan Bishop konnten immer wieder überzeugen. Der Kampf gegen den großen Lunaris Konzern und die Ermittlungen auf Ganymed sind immer wieder gut dargestellt worden. So wirkt der Tod des Minenarbeiters direkt mysteriös und zweifelhaft. Schnell wird klar, dass etwas gefunden wurde, ein Artefakt, welches alles ändern könnte. Die Dynamik der Handlung wird immer wieder temporeicher und die vielen Puzzleteile fügen sich am Ende harmonisch zusammen.

Dies ist wirkliche ein toller Genre Mix und gerade der Science-Fiction Aspekt hat mir wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind eigen und die Handlung fesselnd und spannend. Mit seinen 350 Seiten ein tolles Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

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