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Veröffentlicht am 20.02.2026

Im Sturm

Fünf Fremde
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Auf Neuwerk sind vor 30 Jahren zwei Jugendliche verschwunden. Dieses Unglück hat für alle Nachwirkungen. Freunde, Verwandte, Inselbewohner, Lehrer und Besucher. Jeder hat davon erfahren, keiner weiß was ...

Auf Neuwerk sind vor 30 Jahren zwei Jugendliche verschwunden. Dieses Unglück hat für alle Nachwirkungen. Freunde, Verwandte, Inselbewohner, Lehrer und Besucher. Jeder hat davon erfahren, keiner weiß was passiert ist. Nun im Jahr 2025 treffen verschiendene Personen auf die Insel ein, aus verschiedenen Gründen alle stehen irgendwie im Zusammenhang mit dem damaligen Ereignis.
Ganz langsam führt uns die Autorin an die Ereignisse damals und heute heran. Wir erleben mehr von dem nahendne Sturm als von den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten. Die kleine Insel mitten im Orkan, dieses klaustropobische Setting überträgt sich beim Lesen. Der laute unheimliche Wind, das Knarren der Bäume und Dächer, die Wucht der Böen, es ist als ob man es spürt. Über allem liegen die Unsicherheiten, warum sind diese Personen auf der Insel, die eine weil sie eine Auszeit vom Job braucht und sich um ihre Mutter kümmern will, die andere um eine alte Freundin zu besuchen, Das sind ganz allgemeine Themen aber unterschwellig ist da mehr. Darüber erfahren wir nach und nach. Auch was vor dreißig Jahren passiert ist. Ganz langsam erleben wir Teenager im Schullandheim, harmlose Streiche, erste Liebeleien usw. Die Steigerung der Erwartung wann kommt es zum Verbrechen oder einem anderem Ereignis ist kaum auszuhalten. Immer mehr Hinweise, Indizien, begonnene Gespräche. Allmählich reimt man sich als Leser etwas zusammen. Dann das fulminante Ende. Mit allem war zu rechnen, aber das was dann kam nicht. Soviel verqueres Denken kann man sich kaum ausdenken, aber nach dem Sacken lassen, erscheint es auf eine absonderliche Art logisch. Schrecklich, abartig, Rache eben.

Veröffentlicht am 07.02.2026

Ein neuer Anfang

Betreutes Morden
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Carol hat sich eine Wohnung in einer Seniorenresidenz gekauft. Ein ganz neues Leben. Nachdem sie fünfunddreißig Jahre im Gefängnis saß. Sie war eine Serienmörderin. Jetzt will sie ein neues Leben und neue ...

Carol hat sich eine Wohnung in einer Seniorenresidenz gekauft. Ein ganz neues Leben. Nachdem sie fünfunddreißig Jahre im Gefängnis saß. Sie war eine Serienmörderin. Jetzt will sie ein neues Leben und neue Freunde. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen weil kurz nach ihrer Ankunft ein Mord geschieht. Klar das sie die Verdächtige Nr. 1 ist und das in einem Seniorenheim in dem es nur so von ehemaligen Ermittlern wimmelt.
Beim Lesen hat man sofort Vergleiche mit dem "Donnerstagsmordclub" gezogen. Seniorenheim, alte Ermittler usw. .
Aber ab dem zweiten Drittel hört die Ähnlichkeit auf. Diese Alten sind alt im Sinne des Wortes, körperliche Gebrechen, etwas Demenz, das gute Aussehen ist auch fort. Sie wirken natürlich, wie sie gegen die Langeweile ankämpfen, Vorurteile laut jedem erzählen der sie nicht hören will. Und das alles in einem Heim das Annehmlichkeiten für eine jüngere Generation bietet. In dem die Angestellten die Bewohner nach ihren Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg fragen. Carol und ihre neuen Freunde sind sehr echt, diesen Menschen begegnet man täglich, in der Familie oder Nachbarschaft.
Die Geschichte entwickelt sich sehr skurril, die Dialoge sind schräg und am Ende gab es ein sehr schönes Happy End wobei dieses Wort für einen Cosy Crime verkehrt ist aber in diesem Fall passt.
, So das ich mich schon auf einen nächsten Band freue.

Veröffentlicht am 30.01.2026

Schräg

Alles auf Anfang
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Der Sommer in Sinful geht zu Ende. Entweder muss Fortune sich ein anderes Versteck suchen oder aber sie findet ihren Verfolger zuerst. Als CiA Agentin kann sie so etwas und wenn sie eine Zukunft in diesen ...

Der Sommer in Sinful geht zu Ende. Entweder muss Fortune sich ein anderes Versteck suchen oder aber sie findet ihren Verfolger zuerst. Als CiA Agentin kann sie so etwas und wenn sie eine Zukunft in diesen verrrückten Ort haben will muss sie der Sache ein Ende setzen.
Das Buch ist wieder so herrlich schräg wie alle seine Vorgänger. Der Alligator Godzilla der so sehr Aufläufe liebt. Celia die Fortune und ihre Freundinnen hasst und dabei immer wieder über das Ziel hinaus schießt. Carter der Sheriff der Fortune liebt und sich trotzdem mit ihren Fähigkeiten schwer tut.
Hat man ein Band gelesen will man alle lesen. Schön ist es das man sie weitgehend unabhängig voneinander lesen kann. Es sind die einzelnen Abenteuer der Frauen die im Vordergrund stehen und die Lebensgesschichte von Fortune ist nur der Aufhänger für die Stories.
Auch wenn schon der Titel verheißt das es ein Ende geben wird, ist die Serie laut der Autorin nicht zu Ende. Das freut mich sehr denn der Ort ist so voller komischer Einfälle die möchte ich nicht mehr missen.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Ein gelungener Abschluss

Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung
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Das letzte Jahr im Internat für Gauner. Gauner die Dinge zurück stehlen und dadurch sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgeben.

Gabriel und seine Freunde haben nur noch ein Ziel, die Namenlosen zu fassen ...

Das letzte Jahr im Internat für Gauner. Gauner die Dinge zurück stehlen und dadurch sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgeben.

Gabriel und seine Freunde haben nur noch ein Ziel, die Namenlosen zu fassen und für immer weg zu sperren.

Die Aufgaben die sie in der Schule lernen sind eine Vorbereitung für das Leben draußen als Diebe die Gutes tun wollen. Konzentration, Sport, Fälschen und natürlich alle Fähigkeiten die man für Diebstähle und Einbrüche braucht.

Es klingt irrational wenn man so eine Diebesschule gut findet. Aber die Jugendlichen mittlerweile sind mir sehr sympathisch geworden nach den vorangegangenen vier Bänden. Es gibt viel zu lachen durch die Zwillinge, man fiebert mit Viletta mit ob sie Menschen an sich heran lassen kann. Ich bewundere Amira für ihr sportliches Können, Penelope ist Klasse mit ihrem Wissen und Gabriel der ein phantastisches Gedächtnis hat und alle miteinander verbindet.

Der Autor hat es geschafft über fünf Bände die Spannung hoch zu halten. Immer wieder neue Ideen was man lernen muss, und natürlich die Gefahr durch die Namenlosen.

Ein Hoch auf die Freundschaft.

Veröffentlicht am 14.01.2026

Schöne Wimmelbilder

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Nicht nur Sachen suchen, auch Tiere wieder finden oder Aktionen nach verfolgen. Die Bilder sind schön wimmelig so das es viel zu sehen und entdecken gibt. Mit jedem Bild können sich die Kinder ...

Nicht nur Sachen suchen, auch Tiere wieder finden oder Aktionen nach verfolgen. Die Bilder sind schön wimmelig so das es viel zu sehen und entdecken gibt. Mit jedem Bild können sich die Kinder lange beschäftigen. Mein Enkel liebt den Zoo, vor allem die Pinguine. Genau wie bei uns watscheln sie auf dem Bild durch ihr Gehege und der Kleine darf mit ihnen laufen. Dieser Wiedererkennungswert ist sehr groß und dadurch gibt es sehr viel zu erzählen.
Das Buch vermittelt das Gefühl das unser Zoo Pate gestanden hat.
Die Spielplätze und die Auswahl an Tieren sind großartig und sehr natürlich dargestellt.
Genau wie die Besucher auf den Bildern, Familien, Schulklassen, ältere und jüngere Menschen.
Das Buch besteht aus stabilen Pappseiten so das auch Kleinere das Buch gut handhaben können. Keine zerrissenen Seiten oder unglückliche Gesichter weil die kleinen Finger Schwierigkeiten haben die Seiten umzublättern.