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Veröffentlicht am 18.03.2026

Düstere Moorgeheimnisse

Moorland. Die Zwillinge
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Nach über 15 Jahren kehrt die Kommissarin Malia Gold in ihr Heimatstädtchen zurück. Einige traumatische Erlebnisse haben sie damals flüchten lassen. Schon an ihrem ersten Arbeitstag überstürzen sich ...

Nach über 15 Jahren kehrt die Kommissarin Malia Gold in ihr Heimatstädtchen zurück. Einige traumatische Erlebnisse haben sie damals flüchten lassen. Schon an ihrem ersten Arbeitstag überstürzen sich die Ereignisse. Die 18 jährigen Zwillinge Nike und Jana sind im naheliegenden Moor spurlos verschwunden. Eine Suchmannschaft, die in den dichten Nebelschwaden nach den Mädchen suchen, kehrt ohne Erfolg zum Einsatzort zurück. Als auf dem TikTok - Kanal der Zwillinge verstörende Bilder von einem der Mädchen auftaucht, ist klar, sie haben sich nicht nur verirrt. Jemand hat die Beiden scheinbar entführt. In dem weitläufigen Moor deutet allerdings nichts auf ein Verbrechen hin, nur die Kamera, die an einem abgelegenen Ort gefunden wird, lässt Schlimmes vermuten. Die Kommissarin erkennt schnell, dass so einige in der Gemeinde etwas zu verbergen haben und jeder scheint irgendwie involviert zu sein. Malia Gold bleibt nichts anderes übrig, als sich ihrer längst vergessener Vergangenheit zu stellen.

Der Auftakt der neuen Moorland - Reihe ist dem Autor Andreas Winkelmann auf jeden Fall sehr gut gelungen. Schon ab der ersten Seite war ich vom Geschehen gefesselt. Die unheimliche Athmosphäre, die von dem Moor und der eiskalten Winternacht ausgeht, wurde perfekt eingefangen. Auch die verschiedenen Protagonisten wurden gut dargestellt. Die Handlung ist in sich stimmig und nachvollziehbar. Auch wenn man öfters denkt das man den Täter entlarvt hat, so ist man doch meistens auf dem Holzweg. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und durch die verschiedenen Perspektiven der Personen bleibt es auch sehr spannend. Ein besonderer Hingucker ist der tolle Farbschnitt, der dem Buch noch etwas besonderes verleiht. Mir hat das Buch wieder, wie fast alle Bücher von dem Autor, sehr gut gefallen und ich bin schon jetzt neugierig auf die Fortsetzung, da mir ja leider einige Informationen vorenthalten wurden.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2026

Perfide Erpressung

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Kommissar Fabian Risk unternimmt mit seiner Tochter Matilda einen entspannten Segeltörn, als plötzlich die Küste in völliger Dunkelheit liegt. Der totale Stromausfall wirft einige Fragen auf. Zeitgleich ...

Kommissar Fabian Risk unternimmt mit seiner Tochter Matilda einen entspannten Segeltörn, als plötzlich die Küste in völliger Dunkelheit liegt. Der totale Stromausfall wirft einige Fragen auf. Zeitgleich findet ein Banküberfall statt. Auch hier gibt es viele Ungereimtheiten, da das Gebäude sehr gut gesichert ist und es keinerlei Einbruchsspuren gibt. Der Bankdirektor gerät schnell in Verdacht und verhält sich äußerst seltsam, er scheint ein großes Geheimnis zu hüten. Als Kommissar Risk dann noch einen Anruf einer ehemaligen Bekannten erhält. Sie erzählt ihm, dass ihre Tochter während des Stromausfall spurlos verschwunden ist. Risk soll unter keinen Umständen offiziell ermitteln, da das Leben von Emelie in Gefahr sein könnte. Fabian Risk spürt dass unerklärliche Dinge vor sich gehen. Denn die kleine Emelie ist nicht das einzige Kind das im Laufe der Jahre verschwand und die betroffenen Eltern schweigen wie ein Grab. Das Team von Fabian Risk gerät schnell an ihre Grenzen, da plötzlich auch ihr Leben auf dem Spiel steht. Es geht um nichts geringeres als die Demokratie von Schweden.



Der Autor Stefan Anhem versteht es hervorragend den Leser schnell zu fesseln. Sein neuestes Werk Wellengrab greift ein, leider sehr aktuelles Thema, an. Er zeigt uns unverblümt wie zerbrechlich unsere Demokratie ist, was sehr nachdenklich macht. Ob Entführung, Erpressung und sogar Mord, nichts wird ausgeschlossen. Der Leser wird in atemberaubenden Tempo durch Intrigen und dunkle Machenschaften geführt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Protagonisten sind realitätsnah beschrieben. Auch wenn manches unwahrscheinlich erscheint, so ist es leider doch möglich. Das Cover zeigt eine, eigentlich schöne Kulisse, die aber alles andere als schön ist. Ein Buch, das ich gerne mit 5 Sternen belohne.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 09.11.2025

Frauen, die ihr Leben meistern

Lebensbande
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Kühlungsborn im Jahr 1992: Nora sitzt in ihrem kleinen Häuschen an der Ostsee. Seit dem Mauerfall hat sich einiges geändert. Der Strand ist voller Touristen und nur an den frühen, stillen Morgenstunden ...

Kühlungsborn im Jahr 1992: Nora sitzt in ihrem kleinen Häuschen an der Ostsee. Seit dem Mauerfall hat sich einiges geändert. Der Strand ist voller Touristen und nur an den frühen, stillen Morgenstunden hat sie das Meer für sich alleine. Ihre Gedanken schweifen immer öfters in die Vergangenheit, als sie als Krankenschwester in Danzig im Dienst war. Das Leben im Krieg war nicht einfach und immer wieder kommen große Schuldgefühle in ihr auf. Zu oft hat sie bei unmenschlichen Vorkommnissen weggeschaut.
Auch Lene, eine junge Witwe, denkt oft an die damaligen Zeiten zurück. Ihr Sohn Leo wurde als beeinträchtigt eingestuft und ihr wurde das elterliche Sorgerecht entzogen. Als Leo in eine Klinik eingewiesen wird bricht ihre Welt zusammen. Nur eine glückliche Fügung lässt ihr Nora über den Weg laufen, die zu dieser Zeit noch in diesem Heim ihren Dienst verrichtet.
Auch Lotte reiht sich in den Kreis dieser starken Frauen ein. Bis zum Schluss bleibt sie eine feste Konstante an Noras Seite. Ohne sie hätte Nora mehr als einmal aufgegeben.
Mechthild Borrmann versteht es gut Fiktion und wahre Begebenheiten in einem Roman zu verarbeiten. Die drei Frauen beeindrucken durch ihre Stärke und unbändigen Lebenswillen. Allen Widrigkeiten zum trotz meistern sie ihr Leben ohne auch nur den Gedanken ans Aufgeben zu verschwenden. Die verschiedenen Zeitebenen sind gelungen miteinander verwoben. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd zugleich. Die Charaktere sind gut dargestellt und man hat das Gefühl sie zu kennen. Das Cover zeigt zwei Frauen, die mit ernsten Gesichtern in eine ungewisse Zukunft schauen. Für das Thema ist das Bild gut gewählt. Ein tolles Buch über eine unmenschliche Zeit, das ich gerne weiterempfehle

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Eiskalter Tod

Lügennebel
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Eigentlich sollte es eine schöne Woche zum Studienabschluss werden. Ein tolles, luxuriöses Ferienhaus in Schweden mit spektakulärer Aussicht über tief verschneite Berge, das den Eltern von von Wille Löwengren ...

Eigentlich sollte es eine schöne Woche zum Studienabschluss werden. Ein tolles, luxuriöses Ferienhaus in Schweden mit spektakulärer Aussicht über tief verschneite Berge, das den Eltern von von Wille Löwengren gehört. Schon bei der mehrstündigen Zugfahrt nach Äre fühlte sich Fanny nicht wirklich wohl in ihrer Haut, da sie außer Olivia, die ihre beste Freundin ist, keinen der Jungs wirklich kennt. Sie ist eher zurückhaltend und der große Alkoholkonsum gefällt ihr gar nicht. Endlich am eigentlichen Ziel angekommen fängt die Party aber auch für sie an und die Nacht bietet, durch etliche Partyspiele aufgelockert, viel Spaß. Das böse Erwachen kommt aber gleich am nächsten Morgen, als die unbekleidete Leiche eines der Jugendlichen im tiefen Schnee aufgefunden wird. Ein Unfall oder Mord? Polizeikommissarin Hanna Ahlander, die sich einige Tage freigenommen hat, kommt die Sache komisch vor und bricht kurzerhand ihren Urlaub ab. Zusammen mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog versucht sie Licht ins Dunkle zu bringen, doch die Jugendlichen haben alle ihre eigenen Interessen zu schützen.


Mir haben die Bücher von der Autorin Viveca Sten schon immer sehr gut gefallen. Mit ihrer Reihe rund um Kommissar Thomas Andreasson konnte sie mich jedes mal begeistern. Auch mit der neue Reihe mit den Protagonisten Hanna Ahlander und Daniel Lindskog setzt sie ihre erfolgreichen Bücher wieder in spannende Lesehighlights um. Der mittlerweile 4. Band dieses sympathischen Ermittlerduos konnte mich wieder von der ersten Seite an fesseln, was ihrem spannenden Schreibstil zu verdanken ist. Die Charaktere wurden sehr authentisch beschrieben und auch die Story hat Hand und Fuß. An Verdächtigen mangelt es nicht, aber die Lösung kam dann doch völlig unerwartet. Das Cover besticht schon alleine durch seine Einfachheit, mehr braucht es nicht um neugierig zu werden. Ich werde auch bei der neuen Serie ein treuer Fan bleiben. Viveca Sten versteht es einfach, sie ist eine Meisterin der Schreibkunst. Gerne empfehle ich das Buch an alle Krimifans weiter und vergebe gerne 5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.06.2025

( Alp ) Traumhafte Ferien

Am Meer ist es schön
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Susanne, die von allen nur Susi gerufen wird, ist ein neunjähriges Mädchen und genießt ihre glückliche Kindheit. Einzig ihr lispeln stört sie sehr und sie wünschte sie hätte einen anderen Namen, wo es ...

Susanne, die von allen nur Susi gerufen wird, ist ein neunjähriges Mädchen und genießt ihre glückliche Kindheit. Einzig ihr lispeln stört sie sehr und sie wünschte sie hätte einen anderen Namen, wo es nicht so auffallen würde. Bei einer Untersuchung stellte der Schularzt fest, dass sie viel zu dünn ist und verordnet eine Kur an der Nordsee. Susi ist davon natürlich alles andere als begeistert, da sie zum ersten Mal ohne ihre Familie fahren soll. Doch ihre Puppe Pippi gibt ihr ein wenig Trost. Doch gleich nach der Ankunft muss sie sich von Pippi trennen, da kein Kind aus hygienischen Gründen sein geliebtes Kuscheltier behalten darf. Aber das ist leider noch das geringste Problem, es wartet ein wahrer Alptraum auf die Kinder, der die vielen Wochen unendlich erscheinen lässt. Selbst im Erwachsenenalter kann sie dieses Trauma nicht hinter sich lassen. Erst als es mit ihrer Mutter zu Ende geht kann sie mit ihrer Familie darüber sprechen.

Dieses unglaublich berührende Buch, aus der Feder von Barbara Leciejewski, ist fast nicht zu glauben und doch ist es zigtausendfach passiert. Das Buch spielt in der Vergangenheit und Gegenwart. Die Rückblicke, die Susi ihrer Familie erzählt, treiben einem die Tränen in die Augen. Was sind das für Menschen, die Kinder so unmenschlich behandeln. Leider gab und gibt es wahrscheinlich immer noch viele Tante Erna's, die den Kindern sämtliche Würde nahmen. Der Schreibstil ist flüssig und die Zustände gut beschrieben. Die Charaktere scheint man zu kennen, und ja manchmal empfindet man auch unbändige Wut. Das Cover vermittelt heile Welt, was aber weit an der Realität vorbeigeht. Ein Thema, dass wahrscheinlich niemanden kalt lässt.

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