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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Düster, spannend und voller falscher Fährten.

Kalt wie die Luft
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Die 19-jährige Iselin Hanssen kehrt von ihrer Joggingrunde nicht zurück. Kriminalkommissar Jakob Weber und sein Team übernehmen den Fall und gehen schnell von einer Entführung aus. Als kurze Zeit später ...

Die 19-jährige Iselin Hanssen kehrt von ihrer Joggingrunde nicht zurück. Kriminalkommissar Jakob Weber und sein Team übernehmen den Fall und gehen schnell von einer Entführung aus. Als kurze Zeit später erneut eine junge Frau – die bekannte Influencerin Marte Moi – spurlos verschwindet, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Die Ermittler stehen unter enormem Zeitdruck. Und dann stoßen sie auch noch auf einen jahrzehntealten Cold Case mit erschreckenden Parallelen …

Schon die ersten Kapitel haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und dennoch eindringlich. Von Beginn an liegt eine spürbare Kälte und Bedrohung über der Handlung, die sich langsam, aber unaufhaltsam steigert.
Die Ermittlungen entwickeln sich zunächst ruhig, nehmen dann jedoch zunehmend Fahrt auf. Mit jeder neuen Spur wächst die Spannung und zugleich die Zahl der offenen Fragen. Viele Figuren wirken verdächtig, doch lange Zeit gibt es keinen eindeutigen Treffer. Gerade dieses Spiel mit Misstrauen und Unsicherheit hat mir besonders gefallen.
Das Ermittlerteam rund um Jakob Weber überzeugt durch Kompetenz und Authentizität. Die Dynamik innerhalb des Teams wirkt glaubwürdig, und man fiebert mit ihnen mit, während die Zeit gegen sie arbeitet.
Die kursiv gesetzten Kapitel sorgen immer wieder für Gänsehaut. Die Einblicke in die Gedankenwelt des Täters sind verstörend und erschreckend kalt. Diese Passagen erzeugen eine beklemmende Atmosphäre, die noch lange nachhallt.
Das Finale hat mich dann noch einmal überrascht. Der Schlussabschnitt ist rasant, nervenaufreibend und emotional ein echter Pageturner-Moment.

"Kalt wie die Luft" ist ein atmosphärisch dichter Thriller mit düsterer Stimmung, vielen Spannungsmomenten, starken Ermittlungsfiguren und überraschender Auflösung. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit Jakob Weber.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein atemberaubender Krimi, der bis zum Schluss nicht loslässt! Unbedingt lesen!

Schattenmädchen
1

Nach der Firmenparty eines erfolgreichen Technologieunternehmens verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson spurlos. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment versucht herauszufinden, was auf ...

Nach der Firmenparty eines erfolgreichen Technologieunternehmens verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson spurlos. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment versucht herauszufinden, was auf der Party wirklich geschehen ist, denn die Gründer und Mitarbeitenden der BubbleBuy-App beteuern, Isabelle weder gesehen zu haben noch etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben. Doch im Laufe der Ermittlungen stoßen die Polizisten auf erschreckende Parallelen zu einem sieben Jahre alten Fall: Damals wurde die Studentin Petra Olsson ermordet. Beide Fälle führen schließlich an die Universität Lund und in die dunkle Welt geheimnisvoller Studentenverbindungen …

Was für eine Wahnsinns-Story! Dieser Krimi ist unglaublich fesselnd, spannend und packend erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gleichzeitig so mitreißend, dass man Seite um Seite verschlingt, ohne es zu merken.
Die Wendungen sind geschickt gesetzt: Jedes Mal, wenn man glaubt, der Täter sei entlarvt, nimmt die Geschichte eine völlig andere Richtung. Besonders interessant fand ich die Darstellung einiger Studentenverbindungen, wie sie funktionieren, wie sie vertuschen, täuschen und sich oft sicher fühlen, ungestraft davonzukommen. Ebenso erschreckend ist das Bild mancher reicher und mächtiger Personen, die arrogant, amoralisch und skrupellos glauben, sich mit Geld alles kaufen zu können. Das sorgt immer wieder für Kopfschütteln.
Die Spannung reißt zu keiner Sekunde ab und hält einen bis zum überraschenden Ende in Atem.

„Schattenmädchen“ ist mein erstes Buch von Frida Skybäck, aber ganz sicher nicht mein letztes. Nach diesen packenden Lesestunden werde ich definitiv auch die weiteren Fälle von Fredrika Storm lesen.

Ein atemberaubender, temporeicher schwedischer Pageturner der Extraklasse!
Absolute Leseempfehlung für alle Fans des schwedischen Krimis!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein atemberaubender Krimi, der bis zum Schluss nicht loslässt! Unbedingt lesen!

Schattenmädchen
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Nach der Firmenparty eines erfolgreichen Technologieunternehmens verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson spurlos. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment versucht herauszufinden, was auf ...

Nach der Firmenparty eines erfolgreichen Technologieunternehmens verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson spurlos. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment versucht herauszufinden, was auf der Party wirklich geschehen ist, denn die Gründer und Mitarbeitenden der BubbleBuy-App beteuern, Isabelle weder gesehen zu haben noch etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben. Doch im Laufe der Ermittlungen stoßen die Polizisten auf erschreckende Parallelen zu einem sieben Jahre alten Fall: Damals wurde die Studentin Petra Olsson ermordet. Beide Fälle führen schließlich an die Universität Lund und in die dunkle Welt geheimnisvoller Studentenverbindungen …

Was für eine Wahnsinns-Story! Dieser Krimi ist unglaublich fesselnd, spannend und packend erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gleichzeitig so mitreißend, dass man Seite um Seite verschlingt, ohne es zu merken.
Die Wendungen sind geschickt gesetzt: Jedes Mal, wenn man glaubt, der Täter sei entlarvt, nimmt die Geschichte eine völlig andere Richtung. Besonders interessant fand ich die Darstellung einiger Studentenverbindungen, wie sie funktionieren, wie sie vertuschen, täuschen und sich oft sicher fühlen, ungestraft davonzukommen. Ebenso erschreckend ist das Bild mancher reicher und mächtiger Personen, die arrogant, amoralisch und skrupellos glauben, sich mit Geld alles kaufen zu können. Das sorgt immer wieder für Kopfschütteln.
Die Spannung reißt zu keiner Sekunde ab und hält einen bis zum überraschenden Ende in Atem.

„Schattenmädchen“ ist mein erstes Buch von Frida Skybäck, aber ganz sicher nicht mein letztes. Nach diesen packenden Lesestunden werde ich definitiv auch die weiteren Fälle von Fredrika Storm lesen.

Ein atemberaubender, temporeicher schwedischer Pageturner der Extraklasse!
Absolute Leseempfehlung für alle Fans des schwedischen Krimis!

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Brutal, verstörend und gnadenlos! Ein grausames Katz-und-Maus-Spiel mit einem brutalen Menschenjäger…

Blutwild
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Schon der Einstieg ist kaum zu ertragen: Ein neunjähriger Junge wird von seinem eigenen Vater eingesperrt, allein mit geschlachteten Tieren. Ein Prolog, der schockiert, sprachlos macht und sich sofort ...

Schon der Einstieg ist kaum zu ertragen: Ein neunjähriger Junge wird von seinem eigenen Vater eingesperrt, allein mit geschlachteten Tieren. Ein Prolog, der schockiert, sprachlos macht und sich sofort festsetzt.
Als die ehemalige Polizistin Anka Jessen, die vor sechs Jahren nur knapp einem sadistischen Peiniger entkommen konnte, eine kryptische Nachricht erhält, GPS-Koordinaten und nur ein einziges Wort „Hilfe“, wird sie brutal in ihre Vergangenheit zurückgerissen. Was sie im Wald findet, ist der pure Albtraum: eine einsame Hütte voller abgetrennter menschlicher Körperteile. Ab hier beginnt ein gnadenloses, hochgefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit einem Menschenjäger, der keine Grenzen kennt.

Dieser Thriller ist extrem temporeich, nervenzerrend und stellenweise kaum auszuhalten. Die Brutalität ist direkt, roh und schockierend. Man leidet mit Anka, spürt ihre Angst, ihre Wut und ihre Verzweiflung und fragt sich fassungslos, wie viel Grauen ein Mensch überleben kann, ohne daran zu zerbrechen.

Zwar ist die Grundidee nicht völlig neu und an manchen Stellen wirkt die Handlung etwas konstruiert oder zu glatt, doch insgesamt ist „Blutwild“ ein origineller Thriller und gleicht das mit einer düsteren Atmosphäre, hohem Tempo und permanenter Anspannung aus. Die Geschichte lässt einen nicht los, gönnt keine Pause und treibt einen unaufhaltsam voran.

Ein harter, kompromissloser Thriller, nichts für schwache Nerven, aber genau richtig für alle, die es düster, brutal und gnadenlos mögen.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Beklemmend, intensiv und lange nachhallend...

Ruf der Leere
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Eine Gruppe junger Menschen verbringt ein Wochenende in einer abgelegenen Waldhütte. Eigentlich soll es eine ausgelassene Party werden, doch die Stimmung kippt abrupt, als ein alter, geheimnisvoller Mann ...

Eine Gruppe junger Menschen verbringt ein Wochenende in einer abgelegenen Waldhütte. Eigentlich soll es eine ausgelassene Party werden, doch die Stimmung kippt abrupt, als ein alter, geheimnisvoller Mann auftaucht und behauptet, er sei der Tod. Er stellt eine grausame Forderung: Einer darf leben. Alle anderen müssen sterben! Doch wer wird gewählt? Und nach welchen Maßstäben?

Was folgt, ist kein klassischer Thriller, sondern ein psychologisch hochintensiver Spannungsroman. Im Mittelpunkt stehen Moral und Ethik, Loyalität und Schuld, Angst und die Frage, wie viel unsere Werte wirklich zählen, wenn es ernst wird. Was bedeuten Freundschaft und Zusammenhalt, wenn das eigene Überleben auf dem Spiel steht? Wie verändern Eifersucht, Begehren, Lügen und Intrigen den Blick auf Menschen, die man zu kennen glaubte? Unerfüllte Erwartungen reißen tiefe Risse in Beziehungen, die einst selbstverständlich schienen.

Besonders stark fand ich, dass die verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten selbst zu Wort kommen und aus ihrer jeweils eigenen Perspektive erzählen. Die Figuren wirken real, widersprüchlich und zutiefst menschlich.
Die wechselnden Perspektiven sowie das Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Mit jeder neuen Wahrheit verschieben sich die moralischen Grenzen ein Stück weiter.

Der Schreibstil ist klar und gut lesbar, dabei durchgehend düster und bedrückend. Die Spannung baut sich leise, fast unmerklich auf: durch Dialoge, innere Konflikte, eine unheilvolle Dynamik zwischen den Figuren und gezielte Wendungen. Das unerwartete, offene Ende bleibt im Kopf und wirkt lange nach.

„Ruf der Leere“ ist ein intensives, psychologisches Buch, das fordert, verstört, berührt und nachhaltig zum Nachdenken zwingt.

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