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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Eine Tür, die mehr als eine fantastische Welt öffnet

Secrets of Black Manor (1). Die Gabe der Träumer
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Ein wirklich toller Einstieg in eine Fantasyreihe!

Ein absolutes Highlight für mich waren die komplett unterschiedlichen Welten hinter den Türen in Black Manor. Mal laden sie zum Verweilen ein, mal sollte ...

Ein wirklich toller Einstieg in eine Fantasyreihe!

Ein absolutes Highlight für mich waren die komplett unterschiedlichen Welten hinter den Türen in Black Manor. Mal laden sie zum Verweilen ein, mal sollte man sie schnellstens wieder verlassen. Doch jede ist einzigartig und gefüllt mit fantastischen, magischen, guten und mal eher feindlich gesinnten Tierwesen. Wer Marisa als Autorin schon etwas länger verfolgt, weiß was sie für ein Harry Potter Fan ist und diese Wesen erinnern sehr an das Potterversum. Leider kamen mir die Ausflüge in die anderen Atmosphären viel zu kurz. Ich hoffe sehr, dass man davon noch einiges in den weiteren Bänden zu lesen bekommt!

Auch die Traummagie ist wirklich eine klasse Idee!

Das Buch behandelt auch ein paar unschöne Themen, wie Mobbing und fehlende elterliche Akzeptanz. Mobbing unter Kindern ist ein sehr wichtiges Thema, das für mich hier gut umgesetzt wurde und Mut macht und auch wenn es schwer fällt, sich selbst treu zu bleiben.

Die Kinder in der Geschichte sind alle um die 13 Jahre. Sie wirken in meinen Augen älter. Ich hätte sie, wenn Luca nicht gerade seinen 13. Geburtstag gehabt hätte, auf 15 geschätzt. Es gibt immer wieder Anspielungen auf das Verliebt sein, die Jungs zeigen pubertäres Machtgehabe.

Einen leider etwas größeren Kritikpunkt habe ich Will gegenüber oder eher wie schnell Luca Vertrauen zu einem alten, weißen, im Dorf als komisch eingestuften Mann fasst. Da schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken. Letztendlich ist Will einer von den Guten, er hat Luca gegenüber nur die besten Absichten, aber es ging mir hier zu schnell.

Die positiven Aspekte in dieser wunderschön geschriebenen und durch zauberhafte Illustrationen unterstützte Geschichte überwiegen und ich werde die Reihe mit Freude weiterverfolgen und auch empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Nimmst du die Gefahren der Mördersuche an?

Cold Case Academy – Ein mörderisches Spiel
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Kurz zum Inhalt: Die 17-Jährige Cassie hat die besondere Gabe Menschen innerhalb kürzester Zeit einzuschätzen, inklusive Hobbies, Gefühle und nächste Schritte. Durch ihr Talent fällt sie dem FBI auf und ...

Kurz zum Inhalt: Die 17-Jährige Cassie hat die besondere Gabe Menschen innerhalb kürzester Zeit einzuschätzen, inklusive Hobbies, Gefühle und nächste Schritte. Durch ihr Talent fällt sie dem FBI auf und wird als Profile-Anwärterin an der Cold Case Academy aufgenommen: Ein Eliteausbildungsprogramm für Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten, das sich zum Ziel setzt, alte Verbrechen aufzuklären. Cassie hofft so den Mord an ihrer Mutter zu lösen. Zusammen mit ihren 4 Kolleginnen arbeitet sie verbotenerweise auch an einem aktuellen Serienmörderfall, der sie selbst in Gefahr bringt. Und dann gibt es auch noch Dean und Michael, die Cassie den Kopf verdrehen.

Fazit: Die Cold Case Academy ist ein wirklich gelungenes Konzept. Man darf hier natürlich nicht so genau nehmen, wie unwahrscheinlich es ist, dass unreife Teenager echte Fälle für das FBI lösen. Die Programmteilnehmer
innen sind ein wild gemischter Haufen, alle mit starken Persönlichkeiten und ganz unterschiedlichen Talenten, das nur so nach Chaos schreit. Das Ende hat mich überrascht. Hier merkt man, dass es der erste Teil der Reihe ist, der die Grundsteine legt, weswegen sich einige Stellen etwas ziehen.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Tolle Adaption für neue und alte Fans des Klassikers

Romeo und Julia
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Eine wunderschön gezeichnete Graphic Novel mit der allgemein bekannten tragischen Liebesgeschichte, nah am Original und mit Zusatzinformationen rund um Shakespeare, die frühere Theaterkultur und ausführlicheren ...

Eine wunderschön gezeichnete Graphic Novel mit der allgemein bekannten tragischen Liebesgeschichte, nah am Original und mit Zusatzinformationen rund um Shakespeare, die frühere Theaterkultur und ausführlicheren Fakten zu Shakespeares Sprachgebrauch und lyrischen Motiven.

Ein tolles Buch, um einen Klassiker der Jugend nahe zu bringen, die Geschichte neu zu entdecken oder sie dank Bildern auf einer anderen Ebene zu erleben.

Die Sprache ist überwiegend an die heutige angepasst, auch wenn bekannte Passagen eher in der altertümlichen Variante formuliert sind, wie zum Beispiel die Balkonszene oder der Abschlusssatz: „Kein Leidensweg war schlimmer irgendwo, als der von Julia und Romeo.“. Das war etwas gewöhnungsbedürftig.

Der Stil der Illustrationen gefällt mir richtig gut. Man erkennt die Emotionen in den Gesichtsausdrücken, die Farben strahlen, fangen aber auch die Dramatik der Geschichte ein. Je dramatischer der Inhalt, desto dunkler sind die Farben. Ein besonderes Highlight waren für mich die Kampfszenen. Man spürt die Action, man sieht die Gewalt ohne allzu blutig zu sein.
Wer etwas aufmerksamer liest, kann den Tod des Öfteren versteckt finden, der in der Story natürlich eine große Rolle spielt. Die Interpretation als eigenständige Person, und ihm somit ein Gesicht zu geben, ist sehr gelungen.
Anhand der Kleiderfarbe ist auf den ersten Blick erkennbar, wer zu welcher Familie gehört, was das Leseverständnis erleichtert.

Bei den Informationsseiten bin ich zwiegespalten. Manches hat sich für mich nicht ganz rund angefühlt, wie zum Sprachgebrauch und der Stilistik. Der Grund dafür ist, dass die Sprache in der Novel eine komplett andere war, als Shakespeare es tatsächlich verfasst hat. Zum einen wegen der deutschen Übersetzung und zum anderen der "jungen Sprache".
Ein Highlight war für mich der Einblick in die Geschichte selber anhand der Motive Shakespeares. Sie haben das Stück auf einer tieferen Ebene dargelegt, mein Verständnis gefördert und mich einzelne Stellen nochmal genauer lesen lassen.

Die Geschichte und die wunderschönen, detaillreichen und stimmungsvollen Zeichnungen bekommen 5 Sterne, die Informationsseiten leider nur 3.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Drei einsame Männer und die Liebe zu Eis und Schnee

Him and us
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Kurz zum Inhalt: Blake wird kurz vor der Hochzeit von seiner Verlobten verlassen. Daraufhin flieht er mehr oder weniger nach Island. Ein Land, in das seine Ex nie wollte. Im Flieger lernt er den jungen ...

Kurz zum Inhalt: Blake wird kurz vor der Hochzeit von seiner Verlobten verlassen. Daraufhin flieht er mehr oder weniger nach Island. Ein Land, in das seine Ex nie wollte. Im Flieger lernt er den jungen Luan kennen und sie sind sich sofort sympathisch, reden den ganzen Flug über und Blake bietet an ihn in seinem Mietwagen nach Reykjavik mitzunehmen. Da Luan knapp bei Kasse ist, schlägt Blake auch noch vor das Hotelzimmer zu teilen. Nachdem sie einen schönen Abend zusammen hatten, überkommt es Blake vollkommen unerwartet und er küsst Luan. Doch am nächsten Morgen ist er vollkommen überfordert mit der Situation und seinen Gedanken, denn er ist doch eigentlich hetero, oder? Luan ist überhaupt nicht erfreut darüber und tritt etwas missmutig seinen Job bei Magnus auf dem Hof an. Ob Blake und Luan sich wohl wiedersehen und was hat Magnus mit all dem zu tun?

Fazit: Achtung heiß, alter Schwede! Diese Geschichte hat mir die Röte in die Wangen getrieben und ich konnte mich gar nicht entscheiden welchen der drei Männer ich am besten finde. Eine kleine Tendenz zu Magnus ist da. Es gibt sehr viele und vor allem gute Spice-Szenen, aber auch wirkliche Gefühle, die definitiv über das oberflächliche "uuuh er sieht sooo gut aus" hinausgehen. Die Beziehung zwischen Magnus und Luan konnte ich komplett nachempfinden, wohingegen ich meine Probleme mit der "Kurzschlussreaktion" von Blake etwas meine Probleme hatte. Denn er hatte nicht nur wesentlich weniger Zeit zum Kennenlernen der anderen beiden, sondern auch noch mit seiner neuentdeckten sexuellen Orientierung zu kämpfen.
Ich habe gerade zu Beginn des Buches auch ganz gute Reisetipps bekommen und gleich festgehalten.
Alles in allem hat mich die sexuell aufgeladene Lektüre gut unterhalten und dank des Schreibstils habe ich das Buch quasi in einer Sitzung inhaliert.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Ein Kampf gegen unsterbliche Götter

Finale
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Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!!): Donatella hat es dank Legends Hilfe geschafft ihre und Scarletts Mutter Paloma aus dem Schicksalsdeck zu befreien. Doch das heißt auch, dass jetzt alle Schicksalsmächte ...

Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!!): Donatella hat es dank Legends Hilfe geschafft ihre und Scarletts Mutter Paloma aus dem Schicksalsdeck zu befreien. Doch das heißt auch, dass jetzt alle Schicksalsmächte wieder auf der Erde wandeln. Es dauert nicht lange, bis es die ersten Toten gibt und sich langsam Angst und Schrecken in der Bevölkerung ausbreitet. Es gibt nur eine Möglichkeit die Götter zu besiegen: Der gefallene Stern, der Anführer, muss getötet werden, doch dafür muss er lieben. Legend holt sich mehr magische Kräfte, um den Kampf aufnehmen zu können und selbst Paloma wagt einen Versuch, doch stirbt stattdessen. Donatella und Scarlett schwören Rache, doch sind sie wirklich bereit alles zu riskieren?

Fazit: Dieser Band hat nichts mehr mit dem ursprünglichen Caraval zu tun. Es war spannend, keine Frage, aber mit dem Schwerpunkt auf die Schicksalsmächte, ganz anders. Ich habe gewisse Handlungspunkte nicht nachvollziehen können und mich ab und zu darüber aufgeregt, warum man nicht das offensichtlichste macht. Palomas Tod war mir zu früh, immerhin haben wir den ganzen zweiten Band damit zugebracht sie zu befreien und dann ist sie keine 5 Minuten im dritten? Abgesehen von den genannten Punkten finde ich es einen guten Abschluss mit Happy End.

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