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marpije

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2026

Sensibel und ruhig

Letzter Akt
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Dora ist eine berühmte Schauspielerin und Victor ist ein unbekanntes Künstler, ein Maler , gleich beim ersten Treffen hat zwischen den beiden die Funke gesprungen, Dora genießt bei Victor die Ruhe und ...

Dora ist eine berühmte Schauspielerin und Victor ist ein unbekanntes Künstler, ein Maler , gleich beim ersten Treffen hat zwischen den beiden die Funke gesprungen, Dora genießt bei Victor die Ruhe und die normale Alltag, sie genießt nur eine Frau sein und nicht die Schauspielerin. Was kommt ist ein Paar Woche Idylle , die Idylle ist gebrochen wenn Viktor Dora malt , das was Dora auf ihre Porträt sieht weckt die Dämonen aus der Vergangenheit, durch Viktors Pinselstriche der Schuld ist wieder da...

Das Buch ist in drei Teilen geschrieben, die erste ist wie eine Liebesgeschichte, die zweite ist die Reise in der Vergangenheit und die dritte ist eine Erkenntnis , alle drei bilden eine schöne, ruhige und sehr sensible Geschichte über Schuld und das schlechte Gewissen. Die besondere psychologische Tiefe zieht sich von Anfang bis zum Ende aber eigentlich habe ich die erst gut verstanden in die zweiten Teil, warum Dora ist so wie ist und warum Dora sich verstecken will.

Flüssige Schreibstil und nostalgische Atmosphäre das sind die Plus Punkte, Minus Punkt habe ich in die Charakteren gesehen, Dora und Viktor bleiben für mich fern, nicht unsympathisch aber auch nicht mir nah, die beide sind sehr distanziert und immer wie "unter Strom " , die Geschichte ist sehr ruhig und leise aber die Charaktere sind " nervös ".

Eine schöne Geschichte ohne Spannung jedoch mir sehr guten Erzählerstil.

Veröffentlicht am 09.02.2026

Schöne Erzählung

Richtig gutes Essen
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Eine Büro im Japan und die Angestellte, jeder ist anders, jeder macht der Arbeit anders und jeder hat andere Essengewonheiten - diese schöne kurze Erzählung bringt und die japanische Kultur und japanische ...

Eine Büro im Japan und die Angestellte, jeder ist anders, jeder macht der Arbeit anders und jeder hat andere Essengewonheiten - diese schöne kurze Erzählung bringt und die japanische Kultur und japanische Essen näher.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen, die japanische Begriffe sind hinten erklärt, was große Hilfe ist , einzige was nicht ganz meins war, waren die Personen, zu denen habe ich keine Nähe gefunden, irgendwie kalt und sehr distanziert .

Die Autorin schreibt über zwei sehr wichtige Sachen im Leben - Essen und Arbeit , sie schreibt aber nicht belerend sondern mit eine Prise Humor, das hat mir sehr gut gefallen, ich kann das Büchlein empfehlen wenn jemand auf die Suche nach leichte , asiatische Literatur ist.

Veröffentlicht am 26.12.2025

Ein Tagebuch aus Kindheit

Der Geschmack von seltsamen Wörtern
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Adrian kommt mit seine Familie aus England nach Köln in 60 Jahren, sein Vater war gebürtiger Pole, die Mutter Engländerin, Adrian muss neue Sprache lernen und die ganze achtköpfige Familie neue Leben anfangen, ...

Adrian kommt mit seine Familie aus England nach Köln in 60 Jahren, sein Vater war gebürtiger Pole, die Mutter Engländerin, Adrian muss neue Sprache lernen und die ganze achtköpfige Familie neue Leben anfangen, hier bekommt der Leser kurz zusammengefasst der Bericht aus damaligen Zeiten.

Ich schreibe zu erst was mir nicht gefällt hat - die kalte, emotionslose Schreibstil , der hindert mich zu den Personen hier eine Nähe zu finden. Mein Lesefluss war ständig eingehalten durch die zu viele englische Sätze.

Gefällt haben mir die kurze Kapiteln und die Beschreibungen aus damaligen Zeiten , tatsächlich war das eine schöne Reise in Zeiten welche ich auch noch im Erinnerung habe, wenn die Kinder statt Handy noch mit basteln beschäftigt waren und die Familie hätte noch mehr Halt .

Wenn jemand erwartet hier große Literatur wird enttäuscht aber wenn jemand die sentimentale Reisen mag wird mit diesen Buch glücklich, trotz die "Kälte" auf die Seiten habe ich die Tagesbucheinträge von Adrian genossen

Veröffentlicht am 25.11.2025

Bernadettes Welt

Bernadette Swifts Gespür für Bücher
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Bernadette Swift arbeitet in 60 Jahren als junge Lektorin bei einem Verlag, obwohl sie leistet viel und ihre Arbeit ist tadellos, Bernadette kriegt keine Anerkennung, sie ist sogar in ihre Arbeit stark ...

Bernadette Swift arbeitet in 60 Jahren als junge Lektorin bei einem Verlag, obwohl sie leistet viel und ihre Arbeit ist tadellos, Bernadette kriegt keine Anerkennung, sie ist sogar in ihre Arbeit stark gemobbt, aber Bernadette ist klug und stark, sie schafft der Durchbruch und sie wird zum Chef Lektor befördert. Ihre große Hilfe und psychische Stärkung sind Graham, ein Arbeitskollege und ihre Hund, Frank, auch der Buchklub, wo sie sich mit anderen Frauen trifft, leistet ihr die psychische Stärkung.

Der Schreibstil in diesen Buch ist flüssig und einfach zum lesen, und die Autorin ist sehr gut gelungen dass schwere Thema, Frauenrechte, in leichten Ton und heitere Atmosphäre umwickeln, die Bernadette selbst ist mir sofort sehr sympathisch , alle Personen hier sind gut beschrieben mit viel Details und ich kann ich mich die leicht vorstellen. Die Situationen wirken auf mich authentisch und realistisch und meine Lieblingsszenen ( eigentlich ganze Kapiteln ) waren die wenn Frank hat die Stimme bekommen.

Schöne Geschichte, vielleicht zu rosig am Ende, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam, darum kann ich das Buch weiter empfehlen !

Veröffentlicht am 07.11.2025

Düster

Das Dream Hotel
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Sara wird am Flughafen eingehalten und in Präventivhaft genommen, weil der System sagt sie ist ein Gefahr für ihren Mann, ihre Träume waren ausgewertet und das hat gereichen ihr die Freiheit zum rauben. ...

Sara wird am Flughafen eingehalten und in Präventivhaft genommen, weil der System sagt sie ist ein Gefahr für ihren Mann, ihre Träume waren ausgewertet und das hat gereichen ihr die Freiheit zum rauben. Sie probiert noch am Anfang in die geschlossenen Anstalt ihre Unschuld zu beweisen, sie meint das wird schnell vorbei , aber sie wird enttäuscht, Unschuld zum beweisen ist fast unmöglich und dann kommt die Verzweiflung ...

Unmöglich was hier geschrieben ist , unmöglich weil in unseren schnell veränderten Welt jederzeit möglich, unmöglich weil die Vision erschreckend ist und macht einfach nur Angst vor der Zukunft, wo die menschliche zählt nicht mehr und nur KI und System haben etwas zu sagen.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen, mir besonders gut hat der Ton gefallen, sehr leise aber auch sehr aufdringlich und mit große Wut, die leise Töne beschreiben hervorragend die psychische Zustand von Sara.

Das Cover ist perfekt nach den Inhalt gerichtet, kleine Mensch und der große System, wie die schwarze Loch verschluckt der System der Mensch und die schrecklichste ist das dass keine Abwehrreaktion möglich ist.

Düster , beklemmend und mit nach unten gehenden Stimmung ist die Geschichte geschrieben ist aber auch sehr fesselnd und gut aufgebaut , die Steigerung von diese Situation ist sehr authentisch , bei mir hat einfach nur Angst vor der Zukunft geweckt