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Veröffentlicht am 09.02.2026

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Dunbridge Academy - Wherever
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Die ersten Seiten von 'Wherever' aufzuschlagen fühlt sich an wie nach Hause kommen, aber gleichzeitig einen Neustart wagen, an einem Ort, der tief im Herzen verwurzelt ist.
Wenn dieses Buch ein Gefühl ...

Die ersten Seiten von 'Wherever' aufzuschlagen fühlt sich an wie nach Hause kommen, aber gleichzeitig einen Neustart wagen, an einem Ort, der tief im Herzen verwurzelt ist.
Wenn dieses Buch ein Gefühl vermittelt, dann auf so vielen verschiedenen Arten gesehen zu werden.
Scarletts Gedanken und Gefühle haben mich so stark berührt und mitgenommen. Ich habe so oft mein jüngeres und auch mein aktuelles ich in ihr gesehen.
Sie hat mich daran erinnert loszulassen, mutig zu sein und wirklich hinzuhören, durchzuatmen und ein bisschen mehr zu leben.
Und dann war da George der von Anfang an so fürsorglich war, so aufmerksam und aufgeschlossen. Sein Charakter hat mich neugierig gemacht - ich wollte unbedingt wissen, was hinter den klugen Bemerkungen und der Neckerei steckt.
Beide brennen für Dinge, bringen sich selbst zu Höchstleistungen, aber erkennen, dass sie gemeinsam noch so viel mehr schaffen können, noch so viel weiter kommen und über sich hinauswachsen.
Die anfängliche akademische Rivalität macht das Buch unterhaltsam, man fliegt nur so durch die Seiten, die geprägt sind von eine Leichtigkeit, die die Schwere der beiden Figuren ein bisschen kaschiert.
So oft standen mir Tränen in den Augen, aber Sarah Sprinz' Schreibstil erschafft eine Atmosphäre, in der man sich sicher und aufgehoben fühlt, während man tiefgehend berührt wird.
'Wherever' ist Vertrauen und Liebe auf die schönste, langsam leichte Art, bei denen man mit jedem Blick, jeder Berührung und jedem Knistern mitfiebert.
Man schließt die Freundesgruppe so sehr ins Herz und möchte einfach direkt weiterlesen, mehr über die anderen Figuren erfahren und sich in diesem Gefühl fallen lassen.
Dieses Buch hat sich angefühlt wie nach Hause kommen, alte Dinge zu bermerken, aber auch neues zu schätzen lernen - an sich selbst, aber auch an Dingen, bei denen wir oft nicht sehen, dass eine Veränderung nichts schlechtes bedeutet.


Fazit: Sarah Sprinz schreibt mit Dunbridge Academy ein ganz besonderes Gefühl der Geborgenheit. Sie kombiniert Leichtigkeit mit Tiefsinnigkeit, Neckereien mit Gefühlsumarmungen und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit.
George und Scarlett haben mich berührt, mein Herz höher schlagen lassen und graue Tage einfach etwas heller gemacht. Die beiden sind Hoffnung, Mut und Stärke und es könnte mir nicht mehr bedeuten, dass ich ihre Geschichte lesen durfte.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Emotional, intensiv, ehrlich - ich bin verliebt!

Novel Haven - Match of Fate
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Novel Haven - Match of Fate geht nicht nur nah, sondern vor allem tief.
Nataly hat diesem Buch so viel Leben eingehaucht - ihre Schlagfertigkeit war erfrischend und humorvoll.
Es hat mir das Herz gebrochen, ...

Novel Haven - Match of Fate geht nicht nur nah, sondern vor allem tief.
Nataly hat diesem Buch so viel Leben eingehaucht - ihre Schlagfertigkeit war erfrischend und humorvoll.
Es hat mir das Herz gebrochen, wie sehr sie sich zurücknimmt, ihr eigenes Strahlen dimmt, um nicht zu hell zu sein.
Dieses Gefühl für eine Person weniger zu werden, über alles hinwegzusehen, nur um festhalten zu können , hat weh getan - aber es fühlt sich auch wie ein verständnisvolles Es-ist-okay an. Weil wir daran wachsen können.
Und dann kommt Dylan, der sie ermutigt noch heller zu strahlen, noch mehr sie selbst zu sein, indem er sie genauso herausfordert, wie sie ihn mit ihren neckenden Kommentaren.
Dylan, der mit Zweifeln zu kämpfen hat, der nur will, dass die Menschen, die ihm nahe stehen, ihm glauben, mit all seinen Fehltritten und seinem Wachstum.
Die Chemie zwischen den beiden war unverkennbar. Ihre Dialoge und Textnachrichten haben Spaß gemacht, mein Herz höher schlagen lassen und mich noch so lange begleitet.
Man konnte sich einfach so gut fallen lassen. Ich habe gelacht, ich habe geweint, aber mich zu jeder Sekunde wohl gefühlt.
Zu lesen wie die beiden weniger oberflächenperfekt sind und dafür echter werden hat mich tief berühren können.

Fazit:
Nataly und Dylan haben sich mit ihren Neckereien einen besonderen Platz in meinem Herzen verschafft. 'Novel Haven - Match of Fate' war mit den Themen, mit all den Dialogen und Szenen ein absolutes Highlight. Ich kann es euch nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Ein Buch voller Geborgenheit, Heilung & dem Gefühl gesehen zu werden

Falling for No. 89
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Von Anfang an haben die Figuren, hat das Buch eine ganz besondere Dynamik, die unter die Haut, mitten ins Herz geht.
Die kleinen Einblicke über die Tagebuch Einschübe haben nicht nur perfekt zu Shaila ...

Von Anfang an haben die Figuren, hat das Buch eine ganz besondere Dynamik, die unter die Haut, mitten ins Herz geht.
Die kleinen Einblicke über die Tagebuch Einschübe haben nicht nur perfekt zu Shaila gepasst, sondern sie insgesamt so perfekt in das Buch integriert.
Auch wenn sie nur aus Shailas Perspektive sind, hat man gleich einen tiefen Einblick in beide Figuren und ihren Charakter.
Ihre Ausdrucksweise darin unterscheidet sich vielleicht von der Gegenwart, jedoch sind Ihre Gedanken und Gefühle in beiden Tonlagen so laut und greifbar.
Shaila ist die Art von Figur, die ständig alles überdenkt, überfühlt, während andere sie übergehen, als wäre sie gar nicht da.
Man fühlt vor allem während sie übersehen und teilweise auch unterschätzt wird, während man das Gefühl hat, dabei selbst ein bisschen mehr gesehen zu werden.
Im Verlauf entwickelt sich ein Gefühl von Stolz, weil sie lernt ihr Leben in ihre Hand zu nehmen, ihr eigenes Zentrum zu sein, ihrem eigenen Willen zu folgen.
Kayces Angst nimmt einen von Anfang an mit, man spürt diesen Druck den er stemmt, die Luft, die es ihm raubt.
Seine Gedanken, Selbstzweifel und Ängste treffen in die Seele, in die Wortspiralen, die sich dort von ganz alleine eingebrannt haben, weil sich bereits vor diesem Buch Gedankenabdrücke in uns befinden, die viel zu gut zu denen von ihm passen.
Er sucht so sehr nach Verbesserung, dass er seine eigenen Errungenschaften in der Unsicherheit nicht mehr sehen kann.
Weil die Dunkelheit in uns manchmal größer ist, wenn wir nicht wissen, mit welchem Licht wir sie vertreiben können.
Die zwei sind Gegensätze, die sich doch so sehr verstehen: einerseits dieses Gefühl am Rand von allem zu stehen und am Ende doch in der Mitte des Geschehens. Und beide verspüren diese Erwartung anderer Menschen, die sie in die Knie zu zwingen droht.
Wie beide sich beieinander und miteinander fallen lassen können, hat eine ganz eigene Magie.
Wie sie sich wirklich sehen, mit jeder Seite, vor allem die, die man niemandem zeigen will. Auch wenn es schon Vertrauen zwischen ihnen gab, sie sich schon kannten, lernen sie sich nochmal ganz neu kennen, mit allen Sinnen und mit dem, was man nie greifbar wahrnehmen kann.
Beide haben so tiefgreifende Aufmerksamkeitsnuancen, die Herzen höher schlagen lassen.
Vielleicht denkt man zuerst, dass sie einander retten, dabei entscheiden sich Kayce und Shaila für etwas, das viel wichtiger ist: Einander zu halten, zu unterstützen - aber den Weg dennoch selbst zu gehen.
Die beiden lernen, dass es Risiken im Leben gibt, Dinge, die uns selbst verletzten und schaden können - es aber am Ende darauf ankommt, dass man glücklich ist mit dem, was man tut
Dass jeder seine eigene Art von Stärke hat, die wir erst finden müssen, um darin aufgehen zu können.
Gegen Ende waren da Tränen, weil da so viele Gefühle waren. Tränen, weil man diese Liebesgeschichte so intensiv wahrnimmt. Tränen, weil man mit den Figuren atmet, leidet und weint.
Dieses Buch gibt einem beim Lesen so, so viel. Ich wollte und werde diese Geschichte nie ganz loslassen.
Die Autorin hat dabei eine so elegante, kreative schöne Nutzung sprachlicher und metaphorischer Elemente, die das Verständnis für die Emotionen vertiefen.

Fazit:
Alicia Sommer schreibt sich mit 'Falling For No. 89' nicht nur ins Herz, sondern auch in die Gedanken. Die Tagebucheinträge, die Themen, das Gefühl von Geborgenheit und Wärme hat das Lesen dieser Geschichte zu etwas besonderen gemacht. Shaila und Kayce näher kennenzulernen, ihre Schwächen und Stärken sehen, während man selbst sich ein bisschen mehr gesehen fühlt, war in sich ein absolutes Highlight. Gerade in der Ruhe dieses Buches, liegt eine Stärke, die ich tief bewundere.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Einfühlsam, Echt und Emotional

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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'Fleur De Lavande - Wie du liebst' von Gabriella Santos De Lima träumen wir uns zu sonnigen Lavendelfeldern in Südfrankreich. Dieses Buch vereint auf einfühlsame Art die letzten Sommerstrahlnuancen mit ...

'Fleur De Lavande - Wie du liebst' von Gabriella Santos De Lima träumen wir uns zu sonnigen Lavendelfeldern in Südfrankreich. Dieses Buch vereint auf einfühlsame Art die letzten Sommerstrahlnuancen mit Poesiegedanken, Ängsten und Selbstzweifeln. Wenn man an Urlaub denkt, mag von vielen zunächst das Entspannen und Abkapseln im Vordergrund stehen, aber genau wie Viola merkt, kann man vor sich selbst nicht einfach davon laufen. Man nimmt alle Angewohnheiten, Perspektiven und Erinnerungen mit. Vielleicht ist gerade deswegen dieses Buch mir so nah gegangen; weil es mich als Leserin an einen sanften Ort entführt hat, ohne die Realität zu verlieren.
Ich denke, dass wir alle uns in den Zeilen der Autorin an der ein oder anderen Stelle wiederfinden. An die Gedanken, die wir nie laut aussprechen würden, die uns in unseren Köpfen dafür umso lauter entgegen schreien.
Eigentlich hat es kein einziges Mal nicht wehgetan einen kleinen, aber sehr deutlichen Wortspiegel vorgehalten zu bekommen. Aber vielleicht ist gerade das daran heilsam - weil wir alle unsere Gedankendauerschleifen haben, die in manchen Inhalten ähnlicher sind, als viele von uns vermuten.
Dieses Buch ist irgendwie für alle, die schon mal gesagt bekommen haben, dass sie zu viel Nachdenken und einfach mal machen sollen. Dass man aufhören soll alles und jeden zu analysieren. Die zwar Pinterest-Boards voll von Ideen haben, aber am Ende einfach in der Eintönigkeit feststecken.
Es tut weh, wie sehr und oft ich mich in Violas Gedanken wiedergefunden habe... Vielleicht habe ich mir deswegen so viel Zeit beim Lesen genommen: weil ich auch mir selbst die Zeit zum Fühlen & Heilen geben musste.
Beide Figuren haben mit so unterschiedlichen Dingen zu kämpfen und dennoch ist zwischen ihnen dieses tiefgehende Verständnis. Viola als Autorin mit dem Druck und dieser konstanten Erwartung sich selbst zu übertreffen, als wären alle voran gegangene Erfolge nichts mehr wert.
Dieser Drang währenddessen mit anderen mithalten zu müssen, obwohl jeder einen eigenen Weg, mit eigenen Schwierigkeiten, hat.
Sie ist die Personifikation von Dinge-wisssen-und-verstehen-aber-trotzdem-gegensätzlich-fühlen. Ihre Geschichte ist voll von sich-selbst-immer-wieder-zurücknehmen-damit-man-bloß-niemanden-verletzt-obwohl-man-selbst-ausblutet.
Ihre Emotionen so wortscharf zu lesen hat ziemlich viel mit mir angestellt.
Lucs Kapitel zu lesen hingegen war intensiv, weil er vergleichsweise oft nur Herzfragmente zulässt, in denen man mehr über ihn erfährt.
Womöglich hat er es mir am Anfang ein wenig schwer gemacht, weil ich aus seinem Verhalten wirklich nicht ganz schlau wurde, aber am Ende hat alles einfach rundum gepasst - und auf dem Weg dahin habe ich mein Herz ein bisschen an ihn verloren.
Es war ermutigend zu sehen, wie beide im Verlauf ihre eigene Stimme finden, für sich einstehen, Dinge nicht schön reden, sondern die Realität sehen wie sie ist. Dass sie Abstand und doch zeitgleich Nähe zulassen.
Die Autorin hat das anfängliche Knistern so perfekt eingefangen - der Verlauf der Beziehung zwischen den Figuren war innerhalb der Tiefe wie ein sicherer kleiner Rückzugsort, aus dem man alles mit neuer Kraft beobachten konnte.

Fazit:
Gabriella Santos de Lima hat mit dem ersten Teil von 'Fleur De Lavande - Wie du liebst' einen Reihenstart geschaffen, der mich noch einige Zeit begleiten wird. Viola und Luc waren beide Figuren, die mir ziemlich nahe gegangen sind und in denen ich mich wiederfinden konnte. Dieses Buch war vor allem ein Gefühl der Verbundenheit, das Wahrnehmen der Zweifel von einem selbst und anderen. Insgesamt kann ich das Buch wirklich nur empfehlen, denn es konnte mich rundum überzeugen.

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Greifbare Figuren, tiefgehende Gefühle & eine schmerzhaft-sichere zweite Chance

In Case We Forget
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'In Case We Forget' ist Teil der Bücher, die einen nicht loslassen - über die man nicht aufhören kann nachzudenken, die noch lange nach dem Beenden eine Gefühlsspur hinterlassen.
Jude hat mich bereits ...

'In Case We Forget' ist Teil der Bücher, die einen nicht loslassen - über die man nicht aufhören kann nachzudenken, die noch lange nach dem Beenden eine Gefühlsspur hinterlassen.
Jude hat mich bereits in den vorherigen Bänden neugierig gemacht. Mit jedem Wort, jeder Geste zeichnet er ein Bild von sich, das die anderen sehen sollen.
Denn so kann man die Angst, dass wir nicht sind wie andere uns wahrnehmen kontrollieren, damit sie nicht irgendwann die schlimmsten Seiten von uns entdecken, die wir jeden Tag im Spiegel anstarren.
Durch seine Perspektive hat man das erste Mal die Chance hinter seinen Handlungen die Wortnuancen zu erkennen, die er zurückhält.
Er durchlebt jeden Tag die konstanten Erwartungen von anderen gut zu sein, während sie offen zeigen, dass eigentlich nur Fehler erwartet werden, gedacht wird, man wäre der Situation nicht gewachsen.
Nora hingegen kennenzulernen, hat sich manchmal mehr wie ein wiedererkennen angefühlt; ihre Gefühle sind so greifbar und nahe. Sie ist diese Art von Mensch, die immer andere retten möchte, manchmal gar nicht anders kann, aber dazu neigt sich selbst auf dem Weg dahin zu verlieren.
Sie ist das personifizierte Gefühl Menschen einfach so tief in sich verankert zu haben, dass man seinen eigenen Grund bei der Entfernung mit ausreißen würde.
Beide Figuren haben diese kleinen Eigenschaften, die sie am Ende groß, greifbar und nahe machen.
Mit den Vergangenheitskapiteln, vermischt mit Judes Briefen und der Gegenwart, dem Schmerz in jedem Blickwechsel, dieser sicher-brennenden Vertrautheit war die Geschichte für mich rundum ein perfektes Second Chance Buch.
Denn all das ungesagte, all das zwischen den Figuren, ist in der ersten Sekunde spürbar.
Sie verkörpern jeden verzweifelten Versuch all unsere Vergangenheitsworte zu verstecken, obwohl sie in unserer Seele tätowiert sind - und wir sie mit keinem Laser der Welt loswerden können.
Die beiden haben es verdeutlicht, dass wenn wir brechen, andere einen Teil von uns mit sich tragen, dass Erinnerungen an uns kleben und dass wir lernen müssen auch die schlechten zu lieben, wenn wir uns selbst lieben wollen.
Für Jude geht es vor allem darum zu lernen diese harte, sicher schützende Schale, die man sich nach langer Zeit aneignet, bei einigen Menschen wieder zu verlassen, damit man nicht einsam hinter dieser Mauer in Vergessenheit gerät.
Es geht um die Frage wer wir sind, welchen Plan wir haben und wie wir uns besten davon ablenken können, dass wir eigentlich vor einem Nichts stehen, das uns zu zerquetschen droht.
Die Geschichte der beiden ist wie Ein Spaziergang durch die Welt mit den Augen, die man früher hatte, mit den Dingen, auf die man in der Vergangenheit geachtet hatte und Leuchtsingale, die uns in diese Zeit zurückkatapultieren, weil es einige Dinge gibt, die wir nie vergessen, nie losgelassen haben.
Die Autorin erschafft auf eine elegant-wohltuende Art Neologismen, die sich in meine Gedankenwelt eingebrannt haben. So oft habe ich mir gewünscht die Welt so sehen zu können, wie Nora sie fühlt & beschreibt, wie Jude sie ausdrückt.



Fazit:
'In Case We Forget' ist ein rundum gelungener Abschluss einer Trilogie, die ich lange nicht vergessen werde. Tess Tjagvad versteht es, Emotionen in ihrer Komplexität elegant und tiefgehend zu beschreiben. Jude und Nora sind mir beide auf ihre eigene Arten besonders nahe gegangen, mit ihren verwobenen Gedanken, dem Brennen des Festhaltens und dem Fallen des Loslassens. Ich werde die Gold, Bright & Partners-Reihe sehr vermissen!

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