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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2023

Die Suche nach dem neuen Ich mit Blick auf die Vergangenheit

Das Lied des Wassers
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Erstmal: Was für ein wunderschönes Cover, was mich sofort verzaubert hat! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Natur, sowie die Farbe grün liebe.

Ich liebte die in kursiv geschriebenen Kapitel, ...

Erstmal: Was für ein wunderschönes Cover, was mich sofort verzaubert hat! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Natur, sowie die Farbe grün liebe.

Ich liebte die in kursiv geschriebenen Kapitel, die von der Vergangenheit handelten und da so viel Liebe in die Details gesteckt wurde. Mit dem ,,normal“ geschriebenen Teil tat ich mir anfangs schwer, da mich die Börse nicht sonderlich interessiert, als allerdings die Vergangenheitserinnerungen aufhörten und hinzu dem Jetzt glitten, mochte ich den weiteren Verlauf der Geschichte, sowie die überraschenden Wendungen, denn oft ist eine Geschichte hervorsehbar.

Ich weiß nicht genau was, aber irgendwas hat mir gefehlt. Vielleicht auch mehr den Stil von den Beschreibungen aus der Vergangenheit. Und am Ende war mir das alles irgendwie zu abrupt.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Spannender Krimi für nette Abende

Misstrauen - Schatten der Vergangenheit
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Jane geht dem Gerücht nach, was sich in Thomas Vergangenheit abgespielt hat, doch selbst er rückt nicht mit der Sprache heraus, weswegen sie sich auf die Reise zum ursprünglichen Dorf mach, in dem der ...

Jane geht dem Gerücht nach, was sich in Thomas Vergangenheit abgespielt hat, doch selbst er rückt nicht mit der Sprache heraus, weswegen sie sich auf die Reise zum ursprünglichen Dorf mach, in dem der Mord passiert sei und stellt dort Nachforschungen an.

Hierbei fand ich das Ungewissen besonders spannend, da man selbst glaubt, dass Thomas unschuldig sei, also der oder die Mörder/in noch auf freiem Fuß ist. Auch wenn ich alle in den Blick genommen hatte, war ich immer noch nicht schlau über die ganze Sache. Aber als ich eine Vermutung hatte, hat man so mitgefiebert, dass der Protagonistin nichts passiert, da der Klappentext sagte, dass Jane um ihr eigenes Leben bangen muss!

Am Ende blieben mir noch einige Fragen offen und die Spannung löste sich dann doch recht schnell. Das heißt, dass man es noch etwas in die Länge ziehen können, damit es ein abgerundetes Ende ergibt. Deswegen gibt für mich 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Der Kampf um Redwall

Redwall 1
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Zu allererst möchte ich auf dieses tolle Cover des Buches hinweisen, welches absolut gelungen ist und einen Blick dahin gibt, wie die Welt aussieht, sowie die Mäusecharaktere. Zudem sind die Kapitelopener ...

Zu allererst möchte ich auf dieses tolle Cover des Buches hinweisen, welches absolut gelungen ist und einen Blick dahin gibt, wie die Welt aussieht, sowie die Mäusecharaktere. Zudem sind die Kapitelopener mit den Zeichnungen fantastisch!

Um Redwall gab es nicht nur Mäuse, sondern auch Ratten, Hasen, Füchse, Dachse, Spatzen etc. Es wurde sich tierisch also viel bedient, um den Wald mit Tieren zu füllen, die ihr eigenes Leben haben und friedlich leben wollen.

Cluny wurde sehr eindrucksvoll beschrieben, sodass man immer schauderte, wenn er sich zu Redwall begab, um es mit seiner Armee anzugreifen. Die Kampfszenen sind mir positiv aufgefallen, da sie vielfältig und nicht eintönig beschrieben wurden. Allerdings sind viele auch grausam beschrieben, hier muss selbst entschieden werden, ab wie viel Jahren es gelesen werden sollte. Die Mäuse selbst haben sich aber auch viel einfallen lassen, um ihr zu Hause zu beschützen.

Warum jetzt allerdings das Schwert so besonders war, weiß ich nicht genau… aber gehört wohl einfach zur Story dazu, es wieder zurückzuerlangen.

Mit dem Schreibstil kam ich anfangs nicht klar, sowie mit ein paar Übersetzungsschwierigkeiten, aber nach der Hälfte des Buches viel es mir leichter, obwohl dies für mich eigentlich zu spät ist. Zudem ist es zwar klar ersichtlich, wie die Geschichte endet und keine krassen Wendungen enthält, dafür lässt sie aber tief blicken in die anderen Tierwelten und deren Clane, was ich spannend und abwechslungsreich fand.

Ich habe auch mit der Bewertung gehadert und befinde mich eher bei 3,5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Gute Idee, zähe Umsetzung

Ruf der Leere
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Dieses Buch war mein erstes Werk des Autors und der Klappentext hatte meine Erwartungen hoch angesetzt. Er klang spannend fast wie ein Thriller und versprach eine dichte fesselnde Handlung. Beim Lesen ...

Dieses Buch war mein erstes Werk des Autors und der Klappentext hatte meine Erwartungen hoch angesetzt. Er klang spannend fast wie ein Thriller und versprach eine dichte fesselnde Handlung. Beim Lesen stellte sich jedoch schnell heraus dass die auf dem Cover verwendete Kategorisierung als Roman durchaus zutreffend ist die anfängliche Spannung wich einer deutlich ruhigeren Erzählweise.
Bis ich wirklich in die Handlung hineingefunden hatte wirkte das Buch auf mich eher wie ein Adoleszenzroman. Grundsätzlich finde ich es sehr reizvoll Figuren in einer Phase des Aufbruchs zu begleiten in einer Zeit in der sie wachsen sich selbst finden und prägende Erfahrungen sammeln. Leider blieb genau dieser Aspekt für mich zu oberflächlich. Die Figuren wurden zwar gezeigt doch ihre innere Entwicklung und emotionale Tiefe hätten aus meiner Sicht stärker ausgearbeitet werden können.
Auch der zunächst interessante Aufriss des Mannes an der Partyhütte verlor im Verlauf der Geschichte zunehmend seinen Reiz. Statt Spannung oder emotionaler Nähe stellte sich bei mir eher Ermüdung ein. Ich empfand das Lesen stellenweise als mühsam und verlor irgendwann den Überblick darüber wer mit wem intime Beziehungen einging so leid es mir tut das so deutlich zu formulieren.
Dabei bin ich überzeugt dass diese Geschichte großes Potenzial gehabt hätte. In ihrer Grundidee erinnerte sie mich stellenweise an die Werke von John Green der es gelingt wenige prägende Augenblicke in eine Geschichte zu verweben ohne dass sie an Tempo oder Intensität verliert. Genau diese Verdichtung und Tiefe habe ich hier jedoch vermisst. Für mich blieb das Buch leider hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Veröffentlicht am 26.08.2025

Zwischen Potenzial und Distanz

Onigiri
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Das Buch Onigiri greift eine eigentlich sehr berührende und relevante Thematik auf: die Auseinandersetzung mit Demenz und deren Auswirkungen auf eine Familie. Besonders die Grundidee, diese Familiengeschichte ...

Das Buch Onigiri greift eine eigentlich sehr berührende und relevante Thematik auf: die Auseinandersetzung mit Demenz und deren Auswirkungen auf eine Familie. Besonders die Grundidee, diese Familiengeschichte zu erzählen und Erinnerungen wie Puzzleteile zusammenzusetzen, hat viel Potenzial.
Inhaltlich fand ich die Einblicke in das Leben der Mutter und der Tochter durchaus interessant – vor allem, wie sich nach und nach ein Bild der Mutter vor ihrer Erkrankung formt und zugleich die Beziehung der Tochter beleuchtet wird.
Leider konnte mich der Stil des Buches nicht überzeugen. Die Erzählweise, die sich aus vielen kurzen und teils auch längeren Erinnerungsschnipseln zusammensetzt, wirkte auf mich fragmentiert und ließ mich nie vollständig in die Geschichte eintauchen. Zudem fehlten mir tiefere Gespräche zwischen Mutter und Tochter, die mehr Einblick in den Umgang mit Demenz und die emotionale Dimension hätten geben können. So blieb das Werk für mich trotz guter Ansätze etwas distanziert und hat das vorhandene Potenzial nicht ausgeschöpft.
Dennoch, gingen mir einige Absätze, durch die geteilten Augenblicke, sehr nahe, da sie genau diese Potenziale auffingen und sie zu etwas besonderen machte.