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Veröffentlicht am 10.02.2026

Die Frau und das Meer

Jenseits der Wintersonne
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An diesem qualitativen Hardcover-Buch, mit dem wunderschönen Cover-Motiv und dem neugierig machendem Titel konnte ich nicht vorbeigehen, ohne es gelesen zu haben. So bin ich gerne der Autorin "Veronica ...

An diesem qualitativen Hardcover-Buch, mit dem wunderschönen Cover-Motiv und dem neugierig machendem Titel konnte ich nicht vorbeigehen, ohne es gelesen zu haben. So bin ich gerne der Autorin "Veronica Skotnes" gefolgt und habe mich durch sie durch das Buch führen lassen. Schnell fand ich mich in einer sehr interessanten Erzählung wieder, in der sie über ihr Leben auf einem alten Segelboot und ihren Reisen im Nordmeer berichtet.

Ich habe viel Wissenswertes über das Polarmeer, über die Mitternachtssonne, über launische Stürme und über Begegnungen mit einheimischen Bewohnern der Inseln erfahren. Kaum zu glauben, dass die junge Seglerin nun schon drei Jahre alleine auf ihrem Segler lebt, und entlang der Finnmarksküste segelt. Sie berichtet ausführlich über ihre Erlebnisse und lässt Flora und Fauna nicht außen vor. Sie lebt im Einklang mit Wind und Wetter. Wir erleben mit ihr Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf dem Boot oder an Land.

Veronica Skotnes trifft Menschen, die ihr von Sagen und Mythen genauso berichten, wie von der schwierigen Lokalgeschichte. Skotnes verschließt die Augen nicht vor der Meeresverschmutzung und der Existenznot vieler der dort noch lebenden Bewohnern.

Ich habe gerne dieses Buch gelesen, welches mich nun nachdenklich zurück lässt. Es ist nicht leicht in der rauen Gegend zu leben, und es ist nicht leicht alleine auf einem Segelboot zu leben, um diese Region zu bereisen. Es erfordert großen Mut und Durchhaltevermögen. Beides hat Skotnes reichlich, und sie beweist es täglich.

Im Buch befinden sich einige Illustrationen/ Zeichnungen, dennoch habe ich aktuelle Fotos, die passend den Text ergänzt hätten, sehr vermisst. Ebenso stelle ich mir unter anderem die Frage, wie diese außergewöhnliche Frau ihr Leben und die Reisen finanziert. Alleine vom Verkauf ihrer selbstgestrickten Norwegerpullover, wie im Klappentext kurz erwähnt ist, ist das Leben wohl nicht zu meistern.

Diese Geschichte ist interessant zu lesen, aber für eine rundum schlüssige Erzählung bleiben für mich einige Fragen offen. Etwas weniger Längen zwischendurch, dafür mehr Persönliches von Veronica Skotnes , und die Geschichte hätte mich vollumfänglich begeistert. Dazu noch Fotos, die den Text passend ergänzt und aufgelockert hätten, ein Nachwort mit möglichem Ausblick auf die weitere Zukunft der Seglerin, und aus diesem Buch wäre ein brillantes Schmuckstück geworden.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Kriminelle Parallelwelt

Zum Feuer zurück
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Das wunderschöne auffällige Cover ist verantwortlich dafür, dass ich diesen CosyThrill gelesen habe. Das Büchlein besteht aus 62 sehr kurzen Kapiteln und umfasst insgesamt 151 Seiten. Durch die vielen ...

Das wunderschöne auffällige Cover ist verantwortlich dafür, dass ich diesen

CosyThrill gelesen habe. Das Büchlein besteht aus 62 sehr kurzen Kapiteln und umfasst insgesamt 151 Seiten. Durch die vielen Kapitel, manchmal besteht ein Kapitel lediglich aus einer halben Seite, gelang es mir kaum in einen gleitenden Lesefluss zu gelangen.

Die Geschichte, die in eine Parallelwelt führt, ist durchaus mit Spannung gespickt, für mich aber auch für einem

CosyThrill anfangs zu wenig davon. Die gesellschaftlichen Themen, die der Autor Roland Simm sehr treffend ausgewählt hat, regen zum Nachdenken an, bleiben aber in der Abhandlung zu oberflächlich. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich erkenne an, dass bei 151 Seiten diese interessanten Themen und Gedankengänge nicht tiefergehend erörtert werden können. Diesem Buch hätten weniger Kapitel und mehr Seiten sehr gut getan, um ein ausgezeichneter #CosyThrill zu werden. Ich möchte hier keine Inhaltsangabe schreiben, denn dies würde zu Lasten der Spannung gehen, und dieses Büchlein ist schnell gelesen. Was nach dem Lesen bleibt sind die Denkanstöße, die dieses Buch vermittelt. Mich hat die Geschichte daher gut unterhalten, und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Mir gefällt es sehr gut, dass der Autor auf blutrünstige Szenen verzichtet hat, sodass dieser Thriller auch für Jugendliche bestens geeignet ist.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Spürbare und vorhersehbare Geschichte

Die kleine Inselbibliothek
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Das schöne Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Ich wollte eine locker- leichte Geschichte lesen, die das Sommerfeeling für einige Lesestunden verlängert. Dahingehend ...

Das schöne Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Ich wollte eine locker- leichte Geschichte lesen, die das Sommerfeeling für einige Lesestunden verlängert. Dahingehend habe ich mich richtig entschieden gerade dieses Buch zu lesen. Meine Erwartungen wurden erfüllt.

Es ist eine berührende Liebesgeschichte, die sich langsam, quasi zwischen den Zeilen von Büchern entwickelt. Kleine Botschaften fachen die Gefühle an. Dabei kommt es auch zu Missverständnissen, Irrungen und Wirrungen bezüglich der beiden Hauptprotagonisten. Dies ist interessant zu lesen, da man schon nach den ersten Seiten das Ende der Geschichte vorausahnen kann. Durch den schönen Schreibstil, den genauen Beschreibungen der Szenen und den zahlreichen, zum Teil, lustigen Dialogen der durchwegs sympathischen Protagonisten, bereitet der gemütlich daherkommende Plot reines Lesevergnügen.

Etwas genervt war ich von den zahlreichen Wiederholungen bezüglich der " grünen Augen ". Was ich damit meine, wird jede Leserin erfahren, die diese Liebesgeschichte liest. Für mich ist dieser Roman eine Wohlfühllektüre, die sich schnell liest, und prima nach einem spannenden Krimi für eine unaufgeregte Leseatmosphäre sorgt. Ich kann das Buch Liebhabern von Liebesromanen empfehlen, die auf ein Happy-End Wert legen, und die auf tiefgreifende Problem-Abhandlungen verzichten können.

Ich vergebe 4 Sterne

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Vom Zuviel zum Richtig

Too Much!
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Wohl jeder kennt das Gefühl, dass einfach alles im Leben zu viel wird, und eine quälende Erschöpfung eintritt. So weit sollte man es nicht kommen lassen. An Fallbeispielen ihrer Klienten, die unterschiedlich ...

Wohl jeder kennt das Gefühl, dass einfach alles im Leben zu viel wird, und eine quälende Erschöpfung eintritt. So weit sollte man es nicht kommen lassen. An Fallbeispielen ihrer Klienten, die unterschiedlich überfordert sind, lässt uns die Autorin und Psychotherapeutin " Terri Cole " an deren Schicksalen teilhaben. Sie bietet den Betroffenen fachlichen Rat an, von dem auch betroffene Leser und Leserinnen profitieren können. Das Ziel ist dabei, den Belastungskreislauf zu durchbrechen. In der ausführlichen Einleitung weist die Autorin darauf hin, wie dieses Buch zu lesen ist, um möglichst viel Unterstützung in Bezug auf die eigenen Probleme erfahren zu dürfen. Die Ratschläge sind immer zielorientiert und hilfreich. Dennoch wird hier sehr viel theoretisches Wissen vermittelt, welches im täglichen Leben nicht immer eins zu eins umsetzbar ist. Es gibt Situationen und Aufgaben bei denen man funktionieren muss, ob man will oder nicht. Dabei an die mögliche eigene Überforderung zu denken, erfolgt in der Regen nicht.
Jeder kann aus diesem Buch sich positives Wissen aneignen, sodass etliche Überforderungsprobleme gleich im Keim erstickt werden. Es es wichtig die Merkmale einer Überforderung rechtzeitig zu erkennen, sodass die eigene Erschöpfung nicht zu einem Dauerzustand wird, der dann zu einer ernsthaften Krankheit führt.
Ich empfehle das Buch für alle Leser und Leserinnen, die zu viel geben, zu viel tun und machen, und die ihren Überlastungskreislauf durchbrechen möchten.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Flüchtiges Glück

Hinter dem Horizont
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Dieser Roman macht deutlich, dass man die erste Liebe seines Lebens nie vergisst. Wohl jeder hat damit seine eigenen Erfahrungen gemacht, und hier liest man, wie Thomas und Monika damit umgegangen sind.

Ich ...

Dieser Roman macht deutlich, dass man die erste Liebe seines Lebens nie vergisst. Wohl jeder hat damit seine eigenen Erfahrungen gemacht, und hier liest man, wie Thomas und Monika damit umgegangen sind.

Ich habe diese Geschichte sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist fließend und der Roman liest sich dadurch ziemlich zügig. So habe ich binnen zwei Tagen diesen Roman gelesen. Die Kapitel-Überschriften lassen erkennen, um was es in den jeweiligen Abschnitten geht. Die Schriftgröße der Titel hätte zur besseren Ansicht etwas größer ausfallen können.

Thomas und Monika waren sehr jung als sie sich kennenlernten. Ob es wirklich die große Liebe war, darüber darf spekuliert werden, denn leider wird diese Geschichte nur aus der Sicht von Thomas erzählt. Ich hätte sehr gerne auch über Monika´s Gefühle, in Form von Paardialogen, etwas erfahren, denn zu einer Liebesbeziehung gehören ja immer beide Partner. Trotzdem ist es eine Geschichte, die sehr nachdenklich stimmt und die animiert, sich an die eigene erste große Liebe zu erinnern. Wie sehe ich meine Entscheidung von damals heute, habe ich mich bei meinem Rückblick gefragt.

Das schöne Cover passt sehr gut zu dieser Geschichte und macht neugierig auf das, was Thomas bei seinen Seefahrten hinter dem Horizont entdeckt hat. Sein Fernweh trieb ihn in die weite Welt hinaus, und er erlebte dabei viele Abenteuer, von denen er ausführlich berichtet. Ich fand es interessant von zahlreichen Ländern, und den verschiedenen Nationalitäten der Menschen dort zu erfahren.

Gespickt mit vielen Emotionen ist es ein lesenswertes Buch. Insgeheim hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, aber so ist das Leben, wenn eine Entscheidung zwischen Fernweh und Liebesbeziehung getroffen wird. Die Geschichte macht auch deutlich, dass die Rückkehr in " alte Zeiten " oftmals aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.

Ich vergebe 4 Sterne für diesen Roman und eine Leseempfehlung.

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