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Veröffentlicht am 10.02.2026

Mobbing

Schatten von Potsdam
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Paula Osterholz und ihr Kollege Wullitzer werden zu einer Brücke an der Havel gerufen. Dort am Ufer treibt ein junger Mann tot im Wasser. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus, doch als ...

Paula Osterholz und ihr Kollege Wullitzer werden zu einer Brücke an der Havel gerufen. Dort am Ufer treibt ein junger Mann tot im Wasser. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus, doch als kurz darauf die Freundin des Toten spurlos verschwindet, wird der Fall immer mysteriöser und auch die Aufklärung entpuppt sich als recht schwierig.
Die beiden Charaktere Paula und Wullitzer sind einem gleich sehr sympathisch. Sie arbeiten sehr gut als Team und harmonieren sehr gut zusammen.
Nicht so sympathisch waren mir die Nebencharaktere wie die Eltern der Jugendlichen. Sie sind teilweise sehr versnobt und eingebildet und ich bewundere die Ruhe der beiden Ermittler, die immer wieder auf Granit beißen.
Besonders krass empfand ich beim Lesen, was die Jugendlichen durch ihr Mobbing alles verursacht haben und dass es doch auch Leben gekostet hat.
Der Schreibstil gefällt mir richtig gut und lässt sich leicht lesen. Das Buch ist so spannend, dass man es am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Toller Auftakt

Der Trailer
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Der Reihenauftakt war für mich in vieler Hinsicht ein Highlight – zuerst einmal das Cover, das mit allen drei Bänden zusammen ein tolles Gesamtbild ergibt, und dann natürlich die Story.
Auf einem abgelegenen ...

Der Reihenauftakt war für mich in vieler Hinsicht ein Highlight – zuerst einmal das Cover, das mit allen drei Bänden zusammen ein tolles Gesamtbild ergibt, und dann natürlich die Story.
Auf einem abgelegenen Campingplatz verschwindet eine Studentin spurlos. Auch 15 Jahre später gibt es noch keine Spur von ihr. Doch als die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke gemeinsam mit einem True-Crime-Podcaster den Fall erneut aufrollt, kommt plötzlich wieder Bewegung in die Sache.
Wout Meertens, ein etwas eigenwilliger Barbesitzer aus Köln, war damals auf dem Campingplatz, als die Studentin Lisa verschwand. Als er den Podcast hört, kommt alles wieder hoch und sein schlechtes Gewissen meldet sich – doch er redet definitiv nicht mit der Polizei. Damals nicht und auch heute nicht.
Als sich schließlich die Wege von Frieda und Wout kreuzen, finden sie gemeinsam heraus, was damals mit Lisa geschah.
Wow, hier passt einfach alles – Story, Setting und Charaktere.
Frieda, die toughe Kommissarin, die gerne auch mal auf eigene Faust ermittelt, und
Wout, der schmierige Barbesitzer, der nicht unbedingt einen seriösen Eindruck macht, aber das Herz am rechten Fleck hat.
Auch der Schreibstil gefällt mir richtig gut, und vor lauter Spannung möchte man das Buch kaum aus der Hand legen.
Und was mir besonders gefallen hat: Mit diesem Ende hat wohl niemand gerechnet 😊
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

einfach grandios

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Die 76-jährige Mimi MacLaine möchte eigentlich nur ihre Ruhe haben, Kreuzworträtsel lösen und ihr Leben genießen. Doch als ihre Nachbarin Jane sie zu einer kleinen Feier einlädt, wird Mimi stutzig: Auf ...

Die 76-jährige Mimi MacLaine möchte eigentlich nur ihre Ruhe haben, Kreuzworträtsel lösen und ihr Leben genießen. Doch als ihre Nachbarin Jane sie zu einer kleinen Feier einlädt, wird Mimi stutzig: Auf der Einladung steht, dass ihr dunkelstes Geheimnis ans Licht kommen wird, sollte sie nicht erscheinen. Absagen ist also keine Option – denn Mimi hat tatsächlich etwas zu verbergen.

Um nicht allein zu gehen, bittet sie ihre Enkelin Addie um Unterstützung. Addie ist tough, krisenerprobt und genau die richtige Begleitung für diesen Abend.

Vor Ort treffen sie auf sieben weitere Gäste – und als Jane plötzlich tot aufgefunden wird, ist klar: Der Mörder befindet sich unter ihnen.

Ich habe nicht nur den Schreibstil geliebt – ich habe das ganze Buch verschlungen! Besonders Mimi ist einfach großartig: Ihre Sprüche bringen einen immer wieder zum Schmunzeln, und ihre Eigenheiten machen sie zu einer unvergesslichen Figur.

Die Charaktere sind durchweg authentisch und gleichzeitig wunderbar amüsant. Die Mischung aus Spannung, Humor und einem Hauch britischem Flair hat mich vollkommen überzeugt.

Auch die Gestaltung des Buches und das Cover sind sehr gelungen – ein echter Hingucker!

Ich hoffe sehr, dass es bald weitere Fälle mit Mimi und Addie gibt. Für mich sind sie ein unschlagbares Duo, das ich jederzeit gerne wieder begleite!

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Brutal und überraschend - Elias Haller begeistert mich erneut

Die Sättigung
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Die Sättigung“ ist der achte Teil der Kryptologen-Reihe rund um Arne Stiller – und wieder einmal gelingt Elias Haller ein Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt und überrascht.

Während der Faschingszeit ...

Die Sättigung“ ist der achte Teil der Kryptologen-Reihe rund um Arne Stiller – und wieder einmal gelingt Elias Haller ein Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt und überrascht.

Während der Faschingszeit verschwindet der noch nicht gewählte Faschingsprinz Dolpho spurlos. Als eine grausam zugerichtete Leiche auftaucht, wächst die Sorge um ihn. Schnell wird klar: Ein maskierter Mörder zieht eine blutige Spur durch das närrische Treiben. Arne Stiller steht vor einem Rätsel, das selbst ihn an seine Grenzen bringt – und doch wäre er nicht Arne, wenn er es nicht lösen würde.

Ich lese Elias Hallers Bücher seit Jahren – nein, ich verschlinge sie regelrecht. Sein Schreibstil ist packend und bildhaft, sodass man die Szenen direkt vor Augen hat – ob man will oder nicht. Besonders beeindruckend ist, wie detailliert und schonungslos er brutale Morde beschreibt, ohne ins Übertriebene abzurutschen.

Arne Stiller ist mir über die acht Bände hinweg sehr ans Herz gewachsen. Seine besondere Art und die philosophischen Lebensweisheiten seines Mentors Armakuni machen ihn zu einer einzigartigen Figur, die man einfach mögen muss.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

ein Buch mit brandaktuellen Themen

Heimat
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„Heimat“ von Hannah Lühmann hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Jana, die mit ihrer Familie aufs Land zieht, ist zunehmend fasziniert von der scheinbar perfekten Welt ihrer Nachbarin Karo. Diese ...

„Heimat“ von Hannah Lühmann hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Jana, die mit ihrer Familie aufs Land zieht, ist zunehmend fasziniert von der scheinbar perfekten Welt ihrer Nachbarin Karo. Diese lebt als Tradwife – ist zuhause bei den Kindern, ist beinahe Selbstversorger und lebt in traditioneller Rollenverteilung mit ihrem Mann und ist dabei scheinbar glücklich.
Jana ist davon immer mehr beeindruckt und verwandelt sich nach und nach immer mehr.
Die Geschichte zeigt, wie sich moderne Frauen mit traditionellen Rollenbildern auseinandersetzen. Unter anderem werden wichtige aktuelle Themen wie Impfkritik, Mutterrolle und Selbstversorgung anschaulich dargestellt.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war über das offene Ende erstaunt.
Ein Buch, das wirklich viele aktuelle Fragen aufgreift und einen selbst zum Nachdenken anregt.

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