Mobbing
Schatten von PotsdamPaula Osterholz und ihr Kollege Wullitzer werden zu einer Brücke an der Havel gerufen. Dort am Ufer treibt ein junger Mann tot im Wasser. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus, doch als ...
Paula Osterholz und ihr Kollege Wullitzer werden zu einer Brücke an der Havel gerufen. Dort am Ufer treibt ein junger Mann tot im Wasser. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus, doch als kurz darauf die Freundin des Toten spurlos verschwindet, wird der Fall immer mysteriöser und auch die Aufklärung entpuppt sich als recht schwierig.
Die beiden Charaktere Paula und Wullitzer sind einem gleich sehr sympathisch. Sie arbeiten sehr gut als Team und harmonieren sehr gut zusammen.
Nicht so sympathisch waren mir die Nebencharaktere wie die Eltern der Jugendlichen. Sie sind teilweise sehr versnobt und eingebildet und ich bewundere die Ruhe der beiden Ermittler, die immer wieder auf Granit beißen.
Besonders krass empfand ich beim Lesen, was die Jugendlichen durch ihr Mobbing alles verursacht haben und dass es doch auch Leben gekostet hat.
Der Schreibstil gefällt mir richtig gut und lässt sich leicht lesen. Das Buch ist so spannend, dass man es am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.